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Putins Netz. Wie sich der KGB Russland zurückholte und dann den Westen ins Auge fasste SPIEGEL-Bestseller | »Ein augenöffnendes Buch über das System Putin.« SZ

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.02.2022

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

13,9/21,7/6 cm

Gewicht

963 g

Auflage

10. Auflage

Originaltitel

Putin's People. How the KGB Took Back Russia and Then Took on the West

Übersetzt von

Elisabeth Schmalen + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710001451340

Beschreibung

Rezension

»›Putins Netz‹ ist der bislang fundierteste Bericht über das Innenleben des Kremls.« ("Die Zeit")
»Wer sich aus aktuellen gründen für Wladimir Putin und die Machtverhältnisse im Kreml interessiert, ist bei Putins Netz von Catherine Belton bestens aufgehoben.« ("OÖ Nachrichten")
»Pflichtlektüre.« ("getabstract")
»Kein Wunder, dass dieses Buch auch noch in seiner jetzt erschienenen vierten Auflage die Bestsellerlisten stürmt.« ("Hessische Allgemeine")
»Ohne Catherine Beltons Buch ›Putins Netz‹ kann man das heutige Russland nicht verstehen.« ("Ruhrbarone")
»Erkenntnisreich!« ("ARD Druckfrisch")
»Unbedingt lesen!« ("Cosmopolis")
»Ein sehr informatives Buch über Putin und seine kriminellen Kumpel.« ("Radio ENERGY Sachsen")
»lesenwert« ("Stern")
»Beltons Buch ist eine akribische, furchtlose Recherche. Sie kommt zur richtigen Zeit.« ("NDR kulturjournal")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.02.2022

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

13,9/21,7/6 cm

Gewicht

963 g

Auflage

10. Auflage

Originaltitel

Putin's People. How the KGB Took Back Russia and Then Took on the West

Übersetzt von

  • Elisabeth Schmalen
  • Johanna Wais

Sprache

Deutsch

EAN

2710001451340

Herstelleradresse

HarperCollins
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Bewertung

    5/5

    14.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr spannendes Buch

    Im Buch ist genau beschrieben, wie der Putin zur Macht kam, wie er sie halten und ausbauen konnte. Die Geschichte von "obschak", gemeinsame KGB-Kassa und das Schleusen und Waschen des Geldes im Westen zeigt wie skrupellos und trickreich KGB-Mafia war und ist. Es wird das KGB-Koruptionssystem der westlichen Politik durchgeleuchtet, insbesondere von Trump: wie KGB bei seiner Sanierung und Machtübernahme half. Das Ganze ist gut belegt mit Fakten und Namen. Kein leicht zu lesendes Buch aber trotzdem sehr spannend!

  • Bewertung

    5/5

    12.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles in allem: beängstigend

    Putins Netz Das Buch ist keine leichte Lektüre. Den Hang der Autorin zu unnötig langen Schachtelsätzen konnten die Übersetzerinnen nicht immer in verständliche Sätze ummünzen. Dazu kommt, dass Mitteleuropäer es mit den vielen fremden Namen nicht immer leicht haben (-ow, -ew, -owin, -ovski, -owski, -in, -itsch) geben sich die Klinke in die Hand. Also am besten mitschreiben, wer nicht unter den gut 20 dankenswerterweise eingangs genannten Hauptpersonen angeführt wird. Das Buch beschreibt zunächst Putins Weg vom „kleinen“ KGB-Mann, seine Verwicklung in den Mord an Herrhausen, das „Verschwinden“ zahlloser Stasi-Unterlagen und die angesichts des nahenden Zerfalls der Sowjetunion beschleunigte Verschiebung russischen Vermögens in den Westen. In der nächsten Station erkennen wir sein Geschick dabei, mit Hilfe der organisierten Kriminalität Schlüsselindustrien (hier: Petersburger Hafen und Ölterminal / Mafia) zu übernehmen. Dem Kreis um die Familie Jelzin galt er als blass und unauffällig genug, um den krankheitsbedingt vakanten Job als Präsident wahrzunehmen. Hier gelingt es Putin, mithilfe alter KGB-Seilschaften Staatsanwaltschaft und Steuerbehörden zu übernehmen. Damit bindet er die Großindustrie an sich, indem der Fiskus ruinöse Steuerforderungen erfindet, die Staatsanwaltschaft Richter bedroht, bis diese willkürlich verurteilt und die Unternehmen für einen Spottpreis an Putins Gefolgsleute übergehen. Nachdem Putin sich Russland (einschließen der russisch-orthodoxen Kirche, die sich als besonders dankbares Vehikel homophober und imperialistischer Träume entpuppt) angeeignet hat, richtet er den Blick auf die Ukraine, die er erst korrumpiert und dann unterwandert (das Buch wurde zwischen Annexion der Krim und dem Überfall 2022 geschrieben). Ob die Ukraine ein Test für das weitere Vorgehen war, oder ob der Erfolg Putin beflügelte, bleibt offen. Aber die Methode dient als Blaupause für die Übernahme Westeuropas. Wie schon die Friedensbewegung der 80er wurden und werden Marine Le Pen, Gerhard Schröder, Silvio Berlusconi, Matteo Salvini, die griechische sozialistische Syriza, Baschar al-Assad, die AfD, die Linke, die Tories (das ist nur eine kleine Auswahl) und ihnen nahestehen Organisationen systematisch korrumpiert. Es gibt kompromittierendes Material über jeden. Wo man nichts findet, wird es gemacht - von der Prostituierten im Hotelzimmer über lukrative (Schein-)Aufträge bis zu Millionenbeträgen in bar. Das Netz beschränkt sich nicht auf Europa, auch die USA sind unterwandert. Ein amerikanischer Immobilienmogul, der sich verzockt hatte und dem niemand außer der Deutschen Bank mehr Geld geben wollte, kam gerade Recht, um im großen Stil Geld zu waschen. Die dabei geknüpften Bande halten bis heute und halfen, im Präsidentschaftswahlkampf dessen demokratische Konkurrentin mit einer Schmutz- und Lügenkampagne zu überziehen. Hillary Clinton wurde deshalb nicht die erste Präsidentin der USA, sondern Donald Trump. Wer in die Zeitungen sieht, erkennt, dass es wirkt - und, dass es nicht aufhört (Moldau enttarnt pro-russisches Netzwerk als aktuelles Beispiel). Spaltung, Destabilisierung und Desinformation bedrohen uns nicht weniger als russische Raketen. „Was vorher ein Konflikt zwischen zwei Ideologien war, der kommunistischen gegen die kapitalistische, (...) ist heute einer zwischen Ideen einer traditionellen humanistischen Gesellschaft und dem absoluten Materialismus. … dies ist in der Tat ein Kampf, den Russland nutzt, um seine globale Position wiederherzustellen.“ (Wladimir Jakunin. In der Wikipedia wird er so beschrieben: „Jakunin gilt als Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er wird den Silowarchen zugerechnet…ist Jakunin innerhalb der russischen Elite einer der „Hauptvertreter eines aggressiven und intoleranten Konservatismus“.). „Korruption ist das neue Werkzeug ihrer Außenpolitik“, sagte Joe Biden schon als Clinton’s Vize. Zeit, entschieden für Demokratie und gegen Korruption einzustehen. Oder ist es schon so weit, dass man sich besser auf Putins Seite positioniert?

