Produktbild: Junge Frau mit Katze
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Junge Frau mit Katze Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/3,6 cm

Gewicht

407 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001308422

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Autorin Daniela Dröscher [legt] nach ihrem gefeierten Bestseller ›Lügen über meine Mutter‹ einen ebenso klugen wie berührenden neuen Roman vor.« ("Edition F")
»Ein Text, der davon erzählt, sich selbst zu verlieren und wiederzufinden. Ein Text der dazu ermutigt auf die Signale des eigenen Körpers zu hören.« ("Saarländischer Rundfunk")
»[E]s ist ein Text, der davon erzählt, sich selbst zu verlieren und wiederzufinden [...], der dazu ermutigt, auf die Signale des eigenen Körpers zu hören.« ("NDR Kultur")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.08.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/3,6 cm

Gewicht

407 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001308422

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    09.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Irgendwie hat alles einen Sinn - auch Krankheit

    Daniela Dröschers Vorgänger*inroman „Lügen über meine Mutter“ hat mich total begeistert. Nun geht’s um ihren neuesten Roman. Hier erzählt sie von sich selbst, Anfang 30, und von ihren körperlichen Leiden und der Tortur, von einer*m Ärzt*in zum nächsten zu wechseln, denn keiner konnte so richtig rausfinden, was die Ursache ihrer Leiden war. Begonnen hatte alles mit einer Kehlkopfentzündung. Sie erhielt einen Spray, dieser löste Herzrasen und Herzstolpern bei ihr aus. Sie konsultierte weitere Ärzt*innen und wurde mit neuen Diagnosen, Allergien und Medikamenten konfrontiert. Zeitgleich stand sie wahnsinnig unter Stress, arbeitete an der Universität und stand kurz vor der Verteidigung ihrer Doktorarbeit – es wurde ihr, da gar keine Erklärung seitens der Ärzt*innen gefunden wurde, Ruhe und Stressvermeidung verordnet: in dieser Situation natürlich unmöglich. Sie muss die Prüfung exzellent schaffen, denn dann steht ein Uni-Job in Aussicht, den sie unbedingt möchte. Auch Elas Mutter begegnen wir wieder im Roman. Mittlerweile hat sie sich von ihrem Ehemann getrennt (noch nicht geschieden) und lebt nun endlich ihr eigenes Leben. Dieser Roman erzählt die Geschichte, wie die @danieladroescher zum Romanschreiben kam, aber zuerst einige Hürden in Angriff nehmen musste. Auf ihrem Lebensplan stand etwas ganz anderes. Dafür hat sie alles hintangestellt – ihr Körper hat jedoch dagegen gestreikt. Ich habe den Roman gern gelesen und kann ihn absolut empfehlen.

  • Andy

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    08.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit großem Feingefühl zu positiven Wendungen

    An diesem Roman bin ich recht unbefangen herangegangen. Ich hatte von der Autorin zuvor noch nichts anderes gelesen und auch das Cover ist weder abschreckend noch einladend. Der Klappentext konnte mich zumindest thematisch abholen, aber es hätte auch gut und gerne ein Reinfall werden können. Wurde es aber nicht. „Junge Frau mit Katze“ ist eine meiner positiven Leseüberraschungen in 2025 bisher. Einerseits liegt das an Dröschers einfühlsamer Erzählweise. Ihre Hauptfigur macht einiges durch im Laufe der Geschichte, aber es klingt immer ein großes Mitgefühl und ein hoher Grad an Empathie in der Erzählstimme mit. Für mich bleiben nach der Lektüre zwei Stränge in der Charakterentwicklung hängen, die ich beide für sehr spannend ausgearbeitet halte. Einerseits durchläuft die Hauptfigur einen Prozess bzgl. ihrer beruflichen Identität und dem Zwischenspiel zwischen Selbst- und Fremdbild. Wie sieht sie sich selbst und wie wird sie wahrgenommen bzw. will sie wahrgenommen werden? Andererseits hat die Hauptfigur mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und es ist wahrlich ein Kampf. Wie gehe ich damit um, dass ich keine Kontrolle über meinen Körper habe? Beide Prozesse sind sehr spannend zu verfolgen, aber eben weil die Erzählstimme einen geschützten Rahmen bietet. „Junge Frau mit Katze“ ist nun kein klassisches Feel Good Buch. Mir hat die Lektüre dennoch viele positive Gedanken mitgegeben und ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen. Ich empfehle die Lektüre gerne weiter!

