• Produktbild: Berlin Friedrichstraße: Tränenpalast
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Gebraucht Band 2

Berlin Friedrichstraße: Tränenpalast Eine historische Familiensaga

Aus der Reihe Friedrichstraßensaga
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

117221

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/4,5 cm

Gewicht

581 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001438808

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein sehr bewegendes Buch über die Nachkriegszeit in Berlin! ("Radio Euroherz")
Alleine schon die detailreiche Darstellung der Schauplätze und Gegebenheiten verdient eine Auszeichnung. ("alltag-eines-bestseller.de")
Ein sehr gut recherchierter, historischer Roman mit Berliner Lokalkolorit, viel Dramatik, Liebe und schwierigen Partnerkonstellationen, der mich sehr gut unterhalten hat. Schade, dass es keinen weiteren Band der Saga mehr gibt! ("vonmainbergsbuechertipps.wordpress.com")
Der krönende Abschluss dieser sehr tiefbewegende Familiengeschichte. ("buechereule.de")
Ein sehr eindrücklicher Einblick in die politische Situation und das Leben der Bürger in der DDR, gut recherchiert und bedrückend anschaulich geschildert, fesselnd und informativ! ("buechertreff.de")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

117221

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/4,5 cm

Gewicht

581 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001438808

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Jürg K.

    5/5

    21.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrücklich, fesselnd

    Robert, Johannes, Ilse und Ella sind Freunde und in Berlin aufgewachsen. Der krieg hat sie getrennt. Der Kiosk von Johannes hat den krieg überstanden und ist der Fixpunkt der Freunde. Da lernte die Tochter von Robert ihre Liebe. Michael, kennen. Doch er verschwand von einem Tag auf den andern und sie muss ihre Zwillingsmädchen Anne und Cornelia allein grossziehen. Man wird beim Lesen der Geschichte so richtig hineingestossen und erkennt vieles, was damals passierte. Man kann die Freunde erneut auf ihrem Lebensweg begleiten, was ich sehr genossen habe. Zu lesen was die Menschen während dem Krieg und danach erleben mussten geht schon an die Substanz. Die Geschichte ist so spannend, dass ich das Buch fast nicht weglegen konnte. Nach dem Ende haben mich viele Gedanken noch einige Zeit beschäftigt. Es ist ein Buch, das man so schnell sicher nicht vergisst. Ich kann es nur empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    01.05.2023

    Hörbuch-Download

    Faszinierendes Hörbuch

    Mir hat das Hörbuch "Tränenpalast" sehr gut gefallen. Ich kannte zwar den historischen Hintergrund Berlins, aber die Beschreibung des Lebens der Menschen war mir neu. Die Autorin hat das so lebendig erzählt. Ich war fasziniert und auch erschüttert. Das Hörbuch hat mir so gut gefallen, dass ich den "Novembersturm" unbedingt hören möchte.

  • zauberblume

    5/5

    06.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine gigantische Fortsetzung

    Seit ich die beiden Bände der Charité gelesen habe, bin ich ein großer Fan der Bestsellerautorin. Ich habe mich riesig auf den zweiten Band „Tränenpalast“ der Friedrichstraßen-Saga, die eine Berliner Familie begleitet vom Ersten Weltkrieg über die 1920er Jahre bis zum Mauerbau und dem Leben in einer geteilten Stadt, gefreut. Der Inhalt: Zusammen sind sie in Berlin aufgewachsen: die Freunde Robert, Johannes, Ilse und Ella. Bis der Krieg sie trennte. Nun herrscht Frieden, doch die Wunden sind tief. Auch der Bahnhof Friedrichstraße wurde teilweise zerstört. Eines ist zum Glück geblieben: Johannes’ Kiosk, der Fixpunkt der Freunde, die längst zu einer Familie geworden sind. Vor allem für Roberts Tochter Lilli ist er immer wieder Zuflucht. Hier lernte sie ihre große Liebe Michael kennen – doch er verschwand von einem Tag auf den anderen aus ihrem Leben. Und nun muss Lilli ihre Zwillingsmädchen Anne und Cornelia allein großziehen. Dabei merkt sie, dass es vor allem die Frauen sind, die in diesen ersten Nachkriegsjahren fest zusammenhalten, um zu überleben. In einer zunehmend geteilten Stadt wird der Zusammenhalt wichtiger als je zuvor. Und ausgerechnet der Bahnhof Friedrichstraße mit dem angrenzenden Tränenpalast wird zum Symbol der deutsch-deutschen Trennung. Wow! Was für eine gigantische Fortsetzung. Noch jetzt nach Beendigung dieser herausragenden Lektüre, die ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, stehe ich unter Strom. Ich werde von zahlreichen Emotionen übermannt und bin noch von den geschichtlichen Ereignissen, die uns die Autorin in aller Deutlichkeit nahe bringt, tief berührt und erschüttert. Ich treffe wieder auf viele Bekannte, die mir bereits im ersten Band ans Herz gewachsen, vermisse aber auch die Personen, die auf tragische Weise aus dem Leben geschieden sind. Ich darf die Freunde Robert, Johannes, Ilse und Ella wieder eine lange Zeit auf ihrem Lebensweg, der von vielen Tiefen überschattet wird, begleiten. Es ist unvorstellbar, welches Leid die Menschen während des zweiten Weltkrieges und dann vor allem auch in der Nachkriegszeit erleiden mussten. Ich habe die mir liebgewonnen Menschen, allen voran Lilli, die wie ein Tiger für ihre Zwillingsmädchen kämpft und Ella. Dann sind da noch Ilse und Clara, Robert und Johannes. Ergreifend was sie in diesen Jahren alles erlebt haben. Und dann beim Aufeinandertreffen ist einfach immer diese Vertrautheit und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu spüren. Mich hat das Gelesene sehr berührt, oft hatte ich feuchte Augen und der Spannungsbogen war einfach gigantisch. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Und habe mit großer Spannung dem Ende entgegengefiebert. Für mich ein Lesehighlight, das noch jetzt nachwirkt. Selbstverständlich vergebe ich für die hochspannende, hochemotionale und unter die Haut gehende Lektüre gerne 5 Sterne.

