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Lass uns noch mal los Roman | Susanne Matthiessen erzählt von den Frauen ihrer Boomer-Generation – rasant, rebellisch und tiefschwarz komisch.

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.02.2024

Abbildungen

mit 12 Abbildungen

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,1 cm

Gewicht

402 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001442911

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein Buch rasant, rebellisch, frauenbewegt, komisch und anarchisch-chaotisch.« ("vorunruhestand.de")
»Susanne Matthiessen hat ein famoses Buch über die kratzbürstigen Kreuzbergerinnen geschrieben.« ("Donna")
»Susanne Matthiessen erzählt ohne Pathos unterhaltsam und selbstironisch von schwierigen Lebenswegen, vom Altwerden und den nicht eingelösten Hoffnungen von damals.« ("RBB Das Magazin")
»Selbst ist die Frau!« ("Gala")

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Zustand

Sehr gut

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Erscheinungsdatum

29.02.2024

Abbildungen

mit 12 Abbildungen

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/3,1 cm

Gewicht

402 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001442911

Herstelleradresse

Ullstein Verlag GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    06.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauen in Rage

    Ein toller Roman über eine Zeit in West-Berlin, in der eine gesellschaftliche Aufbruchstimmung herrschte und vor allem auch die Frauen mehr Rechte einforderten. Unsere Protagonistinnen reflektieren über diese Epoche und sehen sich in der Gegenwart mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert, die mit der allgemeinen schlechten wirtschaftlichen Situation zu tun haben. Eine schöne Lektüre für alle, die die Vergangenheit wieder aufleben wollen oder sich mit dieser Zeit beschäftigen möchten. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    30.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Witzig, traurig, draufgängerisch und kraftvoll

    Stell Dir vor, Du liest ein Buch in Deinem Jahresurlaub und es lässt Dich nicht mehr los. Ein feministischer Blick auf Altersarmut, Versagen der Ämter in Berlin, Wohnungsnot und Gewalt gegen Frauen in Deutschland verwoben in eine Geschichte, die zugleich spannend, traurig, witzig und draufgängerisch ist, dass man das Buch nicht mehr zur Seite legen kann. Die Autorin Susanne Matthiessen blickt auf 30 Jahre Frauenbewegung zurück und kommt zu einem niederschmetternden Ergebnis. Matthiessens Erzählung beginnt in den 80er Jahren. Und heute immer noch: "Nur jede zehnte Frau verdient netto mehr als 2.000 Euro. 20 Prozent der Frauen über 65 Jahre sind armutsgefährdet." Das Buch von Susanne Matthiessen hat mich vielleicht auch deswegen so berührt, weil es die Realität vieler Frauen in Deutschland abbildet. Lange ein Buch nicht mehr so verschlungen.

  • Bewertung

    4/5

    24.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Feministinnen ziehen noch mal los

