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Omama Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/3,4 cm

Gewicht

480 g

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001477432

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,5/12,7/3,4 cm

Gewicht

480 g

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001477432

Herstelleradresse

Zsolnay, Paul, Verlag Ges.m.b.H.
Prinz-Eugen-Str. 30
1040 Wien
Österreich
Email: schaumann@hanser.de
Telephone: +43 1 50576610
Fax: +43 1 505766110

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  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    06.02.2021

    eBook (ePUB)

    Ich wurde bekehrt, danke

    Lisa Eckhart zu hören ist eine Herausforderung an einem selbst, wie weit man in sich selbst hineinsehn kann, Omama ist eine konsequente Fortsetzung des Eckhartischen Stils, schafft es der Intellekt sich selbst auszutricksen und zu entblößen? Bis man sich in den Stil hineingearbeitet (ja, harte Lesearbeit) blättert man schon einige Seiten um, man ist versucht aufzugeben und das Buch bestenfalls als Lückenfüller im Regal abzustellen, doch wenn man hartnäckig, sich von Seite zu Seite blättert und reflektiert - dann wird man belohnt, ein Meisterwerk an Reflexion und Erkenntnis und wenn man dann auch noch das Rezept verinnerlicht, dann baumelt die Seele in Glückseligkeit und alles ist wieder gut, oder? Ich sag Danke!

  • Bewertung

    aus Schöfflisdorf

    5/5

    14.01.2021

    Hörbuch (CD)

    sehr zu empfehlen

    Sehr unterhalsam in einem gut gesprochenem Dialekt, lustig und geistreich vorgetragen.

  • Hägar

    aus Vorderpfalz

    5/5

    14.01.2021

    Hörbuch (CD)

    großartig vorgelesen und geschrieben

    Man mag sie oder man mag sie nicht. Inzwischen mag ich sie. Es gibt so viele vergnügliche und pointierte Stellen, man sollte sie sich merken.

  • Bewertung

    5/5

    16.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine sehr spezielle, tabulose Erinnerung an die Nachkriegszeit

    In "Omama" erzählt die Kabarettistin Lisa Eckhart nun leicht biografisch, ganz schön überspitzt von ihrer Großmutter Helga und eben solchen Erinnerungen. Dieser Roman ist dabei so eine Aneinanderreihung verschiedener Anekdoten und Lebensabschnitte, die von ihrer Großmutter und deren Schwester erzählen. Teils moralisch hinterfragend, schmunzelnd, ungläubig oder einfach nur kopfschüttelnd begibt sich der Leser auf einen wahrlichen Ritt durch alle Bereiche, in denen Eckharts Protagonisten von Angst und Russen getrieben, aufreizend um Anerkennung buhlen oder eben auch skurrilen Ideen Folge leisten. In wie weit das nun alles der Wahrheit entspricht oder im Stile Eckharts bewusst polarisierend aufgearbeitet wurde, sei mal dahingestellt. Das was jedoch sicher ist, ihre Omama hatte ein sehr, sehr aufregendes Leben. Wer mit Lisa Eckharts Art des Erzählens klar kommt und mal nach etwas anderem sucht wird mit diesem Roman sicherlich ganz gut bedient. Für mich selbst war das Lesen recht schnell sehr anstrengend. Ich habe ständig Frau Eckhart im Ohr gehabt und dachte immer häufiger daran, dass in diesem Fall ein Hörbuch vielleicht sogar die bessere Wahl gewesen wäre. Sie ist speziell und auch ihr Roman ist sehr eigen. Sie verwendet hier und da recht hochgestochene Worte oder haut bitterböse, sarkastische, platte Aussagen heraus. Sie spielt mit den Vorurteilen der Menschen, mit der Geschichte und eigentlich auch dem, was jahrelang im deutschen Raum gang und gebe war. Da brauchen wir jetzt auch Jahre später nicht so tun, als wäre es nicht so gewesen oder wirklich weit hergeholt. Es war so. Und ja, der Ton ist rau, sehr direkt und manchmal auch so ein bisschen drüber. In ihrem Kabarett spielt sie genau mit diesen Archetypen, den überzogenen, diffamierenden und zum Teil auch verachtenden Aussagen, die einen als Zuhörer verstören, im Halse stecken bleiben und eben auch zum Nachdenken bringen. Lisa Eckhart nähert sich auf ihre bekannte polarisierende, überzogene Art in ihrem Roman der Nachkriegsgeschichte an und entweder mag man es dann oder man will sich gerade über ihre gemeine Rotzigkeit, die eben nicht alles schön redet oder abschwächt, aufregen. Die aufgekochte Diskussion und die Reaktionen rund um das Hamburger Harbourfront, über ihr Bühnenprogramm und sie als Person, der Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie ... unterstellt wird, kann ich daher auch nur zum Teil nachvollziehen. Aber irgendwie ist es auch ein Teil der deutschen Verdrängungskultur geworden, gerade gegen solche Überspitzungen vorzugehen. Als Kunst, so wie Satire, Kabarett, Film und Co auch eine Form der geduldeten Kunst ist, finde ich diesen Roman insgesamt recht klug, aufreibend und sehr, sehr böse, aber eben auch sehr direkt. Und gerade durch diese überspitzte Darstellung, von der sie sich im Prolog mit den Worten "Es bleibt dem Leser überlassen, ob er diese Biografie als Hommage oder als Rufmord erachtet. Ich vermag darüber nicht zu urteilen. Wenn ich von meiner Großmutter erzähle, so zeichne ich in jedem Falle keinen von Krieg und Besatzung geprägten, von Ehen enttäuschten, vom Alter gerächten, tätschelnden, verhätschelnden Archetyp des weisen Ahnen." begründet und distanziert, macht diesen Roman aus, lässt den Leser manchmal schlucken, erneut an die damalige Zeit denken oder auch, ich gebe es zu, über einige Äußerungen herzhaft lachen und das zeichnet (auch wenn man nicht immer mit allem einverstanden ist) für mich dann irgendwie auch gute Literatur aus.

  • Bewertung

    aus Schöfflisdorf

    5/5

    17.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr zu empfehlen

    Sehr gut und unterhaltsam geschrieben, Satiere zum nachdenken. Systemkritische Texte in unterhaltungsform, supper.

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