Produktbild: Die Maskenbildnerin von Paris
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Die Maskenbildnerin von Paris Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

442

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/4 cm

Gewicht

360 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001121878

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.09.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

442

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/4 cm

Gewicht

360 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001121878

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • AmberStClair

    aus Dorsten

    5/5

    09.04.2022

    eBook (ePUB 3)

    Die Maskenbildnerin von Paris

    In diesem Roman wird mit viel Gefühl die Lebensgeschichte von Valèrie erzählt. Sie ist eine starke Persönlichkeit die genau weiß was sie will und auch so unbeirrt ihren Weg geht. Als Künstlerin lebt sie in Paris und führt ein ausschweifendes Leben. Der Historische Hintergrund ist gut recherchierd und fügt sich hervorragend in dieser Geschichte mit ein. Eine schöne Atmosphäre ist in in dieser Erzählung, so das man sich wohlfühlt. Auch der Schreibstil ist flüssig und voller Gefühle wird diese Erlebnis erzählt. Man kann sich alles bildhaft vorstellen und die Handlungen wie die Orte waren gut beschrieben. Die Charaktere waren gut herausgearbeitet und man konnte sich in ihnen mit hineinversetzen. Ein sehr gelungener und interessanter historicher Roman!

  • Sabrina Schneider

    5/5

    12.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    dramatisches Gefühlskarussell mit einer charismatischen Künstlerin vor schöner Kulisse zu dunklen Zeiten um ein interessantes Thema

    Meine positiven Erfahrungen mit den Büchern der Autorin, der passende, interessante Klappentext und das wunderschöne Buchcover haben mich dazu animiert zu diesem Buch zu greifen. In einem gut verständlichen, angenehm zu lesenden Schreibstil und einem farbigen detailreichen Erzählstil entsteht eine spannende gefühlvolle Geschichte. Der Hauptcharakter Valerie ist sympathisch dabei authentisch, offen, scheinbar künstlerisch sehr talentiert und hat ein großes Herz für die Personen die sie kennenlernt. Paris und die bunt gewürfelte Gesellschaft der Boheme, berühmte Künstler aus dieser Zeit sind sehr authentisch und glaubhaft dargestellt. Das interessante Thema der Gesichtprothesen durch Maskenbilding ist eines das ich schon immer spannend fand und bin froh das sich Tabea König diesem gewidmet hat. Es fühlt sich sehr historisch fundiert an denn die realen bedeutenden Personen werden mit erwiesenen Fakten in eine der künstlerischen Freiheit geschuldeten Fiktion eingebunden und ergeben so ein sehr überzeugende homogene Geschichte ab. Das alles verbindet sie mit einer aufregenden und überraschenden Liebesgeschichte die sich vor dem dunklen Kapitel des 1. Weltkrieges abspielt. Ich habe auf jeder Seite mitgefiebert, fühlte mich nie gelangweilt und liebte dieses dramatische Gefühlskarusell in das wir beim Lesen involviert waren. Für mich ein historisch wertvoller dabei unterhaltsamer spannender Roman nach bester Tabea König Manier. Ich vergebe 5/5 Sterne hoffe das es vielleicht weitergeht und freue mich immer wieder auf Bücher dieser Autorin.

