Produktbild: Die Schreiberin
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Die Schreiberin Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.10.2024

Abbildungen

6 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Fischer Krüger

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

22,1/15,3/4,4 cm

Gewicht

704 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001471638

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

›Die Schreiberin‹ [ist] eine spannende Geschichte über mutige Frauen, die Macht der Wörter und eine Erfindung, die die Welt verändert. ("Saarländischer Rundfunk")
Birgit Herold beschreibt in einer gelungenen Mischung aus Fakten und Fiktion Claras Werdegang von Augsburg bis in Gutenbergs Werkstatt in Mainz. ("Saarländischer Rundfunk")
›Die Schreiberin‹ ist ebenso unterhaltsam wie plausibel. Ein großes Vergnügen für alle, die gerne denken ›so könnte es gewesen sein‹. ("SWR Kultur")
Tolle Zeitreise! ("TV Hören und Sehen")
Eine spannende Geschichte über eine Frau, die im wahrsten Sinne Geschichte geschrieben hat. ("Saarländischer Rundfunk SR3")

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Akzeptabel

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.10.2024

Abbildungen

6 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Fischer Krüger

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

22,1/15,3/4,4 cm

Gewicht

704 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001471638

Herstelleradresse

FISCHER Krüger
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    04.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbarer historischer Roman

    „Die Schreiberin“ – dieser historische Roman entführt uns ins Mittelalter beginnend Wir lernen Clara kennen, die Schreiberin, sie ist noch ein Kind !!! Wir springen etwas in den Jahren. Ist aber nicht schlimm, alles ist nachvollziehbar und verständlich aufgebaut. Sie kann mit Feder und Tinte umgehen und Worte auf Papier bringen. Dann ist da noch Johann, der Buchmaler, er ist verheiratet, aber Clara verliebt sich in ihn. Wir sind in Augsburg, in der Stadt der Fugger. Gemeinsam mit Johann geht Clara weg aus der Stadt nach Mainz und arbeitet fortan in Gutenbergs Werkstatt. Es ist die Zeit des Beginns des Buchdrucks, die Welt wird sich verändern. Gutenberg hat Angst um seine Erfindung und vor Konkurrenz – schreibt Clara vielleicht ihre eigene Geschichte ???? Die Figur der Clara gab es tatsächlich, es handelt sich um Clara Hätzlerin. Ich habe mich belesen und herausgefunden, dass z. B. ein Schreiben der wahren Clara in der Nationalbibliothek von Prag verwahrt liegt. Es handelt sich um ihr Liederbuch. Ich finde es genial, dass sich Birgit Herold mit dieser tollen Frau beschäftigt und wir einen so eingängig zu lesenden historischen Roman zu lesen bekommen, der so viel Wissen vermittelt und das auf unterhaltsam spannende Art. Der Stil des Geschriebenen passt perfekt zum Genre und der Zeit, in der die Handlung angesiedelt ist. Das Buch ist überaus kompetent geschrieben und vor allem perfekt recherchiert. Die Figur der Clara wird deutlich und das vor dem historischen Hintergrund. Die Handlung ist durchweg spannend geschrieben, man wird gefesselt an das Buch. Leseprobe: ========= „Johann, er wollte wissen, ob ich der Magd helfe, aber ich kann doch viel wertvollere Arbeit leisten, ich kann schreiben.“ …

  • Loreley

    5/5

    19.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    empfehlenswerter und gut recherchierter historischer Roman

    Die Geschichte beruht auf dem wahren Leben der Clara Hätzlerlin, die im ausklingenden Hochmittelalter als Schreiberin gelebt hat und deren Abschriften noch heute erhalten und in Auszügen in diesem historischen Roman zu bewundern sind. Clara lernt ihr Handwerk, als der Bruder von ihrem Vater zum Notar ausgebildet wird. Die Geschwister erhalten so zusammen Unterricht und Clara erhält durch das Erlernen des Lesens und Schreibens ein Stück Unabhängigkeit. Somit kann sie sich ihren Lebensunterhalt im Anfertigen von Abschriften verdienen und ist nicht auf die Gunst eines Ehemannes angewiesen. Letztendlich verliebt sie sich aber doch in einen verheirateten Mann und muss mit ihm fliehen. Von Augsburg gerät sie nach Mainz, wo sie mit Johannes Gutenberg in Kontakt kommt. Es ist unvorstellbar, dass es außerhalb der Klostermauern keine Bücher gegeben hat und wenn, waren es kostbare Kopien, die handschriftlich angefertigt wurden. Der Buchdruck wurde durch Gutenberg gerade erst erfunden und schenkte ins das, was wir Bookies so lieben: unbegrenztes Lesevergnügen! Nachdem ich das Buch gelesen hatte verspürte ich tiefe Dankbarkeit für die Möglichkeit, on fremde Welten abzutauchen. Auch wenn Papier wieder teurer wird, so ist ein Buch dennoch ein erschwingliches Gut. Zu Zeiten von Clara Hätzerlin war Papier eine unendlich kostbare Sache. Der historische Roman ist flüssig geschrieben, interssant und super gut recherchiert. Ich kann ihn nur empfehlen, besonders wenn man wie ich gerne Mittelalterromane liest!

