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Schande Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2001

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,1 cm

Gewicht

328 g

Auflage

12. Auflage

Originaltitel

Disgrace

Übersetzt von

Reinhild Böhnke

Sprache

Deutsch

EAN

2710001163946

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Die fortwirkende Erbschaft von Hass und Rachsucht, die das formelle Ende der Apartheid noch lange überdauern wird, beschwört J. M. Coetzee in lakonischer Sprache - und mit der Bannkraft von Weltliteratur." (Der Spiegel)

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.07.2001

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,1 cm

Gewicht

328 g

Auflage

12. Auflage

Originaltitel

Disgrace

Übersetzt von

Reinhild Böhnke

Sprache

Deutsch

EAN

2710001163946

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    5/5

    28.06.2010

    Buch (Taschenbuch)

    David Lurie, Professor an…

    David Lurie, Professor an einer südafrikanischen Universität, weiß, dass seine Chancen beim weiblichen Geschlecht sinken und nimmt sich, was er an sexuellen Erfüllungen noch braucht, von den wöchentlichen Besuche bei der Prostituierten Soraya. Seine mühsam errichtete Scheinwelt, bekommt erste Risse, als er Soraya als ganz normale biedere Mutter entdeckt. J.M. Coetzee beschreibt in seinem Roman, das rasche Ausscheiden aus dem, was Lurie ein normales Leben nennt. Eine folgeschwere Beziehung zu einer Studentin bedeutet das endgültige aus für seine Kariere und soziale Stellung. Er flüchtet zu seiner Tochter aufs Land, wo er sich Wundheilung erhofft, aber es kommt alles anders. Brilliante Sprache, knapp und trocken, klar und intelligent, Gefühle nur gelegentlich aber deutlich, passend zu diesem Charakter. Fazit: soll man gelesen haben!

  • Michelle Rößner

    aus Göttingen

    5/5

    22.07.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Erlebnis von Gewalt und ihre Folgen

    Nach bekannt werden seiner Affäre mit einer Studentin, entzieht sich Literaturprofessor David Lurie der Öffentlichkeit und seinem bisherigen Leben, indem er seine Anstellung bei der Cape Technical University kündigt und sich bei seiner Tochter Lucy einquartiert. Lucy, die gemeinsam mit ihrer Freundin eine Farm außerhalb von Kapstadt bewirtschaftet, hat wenig mit der Welt und den Ansichten ihres Vaters gemein und so entsteht nur langsam eine Annäherung. Zwar hat Lurie wenig Verständnis dafür, dass seine Tochter eine Beziehung mit einer Frau führt, dennoch sieht es zunächst so aus, als würde ihm der Besuch auf der Farm seinen verlorenen Lebenssinn zurückgeben. Doch dann werden Vater und Tochter Opfer brutalster Gewalt und die Unterschiedlichkeit beider tritt deutlich zu Tage. Während Lurie nur noch Rache und eine gerechte Strafe für die Täter im Sinn hat, ist Lucy in der Lage, das Erlebte auf ihre Art zu verarbeiten und mit all seinen Folgen zu akzeptieren. Welten prallen aufeinander und die bisherigen Konflikte der ohnehin schwierigen Vater-Tochter-Beziehung werden offengelegt. „Schande“ ist ein gnadenloses Buch – nicht nur, was die Darstellung von Gewalt, sondern auch, was die Offenlegung von Konflikten und die Klarheit der Sprache betrifft. Es ist einfach gnadenlos gut!

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    07.08.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Weißschwarz

    Selten bewegt einen eine Geschichte so wie die von David Lurie und seiner Tochter Lucy. Wie tief der Selbsthaß, die Unterdrückung in Südafrika und der daraus entspringenden Wut in den ehemaligen Kolonien des Kontinents sitzt, wird in Schande so eindringlich beschrieben, daß man sie nicht nur diskutieren, sondern auch nachempfinden kann. Abseits jeglichen Versöhnungprozesses leben zerrissene Menschen aller Hautfarben in diesen Ländern. Das Brandmal weißer Herrschaft, ist nicht mit einer Unabhängigkeitserklärung auszulöschen. Doch eigentlich hat David Lurie andere Probleme. Eine Affäre ohne Leidenschaft wird ihm zum Verhängns., so daß er seinen Beruf, sein bisheriges Leben verliert. Auf dem Land bei seiner Tochter will er genesen, doch dort ist die Luft vom Rassismus vergiftet, führt ein brutaler Überfall zu einer unüberbrückbaren Konfrontation zwischen ihnen. Wie weiter leben in diesem Land? Unter Menschen, die auf der Suche sind. Es gibt keinen Kompromiß. Ein Land, das gewohnt ist, daß es nur Oben und Unten gibt, Gewalt an der Tagesordnung ist, sucht sich selbst. Es wird sich finden, mit der Zeit. Solange ist das Leben dieser Menschen hart, karg wie die Sprache, die Coetzee dafür findet. Doch den Leser läßt die Geschichte nicht unberührt zurück.

  • Bewertung

    aus Göppingen (BaWü)

    5/5

    18.07.2006

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitreissendes Südafrikaportrait

    Schande ist ein sehr vielschichtiges Buch. Der Roman lässt sich lesen als die Geschichte eines 52jährigen Mannes, der seinen Alterungsprozess nicht akzeptieren kann, als südafrikanisches Gesellschaftsportrait in der Nach-Apartheid-Zeit und als Vater-Tochter-Beziehungsdrama. In einer weitgehend klaren und lakonischen Sprache ist der Roman spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Obwohl keine der Hauptpersonen als Sympathieträger zur Identifikation einlädt, wird man doch mitgerissen mit der Handlung. Mich hat dieser Roman zutiefst verwirrt und zum Nachgedenken angeregt. Nach "Schande" weiß ich jedenfalls, wieso Coetzee als bisher einziger Schriftsteller zweimal mit dem Booker-Preis ausgezeichnet wurde und den Literaturnobelpreis bekommen hat.

  • Bewertung

    aus Göppingen (BaWü)

    5/5

    18.07.2006

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreissendes Südafrika-Portrait

    Schande ein sehr vielschichtiges Buch. Der Roman lässt sich lesen als die Geschichte eines 52jährigen Mannes, der seinen Alterungsprozess nicht akzeptieren kann, als südafrikanisches Gesellschaftsportrait in der Nach-Apartheid-Zeit und als Vater-Tochter-Beziehungsdrama. In einer weitgehend klaren und lakonischen Sprache ist der Roman spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Obwohl keine der Hauptpersonen als Sympathieträger zur Identifikation einlädt, wird man doch mitgerissen mit der Handlung. Mich hat dieser Roman zutiefst verwirrt und zum Nachgedenken angeregt. Nach "Schande" weiß ich jedenfalls, wieso Coetzee als bisher einziger Schriftsteller zweimal mit dem Booker-Preis ausgezeichnet wurde und den Literaturnobelpreis bekommen hat.

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