Vom Apfel zum Stamm: Grenzen und Möglichkeiten der forensischen Genealogie Eine kriminalwissenschaftliche Grundlegung mit kriminalistischem Schwerpunkt
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
54,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.08.2025
Verlag
Springer Fachmedien WiesbadenSeitenzahl
110 (Printausgabe)
Dateigröße
1661 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783658492731
Obwohl die DNA-Analyse seit der Entdeckung des genetischen Fingerabdrucks große Fortschritte gemacht hat, bleiben immer noch etwa zwei Drittel aller Spuren in der DNA-Analyse-Datei, der nationalen DNA-Datenbank, ohne Treffer. Diese erhebliche Menge nicht zuordenbarer Spuren lässt eine wissenschaftlich-forensische sowie auch aus Sicht der Opfer schwerwiegender Straftaten eine evidente kriminalwissenschaftliche Lücke erkennen. Seit 2017 wird daher über neue Ansätze wie die forensische Genealogie diskutiert. Diese Methode kombiniert die klassische DNA-Analyse mit genealogischen Verfahren und kann beispielsweise dabei helfen, unbekannte Tote zu identifizieren oder ungelöste Fälle aufzuklären. Hierzu wird das fragliche DNA-Material mit Daten aus genealogischen DNA-Datenbanken abgeglichen, die keinen primär strafprozessualen Zweck verfolgen. Der Einsatz genetischer Daten aus solchen Datenbanken eröffnet neue Ermittlungsansätze, wirft jedoch auch Fragen auf: Welche gesetzlichen Regelungen gelten für die forensische Genealogie in Deutschland? Ist ihre Anwendung ethisch vertretbar? Wie steht es um den Datenschutz? Gibt es in Deutschland überhaupt genügend verfügbare genetische Datensätze, um diese Methode erfolgreich anzuwenden?
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