  • Bewertung

    5/5

    12.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    toller hist. Roman

    Eine Frau, die schreiben konnte, das war schon zu der Zeit etwas besonderes. Alles ist perfekt ausgearbeitet, Die Autorinschreibt in einer wunderbare Sprache. Man fühlt sich in die damalige Zeit versetzt und sieht alle fast vor sich. Guttenberg fürchtet um seine wunderbate Erfindung, wir lernen ihn kennen und mit ihm bangen. Das Buch ist sehr solide recherchiert und hat mir gut gefallen. Ich empfehle es gern

  • Jürg K.

    5/5

    10.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller Historischer Roman

    Das Cover passt perfekt zu dieser historischen Geschichte. Clara kann, was im Mittelalter kaum Frauen und nur wenige Männer können. Sie kann mit Tinte und Feder Worte festhalten. Bald erkennt sie die macht der Worte. Sie verliebt sich in den verheirateten Buchmaler Johann. Sie müssen aus Augsburg fliehen. In Mainz, bei Johannes Gutenbergs Werkstatt, finden sie Arbeit. Gutenberg befürchtet, dass Konkurrenten, die seine bahnbrechende Erfindung stehlen wollen. Sie entdeckt einen Verräter und gerät in Gefahr. Clara Hätzlerin hat es gegeben. Das Buch ist sehr aufwendig gestaltet und erfreut sicher viele Leser, die sich mit historischen Geschichten befassen. Ich muss voraussagen, dass dieses Buch keine Biografie darstellt, sondern ein Roman ist. Diese packende und sehr interessante Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchhatte. Ich kann es allen empfehlen und ich bin überzeugt, dass viele gleicher Meinung zu diesem Buch sind wie ich, wunderbar geschrieben.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    01.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    Penibel recherchiert und gekonnt erzählt

    „Ein Text überwindet den Tod“ Autorin Birgit Herold hat sich in ihrem neuesten historischen Roman mit einer interessanten Frau beschäftigt: Clara Hätzlerin (geboren um 1430/verstorben um 1476). Was zeichnet Clara aus? Sie ist Tochter des realen Augsburger Notars Bartholomäus Hätzler und lernt gemeinsam mit ihrem Bruder Bartholomäus Lesen und Schreiben. Während der Bruder als Nachfolger für den Vater aufgebaut wird, übt sich Clara im Kalligraphieren und Abschreiben von Briefen und anderen Texten. Im 15. Jahrhundert können nur die wenigsten Menschen Lesen und Schreiben, weshalb der Beruf des Lohnschreibers ein durchaus geachteter ist. Außerhalb der Klöster gibt es kaum schreibende Frauen. Claras exakte Handschrift ist begehrt. Nachdem der Vater einer Intrige zum Opfer fällt und sich Clara in den verheirateten Illustrator Johann Bämler verliebt, müssen die beiden aus Augsburg fliehen. Ausgerechnet in Mainz bei Johannes Gensfleisch, besser bekannt als Johannes Gutenberg, finden sie Unterschlupf und Arbeit. Doch Gutenberg ist allen Mitarbeitern gegenüber misstrauisch, denn er bastelt an einer bahnbrechenden Erfindung: der Druckerpresse. Er weiß, dass der Buchdruck die Welt, wie man sie bislang kennt, verändern wird. Es kommt, wie es kommen muss. In der Werkstatt treibt ein Verräter sein Unwesen. Clara, die immer mehr zur Hausmagd degradiert wird und kaum mehr Abschriften verfassen darf, entdeckt, wer Gutenbergs Erfindung schamlos kopiert. Nun ist guter Rat teuer. Wie soll sie Gutenberg von ihrer Entdeckung berichten? Wird er ihr glauben? Und was ist mit Bämler? Was führt der im Schilde? Meine Meinung: Dieser historische Roman ist penibel recherchiert und gekonnt erzählt. Ich mag das! Man kann das Verdienst alten Hätzlers, gar nicht hoch genug einschätzen. In einer Zeit, in der nur ein verschwinden kleiner Bruchteil der Menschen Lesen und Schreiben beherrscht haben, darf seine Tochter diese Kulturtechniken lernen. Natürlich ist auch ein wenig Selbstsucht dabei, spart sich der Notar einen zu bezahlenden Schreiber. Im Personenverzeichnis am Ende dieses Buches finden sich die Namen zahlreicher realer Personen dieser Zeit. So darf zum Beispiel Konrad Peutinger, der später als Wissenschaftler, Berater von Kaiser Maximilian I. und Namensgeber der tabula peutingeriana bekannt wird, als kleines Kind kurz durch den Roman huschen. Solche liebevollen Detail gefallen mir sehr gut. Der Roman ist flott und flüssig geschrieben. Er beleuchtet auch die Stellung der Frauen im ausgehenden Spätmittelalter an der Schwelle zur Neuzeit. Beeindruckend sind die Abbildungen von Clara Hätzlerins Handschriften. Das im Roman mehrfach erwähnte Liederbuch, das auch ziemlich frivole Texte enthält, ist im tschechischen Nationalmuseum in Prag zu besichtigen. Von Clara Hätzlerins Leben ist nur wenig bekannt. Sie findet sich aber in der Steuerbüchern der Stadt Augsburg. Ein Lob der Bürokratie! Fazit: Gerne gebe ich diesem historischen Roman, der die Lebensgeschichte der Clara Hätzlerin lebensecht darstellt, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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