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Die Liebhaberinnen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

125759

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.1989

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/11,3/1,7 cm

Gewicht

173 g

Auflage

42. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001284412

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Beide «Liebhaberinnen» sind die Betrogenen. «Wenn einer ein Schicksal hat, dann ist es ein mann. Wenn einer ein Schicksal bekommt, dann ist es eine frau.» ... Bestechend an dieser Schriftstellerin ist die Genauigkeit und Schärfe, mit der sie in eine Welt falscher Glücksvorstellungen eindringt. Frankfurter Rundschau

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Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

125759

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.1989

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/11,3/1,7 cm

Gewicht

173 g

Auflage

42. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001284412

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    08.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Durchaus interessanter und vom...

    Durchaus interessanter und vom sprachlichen Klang sehr gut lesbarer Roman Jelineks. Die Stellung der weiblichen Figuren in der Gesellschaft wird zT provokativ überzeichnet trifft dadurch aber durchaus wunde Punkte. Keine Wohlfühl-Literatur und gerade deswegen auch lesenswert.

  • raubkatzal

    aus Wien

    5/5

    07.03.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Offenbarung!

    Es ist die Geschichte von zwei Mädchen aus einem Milieu, in dem der Entscheidungsfreiheit dauernd unsichtbare Grenzen gesetzt sind. Die Autorin ist, um ihren Stoff zu finden, wie neuerdings so viele aus der Stadt hinaus aufs Land gegangen. Doch im Gegensatz zu anderen Schriftstellern hat sie nicht den archaischen Einklang der Menschen mit der Natur entdeckt, auch nicht das harte, einfache Leben der Mägde und Knechte. n einem besonders idyllischen Tal der Steiermark steht eine Fabrik, in der Miederwaren hergestellt werden. Es ist symbolisch, daß in diesem Unfrieden einer entlegenen Region die Produktion eines Zivilisationsguts vonstatten geht, das auf die äußere weibliche Natur im Interesse der Mode Zwang ausübt. Die Fabrik floriert, weil sie die Löhne besonders niedrig halten kann. Welche Entfaltungsmöglichkeiten hat eine Arbeiterin, die Büstenhalter im Akkord näht? Sie kann einen Mann heiraten, der ihr den gesellschaftlichen Aufstieg garantiert. Elfriede Jelinek hat all diese Themen in ein packendes Buch gesteckt, eine feine Struktur geschaffen, die alles miteinander verbindet. Illusionen werden zerstört, die Sprache ist brutal und offen, sie zeigt ganz deutlich, das wir alle eigentlich nur das sehen sehen, was wir sehen wollen.

  • Susanne Haenlein

    aus Wien

    4/5

    14.06.2015

    eBook (ePUB 3)

    Die Hasserinnen

    Einblicke in alltägliche weibliche Welten auf nicht alltägliche Weise. Die offenbarten Gefühlswelten der Protagonistinnen verwandeln die vor der Lektüre allenfalls vorhandenen vagen Vermutungen über eine mögliche Interpretation des weiblichen Lebenszwecks in Erkenntnisse. Das Nicht-Verständnis zwischen Licht-Liebe und Schatten-Hass wird nachvollziehbar und differenziert gesellschaftliche Unter-Ebenen weiter aus.

  • Lesemaus

    aus Mistelbach

    4/5

    13.07.2008

    Buch (Taschenbuch)

    regt zum Nachdenken an.

    Muss sagen, dass ich mich zuerst an den Stil gewöhnen musste. Die Lebensgeschichten zweier bzw. dreier Frauen, wird sehr roh und unverblümt dargestellt. Es schließt sich der Kreis und man denkt sich - so war es bzw. ist es manchmal immer noch. War mein erstes Buch von Elfriede Jelinek und muss sagen, es hat mich überredet. Wie gesagt ungewöhnlicher Stiel und alle Wörter klein geschrieben - warum eigentlich?

  • Bewertung

    4/5

    02.01.2006

    Buch (Taschenbuch)

    Frauen im Systemzwang - glänzend charakterisiert!

    „Wenn einer ein Schicksal hat, dann ist es ein Mann. Wenn einer ein Schicksal bekommt, dann ist es eine Frau“, dieser Satz umreisst treffend, worum es in diesem Buch geht: Es sind die veralteten, aus Tradition und Vorurteil gewachsenen Genderrollen, in die uns die Gesellschaft hineinzwängt, es ist jener Raster, der über jeden und alle richtet, und der keinen Verstoss gegen seine rigiden Regeln duldet. Es ist die Strukturgewalt, die all jene zermalmt, die sich ihr in den Weg stellen. Erschreckend finde ich die Aktualität der Grundproblematik: 30 Jahre nach Erscheinen dieses Buches sehen sich die Töchter der beschriebenen Mütter-Generation denselben Problemen gegenüber: Gewalt und Unterdrückung ist geblieben, nur die Form hat sich verändert. Elfriede Jelinek, neben Thomas Bernhard die heftigste Kritikerin Österreichs, immer wieder als Nestbeschmutzerin beschimpft, legt in diesem frühen Roman den Grundtenor ihres Schaffens offen. Mit dem Roman „Die Klavierspielerin“ zu Weltruhm gelangt, erhielt sie 2004 den Nobelpreis.

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