  • Daniela Weigel

    5/5

    18.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine bewegende Geschichte

    Valerie´s großer Wunsch ist in Paris Kunst zu studieren. Dafür verlässt sie ihre Heimat ihren Zwillingsbruder und ihre große Liebe. Bald darauf bricht der Krieg aus und Gabriel gilt als vermisst. Sie hofft sehr das er bald wieder zurück kommt. Immer mehr Männer mit Kriegsverletzungen begegnen ihr in Paris, und sie wünscht sich das sie diesen Menschen helfen kann. Sie begegnet der Bildhauerin Anna Coleman Ladd, diese fertigt für die Kriegsversehrten Masken aus aus Kufper. In diesem Job geht sie völlig auf, denn sie kann den Menschen helfen, und gleichzeitig ihren künstlerischen Fähigkeiten nachgehen. Im Studio lernt sie Louis kennen, und verliebt sich in ihn. Doch bald schon holt sie ihre Vergangenheit ein. Welchen Weg wird Valerie einschlagen ? Tabea Koenig nimmt uns hier mit auf eine interessante Reise in die Vergangenheit. Die Zeit vor und nach dem ersten Weltkrieg. Wir erleben was er aus den Menschen gemacht hat, die Trauer und Wut, auch die Verluste der Menschen hat sie hier sehr gut dargestellt. Mit Gänsehaut am Körper habe ich die Geschichte von Valerie verfolgt, die einfach eine sehr starke Frau ist. Die Arbeit der Maskenbildner hat mich völlig fasziniert. Und auch die Pariser Künstlerszene erlebt man lesend mit. Der Autorin ist es hier gelungen die Lebensweise von Valerie geschickt mit einer Liebesgeschichte zu verweben. Die Spannung ist stetig vorhanden, und man fiebert mit ihr mit. Man merkt die gute Recherche. Ich liebe die Bücher von Tabea Koenig und kann auch dieses nur empfehlen Von mir gibt es 5  

  • Ramona

    aus Wittenberge

    5/5

    18.12.2021

    eBook (ePUB 3)

    Sehr bewegende Geschichte

    Sehr bewegende, historische Liebesgeschichte einer jungen Frau, die sich der Kunst verschrieben hat, gegen Konventionen ankämpft und dann überschattet der 1. Weltkrieg all ihre Ziele und Träume. Wieder hat mich die Autorin mit diesem faszinierenden Buch regelrecht in den Bann gezogen. In einer Künstlerfamilie aufgewachsen, wird Valerie schnell klar, im Dorf ist sie eine Außenseiterin, deshalb will sie nach Paris und Kunst studieren. Auch wenn sie dafür ihre Jugendliebe Gabriel zurück lassen muss. Kaum in Paris Fuß gefasst und Freude gefunden bricht der 1. Weltkrieg aus. Sie erfährt, dass ihre Liebe Gabriel vermisst wird. Zu diesem Zeitpunkt weiß sie schon, das, sie von ihm schwanger ist. Valerie wird viel abverlangt, bis hin, dass ihr Kind, da sie unverheiratet ist, von ihrem Vater als Vormund an ein Waisenhaus gegeben wird. Der Weg dieser außerordentlich starken Frau wird wunderbar beschrieben, ich habe so mit ihr gefühlt, die Emotionen wurden so einfühlsam beschrieben. Fiktion und außerordentlich gute Recherche zu tatsächlich existierenden Persönlichkeiten der Kunstgeschichte wurden für mich perfekt kombiniert. Die Handlungsorte waren so bildgebend, allgegenwärtig. Dieses Buch hat mir so viel gegeben. Ich kann jedem der sich für Geschichte interessiert, es definitiv ans Herz legen. Ein Buch das mich berührt hat und nachwirkt. Ich kann nur eine klare, unbedingte Leseempfehlung aussprechen. Die Geschichte von Valerie muss man gelesen haben. Ich freue mich schon auf weitere Romane dieser für mich großartigen Autorin.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    27.11.2021

    eBook (ePUB 3)

