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Ein Mord, eine Verschwörung – und ein seit Jahrtausenden gehütetes GeheimnisAls der Priester der Sankt-Nicholas-Kirche in Alexandria tot aufgefunden wird, herrscht nicht nur in der Gemeinde heller Aufruhr: Alles deutet auf Mord hin. Doch wer oder was steckt dahinter – die Mafia, ein Familienstreit oder doch der erfolgshungrige Archäologe, der in den Gotteshäusern der Stadt etwas zu suchen scheint und vielen ein Dorn im Auge ist? Die junge Kommissarin Theodora Costanda wird mit dem Fall betraut und stößt auch durch ihre Außenseiterrolle – als Frau, als Angehörige der griechischen Minderheit, als Christin – bei ihren Ermittlungen auf eine Mauer des Schweigens. Doch sie gibt nicht auf und kommt einem uralten Bund auf die Spur, der eines der größten Geheimnisse der Antike zu bewahren sucht – um jeden Preis.Die Reihe um Theodora Costanda ist in folgender Reihenfolge erschienen: Band 1: Kleopatras GrabBand 2: Echnatons Fluch
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
27.07.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
die mysteriöse Geschichte der ägyptischen Königin Kleopatra und ihres verschollenen Grabes
Schreiber nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise durch die antike Welt Ägyptens, beginnend mit Kleopatras legendärer Regentschaft und ihrem tragischen Ende. Er skizziert detailliert die historischen Kontexte und die vielschichtigen politischen Intrigen jener Zeit, die Kleopatras Leben prägten und schließlich zu ihrem Tod führten.Er beschreibt die archäologischen und historischen Fakten, und reflektiert auch über die Bedeutung von Kleopatras Erbe für die moderne Welt und seine eigene Faszination für dieses Thema. Seine Darstellung ist lebendig und einfühlsam, was dem Leser hilft, eine tiefere Verbindung zu den Menschen und Ereignissen dieser Ära herzustellen.
Bewertung
5/5
25.07.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gelungen und spannend
Constantin Schreiber, Kleopatras Grab
Hoffmann und Campe Verlag
22,00€
Alles beginnt mit dem Mord an Priester Albana Gabriel. Die Kommissarin Theodora Costanda, genannt Theo, tappt zunächst im Dunkeln. Zwei weitere Morde führen Theodora in eine ihr bisher unbekannte Welt der Archäologie und Geheimbünde, die ihren Ursprung in der Zeit Kleopatras haben.Das große Rätsel um das Grab Kleopatras und die Suche danach nahmen mich gefangen.
Ein Geheimbund, der über das Geheimnis der Grabstelle wacht. Ein französischer Archäologe, der von der Auffindung des Grabes ganz besessen ist. Der Autor nimmt den Leser mit in eine geheimnisvolle Welt.
Die Charaktere hat Constantin Schreiber gut herausgearbeitet, was neugierig auf eine Fortsetzung macht. Ich musste mich erst etwas in den Stil der Geschichte einlesen, aber dann hat sie mich gefesselt und begeistert.
Man merkt Constantin Schreiber an, dass er mit dem Thema Orient vertraut ist. Viele Beschreibungen lesen sich wie interessante Lehrstunden im Fach Ägyptologie und Orient. Er vermischt historische Begebenheiten mit der Fiktion der Geschichte. Stellenweise beschreibt er die Gegebenheiten in Alexandria so genau, dass man das Buch als Wegbeschreibung nutzen möchte.
Constantin Schreibers Krimi-Erstlingswerk ist sehr gelungen und macht neugierig auf das nächste Buch.
Gertie G.
aus Wien
5/5
07.07.2024
eBook (ePUB 3)
Fesselnd bis zur letzten Seite
"Gerechtigkeit erfordert bisweilen Opfer."
Alexandria, die ägyptische Stadt am Mittelmeer hat eine wechselhafte Geschichte. Sie hat zahlreiche Herrscher kommen und gehen gesehen. Daher ist sie ein Konglomerat ihrer Vergangenheit. Moderne trifft Tradition, unterschiedliche Religionen existieren nicht immer friedlich nebeneinander und das Patriarchat erfreut sich bei Männern größter Beliebtheit. Frauen in einem Männerberufen? Etwa bei der Polizei?
Das ist der Hintergrund dieses Krimis in dem Kommissarin Theodora „Theo“ Costanda den Mord an einem griechisch-orthodoxen Priester aufklären soll. Dazu wird ihr der junge Fadi al-Sawi zur Seite gestellt. Theo ist gewöhnt, alleine zu arbeiten und vermutet überdies in Fadi einen Konkurrenten zumal er kurzfristig nach Alexandria versetzt worden ist.
Bei den Ermittlungen stoßen sie im Umfeld des Toten auf eine Mauer des Schweigens, aber auf einen reichen französischen Hobby-Archäologen, der sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt hat: Er will das geheimnisumwitterte Grab der Kleopatra finden.
