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Gebraucht Band 8

Mexikoring Kriminalroman

Aus der Reihe Chastity Riley
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

247

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/2,7 cm

Gewicht

308 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001523337

Beschreibung

Rezension

»Mit Präzision und Härte beschreibt Simone Buchholz die brutale Männerherrschaft über die Töchter und Schwestern.« ("Frankfurter Rundschau")
» ... wie Simone Buchholz hartgesottene Dialoge arrangiert, als wären sie ein lässiges Tischtennismatch – hin und her fliegende Bälle, aus dem Nichts kommendes Schmettern –, das ist hohe Schreibkunst.« ("DIE ZEIT")
»Chastity Rileys Blick ist so scharf und so böse wie liebevoll und bildverliebt.« ("DIE WELT")
»Simone Buchholz kann nämlich nicht nur spannend. Sie kann auch Liebe. Und wir lernen: Poesie gibt es in den unmöglichsten Verbindungen.« ("Brigitte")
» ... Vielmehr perfektioniert Simone Buchholz seit ihrem Debüt Revolverherz ein eigenes Genre, das man ›Hamburg Noir‹ nennen könnte. ... Jeder Satz sitzt.« ("DER SPIEGEL")
»Simone Buchholz legt den Finger in die Wunde. Mit allen ihren Krimis und mit Mexikoring besonders.« ("MDR")
»Buchholz’ Romane sind mehr als Krimis. Sie sind poetisch ohne zu verklären, gesellschaftskritisch ohne zu politisieren und unterhaltsam ohne zu banal zu werden.« ("krimi-couch.de")
»Buchholz pflegt eine besondere Sprachkunst. … ein gehobener Regionalkrimi ... « ("Buchprofile (Michaelsbund) / Medienprofile (Borromäusverein)")
»Simone Buchholz versteht es mit Scharfblick, die Zeichen an der Wand richtig zu deuten.« ("Kleine Zeitung, Graz")

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

247

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/2,7 cm

Gewicht

308 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001523337

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44|10119|Berlin|DE
info@suhrkamp.de

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  • Edith Berger

    5/5

    24.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    sehr spannendes Thrillervergnügen

    Das Clanwesen ist in Deutschland gut verankert. In schöner Regelmäßigkeit gehen Autos in Flammen auf. Eines Tages wird bei einer dieser Aktionen die Leiche von Nouri Saroukhan aufgefunden. Er ist der verstoßene Sohn einer führenden Bremer Clanfamilie. Die Untersuchungen sind zäh und schwierig. Dem Ermittlerteam um Staatsanwältin Chastity Riley schlägt Hass, Verachtung und Schweigen entgegen. Die Familie von Nouri ist nicht bereit einen Beitrag zur Aufklärung seines Mordes zu leisten.

  • Bewertung

    aus Stuhr

    5/5

    09.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Grandioser Krimi mit philosophischem Einschlag

    Simone Buchholz hat in mir einen neuen Fan gefunden. Mexikoring war mein erster Krimi von ihr und ich bin völlig begeistert. Es geht um die Staatsanwältin Chasity Riley, die gemeinsam mit ihren Kollegen der Polizei einen Mordfall um einen in seinem Auto verbrannten jungen Mann aufklärt. Der Krimi ist im Clanmilieu angesiedelt und offenbart einen intensiven Einblick in die Parallelwelt der Clans in Bremen. Der verstoßene Sohn einer Familie wurde in seinem Auto ermordert. Warum? Was ist in de Familie vorgefallen, dass zum Verstoßen des Jungen geführt hat? Die Story ist gut und bleibt bis zum Showdown am Ende sehr spannend und undurchsichtig. Doch die Geschichte ist in diesem Fall gar nicht das Hauptargument für die Großartigkeit dieses Buches. Es ist der Schreibstil und die Zeichnung der Hauptakteure. Simone Buchholz schafft eine Krimiheldin, die mal wirklich aus der Reihe fällt. Sie ist lässig, hart, schnodderig, hat offenbar ein Alkohol- und Zigarettenproblem (wie die meisten ihrer Kollegen auch) und zudem eine sehr philosophische Art, die Dinge zu betrachten. Genau diese Philosophie macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Jeder Satz sitze und wirkt genau durchdacht, jeder Gedanke der Akteure und vor allem der Staatsanwältin enthält eine Weisheit und eine ganz eigene Perspektive. Die Wortwahl ist lässig und doch temporeich, der Satzbau wird immer kurz und prägnant aufgebaut. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hätte am liebsten Zitate angestrichen, die mich besonders begeistert haben. Die Autorin beherrscht meiner Ansicht nach wirklich die hohe Kunst des Schreibens in Perfektion. Für diesen Krimi spreche ich daher eine dringende Leseempfehlung aus und freue mich, dass Mexikoring bereits der 8. Teil der Geschichte um Chasity Riley ist. Ich werde mich jetzt sofort auf den Weg machen, um die 7 Vorgänger zu lesen. Vielen Dank für dieses tolle Buch.

