Produktbild: Verbreitungsatlas der Heuschrecken und Fangschrecken Deutschlands

Verbreitungsatlas der Heuschrecken und Fangschrecken Deutschlands Ökologie, Verbreitung und Gefährdung aller heimischen Arten - Mit 83 Artensteckbriefen und Verbreitungskarten

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9284

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.2025

Abbildungen

83 Verbreitungskarten, mit 201 Farbfotos

Verlag

Verlag Eugen Ulmer

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

24/17,3/2,2 cm

Gewicht

780 g

Farbe

Mokka / Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8186-2078-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9284

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.2025

Abbildungen

83 Verbreitungskarten, mit 201 Farbfotos

Verlag

Verlag Eugen Ulmer

Seitenzahl

264

Maße (L/B/H)

24/17,3/2,2 cm

Gewicht

780 g

Farbe

Mokka / Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8186-2078-3

Herstelleradresse

Ulmer Eugen Verlag
Wollgrasweg 41
70599 Stuttgart
DE

Email: [email protected]

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Viele Heuschreckenarten…

VolkerM am 16.12.2025

Bewertungsnummer: 3018143

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viele Heuschreckenarten reagieren besonders empfindlich auf Änderungen in ihrem Biotop, für die meisten aber gilt: Sie mögen es warm. Offenes, sonnendurchflutetes Gelände besitzt die höchste Artendichte und der Klimawandel hat bereits zu einigen bemerkenswerten (und unerwartet schnellen) Wanderungsbewegungen geführt. Die einzige Fangschrecke Deutschlands, die europäische Gottesanbeterin, hat ihr ursprüngliches Areal am Kaiserstuhl längst verlassen und wurde bereits in Niedersachsen nachgewiesen. Und die Gottesanbeterin ist nicht alleine, wie der aktuelle Verbreitungsatlas zeigt. Viele wärmeliebende und mobile Arten breiten sich aus, sesshafte, eher feuchte Biotope bevorzugende Arten werden dagegen seltener. Der Verbreitungsatlas zeigt mit seinem durchdachten Markierungssystem nicht nur die geografische Verteilung, sondern stellt auch zeitliche Veränderungen dar. Die Zeitintervalle umfassen jeweils 20-40 Jahre, wobei die größten Veränderungen seit 2010 zu beobachten sind. Jeder Artensteckbrief beschreibt ausführlich den Verbreitungsraum und vor allem die Lebensweise, die bereits erste Hinweise auf mögliche Gefährdung gibt. Diese wird anschließend analysiert und fachlich kritisch bewertet, insbesondere wenn die erhobenen Verbreitungsdaten Verzerrungen aufweisen oder keine eindeutigen Rückschlüsse erlauben. Die Quellen der Einzeldaten sind historische Kartierungen, aber auch „Citizen Science“ Projekte, sowie regionale und nationale Arbeitskreise. Insgesamt wurden fast 400.000 Datenpunkte in Messtischblatt-Auflösung erfasst. Die Einzelkarten sind auch per QR-Code zugänglich. Angaben über Populationsdichten oder deren Veränderung liefert der Atlas dagegen nicht. Ein Quadrant gilt als besetzt, wenn es einen einzigen sicheren Nachweis im Beobachtungszeitraum gab. Ergänzt werden die Steckbriefe durch Fotos adulter Tiere und typischer Habitate. Der neue Verbreitungsatlas trifft qualifizierte Aussagen über Gefährdungsgrad und regionale Schwerpunkte aller in Deutschland etablierten Heuschreckenarten. Dort, wo z. B. aufgrund verborgener Lebensweise (Maulwurfsgrillen u. ä.) die Datenerhebung lückenhaft ist, werden belastbare Schlüsse anhand der Lebensweise und Mobilität gezogen. Der Atlas ist eine ausgezeichnete Ergänzung zu den in den letzten Jahren aktualisierten Feldbestimmungsführern, sowohl für Amateur-Entomologen als auch im institutionalisierten Naturschutz.

Viele Heuschreckenarten…

VolkerM am 16.12.2025
Bewertungsnummer: 3018143
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viele Heuschreckenarten reagieren besonders empfindlich auf Änderungen in ihrem Biotop, für die meisten aber gilt: Sie mögen es warm. Offenes, sonnendurchflutetes Gelände besitzt die höchste Artendichte und der Klimawandel hat bereits zu einigen bemerkenswerten (und unerwartet schnellen) Wanderungsbewegungen geführt. Die einzige Fangschrecke Deutschlands, die europäische Gottesanbeterin, hat ihr ursprüngliches Areal am Kaiserstuhl längst verlassen und wurde bereits in Niedersachsen nachgewiesen. Und die Gottesanbeterin ist nicht alleine, wie der aktuelle Verbreitungsatlas zeigt. Viele wärmeliebende und mobile Arten breiten sich aus, sesshafte, eher feuchte Biotope bevorzugende Arten werden dagegen seltener. Der Verbreitungsatlas zeigt mit seinem durchdachten Markierungssystem nicht nur die geografische Verteilung, sondern stellt auch zeitliche Veränderungen dar. Die Zeitintervalle umfassen jeweils 20-40 Jahre, wobei die größten Veränderungen seit 2010 zu beobachten sind. Jeder Artensteckbrief beschreibt ausführlich den Verbreitungsraum und vor allem die Lebensweise, die bereits erste Hinweise auf mögliche Gefährdung gibt. Diese wird anschließend analysiert und fachlich kritisch bewertet, insbesondere wenn die erhobenen Verbreitungsdaten Verzerrungen aufweisen oder keine eindeutigen Rückschlüsse erlauben. Die Quellen der Einzeldaten sind historische Kartierungen, aber auch „Citizen Science“ Projekte, sowie regionale und nationale Arbeitskreise. Insgesamt wurden fast 400.000 Datenpunkte in Messtischblatt-Auflösung erfasst. Die Einzelkarten sind auch per QR-Code zugänglich. Angaben über Populationsdichten oder deren Veränderung liefert der Atlas dagegen nicht. Ein Quadrant gilt als besetzt, wenn es einen einzigen sicheren Nachweis im Beobachtungszeitraum gab. Ergänzt werden die Steckbriefe durch Fotos adulter Tiere und typischer Habitate. Der neue Verbreitungsatlas trifft qualifizierte Aussagen über Gefährdungsgrad und regionale Schwerpunkte aller in Deutschland etablierten Heuschreckenarten. Dort, wo z. B. aufgrund verborgener Lebensweise (Maulwurfsgrillen u. ä.) die Datenerhebung lückenhaft ist, werden belastbare Schlüsse anhand der Lebensweise und Mobilität gezogen. Der Atlas ist eine ausgezeichnete Ergänzung zu den in den letzten Jahren aktualisierten Feldbestimmungsführern, sowohl für Amateur-Entomologen als auch im institutionalisierten Naturschutz.

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Verbreitungsatlas der Heuschrecken und Fangschrecken Deutschlands

von Thomas Fartmann, Dominik Poniatowski

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