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White Bird - Wie ein Vogel Ab 11. April 2024 im Kino! Kinostart CH 8. Mai 2024

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 11 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/14,8/2,6 cm

Gewicht

431 g

Auflage

1

Originaltitel

White Bird

Übersetzt von

André Mumot

Sprache

Deutsch

EAN

2710001516582

Beschreibung

Rezension

„So legt … der Hanser-Verlag jetzt das Buch ‚White Bird - Wie ein Vogel‘ von R.J. Palacio nochmals als bildgewaltige Erzählung vor. Die Geschichte in Bildern erzählt anschaulich von Krieg, Freundschaft, Liebe, Menschlichkeit sowie über Hass und Unmenschlichkeit.“ Caritas „Sozialcourage – Das Magazin für soziales Handeln“, September 2023
„Besonders in den dunkelsten Zeiten sind Menschlichkeit und Empathie überlebensnotwendig und es ist wichtiger denn je, sich gegen Ungerechtigkeiten zur Wehr zu setzen. Nach und nach werden die Augenzeugen des Holocaust verstummen, ihre Geschichten dürfen jedoch nie in Vergessenheit geraten. Dieser Roman ist fiktiv, aber dennoch bestens geeignet, die Erinnerung wachzuhalten.“ Britta Stapelbroek, Yuki – Das Magazin für Familien in Münster und dem Münsterland, März 2023
„Die knappe, sachliche Erzählung, verbunden mit einem wunderbaren Glossar, weiterführender Literatur und vielen Adressen über Einrichtungen, die sich mit dem Holocaust befassen, bilden ein wunderbares Ganzes, das jeder Bücherei mit jugendlichen Lesern gerne empfohlen wird.“ Helga Hudec-Krieg, Buechereien.ekir.de, 13.07.2023

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 11 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/14,8/2,6 cm

Gewicht

431 g

Auflage

1

Originaltitel

White Bird

Übersetzt von

André Mumot

Sprache

Deutsch

EAN

2710001516582

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    aus Essen

    5/5

    20.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über das Nicht-Vergessen

    „Dabei [...] haben wir in Wirklichkeit lange genug gelebt, um zu wissen: Alles, was eure Generation für etwas Neues hält, ist bloß eine aufgewärmte Version von etwas, das wir schon oft gesehen haben.”, ein Satz, den Sara ihrem Enkel Julian mehr als einmal gesagt hat. Als sie ihm für ein Schulprojekt wirklich ihre ganze Geschichte erzählen soll, erhält dieser Satz noch mehr Relevanz, denn Sarah ist im Frankreich der 30er Jahre ein junges jüdisches Mädchen, das den Krieg in voller Härte erlebt. Ausgerechnet Julien, der wegen Kinderlähmung Opfer gemeinschaftlichen Mobbings ist, ist ihre größte Stütze. Natürlich hatte Sara ein Leben vor dem Krieg, nach und nach zeigt sich, wie sich die Gefahr und die Ablehnung in die Gesellschaft schleicht. Als junges Mädchen ist ihre größte Sorge eigentlich im Matheunterricht beim Zeichnen, ihrer wahren Leidenschaft, erwischt zu werden. Bald bleibt ihr nicht mehr das, außer in ihrem Gedanken frei wie ein Vogel, white bird, zu sein und natürlich noch Julien, der ihr immer mehr ans Herz wächst. Die Geschichte ist in das Gespräch zwischen Sara und ihrem Enkel eingebettet, sie erzählt die Vergangenheit aus der Ich-Perspektive, was ich als richtig empfinde. Denn es handelt sich um eine Perspektive, die nach sehr aktuellen Nachrichten, Daten und Fakten dringend unter Jugendliche gebracht werden muss. Saras Geschichte hat mich wirklich berührt und ich bin mir sicher, dass auch dieser Roman seinen Eingang in den Schulkanon findet. Die Verbindung zu dem anderen Roman der Autorin “Wunder” ist mir sehr spät aufgefallen, dafür war ich umso begeisterter. Zwischen den Kapiteln sind noch Illustrationen zu finden, irgendwo hatte ich die Bezeichnung “Graphic Novel” gelesen, das würde zu weit gehen, so viele Bilder sind es nicht. Aber als Jugendroman absolut empfehlenswert.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    11.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vive l'humanité - Es lebe die Menschlichkeit

