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Die Katze kann ohne den Menschen leben, aber der Mensch nicht ohne Katze.Der Kater Valentin wurde am Tag der Liebenden geboren, daher sein Name. Sein plötzliches Verschwinden stürzt die beschauliche Kleinstadt Aschersburg in einen Taumel. Die Biologielehrerin Katja sucht verzweifelt nach Valentin, ihre Schülerin Ricky nach der Wahrheit. Warum lügt Katja? Wird Ricky ihre Lehrerin überführen? Und wer wird Valentin zuerst finden?Ein hinreißender Abenteuerroman über die Sehnsucht auszubrechen und einen ganz besonderen Kater.»Wer immer schon wissen wollte, warum ein Leben ohne Katze möglich, aber sinnlos ist, lese diesen liebenswerten Roman!« Nele Neuhaus
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
5/5
08.10.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Roman, nicht nur für Katzenliebhaber
Ein tolles Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legen möchte, bevor man die letzte Zeile gelesen hat. Ein Roman der leisen Töne und Spannung miteinander hervorragend verwebt. Von Seite zu Seite wird man immer mehr gefesselt wenndieanfangs losen Handlungsstränge immer mehr verwoben werden. Wenn man denkt, es ist ein reines Katzenbuch wird man vielleicht enttäuscht sein, es geht um Beziehungsgeflechte der Menschen, um ihre Sehnsüchte, Lebensumstände, Erwartungen, Ziele, genau beobachtet und beschrieben. Auch für reine Katzenliebhaber,wie ich es bin, ein Gewinn.
Bewertung
aus Claußnitz
5/5
02.08.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
für Katzenfreunde
Finde das Cover wunderbar, etwas geheimnisvolles strahlt es aus. Das rot passt ebenfalls super. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und flüssig. Die Beschreibungen der Orte konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Charaktere sind sympathisch und authentisch und ihr Handeln macht neugierig. Am Ende fügt sich alles zusammen zu einer runden und schlüssigen Geschichte. Es wird noch ganz schön dramatisch. Auch die Gesellschaftskritik zieht sich durch die ganze Geschichte und der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz.
Renas Wortwelt
5/5
02.08.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Verschwinden eines Katers löst eine Kettenreaktion aus – spannend, überraschend, anders
Eine ganz ungewöhnliche, immer wieder überraschende Geschichte, voller spannender Figuren und unvorhersehbarer Wendungen.
Der vielbeschäftigte und preisgekrönte Autor erzählt von Valentin, dem wunderschönen grauen Kater. Dieser lebt bei der jungen Lehrerin Katja. Doch eines Tages verschwindet Valentin, kommt abends nicht zurück nach Hause, trotz lockenden Rufens, trotz leckerem Futter.
Katja ist verzweifelt, merkt erst jetzt, wie sehr sie an dem Tier hängt, wie viel er ihr bedeutet. Doch sie findet wenig Hilfe, Nachbarn haben nichts gesehen, ihre Schüler und Kollegen haben wenig Verständnis für ihre Bemühungen, den Kater wiederzufinden.
Eine ihrer Schülerinnen ist Ricky. Sie möchte unbedingt Journalistin werden und bemüht sich um ein Praktikum bei der winzigen und einzigen lokalen Zeitung in der Kleinstadt. Da kommt ihr die Geschichte um Valentin gerade recht, um dem Redakteur ihre Fähigkeiten zu beweisen. Zumal Ricky den Verdacht hat, dass Katja irgendetwas zu verbergen hat, insbesondere im Hinblick auf die Frage, wie Valentin zu ihr kam. Bei ihren Recherchen, die sie unter anderem zu einer alten, denkmalgeschützten Mühle und zu einer dementen, ehemals berühmten Schriftstellerin führen, gerät Ricky schließlich nicht nur in erste Liebesnöte, sondern am Ende auch selbst in Gefahr.
Die Handlung schlägt immer wieder überraschende Volten, die Menschen zeigen plötzlich ein anderes Gesicht als vorher, die Fäden sind viel verwickelter als es zu Beginn den Anschein hat. Hier wird es manchmal ein wenig abstrus, um nicht zu sagen absurd. Gleichzeitig macht genau das den Charme des Romans aus, man ahnt nie, was einen auf den nächsten Seite erwartet.
Dass das Ende, die Auflösung der diversen Knoten, dann besonders überraschend ist, passt daher genau zum Gesamteindruck. Dazu kommt der wunderbare Schreibstil des Autors, der dazu führt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legt. Die Figuren sind präzise und schonungslos, dennoch aber mit Verständnis und Empathie geschildert. Vor allem den Alltag der Lehrer zeichnet Kai Hensel so plastisch, dass man meint, er wäre wohl selbst einmal in diesem Beruf tätig gewesen.
Ein sehr empfehlenswerter Roman, der wohltuend aus dem Einerlei heraussticht.
Kai Hensel - Wo ist Valentin?
Kanon Verlag, August 2023
Gebundene Ausgabe, 333 Seiten, 22,00 €
Bewertung
5/5
19.07.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Katergate
Lehrer sind auch nur Menschen, Katzen jagen Mäuse und Schüler haben auch ein Leben neben der Schule. Guter Roman, spannend geschrieben.
Kai Hensel beschreibt den Alltag von Lehrern, Eltern und Schülern perfekt. Es sind die vielen kleinen Episoden, wo ich als ehemaliger Lehrer sage „Genau, so ist es. Sei dankbar, dass du die Notbremse gezogen hast und aus dem Moloch Schule raus bist. Es gibt ein Leben nach und trotz der Schule.“ Etwas zum Inhalt. Der Kater Valentin ist weg und die Lehrerin Fontane sucht ihn. Das ist der Faden der sich durch das Buch zieht. Aber viele andere Baustellen machen sich auch auf. Überforderung von Schülern und Lehrern, sowie der unterschiedliche Umgang der Einzelnen ist dabei die größte Baustelle. Kai Hensel gelingt es ältere Schüler und auch Eltern in seinem Buch anzusprechen. Wenn dann daraufhin ein Gespräch ermöglicht würde, wäre es toll. Aber auch so, wenn jede Generation nachdenkt, ist viel gewonnen. In meinen Augen ein überzeugender, guter Roman.
Israelfreund
5/5
19.07.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Katergate Lehrer sind auch…
Katergate Lehrer sind auch nur Menschen, Katzen jagen Mäuse und Schüler haben auch ein Leben neben der Schule. Guter Roman, spannend geschrieben. Kai Hensel beschreibt den Alltag von Lehrern, Eltern und Schülern perfekt. Es sind die vielen kleinen Episoden, wo ich als ehemaliger Lehrer sage „Genau, so ist es. Sei dankbar, dass du die Notbremse gezogen hast und aus dem Moloch Schule raus bist. Es gibt ein Leben nach und trotz der Schule.“ Etwas zum Inhalt. Der Kater Valentin ist weg und die Lehrerin Fontane sucht ihn. Das ist der Faden der sich durch das Buch zieht. Aber viele andere Baustellen machen sich auch auf. Überforderung von Schülern und Lehrern, sowie der unterschiedliche Umgang der Einzelnen ist dabei die größte Baustelle. Kai Hensel gelingt es ältere Schüler und auch Eltern in seinem Buch anzusprechen. Wenn dann daraufhin ein Gespräch ermöglicht würde, wäre es toll. Aber auch so, wenn jede Generation nachdenkt, ist viel gewonnen. In meinen Augen ein überzeugender, guter Roman.
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