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Jaffa Road Roman | Das vielstimmige Panorama der Kulturen, das uns mitten hineinführt ins Herz des Mittelmeers - von Daniel Speck (»Yoga Town«)

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

30866

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.03.2021

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

21,4/13,7/4,5 cm

Gewicht

608 g

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001236831

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

So spannend, dass man [...] nicht aufhören kann, zu lesen. ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")
Tolle Bücher, sehr empfehlenswert. Man geht schlauer daraus hervor. ("eat.READ.Sleep")
[...] eine Geschichtsstunde voller Leichtigkeit [...]. ("Handelsblatt")
fesselnd ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine")
ein Pageturner ("Schwäbische.de")
Wer die Historie anhand menschlicher Lebensgeschichten kennenlernen will, ist beim Lesen dieses Romans gut aufgehoben. ("Kirche und Leben")
Spannend und emotional erlebbar wurden die Bilder, die der Schriftsteller mit seinen Worten plastisch machte. ("Badische Neuste Nachrichten")
Der Roman ist eine riesige Weltgeschichtsstunde und dabei so unangestrengt, so leicht und verständlich, dass man einfach begeistert liest. ("Mittelbayerische Zeitung")
[...] ›Jaffa Road‹ ist voller plot points, es passiert unheimlich viel [...]. ("rbb Kultur")
In seinem neuen Roman ›Jaffa Road‹ beleuchtet er (Daniel Speck) den Nahostkonflikt aus ungewohnter Perspektive. ("Deutschlandfunk Kultur")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

30866

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.03.2021

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

21,4/13,7/4,5 cm

Gewicht

608 g

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001236831

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Drei Leben voller Spannung

Daggy (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.01.2026

Bewertungsnummer: 2689607

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Abwesenden haben oft mehr Macht als die Anwesenden“   Moritz schwängert seine Verlobte, bevor er in den zweiten Weltkrieg zieht. Sein Einsatzort ist Tunesien und hier lauscht er gerne Viktor bei seinem Klavierspiel in der Bar. Was er nicht ahnt, ist, dass Viktor Jude ist. Er lebt mit seiner Familie in „Piccola Sicilia“ einem bunten Stadtteil von Tunis und seine Familie versteckt Moritz nach seiner Desertation. Als Maurice emigriert er zusammen mit Viktors Schwester und ihrer kleinen Tochter nach Israel. Ihr Lebensmittelpunkt dort ist die Jaffa Road in Haifa. Nachdem die Engländer sich zurückziehen, nehmen die Israeli das Land ein und zerstören damit die gewachsenen Strukturen in Palästina. Viele Araber der unterschiedlichsten Glaubensrichtungen müssen ihr Land und ihr Heim verlassen. Sie werden zu „Abwesenden“, die ihre Ansprüche verloren haben. Moritz Enkelin, seine jüdische Tochter und sein arabischer Sohn, Kinder aus drei Leben werden nach seinem Tode ins sein in Palermo eingeladen. Es gibt viele Rätsel, viele Fragen und wenig Vertrauen unter diesen Erben. Es dauert sehr lange bis alle Stränge einen Sinn ergeben. Es gibt viele Sprünge durch die Zeit von Beginn des Krieges bis zur Jahrtausendwende. Zum gibt einen die Hoffnung der Zionisten endlich im eigenen Land leben zu können zum anderen die Vertreibung der Palästinenser, die dort viele Jahre friedlich mit Andersgläubigen zusammengelebt haben. Gerade im Hinblick auf die jetzigen Situation fand ich es sehr spannend und informativ zu erfahren, wie der geschichtliche Hintergrund ist. Leider schwindet mit diesem Wissen meine Hoffnung auf eine Lösung, denn zwei Staaten werden von der Welt nicht als Lösung erwogen. Ein Buch, dass mit seiner verschachtelten Erzählweise viele Emotionen in mir geweckt hat. Die Frage der Palästinenserin Amal „Gibt das Unrecht, das ihr Deutschen den Juden angetan habt, ihnen das Recht uns Unrecht anzutun?“ möchte ich spontan verneinen, sie zeigt aber wieviel Zündstoff in diesem Buch steckt.    