    Nachdem ich den Film “White Bird” im Kino gesehen hatte, den ich ebenfalls sehr empfehlen kann, erfuhr ich, dass er auf einem Buch basiert. Der Film hält sich sehr nah an die Buchvorlage, was ich ls grosses Kompliment für ein Buch sehe. Nun zum Buch selbst. Die Geschichte ist einfach grossartig. Obwohl es als Jugendroman zählt, kann ich es Menschen jeden Alters empfehlen. Es ist eine wunderschöne, aber auch tragische Geschichte, die die wichtige Botschaft vermittelt, freundlich zu anderen zu sein. Sie zeigt eindrucksvoll, welche wunderbaren Dinge geschehen können, wenn man anderen hilft und Freundlichkeit zeigt. Die Geschichte hat mich tief berührt und meine Augen feucht werden lassen. Es ist ein Buch, das ich bestimmt regelmässig zur Hand nehmen werde. Es enthält alles: Liebe, Geborgenheit, Drama, Freundschaft, Feindseligkeit – einfach alles. Die Vielschichtigkeit und Tiefe der Charaktere und Ereignisse machen es zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. “White Bird: Frei wie ein Vogel” ist mehr als nur ein Jugendroman; es ist eine bewegende Erzählung über Menschlichkeit und die Kraft der Freundlichkeit, die in diesen schwierigen Zeiten besonders relevant ist.

  • Heike

    5/5

    10.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende und hoffnungsvolle Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg

    Das Buch „White Bird“ erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das sich zur Zeit des Zweiten Weltkriegs vor den Nazis verstecken muss. Für mich war es die erste Begegnung mit der Autorin R. J. Palacio, die durch „Wunder“ schon vielen bekannt ist. Auf „White Bird“ hat mich der Kinofilm aufmerksam gemacht, der in diesem Jahr lief. Leider habe ich es nicht mehr ins Kino geschafft, aber dafür jetzt das Buch gelesen. Die Geschichte beginnt damit, dass sich die Lage für Juden in Frankreich Anfang der 40er Jahre dramatisch verschlechtert. Viele werden von den Nazis abgeholt und deportiert. Als Sara zusammen mit ihren jüdischen Mitschülern aus der Schule von den Soldaten abgeholt werden soll, läuft Sara weg und versteckt sich. Von diesem Tag an ist in ihrem Leben nichts mehr, wie es bisher war. Glücklicherweise hat sie ihren Klassenkameraden Julien an ihrer Seite, der ihr hilft unterzutauchen, obwohl er unter einer Behinderung leidet. Denn es werden nicht nur Juden bedroht, sondern auch kranke Menschen, die nach Meinung der Nazis nichts mehr zur Gesellschaft beitragen können. Julien ist deshalb auch dem Hass der Kameraden ausgesetzt, was ihn mit Sara verbindet. Ich habe nicht lange gebraucht, um in der Geschichte anzukommen. Mich hat das Schicksal von Sara und ihrer Familie sofort berührt und ich war von der ersten Seite an gefesselt. Anfangs ist Sara noch wie jedes Kind in ihrem Alter und interessiert sich mehr für ihr Kleid und ihre Schuhe, statt sich um ihre Sicherheit Sorgen zu machen. So bemerkt sie erst langsam, dass sich das Leben in Frankreich für sie ändert, als sie mit ihren Freundinnen nicht mehr in die Eisdiele darf. Das ist so herzzerreißend beschrieben, dass ich beim Lesen ständig einen Kloß im Hals hatte. Zu Beginn überschlagen sich die Ereignisse und treiben die Spannung an. Es hat mir gut gefallen, dass es zur Mitte hin etwas ruhiger wurde und die Figuren sich entwickeln konnten. Spannend blieb es trotzdem, da man immer damit rechnet, dass Sara entdeckt wird oder sich fragt, was wohl mit ihren Eltern passiert ist. Während Sara sich anfangs nur um ihre eigene Sicherheit sorgt, wird ihr bald bewusst, in welche Gefahr sich auch die Familie begibt, bei der sie sich versteckt und welche Umstände sie für sie in Kauf nimmt. Zum Ende hin wird es dann nochmal rasant und aufwühlend und bietet auch die ein oder andere Überraschung. Ich hätte mir zum Schluss sogar noch ein paar Seiten mehr gewünscht, weil alles so schnell passiert und es einen großen Zeitsprung gibt. Sehr passend fand ich auch deshalb den Anhang des Buches. Er trägt mit einem Nachwort und vielen Informationen dazu bei, dass man mit dem Gelesenen nicht allein gelassen wird. Für mich war es zwar nichts Neues, aber gerade für junge Leser kann es hilfreich sein, das Geschehen nochmal einzusortieren. In jedem Fall ein großartiges Buch, das dazu beiträgt, die Vergangenheit nicht zu vergessen.