    Lesenswert

    Dieser historische Roman von Tabea Koenig spielt Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich. Valérie, Tochter eines Künstlerehepaares ist für damalige Zeiten recht fortschrittlich erzogen, entscheidet sich gegen ihre Liebe zu Gabriel und für das Studium an der Kunstakademie in Paris. So beginnt für sie ein aufregendes Leben in Paris. Valérie lernt zahlreiche Künstler wie Modigliani oder Picasso kennen. Noch ist keiner reich, sondern man hilft sich mit Kontakten, Wohnmöglichkeiten und Absinth aus. Einer dieser Kontakte ist Apollinaire, der sie unter seine Fittiche nimmt und sie u.a. Olympe de Montesquieu und später Gertrude Stein vorstellt. Als 1914 der Große Krieg ausbricht, rücken sowohl Valéries Zwillingsbruder Jules als auch Gabriel ein. Jules fällt und Valérie kehrt für die Trauerfeierlichkeiten in das Elternhaus in Cherbourg zurück. Dort trifft sie Gabriel, der inzwischen mit Claudine verheiratet ist. Die alte Liebe flammt wieder auf und Valérie wird schwanger. Quel scandale! Unverheiratet und von einem verheirateten Mann? Soweit geht die Aufgeschlossenheit der Eltern nicht und Valérie muss ihre Tochter Julie in einem Waisenhaus abgegeben. Gabriel gilt als vermisst. Apollinaire meldet sich freiwillig und kommt mit einer schweren Kopfverletzung nach Paris zurück. Erst mit seiner Rückkehr begreift Valérie was der Krieg für die Überlebenden bedeutet. Sie lernt durch Gertrude Stein die Amerikanerin Anna Coleman Ladd kennen, die ein Atelier für die Herstellung von Gesichtsprothesen führt. Hier in dieser Werkstätte findet sie ihre Erfüllung und verliebt sich in einen Patienten – den Soldaten Louis. Doch als es ernster zwischen den beiden wird, weiß sie nicht, wie sie mit ihrem Geheimnis um Julie umgehen soll … Meine Meinung: Autorin Tabea Koenig hat sich in ihrem historischen Roman gleich mehrerer Themen angenommen. Zum einem handelt es sich um die Kunstszene von Paris in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts und den Veränderungen, die auch die Frauen betrifft. Sie wollen ihre Rechte und Unabhängigkeit. Zum anderen zeigt sie ihren Lesern die Auswirkungen des Großen Krieges auf die Menschen und das Land. Dabei legt sie den Fokus auf die Kriegsversehrten, vor allem auf jene, deren Gesicht durch Granatsplitter oder Gewehrkugeln verunstaltet worden ist. Diese Gruppe der Kriegsteilnehmer traut sich nicht mehr unter die Menschen, weil ihre Verstümmelungen die meisten verschreckt und abstößt. Dafür hat sie penibel recherchiert und zahlreiche historische Personen in ihren Roman eingeflochten wie Gertrude Stein, Anna Coleman Ladd, die Initiatorin des Gesichtsprothesen-Atelier oder Albert Jugon, der mit vier anderen Versehrten bei der Unterzeichnung des Friedensvertrags 1919 in Versailles, die deutsche Delegation an ihre Verantwortung erinnert. „Gueules Cassées, zerhauene Visagen", werden diese Männer genannt. Diesen fünf historisch verbürgten Veteranen stellt die Autorin Louis zur Seite. Wir erfahren von der Arbeit der Künstler, die zahlreichen Männern einen kleinen Teil ihrer Würde zurückgeben könnten. Denn, „löscht man die Gesichtszüge aus, verliert der Mensch seine Identität. Ein Mann ohne Arm erzeugt Mitleid - ein Mann ohne Gesicht ruft Ekel hervor.“ (Zitat aus dem Spiegel-Bericht von 09.11.2018). Ich selbst habe bei einem Besuch der Berliner Charité solche Gesichtsprothesen und feinmechanische Hände gesehen. Der Titel hat mich zu Beginn ein wenig irritiert, weil ich an „Maskenbildnerin“ in Revue und Theater gedacht habe. Die Schlüsselszene für Valéries Werdegang als Maskenbildnerin ist jene, in der sie von Gabriels Gesicht einen Gipsabdruck macht, um ihn quasi ständig bei sich zu haben. Fazit: Ein penibel recherchierte historischer Roman, der uns die Zeit der Pariser Bohéme sowie die schrecklichen Folgen des Ersten Weltkriegs für die Versehrten näher bringt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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