  • Dirk Heinemann

    aus Hohe Börde

    5/5

    25.07.2022

    Hörbuch-Download

    Die geteilte Stadt

    Nachdem wir in "Novembersturm" den Bau des Bahnhofs Friedrichstraße miterlebt haben, erleben wir diesmal die letzten Kriegsjahre. Während Ella in Berlin bleibt, taucht ihr Sohn Michael unter und geht nach Moskau. Nach Kriegsende sind Großteile der Berliner Wohnungen zerstört. Lilli, die Tochter von Robert und Luise zieht mit ihren Zwillingen Anna und Carla sowie Ella in eine Wohnung. Johannes ist während des Krieges nach Frankreich geflohen und taucht plötzlich wieder in Berlin auf. Er will seinen alten Kiosk am Bahnhof wieder aufbauen und in Betrieb nehmen. Da der Bahnhof Friedrichstraße direkt an der neu entstandenen Zonengrenze steht, gehört plötzlich ein Teil zu Ost- und ein Teil zu Westberlin. Zunächst ist dies kein Problem, doch im Laufe des Buches erleben wir, wie sich Ost und West immer mehr von einander lösen. Zunächst durch die Währungsreform und später durch den plötzlichen Mauerbau. Letzterer sorgt auch dafür, dass ein Teil der Protagonisten im Westen und ein Teil im Osten festsitzt. Als die Zwillinge älter werden, müssen sie erleben, wie die Partei immer mehr Einfluss auf das Leben der DDR-Bürger nimmt. Daher beschließt Carla in den Westen zu fliehen. Doch die Flucht verläuft anders als geplant... Auch der zweite und letzte Teil wird wieder spannend erzählt. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Ihre Geschichte mit fiktiven Charakteren hat sie wieder hervorragend mit real existierenden Personen und dem geschichtlichen Hintergrund verwoben. So hat z.B. Michael nach seiner Rückkehr aus Moskau direkt mit Erich Mielke zu tun. Man merkt, dass sich Ulrike Schweikert im Vorfeld intensiv mit der deutsch-deutschen Geschichte beschäftigt hat. Grundlage für ihr Buch waren u.a. zahlreiche Zeitzeugenberichte. Besonders Lilli trifft es sehr stark. Erst muss sie erleben, wie die russischen Truppen mit den deutschen Frauen umgehen, dann wird sie durch den Mauerbau von ihrem Freund getrennt und später treibt die Partei ihre Kinder zur Flucht. Am Ende des Buches erfährt sie außerdem noch die Wahrheit über den Vater ihrer Kinder. Mir hat das Hören des zweiten Teils wieder sehr viel Freude bereitet. Gelesen wurde es erneut von Sabine Arnhold. Mit ihrer ausdrucksstarken Lesart, kam während der 16 Stunden keine Langeweile auf. Von mir gibt es daher auch diesmal wieder 5 von 5 Sterne. Ich kann die beiden Hörbücher jedem geschichtsinteressierten Hörer empfehlen.

  • nicigirl85

    aus Ilsenburg

    5/5

    06.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Wiedersehen unter schweren Bedingungen...

    Nachdem mir bereits der erste Band "Novembersturm" so unglaublich gut gefiel, wollte ich natürlich wissen wie es mit Ella, Johannes und Robert weitergeht und begann gespannt zu lesen. In der Geschichte treffen wir nun auf Tochter Lilli, die mittlerweile erwachsen ist und selbst zwei Kinder hat. Der Krieg ist verloren und der Iwan wütet im Land. Wie sollen die Frauen ohne Männer das nur durchstehen? Ich war sofort wieder drin in der Handlung und habe mich darin regelrecht verloren, so eindringlich schreibt Frau Schweikert. Besonders die grausamen Frauenschicksale haben mich emotional doch sehr mitgenommen. Die Autorin schildert das Leben nach dem Krieg und insbesondere das Leben im geteilten Berlin mit all seinen Tücken und Beschwerlichkeiten. Als Berlinfan habe ich dies sehr genossen. Bestimmte Ereignisse wie das Sprengen der Kirche kannte ich, viele andere waren für mich neu und bereichernd. Ich fand gut geschildert wie das Leben in der DDR sich anfühlt, auch wenn es aus heutiger Sicht geschrieben ist und damals sicher nicht jeder so schrecklich fand wie beschrieben. Wenn man nichts anderes als Mangel in seinem Leben kennt, wie kann man dann Überfluss vermissen? Bei den Figuren hat mich hier natürlich Hauptakteurin Lilli am meisten gefesselt. Sie beißt sich durch, sie ist trotz aller Umstände für ihre Mädchen da und hilft auch in der Nachbarschaft. Man kann sich nur schwer vorstellen wie es ist in Trümmern zu leben mit kaum etwas zu Essen und den vielen Schutt dann später mit wegzuschaffen. Auch wenn der Schluss etwas überladen ist und auch leicht kitschig, so habe ich das positive Ende doch sehr genossen, denn nach all dem Leid wünscht man den lieben Figuren nur das Beste. Fazit: Lektüre, die sich kurzweilig liest und von der man länger etwas hat, da das Gelesene noch nachklingt. Klare Leseempfehlung!

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