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Trutz Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.03.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

477

Maße (L/B/H)

21,4/14/4,2 cm

Gewicht

585 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001348732

Beschreibung

Rezension

»Hein knüpft auch mit dieser historisch ausgreifenden Geschichte mühelos an die erzählerische Virtuosität an … Dieser Roman ist ungemein packend und berührend.« ("Frankfurter Neue Presse")
»Erneut gelingt es dem leidenschaftlichen Chronisten Hein, die historischen Ereignisse ganz im Erleben seiner Protagonisten zu spiegeln und verheerende Ereignisse wie die Bücherverbrennung vom Mai 1933 oder den Hitler-Stalin-Pakt vom August 1939 in persönliche Notlagen zu transformieren.« ("Der Tagesspiegel")
»Hein ist – dem Thema zum Trotz – ein lustvoller Fabulierer, dem man auch in die dunklen Ecken seines Familienepos folgt. Sein Setting hat er exakt recherchiert und detailselig nachgebaut ... « ("SPIEGEL ONLINE")
» ... ein großer Roman, der Richtung Langzeitgedächtnis drängt.« ("Frankfurter Rundschau")
»Der Roman stellt keinen Gewinner im Kampf zwischen Wissenschaft und Kunst fest. Ist er er doch beides: Große Erzählkunst und Ergebnis akribischer wissenschaftlicher Recherche.« ("rationalgalerie.de")
»Hein schreibt seine Familiensaga mit kühler, dokumentarischer Präzision. Akribisch hat er deutsche und russische Akten durchwühlt, all die Archive der Denunziationen und Todesurteile. Er blättert Opfer-Biographien auf, erzählt Schicksale, die uns in Trauer und Wut versetzen. Statt literarischer Pirouetten wuchert Hein mit Weltgeschichte, sein Roman ist eine erschütternde Chronik des Schreckens.« ("Mitteldeutscher Rundfunk")
»Ein großer Roman, mit dem der deutsch-deutsche Chronist Christoph Hein sein imposantes Lebenswerk fortschreibt.« ("Freie Presse")
»Hein erzählt gewohnt unprätentiös,kunstlos, bei aller Einfachheit aber nie banal. Die härtesten Schläge für Hein mit einer Beiläufigkeit aus, die atemberaubend ist.« ("Mitteldeutsche Zeitung")
» Christoph Hein, einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller, legt mit dem bitteren Roman Trutz ein beeindruckendes und schmerzendes Buch vor. Als genau beobachtender Chronist, mit großem Gespür für die Verwerfungen der Gesellschaft ... ... ein brillant recherchiertes Buch.« ("Sächsische Zeitung")

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.03.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

477

Maße (L/B/H)

21,4/14/4,2 cm

Gewicht

585 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001348732

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    5/5

    01.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Jahrhundertroman

    Ein Gedächtnis, das nicht vergisst- das ist der Forschungsgegenstand einer seltenen Wissenschaft, der Mnemonik. Das hat mich schon auf den ersten Seiten dieses Romans gefesselt. Doch in einem Lied, das im Buch mehrfach vorkommt, heißt es, dass nur derjenige glücklich ist, der vergessen kann. Mit den Protagonisten erlebt der Leser hautnah das frühe, erstarkende Nazi-Deutschland, das Leben in der Sowjetunion und später in der DDR. Politische Verfolgung, Deportation und Denunziation bilden die traurigen Schlaglichter dieses Romans, doch geht es auch um Beruf, Freundschaft, Eheglück und Familienleben. Nüchtern und feinfühlig erzählt Christoph Hein diesen sorgfältig recherchierten Roman.

  • Bewertung

    4/5

    27.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gedanke und Erinnerung

    Die Familien Trutz und Gejm verbindet eine lange Geschichte. Beide Familien haben Leid, Elend und Hoffnungslosigkeit erfahren. Rainer Trutz und Waldemar Gejm arbeiten an der Mnemotechnik und erhoffen sich einen Durchbruch. Leider kommt alles anders. Mit den Folgen haben auch die Söhne der beiden Jahre später noch zu kämpfen. Ein Spiegel der Gesellschaft des 20. Jahrhunderts, packend, intelligent und voller Wahrheiten

  • Bewertung

    4/5

    15.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein junger Schriftsteller emigriert...

    Ein junger Schriftsteller emigriert mit seiner kleinen Familie nach Russland und kommt vom Regen in die Traufe. Das Buch macht betroffen und die Hölle des Stalinismus greifbar.

  • Bewertung

    4/5

    09.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wenig enttäuschend

    Christoph Hein ist ein wahrer Chronist unserer Zeit, den ich sehr, sehr schätze. Trotz allem wurde ich vom neuen Buch ein wenig enttäuscht. Es war ein bisschen langatmig und die Figuren kamen mir diesmal auch nicht so nahe wie in den anderen Büchern. Nichtsdestotrotz erzählt Hein wieder ein Stück Geschichte, das sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.