  • dreamlady66

    5/5

    17.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein ungewöhnlicher Krimi in der Hansestadt

    (Inhalt, übernommen) In Hamburg brennen die Autos. Jede Nacht, wahllos angezündet. Aber in dieser einen Nacht am Mexikoring, einem Bürohochhäuserghetto im Norden der Stadt, sitzt noch jemand in seinem Fiat, als der anfängt zu brennen: Nouri Saroukhan, der verlorene Sohn eines Clans aus Bremen. War er es leid, vor seiner Familie davonzulaufen? Hat die ihn in Brand setzen lassen? Und was ist da los, wenn die Gangsterkinder von der Weser neuerdings an der Alster sterben? Staatsanwältin Chastity Riley taucht tief ein in die Welt der Clan-Familien. Nach und nach erschließen sich ihr die weitverzweigten kriminellen Strukturen, die sich durch ganz Deutschland ziehen. Und sie bekommt Einblick in Nouri Saroukhans Geschichte. Es ist die Geschichte eines Ausbruchs zu einem hohen Preis. Und es ist die Geschichte einer Liebe: von Nouri und Aliza, die nicht zusammenkommen durften und in ein anderes Leben türmten, das aber kein besseres war. Weiß Aliza, was mit Nouri am Mexikoring passiert ist? Zur Autorin: Simone Buchholz, Jahrgang 1972, wurde in Hanau geboren und zog 1996 nach Hamburg, wegen des Wetters. Sie besuchte die Henri-Nannen-Schule und arbeitet seit 2001 als freie Autorin. Im Jahr 2008 erschien mit "Revolverherz" ihr erster Krimi. Simone Buchholz wohnt mit Mann und Sohn auf St. Pauli. Schreibstil/Fazit: Simone Buchholz beschreibt in ihrem Kriminalroman, wie sich die verschiedenen Clanstrukturen voneinander unterscheiden und welche Rolle sie spielen. Sie tragen ihren Clankriege auf der Straße aus, mißachten den Staat und die Zivilgesellschaft. Die Kommissarin Chastity und ihr Team haben den Mord an Nouri Saroukhan, der Jura studiert und einem kriminellen Clan aus Bremen angehört, aufzuklären. Die Handlung spielt in Hamburg, wo sich die Autorin bestens auskennt. Es brennen nachts Autos und in einem wird die Leiche von Nouri entdeckt... Der Krimi hat mir gut gefallen. Er ist realistisch, besonders die Charakere sind gut beschrieben, durchgängig auch spannend. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Daher kann ich eine unbedingte Leseempfehlung hierfür aussprechen.

  • Bewertung

    aus Krefeld

    5/5

    26.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und aktuell

    Daran, dass in jeder Nacht in Hamburg Autos brennen, hat sich die Staatsanwältin Chastity Riley schon fast gewöhnt. Aber in dieser Nacht ist etwas anders: In einem brennenden Fiat am Mexikoring sitzt noch ein Mensch! Es handelt sich um Nouri Saroukhan. Er wurde von seiner Familie, die zu einem Clan in Bremen gehört, ausgeschlossen. Riley taucht bei ihren Ermittlungen tief in die Welt der Clan-Familien ein. Nach und nach erschließt sich ihr, wie weit sich die kriminellen Strukturen über ganz Deutschland erstrecken. Während ihrer Ermittlungen beschäftigt sich Riley mit Nouri Saroukhans tragischer Lebensgeschichte. Er wollte aus diesem kriminellen, von Gewalt geprägten Leben ausbrechen und mit seiner großen Liebe Aliza ein neues Leben beginnen. Wurde er deswegen von seinem Clan ermordet? Weiß Aliza warum Nouri sterben musste? Der neue Fall für Staatsanwältin Chastity Riley hat mich von der ersten Seite an gefesselt! Simone Buchholz hat mit Riley und den anderen Protagonisten sehr gelungene, außergewöhnliche Charaktere mit Ecken und Kanten geschaffen. Ich mag den etwas schnoddrigen und flotten Schreibstil und musste trotz des ernsten Themas auch hin und wieder schmunzeln. Rileys lockere, etwas chaotische Art und ihre Direktheit macht sie in meinen Augen sehr sympathisch. Der Fall ist spannend und am Puls der Zeit. Das Buch gibt authentische Einblicke in die Strukturen der Clan-Familien und die beklemmende Geschichte der Mhallamiye. Es ist wirklich erschreckend, welche große Rolle die Gewalt in diesen Clans spielt. Von der Polizei halten diese Menschen gar nichts, alles wird intern geregelt, was die Hamburger Ermittler auch deutlich zu spüren bekommen. Sehr berührend war die verbotene Liebesgeschichte zwischen Nouri und Aliza. Es ist wirklich traurig, wie die Clanfamilien das Leben ihrer Kinder bestimmen. Der neue Krimi von Simone Buchholz hat mir sehr gut gefallen. Er war spannend, aktuell und berührend – absolut lesenswert!

