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Die Deutschlehrerin Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2014

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,6/2 cm

Gewicht

201 g

Auflage

12. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001202263

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2014

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,6/2 cm

Gewicht

201 g

Auflage

12. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001202263

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    12.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Psychodrama um eine Beziehung

    Die Geschichte fängt harmlos an. Der Schriftsteller Xaver Sand nimmt an einem Kulturprojekt teil und soll die Schreibwerkstatt des Wirtschaftskundlichen Gymnasiums in Innsbruck betreuen. An diesem Gymnasium unterrichtet Mathilda Kaminski das Fach Deutsch. Die beiden kennen sich, sie haben sich im Alter von 22 Jahren kennen gelernt und waren 16 Jahre lang, von 1980 bis 1996 ein Paar. Alles Zufall? Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Xaver und Mathilda tauschen Mails aus und treffen sich. Judith W. Taschler rollt die Vergangenheit auf und dringt nach und nach tiefer in die Psyche der Protagonisten ein: "Der Schriftsteller braucht die Deutschlehrerin, um überhaupt leben zu können, im finanziellen Sinne, denn sie bezahlt den Großteil der Rechnungen, und die Deutschlehrerin braucht den Schriftsteller ebenfalls, um überhaupt leben zu können, im emotionalen Sinne, denn sie liebt ihn abgöttisch." (170) Aber das ist nur eine Facette dieser komplexen Geschichte. Warum hat Xaver sie ohne Ankündigung von heute auf morgen verlassen? Und dann heiratet er eine reiche Hotelierstochter mit der er ein Kind hat. Ein Kind hat sich Mathilda immer gewünscht. Die Autorin durchdringt die Familiengeschichte der Protagonisten um Antworten zu finden. Xaver und Mathilda lieben es, Geschichten zu erzählen. Diese entspringen der Fantasie und enthalten manchmal auch ein Körnchen Wahrheit. Das Buch besteht im wesentlichen aus kurzen Geschichten, die sich die beiden gegenseitig erzählen, um letztendlich Motive für das jeweilige Handeln zu ergründen. Der Autorin gelingt es, allmählich Spannung aufzubauen und sich der Wahrheit zu nähern. Xaver und Mathilda kreisen wie die Geier umeinander. Es geht um Schuld und Verrat und da gibt es noch ein dunkles Geheimnis um ein verschwundenes Kind. Der Autorin ist mit diesem Buch ein lesenswertes Psychodrama gelungen.

  • Lesebegeisterte

    5/5

    08.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    klare Empfehlung

    Als Mathildas von ihrer große Liebe Xaver verlassen wird, bricht eine Welt zusammen, sie erleidet einen Nervenzusammenbruch. Jahre später, führ sie ein geregeltes Leben und ist Deutschlehrerin. Sie trifft auf Xaver, der nun ein Autor ist. Xavers Sohn wurde damals entführt, gibt es einen Zusammenhang? Hat Mathilda damit zu tun, oder gar Xaver selbst? Nach dem Roman Sommer wie Winter mein zweites Buch von der österreichischen Autorin. Wieder hat sie es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Kapitel für Kapitel ist man sich nicht sicher, was jetzt wirklich passiert ist und wem man glauben kann. Ein packender Psychothriller den ich an einem Wochenende verschlungen habe.

  • SimoneF

    5/5

    22.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    virtuos konstruierte Mischung aus Beziehungsroman, Krimi und Psychothriller

    Die Deutschlehrerin Mathilda und der Schriftsteller Xaver waren 16 Jahre lang ein Paar, bis Xaver eines Tages einfach seine Sachen packt und verschwindet, während Mathilda in der Arbeit ist. Mathilda fällt in ein tiefes Loch und braucht lange, um darüber hinwegzukommen. Viele Jahre später kreuzen sich ihre Wege durch einen Schreibworkshop an Mathildas Schule, für den ihr Xaver als Gastautor zugeteilt wird. Mathildas und Xaver schreiben sich im Vorfeld des Workshops Emails, die im Wesentlichen die Grundlage des Buches bilden – quasi die moderne Form eines klassischen Briefromans. Stück für Stück nähern sich die beiden per Mail an die schwierigen, bisher unausgesprochenen Themen ihrer Vergangenheit heran, und es wird klar, dass beide Geheimnisse mit sich tragen. Wortgewandt belauern und umtänzeln sie sich und versuchen, sich wechselseitig aus der Deckung zu locken, ohne selbst zu viel preiszugeben. Fiktive Geschichten, die sie sich erzählen, und Realität werden zu einem kunstvollen Reigen aus Beziehungsdrama, Krimi und Psychothriller verwoben, der einem beim Lesen den Atem anhalten lässt. Mit jeder Mail bekommen die Charaktere mehr Kontur, und ich hatte Mathilda und Xaver beim Lesen lebendig vor Augen. Mathilda ist eine pragmatische, lebenstüchtige Frau, die in ihrem bürgerlichen Dasein als Lehrerin aufgeht und sich damals sehnlichst ein Kind von Xaver gewünscht hätte, während Xaver jegliche Verantwortung scheute und sich in der Rolle des freien, intellektuellen Künstlers gefiel, der sich in der Bewunderung seines Publikums sonnt. Auf eine bürgerliche Existenz blickt er mit Herablassung, auch wenn er sich von Mathilda während ihrer Beziehung finanziell aushalten ließ. Bereits 2014 habe ich „Die Deutschlehrerin“ erstmals gelesen und auch 10 Jahre später zieht mich Judith Taschlers literarisch virtuos konstruierter Roman wieder in seinen Bann. Für mich ist dies das beste Werk der Autorin und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen!

  • Jürg K.

    5/5

    22.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrücklich, fesselnd, spannend

    Die Geschichte lebt von der intensiven Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Mathildas Zusammenbruch nach Xavers plötzlichem Verschwinden und ihr mühsamer Weg zurück ins Leben bilden die emotionale Grundlage. Als Xaver Jahre später wieder auftaucht, wird die Vergangenheit nicht nur aufgearbeitet, sondern regelrecht seziert. Diese Geschichte ist ein psychologisch vielschichtiges Beziehungsdrama, das sich als Puzzle entfaltet. Es beginnt mit scheinbar harmlosen E-Mails zwischen einer Schule und einem Autor. Die Beteiligten, Mathilda und Xaver, verbindet eine tiefgreifende gemeinsame Vergangenheit dies wird schnell klar. Judith W. Taschler hat eine sehr raffinierte erzähl weise benutzt. Sie schreibt mit Rückblenden, Vorausblenden, Perspektivwechsel und Einschüben. Dadurch wird der Leser zum Detektiv, der aus verstreuten Teilen ein Gesamtbild formen muss. Das fand ich sehr spannend und interessant. Mathilda und Xaver sind keine eindimensionalen Figuren, deshalb sind die beiden so glaubwürdig und faszinierend. In der Geschichte steht im Zentrum die Frage nach der Wahrheit. Für mich ist dieser Roman ein anspruchsvolles Psychodrama. Die Geschichte entfaltet sich langsam und eröffnet damit immer neue Perspektiven. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

  • Bewertung

    5/5

    13.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    in einem Rutsch gelesen

    Fesselnd, berührend und tragisch zugleich. Ich liebe Judith Taschlers Schreibstil und war bisher von allen ihren Büchern sofort in einen Bann gezogen. Ein Psychodrama einer österreichischen Autorin, wie dieses, ist ein wahres Geschenk. Einfach köstlich!

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