Produktbild: Das Foucaultsche Pendel
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Das Foucaultsche Pendel Roman. Ausgezeichnet mit dem Premio Bancarella 1989

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

62345

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.1992

Verlag

dtv

Seitenzahl

848

Maße (L/B/H)

19,4/12/4,5 cm

Gewicht

595 g

Auflage

28. Auflage

Originaltitel

>Il pendolo di Foucault<

Übersetzt von

Burkhart Kroeber

Sprache

Deutsch

EAN

2710001429806

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

62345

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.1992

Verlag

dtv

Seitenzahl

848

Maße (L/B/H)

19,4/12/4,5 cm

Gewicht

595 g

Auflage

28. Auflage

Originaltitel

>Il pendolo di Foucault<

Übersetzt von

Burkhart Kroeber

Sprache

Deutsch

EAN

2710001429806

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    aus Kottingbrunn, Niederösterreich

    5/5

    03.01.2007

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eco lässt den Leser arbeiten

    Der Semiotikprofessor hat sich Zeit seines Lebens damit befasst, wie Literatur funktioniert, dann hat er all sein Wissen zusammengenommen und hat dieses Werk geschaffen. Und es ist tatsächlich etwas Großes dabei herausgekommen. Inhaltlich berichtet der Icherzähler Casaubon, der Lektor bei einem kleinen Verlag in Mailand ist, seine Erfahrungen mit den Verschwörungstheorien rund um die Templer, Rosenkreuzer, Freimaurer, etc. Diese Erfahrungen sind derart verwirrend, dass man kaum mehr durchblickt, die Ideen die sich in den Köpfen des Erzählers und seiner Kollegen entwickeln sind derart absurd, dass man am liebsten schreien möchte. Schließlich entwickeln sie eine Theorie des "Großen Plans" deren Grundlage eine zufällige Konstellation von Worten ist, die ein Computer über einen Zufallsgenerator ausgewählt hat. Dieser "Große Plan" wird für alle drei zum Verhängnis. Zu all diesen chaotischen Theorien passt der anscheinend chaotische Erzählstil perfekt. Letztlich bleibt bloß noch der Schluss zu ziehen, dass all diese Verschwörungstheorien absurde Hirngespinste sind, so wie der "Große Plan" des Protagonisten. [Oder sollte Eco auch ein Mitglied des Templerordens sein und hat eben darum ein Buch geschrieben um alle zu verwirren - wer weiß ;-)] Die Personen machen sehr interessante Entwicklungen durch und sind sehr tiefschichtig erzählt. Die Sprachgewalt Ecos kann man niemals anzweifeln und auch die Übersetzer haben ganze Arbeit geleistet. Die Unmenge von Anspielungen auf andere Texte und Situationen die in dem Buch zu finden sind, zeigt welch großer Geist in Eco steckt. Unverkennbar ist auch, dass Eco extrem gut recherchiert hat. Als Quintessenz kann man zusammenfassen: Große Sprache, perfekte Technik, interessante Figuren, umfangreiches Wissen - Eco hat sein Ziel erreicht, er hat sich ein Denkmal gesetzt. Für jeden der nun überlegt ob er das Buch lesen soll, nochmals die Warnung: Nehmen Sie sich viel Zeit und seien Sie bereit viele Stunden unter höchster Konzentration zu "arbeiten".

  • thomas

    aus Wien

    5/5

    12.04.2006

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut Überwältigend

    Schlicht und einfach ein Meisterwerk!! Wer ein Buch mit Tiefgang, ein wenig Sarkasmus und viel Geschichte und Wissenschaft lesen will der sollte Eco's Meisterwerk auf jeden Fall lesen!!!! Es ist einfach nur umwerfend zu lesen wie Eco eine geheime Weltverschwörung rund um die 36 Unsichtbaren zu je 6 Mann aufgeteilt in 6 Gruppen, aufbaut. Dazu werden auch noch diverse esoterische Theorien wie die Hohlwelttheorie, den Grafen von Saint Germain und und und mit in die Geschichte einbezogen. Wer ein Buch mit viel Tiefgang und einer unglaublichen Geschichte lesen will sollte hier unbedingt zugreifen, wer jedoch auf schnelle Unterhaltung und pseudowissenschaftliches Geschwafel aus ist sollte lieber zu Dan Brown's Werken greifen!