  • Biest

    5/5

    15.10.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Geniale Ermittler, spannende Story

    Burn Baby Burn Inhalt: In Hamburg brennen die Autos. Jede Nacht, wahllos angezündet. Aber in dieser einen Nacht am Mexikoring, einem Bürohochhäuserghetto im Norden der Stadt, sitzt noch jemand in seinem Fiat, als der anfängt zu brennen: Nouri Saroukhan, der verlorene Sohn eines Clans aus Bremen. War er es leid, vor seiner Familie davonzulaufen? Hat die ihn in Brand setzen lassen? Und was ist da los, wenn die Gangsterkinder von der Weser neuerdings an der Alster sterben? Bei den Ermittlungen um den Tod von Nouri Saroukhan taucht Staatsanwältin Chastity Riley tief ein in die Welt der Clan-Familien. Nach und nach erschließen sich ihr die weitverzweigten kriminellen Strukturen, die sich durch ganz Deutschland ziehen. Nouri Saroukhans Geschichte ist die Geschichte eines Ausbruchs zu einem hohen Preis. Und die Geschichte einer Liebe: von Nouri und Aliza, die nicht zusammenkommen durften und in ein anderes Leben türmten, das aber kein besseres war. Weiß Aliza, was mit Nouri am Mexikoring passiert ist? Meine Meinung: Simone Buchholz ist hier eine tolle Story gelungen, mit außergewöhnlichen und interessanten Charakteren. Wenn ich lese, dass eine Staatsanwältin in die Ermittlungen involviert ist, gehe ich eigentlich davon aus, dass es ziemlich gesittet und gesetzeskonform abläuft. Weit gefehlt. Riley ist echt der Wahnsinn. Selten habe ich mich so amüsiert. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, teilt ihre Gedanken unzensiert dem Leser mit. Sie wirkt locker, intelligent und ein wenig chaotisch. Ich hab sie Dank ihrer direkten Art sofort ins Herz geschlossen. Auch Nouri und Aliza waren zwei interessante Charaktere. Immer wieder gibt es kurze Sequenzen aus der Vergangenheit, in denen sich die beiden treffen und reden. Als Leser weiß man von Anfang an, dass die beiden keine Zukunft haben werden, denn Nouri ist tot, dass fand ich doch sehr bedrückend beim Lesen. Die Story war super, interessant und beängstigend realistisch. Schon ziemlich krank, was sich innerhalb solcher Clans abspielt. Das hat die Autorin hier sehr authentisch beschrieben. Von Polizei halten diese Menschen nicht viel, was die Ermittler auch deutlich zu spüren bekommen, es wird alles intern mit roher Gewalt geregelt. Ich fand das Buch wirklich klasse. Es herrschte von Anfang an eine gewisse Spannung, die sich stetig erhöhte. Das Ende war überraschend, hat mir aber auch sehr gut gefallen. Es war realistisch. Der Schreibstil war toll, modern und Dank der taffen Staatsanwältin gabs auch einiges zum schmunzeln. Ich bin nur so durchs Buch geflogen. Das Cover gefällt mir. Es erinnert mich an meine Jugend, damals gabs die gelben Kabinen noch an jeder Ecke. Fazit: Wer auf Ermittler der besonderen und anderen Art steht, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Alleine Riley ist eine Reise nach Bremen und Hamburg wert.

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