  • Madita Hofmann

    5/5

    04.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jahreshighlight 2023

    Julian bittet seine Großmutter Sara, ihm vom Krieg zu erzählen, damit er ihre Erfahrungen für ein Referat nutzen kann. Sie zögert, denn es gibt manches, was sie noch nie irgendjemandem erzählt hat. Und nun soll sie es ausgerechnet ihrem Enkelsohn erzählen? All das Schöne, aber auch all das Schreckliche, was sie erlebt und gesehen hat? Doch schnell erkennt sie, wie wichtig das ist - für Julian ebenso wie für sie selbst. Also beginnt sie mit ihrer Geschichte - und lässt dabei nichts aus ... „Bei uns allen gibt es etwas im Leben, das wir bedauern. Denk einfach immer daran: Nicht unsere Fehler bestimmen, wer wir sind, sondern was wir tun, wenn wir aus ihnen gelernt haben." pos. 70 Auf dem hellen, beigefarbenen Cover sieht man viele kleine schwarze, gezeichnete Blätter, die den Umriss eines Vogels bilden. Durch die reduzierten Farben wirkt das Cover zugleich schlicht und auffallend. Cover und Titel passen sehr gut zum Inhalt des Buches, auch wenn man den Sinn dahinter erst nach einer Weile erkennt :) Der Schreibstil ist flüssig, authentisch, unglaublich poetisch und durch und durch fesselnd. Man wird von den ersten Seiten an in den Bann gezogen und selbst, wenn man das letzte Kapitel gelesen, den Buchdeckel längst zugeklappt hat, lässt es einen nicht los. Schon nach kürzester Zeit ist klar: das ist ein Buch, das man nie wieder vergisst. „Ich versuche, nicht in Kategorien von Gut und Böse zu denken. Ich stelle es mir lieber als hell und dunkel vor. Ich glaube, dass alle Menschen ein Licht haben, das in ihnen scheint. [...] Das Licht erlaubt es uns, anderen Menschen ins Herz zu schauen, die Schönheit dort zu erkennen. Die Liebe. Die Traurigkeit. Die Menschlichkeit. Doch manche Menschen haben dieses Licht verloren. Sie tragen Dunkelheit in sich, und sie sehen auch in anderen nur Dunkelheit. Keine Schönheit. Keine Liebe." pos. 519 Die Story wird auf zwei Zeitebenen erzählt: einmal die Gegenwart, in der Julian seine Großmutter darum bittet, ihm ihre Geschichte zu erzählen und einmal die Vergangenheit, in der wir hautnah miterleben, was Sara widerfahren ist. Dadurch wird enorm Spannung aufgebaut, denn immer wieder werden die Kapitel der Vergangenheit, in denen es nicht selten um Leben oder Tod geht, unterbrochen von Julian, der Fragen stellt und nachhakt, ob er alles richtig verstanden hat. Außerdem lernen wir so Julian besser kennen, der im Buch "Wunder" ja hauptsächlich die Rolle als "Bösewicht" einnimmt. Hier lernen wir eine andere Seite von ihm kennen, eine, die sein voriges Handeln hinterfragt, die sich damit beschäftigt, sich zu ändern und die bereut, was er getan hat. Man muss "Wunder" aber nicht kennen, um dieses Buch zu verstehen, beides