  • Bories vom Berg

    aus München

    2/5

    13.12.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der mit Preisen üppig…

    Der mit Preisen üppig dekorierte Schriftsteller Christoph Hein erzählt in seinem Roman «Trutz», wie zwei Familien in Deutschland und Russland ins Mahlwerk der Geschichte geraten. Im Vorwort erfahren wir: «In diesen Roman geriet ich aus Versehen oder vielmehr durch eine Bequemlichkeit». Bei einem Vortrag nämlich trifft er zufällig auf Maykl Trutz, der ganz offensichtlich ein phänomenales Gedächtnis hat und aus dem Stehgreif mit seinen gezielten Fragen die Rednerin arg in Verlegenheit bringt. Von dem verblüfften Ich-Erzähler angesprochen, woher er denn seine Detailkenntnisse habe, erklärt er: «Ich habe es irgendwann einmal gelesen. Und was ich gelesen habe, weiß ich. Und wenn ich es aufgeschrieben habe, weiß ich es für alle Zeiten». Von ihm stammt die Geschichte, die hier erzählt wird, und ihm hat der Autor sein Epos auch gewidmet. Die Mnemonik, die Kunst des Gedächtnistrainings also, zieht sich wie ein roter Faden durch den Plot, der von der Weimarer Republik bis ins neue Jahrtausend hinein insbesondere die verheerenden Auswirkungen der durch die Nazis und Stalin, aber auch durch die SED errichteten Diktaturen am Beispiel seiner Protagonisten verdeutlicht. Da ist zunächst Maykls Vater Rainer, der nach der Schule aus seinem kleinen Dorf nach Berlin geht, um dort als Schriftsteller sein Glück zu versuchen. Er schreibt eine kritische Rezension für die «Weltbühne» über die Reise einer Gruppe von Schriftstellern durch die Sowjetunion und hat mit einem kleinen Roman seinen ersten Erfolg, bis plötzlich im «Stahlhelm», dem Kampfblatt der Nazis, eine bösartige Kritik erscheint, der sich alle anderen Zeitschriften geflissentlich anschließen, - er ist als Autor damit vernichtet. Mit seiner Lebensgefährtin, die einer christlichen Gewerkschaft angehört und ebenfalls unter politischen Druck gerät, emigriert er schließlich nach Moskau. Sie bauen sich dort unter großen Mühen ein bescheidenes Leben auf und bekommen 1934 einen Sohn, Maykl. Bei einer Weihnachtsfeier mit ihrer russischen Freundin lernen sie Waldemar Gejm kennen, Professor für Mathematik und Sprachwissenschaft, der als Pionier der Mnemonik in Russland erfolgreiche Studien betreibt. Selbst sein kleiner Sohn Rem und Maykl werden darin einbezogen, als sie zwei Jahre alt sind, beide machen begeistert mit, die Knirpse profitierten deutlich erkennbar von dem neuartigen Gedächtnistraining. Bis plötzlich beide Familien Opfer der stalinschen Säuberungen werden und man sie unter völlig unhaltbaren Anschuldigungen zur Zwangsarbeit im Osten verurteilt, die beide Elternpaare letztendlich nicht überleben. Auch in der DDR leidet der später nach Deutschland zurückgekehrte Maykl erneut unter politischer Willkür, er trifft Rem schließlich erst nach 48 Jahren wieder, als beide schon pensioniert sind. Dramaturgisch geschickt erzählt Hein in drei Teilen seine ebenso spannende wie bewegende Geschichte von der oft abstrusen politischen Willkür dieses für das Menschsein eher katastrophalen, rückschrittlichen Jahrhunderts. Wobei er sich einer geradezu «zweckdienlichen», schnörkellos klaren Sprache bedient, die besonders in den lebensechten Dialogen überzeugt. Auch die Verstrickung der beiden Familienschicksale ist glaubwürdig dargestellt. Allerdings hat man all das, wovon berichtet wird, schon anderswo gelesen, sieht man mal von der Mnemonik ab, und es wird leider auch so manches Klischee bemüht. Zuweilen stellt sich - auch durch einige unnötige Wiederholungen - Langeweile ein bei den detailverliebten, aber eben auch ausufernden Schilderungen. Ironie mithin, weil Maykls Verleger im Roman ihn ermahnt, nicht mehr als 150 Seiten zu schreiben bei seinem zweiten Romanprojekt, - Hein selbst braucht 477, Suhrkamp ist da deutlich großzügiger. Und das Couplet «Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist» am Ende von Rems Trauerfeier, das auch den letzten Satz des Romans bildet, den Maykl da vor sich hinträllert, ist geradezu unglaublich kitschig. Schade!

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