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Das Volk der Bäume Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.11.2020

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/4,8 cm

Gewicht

416 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The People in the Trees

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

2710001317875

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»›Das Volk der Bäume‹ ist eines jener herausragenden Bücher, von denen nur zu hoffen ist, dass sie eines Tages zum sogenannten Kanon gehören und auf Schullehrplänen stehen.« ("Radio ZuSa")
»Dieser Roman ist anders, längst nicht so nahbar, und trotzdem großartig« ("amazedmag.de")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.11.2020

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/4,8 cm

Gewicht

416 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The People in the Trees

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

2710001317875

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Bewertung

    5/5

    24.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    What was that

    Ich habe 4 Tage in diesem Buch gelebt. Ich mag, dass folgendes thematisiert wurde: > Ausbeutung von Natur für menschliche Vorteile > Kolonialismus im Namen der Wissenschaft > Menschliche Abgründe und Moralkonflikte > Der westliche Blick auf: was ist richtig und was ist falsch? So gut geschrieben, verstörend, unerwartet

  • Bewertung

    5/5

    15.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verstörender Inhalt, musste lange Pausen machen

    Trigger warning. Es geht unter anderem um s e x uelle Gewalt. Verstehe nicht, warum das nicht im Buch genannt wird! Vorab: mir hat das Buch gefallen, die Geschichte mit der Insel etc. Auch wie alles beschrieben wird (Natur, Lebensweise). Aber: Es ist nichts für schwache Nerven. Ich musste oft Pause machen. Es fängt schon damit an, dass Tiere auf die ekeligste Weise beschrieben werden, als gucke man einen Horrorfilm. Dann die (Sex uellen Rituale). MMn too much. Gebe trotzdem 5 Sterne. Mein Lieblingsbuch von ihr ist aber ein wenig Leben. Hoffe, es kommt bald ein Neues raus. 5 Sterne.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    no comment?!

    Nein - unmöglich! Dieses Buch kann man nicht kommentarlos weglegen - wenn man nicht zu einer Stellungnahme heraus gefordert wird, so doch zum Nachdenken! Hanya Yanagihara lässt Norton Perina seine Lebensgeschichte schreiben, auf Drängen seines Freundes R. Kubodera. Perina sitzt im Gefängnis, wegen sexueller Nötigung von Kindern und blendet zurück bis in seine Kindheit, Schulzeit, Studium, die ersten Jahre im Labor und dann die Reise auf Ivu’ivu, um zusammen mit einem Antropologen ein bisher unbekannten Volk zu entdecken und zu erforschen. - Was letztendlich den Stein ins Rollen bringt… der auf ihn selbst zurück fallen wird. In ihrer Erzählung greift Yanagihara viele komplexe Fragen auf - ohne einfache Antworten zu geben - ja, sie gibt nicht einmal Antworten! - Der Lesende (in meinem Fall die Hörende) wird mit vielen Gegebenheiten konfrontiert: da sind einheimische Rituale - die bei uns strafbar wären - darf man sich darüber entsetzen? Perina nimmt sedierte und narkotisierte Menschen zu Forschungszwecken mit - heiligt der Zweck das Mittel? diese überalterten und dementen Personen werden unter erbärmlichen Umständen gehalten, nachdem von Staates wegen durchgegriffen wird, kann Perina nicht begreifen - ist es tatsächlich eine Entwurzelung? das von ihm entdeckte ‘Selene-Syndrom’, das auf den Verzehr von Schildkrötenfleisch zurück geht und zu einer ‘körperlichen’ Unsterblichkeit führt, wird zunächst ohne den Hinweis auf den geistigen Verfall publiziert - erlaubt die Sucht nach Ruhm und Anerkennung alles? … Man könnte noch unendlich viel mehr Fragen anfügen, di mehr als Rhetorik sein wollen! Letztendlich wird die Insel von veschiedensten Pharma- und Kosmetik-Konzernen überrant und geplündert, die Schildkröten ausgerottet, die Menschen ‘zivilisiert’ - ein Desaster pur. Perina adoptiert im Laufe mehrerer Reisen dorthin über 40 Kinder. Auf den ersten Blick also ein Philantrop… Doch wenn man ihn dann vor allem das Materielle aufzählen und von AUFZUCHT von Kindern (!) reden hört, läuft einem ein Schauder den Rücken hinunter… Alles in allem keine leichte Kost - vor allem die Kapitel mit ‘Victor’, wo alles komplett entgleist, entsetzen. Der Nachtrag, der eine von Kubodera unterschlagene Fussnote ist, lässt einen fassungslos zurück - vor allem, weil selbiger Kubodera sowohl Perina in der genannten Tat quasi ‘heilg spricht’ und das Schändliche ‘glorifiziert’. Die Geschichte als solches ist ‘fiktiv’, aber biografisch ‘angelehnt’, was man (ich) mit Recherchen heraus findet - für mich ein wenig eine Erleichterung - denn das Grauen wäre zu gross - obwohl man (ich) doch weiss, dass es tagtäglich statt findet….

