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In diesen Sommern Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

175

Maße (L/B/H)

21,2/13,1/2,5 cm

Gewicht

284 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001212460

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2021

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

175

Maße (L/B/H)

21,2/13,1/2,5 cm

Gewicht

284 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001212460

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    5/5

    04.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gleichermaßen stark und sanft...

    So merkwürdig es vielleicht klingen mag, aber dieses Buch besticht vor allem durch die Dinge, die nicht passieren, die sozusagen zwischen den Zeilen angedeutet werden. Teresas Leben mit ihrem jüngeren Bruder, ihrer Mutter und ihrem Vater... Teresa als ein Kind, das sensibel für die leichtesten Veränderungen der Stimmungslagen der Menschen um sie herum sein muss, als eine Jugendliche, die sich nicht mehr alles gefallen lässt und später als eine Erwachsene, die sich ein eigenes Leben aufbaut. Ohne die Anekdoten der Vergangenheit, ohne machtlos den Launen des Vaters ausgeliefert zu sein.

  • Bewertung

    5/5

    11.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerungen in Sequenzen: An...

    Erinnerungen in Sequenzen: An eine Kindheit und Familiendynamik, die in ihren Problemen und toxischen Verhaltensmustern so schrecklich "normal" ist. Aber auch an ihren Ausbruch aus dieser Struktur. Eine klare Sprache trifft auf ehrliche Introspektive.

  • Bewertung

    5/5

    16.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie ein Rohdiamant!

    Eindrücklich und schmerzlich scharfkantig wirkt "In diesen Sommern" auf mich. Kaum zu glauben dass dieses Buch tatsächlich das Debüt der Autorin ist. Präzise und mit einer unglaublichen Wortgewalt beschreibt sie das Leben in einer Familie, die von der Alkoholabhängigkeit des Vaters zerrüttet wird.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    29.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Gute ist immer mit dem Bösen verbunden

    Klappentext: „Behutsam tastet sich Teresa an ihre Kindheit und Jugend heran, ihr Blick in die Vergangenheit ist vorsichtig geworden. Erste unsichere Versuche auf dem Fahrrad an der Seite des Vaters, lange Urlaubstage im Pool mit dem Bruder, Blumenkästen bepflanzen mit der Mutter in der heißen Sommersonne. Doch die unbeschwerten Momente werden immer wieder eingetrübt von Augenblicken der Zerrüttung, von Gefühlen der Hilflosigkeit und Angst. Da schwelt etwas Unausgesprochenes in dieser Familie – alle scheinen machtlos den Launen des Vaters ausgeliefert zu sein, Situationen beginnen gefährlich zu entgleisen. Ebenso unaufdringlich wie fesselnd erzählt Janina Hecht von schönen und schrecklichen Tagen, von Ausbruch und Befreiung und vom Versuch, sich im Erinnern dem eigenen Leben zu stellen. "In diesen Sommern" ist die bewegende Geschichte einer Familie auf der unentwegt gefährdeten Suche nach einem stillen Glück.“ „Das Gute ist immer mit dem Bösen verbunden“ lautet ein Sprichwort und genau das trifft hier auf dieses Buch perfekt zu. Hauptprotagonistin Teresa erzählt vermeintlich stupide und monoton von ihren Erlebnissen, aber der aufmerksame Leser wird hier mehr finden und darf bei etwas beiwohnen, was keine Familie gern ausspricht. Es gibt eben Dinge im Leben, die alles verdunkeln. Sie wollen mehr dazu wissen und genau um was es geht? Lesen Sie dieses zarte Büchlein und tauchen Sie auf den wenigen Seiten in Teresas Welt ab. Sie nimmt uns einfach so an die Hand und man hat das Gefühl, sie muss es einfach loswerden, es liegt ihr auf der Seele. Die Wortwahl und die Sprachmelodie ist recht einfach und simpel gehalten, aber und nun kommt das bekannte große ABER: wir erleben hier mehr als nur eine Familiengeschichte. Wir erleben hier Wortgewandtheit und Feingefühl von Autorin Janina Hecht, die ihre Geschichte dem Alter der Protagonisten anpasst, eine sehr feine Auffassungsgabe hat und genau weiß, eine Geschichte am laufen zu halten, ohne dabei mit großem Geschrei oder Effekthascherei hier Aufsehen zu erregen. Hecht hat hier teilweise Dialoge aufgegriffen, die einem selbst beim lesen weht tun und uns mit Teresa mitleiden lassen. Als der Vater dann stirbt, stellt sich die Frage: War es Erlösung für alle? Darf man so überhaupt denken? …Hier steckt viel mehr darin, als eine einfach Familiengeschichte - ich vergebe sehr gern 5 von 5 Sterne und spreche eine klare Leseempfehlung aus!

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    31.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Genial einfach - einfach genial tiefgreifend!

    In einfachen Worten blättert die Ich-Erzählerin Teresa in ihren Erinnerungen und gibt uns einen zarten Einblick in eine Vergangenheit, die gerade erst geschah. Sommerfeelings, die ersten Meter auf dem Fahrrad, Urlaube, Blumen, Schule, Bruder. Es könnte eine Idylle sein, unbeschwert und leicht. Doch man merkt sehr bald, dass sich am fernen Horizont eine düstere Wolke aufbauscht, den drohenden Sturm samt Unwetter ankündigt, wohl wissend um die Möglichkeit des Vorbeiziehens des Unheils. Es ist eine Unterschwelligkeit, oft nur Ahnungen, doch auch manchmal wie der Blitz samt lautem Donner aus heiterem Himmel, der so manche, fast schon erhoffte, Überraschung entlädt. Teresas Rückblicke ziehen immer wieder zu ihrem Vater, zu einer Chronologie von familiären Angelegenheiten, welche nicht immer die Angenehmsten sind und waren. Ich möchte hier nicht viel mehr über den Inhalt schreiben – es wäre gespoilert und getriggert. Die Sprache ist sehr einfach gehalten – eben aus der Sicht eines Kindes bzw. eines Teenagers. Das zieht das teilweise schwere Thema zu einer, sagen wir, naiven Betrachtung, geschuldet aus den Augen eines jungen Menschen, der noch nicht allumfassend verstehen kann, was um ihn geschieht, beziehungsweise auf ihn zukommen mag. Einfühlsam und dennoch mit der nötigen Härte schreibt Janina Hecht über den Alltag einer Familie, wie sie wahrscheinlich zu Millionen vorkommt. Erinnerungen, Verblassungen, Gewesenes. Was bleibt am Ende über? Hass oder Liebe? Verständnis oder Verachtung? Hierüber kann nur jeder für sich selber entscheiden? - Deswegen und für vieles mehr gebe ich hier sehr gerne eine Leseempfehlung, das Buch fordert auf, seine eigene Vergangenheit zu durchforsten. Die knapp 160 Seiten sind schnell gelesen, und erzeugen einen gewissen Nachhall. Wie gesagt, der Sprachstil ist bewusst einfach, ohne überflüssige Worte oder Schnörkel – ein sehr gelungenes Debüt der Autorin!

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