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Produktbild: Unheilbar glücklich
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Unheilbar glücklich Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.03.2019

Verlag

Ehrenwirth

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/3 cm

Gewicht

486 g

Auflage

1. Auflage 2019

Sprache

Deutsch

EAN

2710001144273

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.03.2019

Verlag

Ehrenwirth

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/3 cm

Gewicht

486 g

Auflage

1. Auflage 2019

Sprache

Deutsch

EAN

2710001144273

Herstelleradresse

Bastei Lübbe AG
Schanzenstr. 6-20, 51063 - DE, Köln
produktsicherheit@bastei-luebbe.de

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  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    10.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Hypochonder

    „Lieber ein paar Tage als jahrelang sterben.“ (S. 38) sagt sich Konstantin, als er von seinem Hausarzt die Diagnose Leberkrebs im Endstadium bekommt. Dabei hatte er doch nur leichte anhaltende Schmerzen im rechten Oberbauch. Jahrelang hat er sich in alle möglichen Krankheitsszenarien reingesteigert und nun das. Total kopflos lässt er sein altes Leben hinter sich und fliegt nach Thailand, um Freya wiederzusehen, die neben ihm im Wartezimmer saß und dort Yoga-Unterricht erteilt. Er, der immer alles durchorganisiert und sich dreifach absichert, reist ohne Gepäck und Impfung. Schließlich hat er ja nichts mehr zu verlieren. Doch schon bei der Ankunft gibt es Probleme. Auf einem Markt schenkt im eine alte Frau einen Bergkristall, der nach Ansicht von Käthe, einer anderen Deutschen, verhext ist. Prompt fängt er sich einen Magen-Darm-Virus ein, Yoga erweist sich als „ ... Sadomaso in Sportklamotten.“ (S. 71) und Käthe entwickelt sich zur Stalkerin – sein Leben könnte wirklich beschaulicher enden. Und dann erinnert sich Freya nicht mal an ihn ... Selten hatte ich soviel Mitleid und musste gleichzeitig so laut lachen über einen jammernden Mann. Konstantin ist aber auch wirklich eine arme Sau. Seine Freundin hat ihn nach 14 Jahren abserviert. Er horcht dauernd in sich rein und analysiert sich selbst, ist er der Guru in einem (für den Leser sehr amüsanten) Selbsthilfeforum und hat für jedes Zipperlein die passende Krankheit inkl. der Behandlungsmöglichkeiten und Statistik zur Überlebenschance parat. Konstantin hat eigentlich vor allem Angst, vorm Leben genau so wie vorm Sterben. „Als ich die Möglichkeit hatte zu leben, versteckte ich mich in Planung, Pflicht und Arbeit, und als ich krank wurde, flüchtete ich nach Thailand.“ (S. 88) Doch auch in Thailand kann er sich weder auf das tolle Land, noch auf die Leute einlassen, weil er in allem immer nur die Gefahr sieht. Sehr humorvoll und gleichzeitig philosophisch schreibt Jonas Erzberg über Konstantins Sinnsuche. Neben Leben, Krankheit und Tod und wie wir damit umgehen, geht es auch um die Schnelllebigkeit unserer Zeit. Wir sind immer online, immer sichtbar, immer auf dem neuesten Stand und uns selber damit meist schon drei Schritte voraus. Wir verbleiben nicht mehr im Jetzt und hören kaum noch unserem Körper (oder Ärzten) zu, sondern suchen unsere Informationen im Netz und verlernen bzw. verpassen dabei unser Leben. „... hören sie endlich mit dem Leben in Schonhaltung auf!“ „Leben ist die beste Therapie!“ (S. 172) „Unheilbar glücklich“ ist kein Liebesroman, obwohl natürlich auch ein kleines bisschen Liebe vorkommt, schließlich verguckt sich Konstantin in Freya, auch wenn es ihm schwer fällt, ihr das zu zeigen. Für mich ist das Buch ein Aufruf, sein Leben mal wieder zu genießen und sich Zeit für sich zu nehmen – oder wenigstens für dieses Buch ;-). „Und ich spürte den warmen Sand zwischen meinen Zehen, ich war Pilger, Entdecker, Abenteuerreisender, und ich wollte es genießen.“ (S. 74) Hinter dem Pseudonym Jonas Erzberg steht übrigens der Journalist Hannes Finkbeiner, dessen Roman „Jogginghosen-Henry“ ich Euch ebenfalls sehr empfehlen kann.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    10.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Hypochonder „Lieber ein…