  • Sunny

    5/5

    01.04.2022

    eBook (ePUB)

    Hochspannendes Buch - Hochaktuell

    Das Buch ist hochspannend und interessant zu lesen. Es bietet Hintergrundinformationen zum aktuellen Weltgeschehen, um diesen besser einordnen zu können. Sicherlich ist das Thema sehr komplex und dadurch nicht einfach "zu lesen". Aber es beleuchtet die Hintergründe zu Putin und seinem Netzwerk und wie Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion zu dem geworden ist, wie es leider "heute" ist. Sehr empfehlenswert zu lesen.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    25.03.2022

    eBook (ePUB)

    „Putins Netz“ wurde zu einer…

    „Putins Netz“ wurde zu einer Zeit veröffentlicht, die passender nicht sein konnte. Die Autorin hätte wohl auch nicht gedacht, dass Putin diesen Krieg anzetteln würde. Allerdings zeigt das Buch, dass die Entwicklung Putins so enden musste. Es beschreibt nicht nur seinen Werdegang, sondern auch jenen, den seine Befürworter durchliefen. Wie aus einem unbekannten Mitarbeiter des KGB´s dieser „Zar“ werden konnte, das ist so unglaublich, dass es fast wie ein Thriller anmutet. Es dauerte etliche Tage, bis ich mich durch den dicken Wälzer durcharbeitete. Viele Namen, die häufig russisch und daher für mich schwer zu behalten waren, stoppten den Lesefluss immer wieder. Der Autorin gelang allerdings der Spagat zwischen trockenem Sachbuch und unterhaltsamer Lektüre. Aber es gibt auch mir bekannte Persönlichkeiten, wie Obama, Trump oder Merkel, die erwähnt werden. Es ist unglaublich, wie Herr Putin zunächst in sein Amt gedrängt wurde und es jetzt nicht mehr abgeben möchte. Wie er und seine Mannen Unmengen an Geld in die Hand nahmen und nehmen, wie sie zudem alle ihre Fühler nach Europa ausstreckten. Und sie sind heute fest in vielen Statten der Union etabliert. Nie hätte ich gedacht, dass tatsächlich Menschen getötet und/oder moralisch zerstört wurden, nur weil sie den Ansichten des Kremls, in Person Putin, widersprachen. Welchen Zusammenhang es zwischen den Prunkbauten in Moskau und den Zuwendungen aus dem „Westen“ für die russische Bevölkerung gibt. Und dass Trump enge Beziehungen zu Russland pflegte, das ist wohl jedem bekannt, der seinen Werdegang verfolgt. Oh man, welch ein Chaos der Seilschaften, welches nur die Betroffenen erkennen. Eins steht fest: Die Grundlage des hier beschriebenen Übels ist sehr viel Geld. Und dieses wird nicht den Armen, sondern den Reichsten der Reichen nützen.

  • Bewertung

    aus Biel-Benken BL

    5/5

    24.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aussergewöhnlich

    Obschon ich erst wenige Seiten gelesen habe, kann ich bereits jetzt festhalten: Die Einschätzungen der Autorin sind aussergewöhnlich und geben einen vertieften Einblick in das Leben von W. Putin. Es ist aber harte Kost und braucht Zeit, um das Gelesene zu verarbeiten. Ich habe selten ein Buch angetroffen, das eigentlich einfach geschrieben ist, aber doch schwer zu verdauen ist.

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