Drei Leben voller Spannung

Daggy (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.01.2026
Bewertungsnummer: 2689607
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Abwesenden haben oft mehr Macht als die Anwesenden“   Moritz schwängert seine Verlobte, bevor er in den zweiten Weltkrieg zieht. Sein Einsatzort ist Tunesien und hier lauscht er gerne Viktor bei seinem Klavierspiel in der Bar. Was er nicht ahnt, ist, dass Viktor Jude ist. Er lebt mit seiner Familie in „Piccola Sicilia“ einem bunten Stadtteil von Tunis und seine Familie versteckt Moritz nach seiner Desertation. Als Maurice emigriert er zusammen mit Viktors Schwester und ihrer kleinen Tochter nach Israel. Ihr Lebensmittelpunkt dort ist die Jaffa Road in Haifa. Nachdem die Engländer sich zurückziehen, nehmen die Israeli das Land ein und zerstören damit die gewachsenen Strukturen in Palästina. Viele Araber der unterschiedlichsten Glaubensrichtungen müssen ihr Land und ihr Heim verlassen. Sie werden zu „Abwesenden“, die ihre Ansprüche verloren haben. Moritz Enkelin, seine jüdische Tochter und sein arabischer Sohn, Kinder aus drei Leben werden nach seinem Tode ins sein in Palermo eingeladen. Es gibt viele Rätsel, viele Fragen und wenig Vertrauen unter diesen Erben. Es dauert sehr lange bis alle Stränge einen Sinn ergeben. Es gibt viele Sprünge durch die Zeit von Beginn des Krieges bis zur Jahrtausendwende. Zum gibt einen die Hoffnung der Zionisten endlich im eigenen Land leben zu können zum anderen die Vertreibung der Palästinenser, die dort viele Jahre friedlich mit Andersgläubigen zusammengelebt haben. Gerade im Hinblick auf die jetzigen Situation fand ich es sehr spannend und informativ zu erfahren, wie der geschichtliche Hintergrund ist. Leider schwindet mit diesem Wissen meine Hoffnung auf eine Lösung, denn zwei Staaten werden von der Welt nicht als Lösung erwogen. Ein Buch, dass mit seiner verschachtelten Erzählweise viele Emotionen in mir geweckt hat. Die Frage der Palästinenserin Amal „Gibt das Unrecht, das ihr Deutschen den Juden angetan habt, ihnen das Recht uns Unrecht anzutun?“ möchte ich spontan verneinen, sie zeigt aber wieviel Zündstoff in diesem Buch steckt.    