Wenig später, Theo und Fadi gehen einer vagen Spur nach, werden ihre Ermittlungen nicht nur behindert, nein, Theo wird von diesem Fall abgezogen. Fadi al-Sawi soll alleine weiterarbeiten.
Doch Aufgeben ist für Theo keine Option. Das entspricht nicht ihrem Charakter, zudem ist schon viel zu tief in die Materie eingedrungen. Noch ahnt sie nicht, wie nahe sie jenem Geheimnis ist, das um jeden Preis, auch um den des eigenen Lebens, geschützt werden muss.
Meine Meinung:
Dieses Krimi-Debüt des Nachrichtensprechers Constantin Schreiber, der sich als arabisch sprechender Kenner Berater zahlreicher Politiker einen Namen gemacht hat, hat mir sehr gut gefallen.
Obwohl in Alexandria so ziemlich jedes Gebäude, jeder Stein auf seine Historie abgeklopft worden ist, scheint die Suche nach einer bislang unbekannten archäologischen Sensation weiter zu gehen. Er beleuchtet die unterschiedlichen Gruppierungen innerhalb der Gesellschaft bzw. der Religionen ebenso wie die Politik. Es gelingt ihm sehr gut, die Spannungen in der Gesellschaft aufzuzeigen. Obwohl es den Anschein hat, dass Christen, säkulare und traditionell denkende Muslime, wenn schon nicht miteinander, zumindest nebeneinander existieren können, brodelt es unter der dünnen Lackschicht. Ein Klima, in dem alte und neue Geheimgesellschaften regen Zulauf finden. Und es ist genau dieses Umfeld, in dem die toughe Kommissarin ermitteln muss. Nichts ahnend, dass die Arme einer dieser elitären Geheimbünde bis weit in die Regierungskreise hineinreichen. Immerhin gibt es ein Geheimnis, das um jeden Preis, auch um den des eigenen Lebens, geschützt werden muss.
Constantin Schreiber gelingt es sehr gut, das pulsierende Leben in Alexandria darzustellen. Das schließt auch häusliche Gewalt, in der Ehemänner ihre Frauen und Väter ihre Töchter misshandeln mit ein. Die Frauen haben keine Hilfe von außen zu erwarten. Auch die (männlichen) Vertreter der griechisch-orthodoxen Kirche verweigern ihnen Hilfe. Frauen hätten einfach zu dienen - Punktum.
"Anklage erheben? Wir? Frauen? Männer misshandeln in dieser unseren Gesellschaft Frauen und bekommen Recht!"
Sehr geschickt werden historische Fakten über Kleopatra und ihre Schwestern Arsinoë und Berenike, die ja griechische Prinzessinnen waren, sowie die politische Liebesgeschichten mit Caesar und Marcus Antonius in den Krimi eingeflochten. Die Herleitung des Marienkultes in vielen christlichen Bekenntnissen wird vielleicht für den einen oder anderen Leser neu sein. Mir ist diese Verknüpfung von alten vorchristlichen Riten mit dem Christentum schon lange bekannt.
Der Schreibstil ist sehr gut gelungen. Durch die gewählte Erzählzeit, das Präsens, ist der Leser nahe am Geschehen dran.
Der Spannungsbogen ist hoch gehalten, denn Theodora Costanda weiß lange Zeit nicht, wer Freund oder Feind ist. Ich hatte recht bald eine Idee, wer der Maulwurf im Kommissariat sein müsse und bin letztlich bestätigt worden. Der Showdown gliedert sich in zwei Teile, von denen der erste recht spektakulär ist und der zweite stark an Agatha Christies Auflösungen erinnert.
Die Charaktere, allen voran Theodora Costanda sind sehr gut ausgearbeitet.