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kommentiert von seinem besten Freund erzählt der Arzt Norton Perina rückblickend eine unglaubliche Geschichte. Auf der Suche nach einem mikronesischen Bergvolk, das das Geheimnis des ewigen Lebens gelüftet hat, erlebt er das Abenteuer seines Lebens. Das war in den 50gern, jetzt ist er 70 und im Gefängnis. Mich hat dieses Buch begeistert! Der Roman wirft viele Fragen auf - einfache Antworten verwehrt er uns. Ein großer Roman über das menschliche Wesen an sich und die Relativität aller Dinge und allen Seins. Faszinierend!

  • Kaffeeelse

    5/5

    14.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein beeindruckendes Konstrukt!

    Hier habe ich ein Buch gelesen, welches es mir inhaltlich nicht leicht gemacht hat! Ein wirklich unsympathischer Hauptcharakter gibt Einblicke in seine Gedankenwelt. Der Arzt Norton Perina macht eine ungeheuer wichtige Entdeckung, ist also auf wissenschaftlichen Gebiet eine Koryphäe, menschlich dagegen zeigt Perina einige unschöne Züge, die sich gen Ende bis ins Unermessliche Steigern, ekelerregend sind. Und hier möchte ich vorwarnen, es geht um Kindesmissbrauch, nicht jeder Leser möchte so etwas lesen. Mit der Zeichnung des Hauptcharakters wird in diesem Buch eine Frage gestellt. was ist wichtiger bei einem Menschen, das Gute oder das Schlechte? Doch kann man beides gemeinsam bewerten? Oder muss man hier nicht trennen? Einerseits eine Koryphäe und andererseits ein Straftäter! Gleichzeitig ist dieses Buch ein Bericht, wie die westliche Welt mit anderen Kulturen umgeht/umgegangen ist. Der Schutz einer anderen Kultur oder der Schutz der Tier- und Pflanzenwelt war der westlichen Welt lange vollkommen egal, erst nach und nach regten sich andere Geister, dennoch dauert eine Veränderung im Denken lange, wie man auch momentan beim Klimaschutz beobachten kann. In diesem Bericht wird dem Leser genauso die Frage nach seiner Bewertung des Geschehens gestellt. Besonders gut gelungen fand ich hierbei die Beschreibung des Lebens auf Ivu'Ivu, einer fiktiven mikronesischen Insel, deren Bewohner/ihre Kultur dennoch recht real gezeichnet ist, in ihrer Art manchmal an reale Kulturen erinnert. Oft habe ich bei der Lektüre an werke der Ethnographie aus der Zeit der Entdeckungen denken müssen. Der große westliche Beobachter und sein Blick auf eine andere Welt/auf eine andere Kultur mit der Brille der eigenen Wert- und Moralvorstellungen. Nicht immer korreliert so etwas. Genauso interessant wie die Thematik ist auch der Stil des Buches. Die autobiographische Betrachtung von Perinas Leben durch ihn selbst, gespickt mit Beobachtungen und Meinungen eines Freundes von Perina machen dieses Buch zu etwas Besonderem, teilweise zwar etwas schwierig zu lesen, ich finde zum Beispiel, dass die Fußnoten sich nicht über mehrere Seiten hätten erstrecken dürfen. Aber auch das habe ich schon anderswo genauso gesehen. Die Schreibe Hanya Yanagiharas ist aber derartig intensiv und die Thematik so ungeheuer vielschichtig, dass man förmlich gezwungen ist 5 vollkommen verdiente Sterne zu vergeben. Genauso wie die Schreibe Yanagiharas derartig real rüberkommt, dass man sehr geneigt ist alles Geschriebene zu glauben. Dennoch ist dieses Buch eine Fiktion, die aber auf einem wahren Fall basiert, dem Fall von Gajdusek!

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