„Die Abwesenden haben oft…

Daggy am 01.01.2026

Bewertungsnummer: 2977775

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Abwesenden haben oft mehr Macht als die Anwesenden“ Moritz schwängert seine Verlobte, bevor er in den zweiten Weltkrieg zieht. Sein Einsatzort ist Tunesien und hier lauscht er gerne Viktor bei seinem Klavierspiel in der Bar. Was er nicht ahnt, ist, dass Viktor Jude ist. Er lebt mit seiner Familie in „Piccola Sicilia“ einem bunten Stadtteil von Tunis und seine Familie versteckt Moritz nach seiner Desertation. Als Maurice emigriert er zusammen mit Viktors Schwester und ihrer kleinen Tochter nach Israel. Ihr Lebensmittelpunkt dort ist die Jaffa Road in Haifa. Nachdem die Engländer sich zurückziehen, nehmen die Israeli das Land ein und zerstören damit die gewachsenen Strukturen in Palästina. Viele Araber der unterschiedlichsten Glaubensrichtungen müssen ihr Land und ihr Heim verlassen. Sie werden zu „Abwesenden“, die ihre Ansprüche verloren haben. Moritz Enkelin, seine jüdische Tochter und sein arabischer Sohn, Kinder aus drei Leben werden nach seinem Tode ins sein in Palermo eingeladen. Es gibt viele Rätsel, viele Fragen und wenig Vertrauen unter diesen Erben. Es dauert sehr lange bis alle Stränge einen Sinn ergeben. Es gibt viele Sprünge durch die Zeit von Beginn des Krieges bis zur Jahrtausendwende. Zum gibt einen die Hoffnung der Zionisten endlich im eigenen Land leben zu können zum anderen die Vertreibung der Palästinenser, die dort viele Jahre friedlich mit Andersgläubigen zusammengelebt haben. Gerade im Hinblick auf die jetzigen Situation fand ich es sehr spannend und informativ zu erfahren, wie der geschichtliche Hintergrund ist. Leider schwindet mit diesem Wissen meine Hoffnung auf eine Lösung, denn zwei Staaten werden von der Welt nicht als Lösung erwogen. Ein Buch, dass mit seiner verschachtelten Erzählweise viele Emotionen in mir geweckt hat. Die Frage der Palästinenserin Amal „Gibt das Unrecht, das ihr Deutschen den Juden angetan habt, ihnen das Recht uns Unrecht anzutun?“ möchte ich spontan verneinen, sie zeigt aber wieviel Zündstoff in diesem Buch steckt.

„Die Abwesenden haben oft…

Daggy am 01.01.2026
Bewertungsnummer: 2977775
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Die Abwesenden haben oft mehr Macht als die Anwesenden“ Moritz schwängert seine Verlobte, bevor er in den zweiten Weltkrieg zieht. Sein Einsatzort ist Tunesien und hier lauscht er gerne Viktor bei seinem Klavierspiel in der Bar. Was er nicht ahnt, ist, dass Viktor Jude ist. Er lebt mit seiner Familie in „Piccola Sicilia“ einem bunten Stadtteil von Tunis und seine Familie versteckt Moritz nach seiner Desertation. Als Maurice emigriert er zusammen mit Viktors Schwester und ihrer kleinen Tochter nach Israel. Ihr Lebensmittelpunkt dort ist die Jaffa Road in Haifa. Nachdem die Engländer sich zurückziehen, nehmen die Israeli das Land ein und zerstören damit die gewachsenen Strukturen in Palästina. Viele Araber der unterschiedlichsten Glaubensrichtungen müssen ihr Land und ihr Heim verlassen. Sie werden zu „Abwesenden“, die ihre Ansprüche verloren haben. Moritz Enkelin, seine jüdische Tochter und sein arabischer Sohn, Kinder aus drei Leben werden nach seinem Tode ins sein in Palermo eingeladen. Es gibt viele Rätsel, viele Fragen und wenig Vertrauen unter diesen Erben. Es dauert sehr lange bis alle Stränge einen Sinn ergeben. Es gibt viele Sprünge durch die Zeit von Beginn des Krieges bis zur Jahrtausendwende. Zum gibt einen die Hoffnung der Zionisten endlich im eigenen Land leben zu können zum anderen die Vertreibung der Palästinenser, die dort viele Jahre friedlich mit Andersgläubigen zusammengelebt haben. Gerade im Hinblick auf die jetzigen Situation fand ich es sehr spannend und informativ zu erfahren, wie der geschichtliche Hintergrund ist. Leider schwindet mit diesem Wissen meine Hoffnung auf eine Lösung, denn zwei Staaten werden von der Welt nicht als Lösung erwogen. Ein Buch, dass mit seiner verschachtelten Erzählweise viele Emotionen in mir geweckt hat. Die Frage der Palästinenserin Amal „Gibt das Unrecht, das ihr Deutschen den Juden angetan habt, ihnen das Recht uns Unrecht anzutun?“ möchte ich spontan verneinen, sie zeigt aber wieviel Zündstoff in diesem Buch steckt.

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