    Lass uns noch mal los - Susanne Matthiessen „Immer war irgendwas zu viel. Ich war zu laut, zu selbstbewusst, zu anstrengend, zu fordernd, zu emotional, zu frech, zu anspruchsvoll. Immer war irgendetwas falsch.“ Susanne Matthiessen nimmt uns in ihrem autobiographisch geprägten Roman mit auf eine Zeitreise, als die 24-Jährige 1987 nach Berlin fährt. Sie möchte Radiojournalistin beim NDR werden und scheitert beim Bewerbungsverfahren. „Sie treten hier sehr burschikos auf, junge Dame. Als Hobby geben Sie Motorradfahren an. Tragen Sie eigentlich auch mal Kleider und Röcke? Sie haben doch eine ganz passable Figur. Nagellack? Lippenstift?“ Es ist ein Blick auf eine Zeit, in der Herren in Anzügen wie selbstverständlich und selbstherrlich mit einer jungen Frau umgehen. Und auch die Frage: „Wo müssen wir Sie politisch einordnen?“ klingt absurd, ist aber angesichts der drohenden RAF-Gefahr in der verunsicherten Bundesrepublik anscheinend legitim. Die junge Frau erhält eine letzte Chance, um in Berlin über eine Hundezüchterausstellung zu berichten. Sie gerät in die berüchtigte Straßenschlacht am 1.5.1987 und lernt Frauen aus einem „Frauenkollektiv“ kennen. Und sie entscheidet sich, dort zu bleiben. Berlin ist ein „wilder Abenteuerspielplatz“, Punks, Hausbesetzer, Feministinnen sowie Menschen aller Kulturen prägen die Kreuzberger Szene. Die Autorin gründet mit anderen Frauen ein feministisches Wohnprojekt. Mittlerweile sind die Frauen in „die Jahre gekommen“ und erfahren am eigenen Leib, wie sich Wohnungsnot, steigende Inflation, Arbeitslosigkeit, Altersarmut auf ihr Leben auswirken. Und auch die Kraft für gute feministische Aktionen fehlt. „Wir haben aufgegeben“, beklagt die Autorin und resümiert über die geplatzten Träume des Feminismus. Aber irgendwie sind diese gealterten sympathischen Frauen auch in den 80er Jahren hängen geblieben. Es kommt jedoch immer wieder neues „Leben“ in das Wohnprojekt, Aufgaben müssen gemeinsam bewältigt werden und neue kreative Ideen werden geboren, um z.B. auf häusliche Gewalt aufmerksam zu machen. Die Charaktere der Frauen sind sensibel und humorvoll beschrieben, für mich ein bisschen unverständlich, warum der Prozess des Alterns und die damit verbundenen körperlichen Veränderungen so negativ bewertet werden. Susanne Matthiessen beschreibt auf humorvolle Weise das Leben in dem Kreuzberger Frauen-Wohnprojekt. Das Lachen wird jedoch überlagert von der bitteren Erkenntnis, dass noch viel zu tun ist. Die Probleme der Altersarmut von Frauen, dem teilweise tiefgreifenden Hass gegen Feministinnen, der Gewalt gegen Frauen, zeigen, dass es wirklich noch ein langer Weg sein wird, bis Frauen gleichwertig zur Gesellschaft gehören. Aber es gibt sie noch! Die Feministinnen. Und sie machen weiter. Also: „Lass uns noch mal los.“ Ullstein Verlag 2024

  • Jürg K.

    4/5

    08.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebensfrage wird gestellt

    Die Autorin schildert von Frauen der Boomer-Generation, die sich genommen hat, was ihnen zustand. Das sind mehr Geld, mehr macht, mehr Einfluss und alle wollten ein unabhängiges Leben nach ihrem Geschmack. Alle wollten die totale Freiheit, zusammen wohnen, zusammen leben, zusammen feiern. Jetzt sind sie alt geworden und fragen sich, hat dies alles funktioniert? Die Geschichte ist in Kreuzberg angesiedelt welches schon immer wilder, anarchischer, frauenbewegter. Zu dieser Zeit kämpften Susanne und ihre Freundinnen für ein anderes Leben. Das spiessige war ihnen Zuwenig. Ich fand beim Lesen dieses Buches, dass es ein wichtiges Zeitdokument ist. Es ist eine fesselnde Auseinandersetzung mit Freundschaft, Belastbarkeit und dem Streben nach Unabhängigkeit. Das Buch ist für Leser die Interesse an Humor, Rebellion der Achtzigerjahren haben. Man wird auf eine Reise durch das unkonventionelle Kreuzberg mitgenommen. Das fand ich sehr gut umschrieben und habe mir vieles bildlich vorstellen können. Das Buch ist eine Empfehlung wert.

  • Bewertung

    2/5

    07.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    nochmal los?

    Beim Lesen versank ich mehr und mehr im Siff des Kellergewölbes der alternativen Kreuzberger Lebensphilosophie hinab. Ich bin ausgestiegen, als ein Sofa angezündet wird, weil die Feuerwehr gründlicher entsorgt, als die Müllabfuhr. Mich hat die Geschichte nicht eingefangen.

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