    Der Hypochonder „Lieber ein paar Tage als jahrelang sterben.“ (S. 38) sagt sich Konstantin, als er von seinem Hausarzt die Diagnose Leberkrebs im Endstadium bekommt. Dabei hatte er doch nur leichte anhaltende Schmerzen im rechten Oberbauch. Jahrelang hat er sich in alle möglichen Krankheitsszenarien reingesteigert und nun das. Total kopflos lässt er sein altes Leben hinter sich und fliegt nach Thailand, um Freya wiederzusehen, die neben ihm im Wartezimmer saß und dort Yoga-Unterricht erteilt. Er, der immer alles durchorganisiert und sich dreifach absichert, reist ohne Gepäck und Impfung. Schließlich hat er ja nichts mehr zu verlieren. Doch schon bei der Ankunft gibt es Probleme. Auf einem Markt schenkt im eine alte Frau einen Bergkristall, der nach Ansicht von Käthe, einer anderen Deutschen, verhext ist. Prompt fängt er sich einen Magen-Darm-Virus ein, Yoga erweist sich als „ ... Sadomaso in Sportklamotten.“ (S. 71) und Käthe entwickelt sich zur Stalkerin – sein Leben könnte wirklich beschaulicher enden. Und dann erinnert sich Freya nicht mal an ihn ... Selten hatte ich soviel Mitleid und musste gleichzeitig so laut lachen über einen jammernden Mann. Konstantin ist aber auch wirklich eine arme Sau. Seine Freundin hat ihn nach 14 Jahren abserviert. Er horcht dauernd in sich rein und analysiert sich selbst, ist er der Guru in einem (für den Leser sehr amüsanten) Selbsthilfeforum und hat für jedes Zipperlein die passende Krankheit inkl. der Behandlungsmöglichkeiten und Statistik zur Überlebenschance parat. Konstantin hat eigentlich vor allem Angst, vorm Leben genau so wie vorm Sterben. „Als ich die Möglichkeit hatte zu leben, versteckte ich mich in Planung, Pflicht und Arbeit, und als ich krank wurde, flüchtete ich nach Thailand.“ (S. 88) Doch auch in Thailand kann er sich weder auf das tolle Land, noch auf die Leute einlassen, weil er in allem immer nur die Gefahr sieht. Sehr humorvoll und gleichzeitig philosophisch schreibt Jonas Erzberg über Konstantins Sinnsuche. Neben Leben, Krankheit und Tod und wie wir damit umgehen, geht es auch um die Schnelllebigkeit unserer Zeit. Wir sind immer online, immer sichtbar, immer auf dem neuesten Stand und uns selber damit meist schon drei Schritte voraus. Wir verbleiben nicht mehr im Jetzt und hören kaum noch unserem Körper (oder Ärzten) zu, sondern suchen unsere Informationen im Netz und verlernen bzw. verpassen dabei unser Leben. „... hören sie endlich mit dem Leben in Schonhaltung auf!“ „Leben ist die beste Therapie!“ (S. 172) „Unheilbar glücklich“ ist kein Liebesroman, obwohl natürlich auch ein kleines bisschen Liebe vorkommt, schließlich verguckt sich Konstantin in Freya, auch wenn es ihm schwer fällt, ihr das zu zeigen. Für mich ist das Buch ein Aufruf, sein Leben mal wieder zu genießen und sich Zeit für sich zu nehmen – oder wenigstens für dieses Buch ;-). „Und ich spürte den warmen Sand zwischen meinen Zehen, ich war Pilger, Entdecker, Abenteuerreisender, und ich wollte es genießen.“ (S. 74) Hinter dem Pseudonym Jonas Erzberg steht übrigens der Journalist Hannes Finkbeiner, dessen Roman „Jogginghosen-Henry“ ich Euch ebenfalls sehr empfehlen kann.

  • Lesebegeisterte

    5/5

    03.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ...sehr unterhaltsam....

    Bereits nach den ersten paar Seiten, hat mich dieser Roman in seinen Bann gezogen. Alle paar Seiten ein Lacher parat und sehr sympathische Protagonisten. Konstantin ist ein Hypochonder und alleine die beschriebene Situation im Arztwartezimmer fand ich sehr lustig. Er lernt dort die Yogalehrerin Freya kenne, die kurz vor der Abreise nach Thailand ist. Sie lädt ihn ein, nach Thailand zu kommen, und da Konstantin ja "eh sterben" wird, wagt er die Reise ins Ungewisse und fliegt spontan, was so gar nicht sein Ding ist nach Thailand. Dort wächst er über sich hinaus und verliebt sich sogar. Ein Abenteuer für Konstantin. Ich fand diesen Roman sehr unterhaltsam,er regt aber auch etwas zum Nachdenken an. Doch das witzige überwiegt hier definitiv.

  • Kerstin

    2/5

    20.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Langweilig und nerviger…

    Langweilig und nerviger Protagonist Konstantin ist Hypochonder. Bei jedem kleinen Ziepen denkt er schon an seine Beerdigung. Dann erhält er die Diagnose Leberkrebs im Endstadium. Im Wartezimmer hat er Freya kennengelernt, sie betreibt ein Yoga-Camp in Thailand. Für Konstantin ist nun klar, sein Weg führt ihn nach Thailand. Ich hatte ein lustiges und unterhaltendes Buch erwartet. Leider fand ich die Geschichte eher langweilig und nichts sagend. Anfangs war es für mich noch recht lustig. Doch nach etwa 50 Seiten ging mir der Protagonist Konstantin ziemlich auf die Nerven. Eigentlich ist es immer dasselbe. Es passiert einfach nichts. Konstantins Rückblicke auf sein Leben mit seiner Ex-Freundin fand ich verwirrend. Teilweise hat man diese Zeitsprünge erst nach ein paar Sätzen festgestellt. Inhaltlich waren sie auch sehr verwirrend, weil ich irgendwann nicht mehr wusste, ob Konstantin nun Hypochonder oder Psychopath ist. Oder gehört das etwa zusammen? Der Schreibstil war flüssig zu lesen, aber sehr einfach gehalten. Die Dialoge waren rasant, aber meist inhaltlich nicht nötig. Tiefgang sucht man in diesem Roman sowieso vergeblich. Was bei einem unterhaltsamen Buch auch nicht unbedingt nötig ist, allerdings ein bisschen einen Sinn oder eine Botschaft, sollte schon enthalten sein. Ich konnte leider nicht herausfinden, was mir dieses Buch sagen will. Leider bin ich von diesem Roman enttäuscht und kann ihn nicht weiterempfehlen. Die Idee hinter der Geschichte hat mir gefallen, deshalb vergebe ich noch zwei von fünf Sternen.

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Bewertungen (4)

  • Produktbild: Unheilbar glücklich