  • Bernd Volmer

    aus Wuppertal

    5/5

    02.09.2005

    Buch (Taschenbuch)

    Unvergleichlich

    Ich musste das Buch zwar beinahe mit dem Brockhaus in der anderen Hand lesn, aber es hat sich gelohnt. DasFocaultsche Pendel ist einer der besten Romane der letzten Jahre von einem der besten Autoren. Spannend bis zur letzten Seite. Und wer sich bis zum Ende durchkämpft, erlebt einen ausgang der Geschichte, den er so wohl auf keinen Fall erwartet hätte. Spannend bis zur letzten Seite:

  • Bewertung

    4/5

    10.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich über alle Zweifel erhaben...

    Sprachlich über alle Zweifel erhaben entfaltet Eco für jeden geduldigen Leser hier eine faszinierende historische Studio in Verbindung mit einem interessanten Verschwörung-Krimi .

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    3/5

    03.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Protagonist Casaubon hat sich…

    Protagonist Casaubon hat sich in seiner Dissertation mit der Geschichte der Tempelritter, einem Ritterorden, der im 12. Jahrhundert gegründet und im 14. Jahrhundert in einem dramatischen Prozess zerschlagen wurde, beschäftigt. Er nimmt Kontakt mit dem Verlag Garamond in Mailand auf, um sein Manuskript begutachten zu lassen. Dabei lernt er die Verlagslektoren Belbo und Diotallevi kennen. Trotz Ablehnung nimmt die Geschichte Fahrt auf, als ein gewisser Oberst Ardenti ein Buchprojekt vorstellt, in dem er über ein codiertes Dokument berichtet, welches einen Plan der Templer enthält, die angeblich Hüter einer geheimen Energiequelle seien und die Weltherrschaft erringen wollen. Alle 120 Jahre gäbe es konspirative Treffen kleiner Gruppen. Nach diesen Offenbarungen verschwindet der Oberst spurlos. Casaubon, Belbo und Diotallevi verstricken sich immer tiefer in die Geschichten früherer Geheimbünde und Geheimgesellschaften und bringen alles und jeden mit allem und jedem in Verbindung. "Ich glaube, ab einem bestimmten Punkt macht es keinen Unterschied mehr, ob man sich daran gewöhnt, so zu tun, als ob man glaubte, oder ob man sich daran gewöhnt, wirklich zu glauben." (548) Die Protagonisten beschäftigen sich mit den Verschwörungstheorien vergangener Jahrhunderte und versuchen das gigantische Puzzle zu lösen. Sie legen eine falsche Fährte und müssen erkennen, dass die geheimen Machenschaften bis in die Gegenwart wirken und sie sich großer Gefahren aussetzen. So wird aus einer anfänglichen Spinnerei blutiger Ernst. Die Geschichte beginnt im Musée des Arts et Métiers, dem Pariser Technikmuseum, in dem das Foucaultsche Pendel aufgehängt ist und sie hat dort auch ihren Höhepunkt. Auf über siebenhundert Seiten liefert Eco zahlreiche geschichtliche Rückblicke, Ausführungen zu Geheimbünden und deren Verstrickungen sowie dubiose Pläne, die keiner genau kennt, aber alle suchen. Umberto Eco präsentiert ein enormes geschichtliches Fachwissen. Er macht deutlich, wie sich Geschichten auch in unserer Zeit verselbstständigen können. Da die Leser kaum zwischen Fakten und Fiktionen unterscheiden können, wirkt das Buch als Roman überladen und als Sachbuch ungeeignet. Zudem mangelt es – im Gegensatz zu Büchern von Dan Brown, der sich mit ähnlichen Themen beschäftigt - an Spannung.

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