  • Andy

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    08.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit großem Feingefühl zu…

    Mit großem Feingefühl zu positiven Wendungen An diesem Roman bin ich recht unbefangen herangegangen. Ich hatte von der Autorin zuvor noch nichts anderes gelesen und auch das Cover ist weder abschreckend noch einladend. Der Klappentext konnte mich zumindest thematisch abholen, aber es hätte auch gut und gerne ein Reinfall werden können. Wurde es aber nicht. „Junge Frau mit Katze“ ist eine meiner positiven Leseüberraschungen in 2025 bisher. Einerseits liegt das an Dröschers einfühlsamer Erzählweise. Ihre Hauptfigur macht einiges durch im Laufe der Geschichte, aber es klingt immer ein großes Mitgefühl und ein hoher Grad an Empathie in der Erzählstimme mit. Für mich bleiben nach der Lektüre zwei Stränge in der Charakterentwicklung hängen, die ich beide für sehr spannend ausgearbeitet halte. Einerseits durchläuft die Hauptfigur einen Prozess bzgl. ihrer beruflichen Identität und dem Zwischenspiel zwischen Selbst- und Fremdbild. Wie sieht sie sich selbst und wie wird sie wahrgenommen bzw. will sie wahrgenommen werden? Andererseits hat die Hauptfigur mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und es ist wahrlich ein Kampf. Wie gehe ich damit um, dass ich keine Kontrolle über meinen Körper habe? Beide Prozesse sind sehr spannend zu verfolgen, aber eben weil die Erzählstimme einen geschützten Rahmen bietet. „Junge Frau mit Katze“ ist nun kein klassisches Feel Good Buch. Mir hat die Lektüre dennoch viele positive Gedanken mitgegeben und ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen. Ich empfehle die Lektüre gerne weiter!

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    01.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abschied von der Mutter

    Dieser biographisch inspirierte Roman über eine junge Frau, die nach ihrer Doktorarbeit einen psychosomatischen Zusammenbruch erlebt, stellt das körperliche Erleben an zentrale Stelle, handelt jedoch vom Finden des eigenen Weges. Der Schreibstil ist sehr witzig, der Inhalt jedoch durchaus ernst. Mir hat die Geschichte gut gefallen, und der Weg der Protagonistin auch. Sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    22.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn wir krank sind

    Wisst ihr, was für mich das spannende (und tragische) an Hypochondrie ist? Gar nicht so sehr die Beschaffenheit der Zwangsstörung, sondern die Art und Weise, wie die Gesellschaft auf von ihr selbst diagnostizierte Hypochonder*innen reagiert: mit Ignoranz, Genervtheit und schlechten Ratschlägen. Ich lebe selbst mit einer „unsichtbaren“ Erkrankung und weiß was es bedeutet, die Krankheit mastern zu müssen und gleichzeitig dafür zu kämpfen, dass sie ernstgenommen wird. Und doch nehme ich bei anderen immer noch viel zu oft den Shortcut und denke „Ach komm, ist doch bestimmt nur psychosomatisch!“ – das hat mir Daniela Dröschers neuer Roman einmal mehr bewiesen. Ela ist Anfang 30 und steht kurz vor der Verteidigung ihrer Promotionsarbeit als ihr Körper scheinbar anfängt, sich gegen sie zu wenden: Kleine Beschwerden werden schnell zu großem Leid und der Frage: Hängen die Symptome vielleicht alle miteinander zusammen? Was passiert hier eigentlich gerade mit mir? Geplagt von Leistungsdruck und Ängsten, weil ihre berufliche Zukunft in der Wissenschaft ebenfalls wankt, begibt Ela sich auf den energiezehrenden Weg einer Diagnose: Sie erträgt ärztliche Unterstellungen, erhält lächerliche Vermutungen und schwimmt in einem Gesundheitssystem, das an sich selbst erkrankt ist. „Junge Frau mit Katze“ ist eine Geschichte über Heilung und die Rückeroberung des eigenen Körpers. Es ist ein Text, der den individuellen wie auch gesellschaftlichen Wert von Krankheit einfängt… und das in Dröschers unverwechselbarer Schreibe, die leise bewegt und mich trotzdem wieder ganz arg mitgerissen hat. Definitiv eine der stärksten Stimmen in der deutschsprachigen, autofiktionalen Gegenwartsliteratur!

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