Produktbild: Ein Fall für Montgomery & Primes / Eine Leiche zum Lunch
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Ein Fall für Montgomery & Primes / Eine Leiche zum Lunch

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.07.2016

Verlag

Epubli

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,6 cm

Gewicht

282 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001195015

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Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.07.2016

Verlag

Epubli

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,6 cm

Gewicht

282 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001195015

Herstelleradresse

Epubli
Köpenickerstr. 154a|10997|Berlin|DE
kontakt@epubli.de

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London 1887: Eine zerstückelte…

tassieteufel am 01.02.2017

Bewertungsnummer: 2707779

Bewertet: eBook (ePUB)

London 1887: Eine zerstückelte Frauenleiche in einem Koffer ruft Inspektor Archibald Primes auf den Plan, er ist einer der besten Ermittler von Scotland Yard. Dumm nur, dass er von seinem Vorgesetzten die neue Pathologin Celeste Montgomery aufs Auge gedrückt bekommt, die er in die Arbeit des Yard einführen soll und die ihn fortan bei dem Fall auf Schritt und Tritt begleitet. An viktorianischen Krimis komme ich immer nur schwer vorbei, daher erregte diese neue Reihe auch meine Aufmerksamkeit und man muß dem Autor zugestehen, dass er einen sehr flotten und unterhaltsamen Schreibstil hat, der sich gut lesen läßt und auch rhetorisch an das 19. Jahrhundert erinnert. Primes und Montgomery sind ein sehr sympathisches Duo, dass sich launige und witzige Wortgefechte liefert, die beim Lesen für viel Kurzweiligkeit sorgen, aber gerade Celeste Montgomery wirkte für mich nicht ganz glaubwürdig. Das sie 1887 einen anerkannten medizinischen Abschluß erreicht haben soll, darüber könnte man noch hinwegsehen, da es nur wenige Jahrzehnte später tatsächlich Frauen gab, die für ein Medizinstudium zugelassen wurden und auch als Ärztinnen arbeiten konnten, aber dass sie dann gleich eine Stelle als leitende Pathologin bei Scotland Yard bekommt, ist nicht wirklich realistisch. Aber auch hier hätte man drüber hinweg sehen können und die "Vordatierung" des Autors als künstlerische Freiheit interpretieren können, wenn man als Leser wenigstens etwas über die Arbeit eines Pathologen Ende des 19. Jahrhunderts erfahren hätte, aber das ist leider nicht der Fall! Hin und wieder wird erwähnt, dass Dr. Montgomery an einer Leiche rumgeschnippelt hat oder am Mordschauplatz eine Leiche untersucht hat, aber das war es auch schon, eigentlich hängt sie mehr in Primes Schlepptau und ist bei seinen Ermittlungen behilflich, als ihre eigene Arbeit zu machen. Das ist wirklich schade, aber bei einem guten historischen Krimi erwarte ich soetwas einfach. Der Krimifall ist recht komplex aufgebaut und verzweigt sich rasch in unterschiedliche Handlungsstränge, hier beweist der Autor einiges Geschick um den Leser auf eine falsche Fährt zu locken und für Verwirrung zu sorgen. Am Ende werden die verschiedenen Handlungsstränge soweit miteinander verbunden, dass es eine stimmige Auflösung gibt, wenn auch einiges auf Zufällen beruht und mache Ermittlungsschritte für mich nicht so ganz nachvollziehbar waren. Auch kommt die Auflösung ein wenig abrupt, der gesamte Handlungsstrang um William Peers wird ein wenig vernachlässigt, auch wenn es hauptsächlich um die Leiche im Koffer geht. Insgesamt fehlte mir noch ein wenig die Ausgewogenheit zwischen dem Krimifall, dem historischen Hintergrund und den beiden Hauptfiguren, deren zwar launige Geplänkel zu sehr im Vordergrund stehen. Sehr schön gestaltet ist das Cover, das so richtig viktorianisches Flair vermittelt und bei mir wesentlich zur Kaufentscheidung beigetragen hat. FaziT: ein unterhaltsamer und kurzweilig geschriebener Serienauftakt mit sympathischen, wenn auch ein wenig anachronistischen Figuren und der historische Hintergrund hätte hier doch ein wenig mehr ausgebaut werden können. Wer darauf nicht zu viel Wert legt, der bekommt eine solide Lektüre die sich flott lesen läßt.