kann unabhängig voneinander gelesen werden. Sara lebt als Kind in der unbesetzten Zone in Frankreich, sie hat ein schönes, unbeschwertes Leben, liebende Eltern und vom Krieg bekommt sie eigentlich nicht wirklich was mit. Für sie ist das ganz weit weg. Bis es das plötzlich nicht mehr ist. Als an ihrer Schule alle jüdischen Kinder deportiert werden, kann sie mithilfe eines Mitschülers fliehen: ausgerechnet Julien, der aufgrund einer früheren Polio-Erkrankung nicht richtig laufen kann und deshalb von allen gemobbt wird, bietet ihr Hilfe an und auch seine Eltern riskieren ihr Leben, um sie zu schützen. Für Sara, die nicht weiß, ob sie ihre Eltern jemals wiedersehen wird und ob diese überhaupt noch am Leben sind, beginnt eine schwere Zeit voller Angst, Sorge, Gefahr, aber auch Selbsterkenntnis. Denn anfangs kommt Sara einem recht überheblich und eitel vor, doch das ändert sich schnell und sie hinterfragt ihr früheres Handeln und Denken. Hier findet auf jeden Fall eine starke Charakterentwicklung statt. „Es braucht immer Mut, um freundlich zu sein. Aber wenn du durch eine Zeit gehst, in der Freundlichkeit dich um alles bringen kann - um deine Freiheit, um dein Leben -, wird Freundlichkeit zum Wunder. Freundlichkeit ist alles. Ein Licht im Dunkeln. Der eigentliche Kern der Menschlichkeit. Sie ist Hoffnung." pos. 2649 Die Geschichte ist wahnsinnig berührend, fesselnd, wunderschön und gleichzeitig entsetzlich. Selten habe ich bei einem Buch so viel geweint, aber auch gelacht, und mir so viele wundervolle Stellen markiert. Ein Roman, der von Angst, Schrecken, Gewalt, Hass und von Liebe, Freundschaft, Menschlichkeit, Hoffnung und Nächstenliebe erzählt und der noch sehr lange nachhallen wird. Fazit "White Bird" ist ein Must-Read und für mich eines meiner absoluten Jahreshighlights 2023! Nicht nur für Jugendliche ein Muss, sondern auch für alle Erwachsene. Einfach jeder sollte dieses Buch lesen!

  • Frau Schäfer

    5/5

    16.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wertvoll

    Ein tolles Jugendbuch über die Erlebnisse der Jüdin Sara, die als Schülerin mit den Veränderungen nach der Machtergreifung durch die Nazis klarkommen muss. Die ihr ganzes Leben gezwungenermaßen verändert. Sara berichtet ihre Erlebnisse per Face-Time Austausch ihrem Enkel Julian, der, wie sein Vater, den Namen des wichtigsten Menschen ihres Lebens trägt. Dieser Mensch hat ihr zur Zeit der Verfolgung mit seinen Eltern Schutz gewährt in der Einöde Frankreichs. Nicht langatmig, die Kapitel sind nicht zu lange, keine plötzlichen Zeitsprünge, mit Literaturempfehlungen zum Holocaust, Glossar mit wirklich guten und notwendigen Erläuterungen. Ein wirkliches tolles Buch, für mich auch geeignet als Schullektüre.

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