Eine Fortsetzung ist bereits angekündigt. In „Echnatons Fluch“ bekommt es Theodora Costanda mit einer Endzeitsekte zu tun. Erscheinungstermin Mai 2025. Ich freue mich schon drauf.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem gelungenen Krimi-Debüt, das durch einen spannenden und vielfältigen Plot, gut gestalteten Charakteren und geschichtlichem Hintergrund Ägyptens aufwarten kann, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Azyria Sun
5/5
13.06.2024
eBook (ePUB 3)
Spannender 1. Teil Worum…
Spannender 1. Teil Worum geht’s? Die Leiche eines Priesters wird im Meer bei Alexandria tot aufgefunden. Theodora Costanda nimmt die Ermittlungen auf. Doch als sie immer tiefer in das Geheimnis hinter dem Mord eintaucht, wird sie plötzlich von den Ermittlungen abgezogen. Wer oder was steckt hinter den Morden? Meine Meinung: Constantin Schreiber kannte ich bislang nur aus der Tagesschau, obwohl ich wusste, dass er auch Bücher schreibt. Mit "Kleopatras Grab“, dem ersten Teil der Ägypten-Krimi-Serie mit Theodora Costanda, wurde ich aber neugierig, habe endlich ein erstes Buch von ihm gelesen und fand es wirklich gut! Die Beschreibung der Orte, Erwähnung der Straßen, das Einfügen von Landessprache hat alles total real gemacht. Ich muss jedoch gestehen, dass ich etwas gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzukommen und mit Theo warm zu werden. Obwohl sie eine spannende Person ist. Als Frau Kommissarin in Ägypten – ein absoluter Außenseiterjob in dem sie keinen einfachen Stand hat. Aber ihre Lebensgeschichte ist interessant und ihre Art hat etwas für sich. Aus ihrem Kollegen Fadi bin ich bis jetzt nicht so richtig schlau geworden, da bin ich gespannt, was wir hier im zweiten Teil erwarten dürfen. Umso mehr hat mir dafür z.B. Prof. Hamdy gefallen. Auch der Fall selbst war total interessant. Um Geheimbünde in Büchern gab es ja eine zeitlang einen richtigen Hype, sodass das Thema eigentlich durch sein sollte. Aber Herr Schreiber schafft es, hier eine Vergangenheit aufleben zu lassen, die in die Gegenwart und auch Zukunft fortwirkt, die unglaublich spannend ist und mich total fasziniert und gefesselt hat und nochmals einen ganz anderen Aspekt hier hineinbringt. Die Aufnahmerituale waren atmosphärisch erzählt. Zudem haben wir noch ägyptische Geschichte, insbesondere um Kleopatra, mit dabei, die wirklich total interessant ist. Wir erfahren so viel vom alten Ägypten, von Geheimbünden, auch darüber, wie aktuell Strafverfolgung in Ägypten abläuft, dass das Buch wirklich vollgepackt ist mit kompaktem und meines Empfindens nach gut recherchiertem Wissen. Zudem haben wir spannende Ermittlungen und Recherchen und immer wieder Wendungen, die mich wirklich mitgerissen haben. Besonders die letzten Szenen vor dem finalen Showdown haben das Lesetempo enorm gesteigert. Wo ich gerne mehr dazu gelesen hätte, wären die Hintergründe zu den Morden gewesen. Hier hat man im Epilog etwas erfahren, aber da noch dabei gewesen zu sein, hätten das Buch für mich zu einem absoluten Highlight gemacht. Doch auch so eine klare Leseempfehlung von mir und ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil! Fazit: Mit seinem Ägypten-Krimi „Kleopatras Grab“ startet Constantin Schreiber seine Serie um die ägyptische Kommissarin Theodora Costanda. Er packt unheimlich viel und m.E. gut recherchiertes Wissen über das alte Ägypten, Kleopatra, Geheimbünde und auch das gegenwärtige Ägypten mit in seinen Krimi und fügt das Ganze in einen spannenden Fall mit ein, sodass das Buch wirklich ein absoluter Lesegenuss ist, der fesselt, mitreißt und dessen Spannung zum Ende hin immer mehr ansteigt. Zudem haben wir am Ende noch wirklich gewiefte Wendungen! Lediglich am Anfang hatte ich gebraucht, um in das Buch hineinzukommen und ich hätte mir zu den Hintergründen der Morde noch weitere Einblicke gewünscht. Ansonsten war das Buch für mich wirklich eine spannende Entdeckung und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band! 4 Sterne von mir!
Anna
5/5
24.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Geheimnisvoll und spannend
Der Mord an einem griechisch-orthodoxen Priester erschüttert Alexandria. Mit der Aufklärung wird die junge Polizistin Theodora Costanda betraut. Schnell verdichten sich Hinweise, dass hinter der Tat der berühmte Archäologe Jacques Bernheim steckt. Welchem Geheimnis ist er auf der Spur? Und wie weit geht er noch, um sein Ziel zu erreichen? Als zwei weitere Morde geschehen, stellt sich die Frage, wie alles zusammenhängt?
Theo ist eine sympathische, stringente Ermittlerin, die es als Frau in einer von Männern dominierten Welt nicht einfach hat. Aber sie ermittelt mit Leib und Seele, und was sie am Ende herausfindet, hat mich wirklich umgehauen.
Kleopatras Grab ist nicht nur superspannend, sondern gibt auch einen Einblick in die ägyptische Gesellschaft. Offensichtlich ist auch, dass Constantin Schreiber sich intensiv mit Geschichte und Religion des Landes auseinandergesetzt hat. Ebenso mit Mystik und Sagen. Atemlos gelesen habe ich, als Theo einem ominösen Geheimbund auf die Schliche kommt, und die Geschichte so manche Wendung nimmt, mit der ich niemals gerechnet hatte. Gerade zum Schluss hin hat sich immer wieder der Vergleich zu Dan Brown-Thrillern und Indiana Jones Filmen aufgedrängt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Gefallen hat mir auch die schnörkellose Sprache, die ohne einen Satz zuviel auskommt.
Ein absolut gelungener Krimi. Horizonterweiternd, spannend und klasse geschrieben.
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