London 1887: Eine zerstückelte…

tassieteufel am 01.02.2017
Bewertungsnummer: 2707779
Bewertet: eBook (ePUB)

London 1887: Eine zerstückelte Frauenleiche in einem Koffer ruft Inspektor Archibald Primes auf den Plan, er ist einer der besten Ermittler von Scotland Yard. Dumm nur, dass er von seinem Vorgesetzten die neue Pathologin Celeste Montgomery aufs Auge gedrückt bekommt, die er in die Arbeit des Yard einführen soll und die ihn fortan bei dem Fall auf Schritt und Tritt begleitet. An viktorianischen Krimis komme ich immer nur schwer vorbei, daher erregte diese neue Reihe auch meine Aufmerksamkeit und man muß dem Autor zugestehen, dass er einen sehr flotten und unterhaltsamen Schreibstil hat, der sich gut lesen läßt und auch rhetorisch an das 19. Jahrhundert erinnert. Primes und Montgomery sind ein sehr sympathisches Duo, dass sich launige und witzige Wortgefechte liefert, die beim Lesen für viel Kurzweiligkeit sorgen, aber gerade Celeste Montgomery wirkte für mich nicht ganz glaubwürdig. Das sie 1887 einen anerkannten medizinischen Abschluß erreicht haben soll, darüber könnte man noch hinwegsehen, da es nur wenige Jahrzehnte später tatsächlich Frauen gab, die für ein Medizinstudium zugelassen wurden und auch als Ärztinnen arbeiten konnten, aber dass sie dann gleich eine Stelle als leitende Pathologin bei Scotland Yard bekommt, ist nicht wirklich realistisch. Aber auch hier hätte man drüber hinweg sehen können und die "Vordatierung" des Autors als künstlerische Freiheit interpretieren können, wenn man als Leser wenigstens etwas über die Arbeit eines Pathologen Ende des 19. Jahrhunderts erfahren hätte, aber das ist leider nicht der Fall! Hin und wieder wird erwähnt, dass Dr. Montgomery an einer Leiche rumgeschnippelt hat oder am Mordschauplatz eine Leiche untersucht hat, aber das war es auch schon, eigentlich hängt sie mehr in Primes Schlepptau und ist bei seinen Ermittlungen behilflich, als ihre eigene Arbeit zu machen. Das ist wirklich schade, aber bei einem guten historischen Krimi erwarte ich soetwas einfach. Der Krimifall ist recht komplex aufgebaut und verzweigt sich rasch in unterschiedliche Handlungsstränge, hier beweist der Autor einiges Geschick um den Leser auf eine falsche Fährt zu locken und für Verwirrung zu sorgen. Am Ende werden die verschiedenen Handlungsstränge soweit miteinander verbunden, dass es eine stimmige Auflösung gibt, wenn auch einiges auf Zufällen beruht und mache Ermittlungsschritte für mich nicht so ganz nachvollziehbar waren. Auch kommt die Auflösung ein wenig abrupt, der gesamte Handlungsstrang um William Peers wird ein wenig vernachlässigt, auch wenn es hauptsächlich um die Leiche im Koffer geht. Insgesamt fehlte mir noch ein wenig die Ausgewogenheit zwischen dem Krimifall, dem historischen Hintergrund und den beiden Hauptfiguren, deren zwar launige Geplänkel zu sehr im Vordergrund stehen. Sehr schön gestaltet ist das Cover, das so richtig viktorianisches Flair vermittelt und bei mir wesentlich zur Kaufentscheidung beigetragen hat. FaziT: ein unterhaltsamer und kurzweilig geschriebener Serienauftakt mit sympathischen, wenn auch ein wenig anachronistischen Figuren und der historische Hintergrund hätte hier doch ein wenig mehr ausgebaut werden können. Wer darauf nicht zu viel Wert legt, der bekommt eine solide Lektüre die sich flott lesen läßt.

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Eine Leiche zum Lunch

von Thomas Riedel, Susanne Danzer

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