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Gelateria Paradiso Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.04.2019

Verlag

Diana

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/4 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001113361

Beschreibung

Rezension

»Italienfan Stefanie Gerstenberger erzählt von zwei Frauen, die das Geheimnis ihres Vaters lüften und beschreibt einfühlsam und packend jüngste deutsche Vergangenheit.« ("FÜR SIE")
»Eine große deutsch-italienische Familiengeschichte über Adoption, falsche Entscheidungen im Leben und die Macht der Vergebung.« ("Ratgeber Frau und Familie, Frauenzeitschrift")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.04.2019

Verlag

Diana

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/4 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001113361

Herstelleradresse

Diana Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Gudensberg

    5/5

    03.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gelateria Paradiso ist toll geschrieben

    Das zweite Buch was ich von dieser Schriftstellerin lese und sie macht das immer wieder großartig. Das Leben zweier unterschiedlichster Frauen und das Traurige was dahinter steckt. Gute Eindrücke über das Leben der italienischen Gastarbeiter in den 60ziger und 70ziger Jahren hier in Deutschland. Das Zusammenprallen der Kulturen, der Überlebenskampf der Eltern und deren traurige Liebesgeschichte die zu dem Leben der Frauen führte. Schlußendlich ein Happy End in der Gegenwart aber leider nicht in der Vergangenheit.Verzeihen von Fehlern und akzeptieren von Charakteren die das Leben weiterer Generationen mit Ihren Handlungen stark geprägt haben.Irgendwie traurig aber toll geschrieben .Ich werde weitere Bücher dieser Schriftstellerin lesen.

  • zauberblume

    5/5

    16.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine berührende Familiengeschichte

    In ihrem Roman "Gelateria Paradiso" entführt uns die Autorin Steffanie Gerstenberger nach Venetien und ins Bergische Land. Wir lernen die Schwestern Susanne und Francesca kennen, deren gemeinsame Geschichte in Italien im Jahr 1964 beginnt. Nämlich genau in diesem Jahr macht sich der junge Italiener Lucio, der in seiner Heimat keine Zukunft sieht, mit seinem Bruder auf den weiten Weg nach Deutschland. Er hofft hier sein Glück zu machen. Und tatsächlich geht sein Traum von einer eigenen Eisdiele in Erfüllung. Doch zu welchem Preis? Hier in Deutschland findet Lucio seine große Liebe, doch in Italien wartet seine Verlobte auf ihn. Dann befinden wir uns im Jahr 2018. Im Bergischen Land soll die Auflösung einer alteingesessenen Eisdiele stattfinden. Die Tischlerin Susanne macht sich auf den Weg um die Möbel zu begutachten. In der Gelateria Paradiso trifft sie auf die elegante Italienerin Francesca. Bei Durchsicht der alten Dinge stoßen die beiden auf ein Familiengeheimnis. Sind sie tatsächlich Halbschwestern? Die Ähnlichlichkeit von Susanne mit dem Eisdielenbesitzer und Francecas Vater ist nämlich verblüffend ...... Einfach spitzenmäßig! Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat mich wieder einmal mit ihrem herausragenden Schreibstil total begeistert. Ich bin schon auf der ersten Seite in die Geschichte eingetaucht und sie hat mich nicht mehr losgelassen. Noch jetzt laufen vor meinem inneren Auge herrliche Bilder ab. Ich sehe Lucio, wie er im Jahr 1964 auf dem Weg nach Deutschland ist. Seine erste Enttäuschung und seinen Mut das beste daraus zu machen. Durch die genauen Ausführungen kann man sich ein genaues Bild über das Leben der Gastarbeiter zu damaligen Zeit machen. Und dann sehe ich den stolzen Luciano in seiner Eisdiele. Doch die Geschichte, die sich nebenbei abgespielt hat und die Susanne und Francesca betroffen hat, berührt mich wirklich sehr. Man erfährt einiges über Adptionsverfahren und das Leben der beiden. Bewunderswert wie Susanne ihren Weg trotzt vieler Hindernisse gegangen ist und was sie für eine wunderbare Frau geworden ist. Ich begleite sie auf ihrem Weg nach Italien und bin genauso aufgeregt wie sie. Lennart habe ich sofort ins Herz geschlossen, der Kerl muss man doch einfach gernhaben. Ich habe Susanne gewünscht, das sich ihre Träume erfüllen. Und dieses Familiengeheimis ist einfach unglaublich. Und dann ist da Francesca. Sie hätte ich am Schluss auch gerne in den Arm genommen, denn irgendwie konnte ich sie auch verstehen, denn für sie war es sicher nicht einfach in einer Eisdiele groß zu werden. Ich habe den beiden sosehr gewünscht, dass sie glücklich werden und nach vorne in eine schöne Zukunft schauen. Ein absolutes Traumbuch, ein Lesehighlight, das sich mit vielen Themen beschäftigt hat. Ein Lesevergnügen der Extraklasse. Auch das Cover passt wunderbar. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Traumbuch 5 Sterne.

  • Detlef Knut

    5/5

    15.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Streit und Konflikt sorgen für Spannung in angehemer Atmosphäre.

    Die Autorin ist für ihre Romane mit italienischem Flair bekannt. So wundert es nicht, dass auch dieser Roman über das Eiscafé Paradiso mit einem Background in Italien daherkommt. Während die Haupthandlung im Rheinland der Gegenwart spielt, geht es zwecks Vergangenheitsbewältigung in die 1960er Jahre zurück. Vor dem inneren Auge entsteht das Bild einer Eisdiele mit radebrechendem Personal mit italienischem Akzent. Francesca war in der Eisdiele aufgewachsen und hatte den Kontakt zu ihren Eltern vor vielen Jahren abgebrochen. Ihr war die Eisdiele zuwider, ihre Eltern hatten nie Zeit für sie, sie musste im Geschäft mithelfen, machte dort auch die Hausaufgaben. In der Schule wurde sie als „Itaker" beschimpft und wegen ihrer Körperfülle gehänselt. Susanne war nach der Geburt von ihrer Mutter zur Adoption freigegeben worden. Ihre leiblichen Eltern hat sie nie kennengelernt, die Adoptiveltern hatten sie stiefmütterlich behandelt. Auch sie brach den Kontakt ab und suchte sich eine „Ziehmutter", Tilly, eine überaus gute Freundin mit einem behinderten Sohn. Zusammen führen sie einen Antiquitätenladen. Als im Nachbarort eine stillgelegte Eisdiele verkauft und aufgelöst werden soll, begegnen sich Sabine und Francesca zum ersten Mal. Es wäre gelogen, wenn man jetzt behaupten würde, dass diese Begegnung keine Folgen hätte. Mir hat besonders diese spezielle Stimmung gefallen, die Rückblenden, die die eine oder andere Erinnerung an meine eigene Kindheit hervorriefen. Die bildhaften Beschreibungen der Autorin ließen das Geschirr in meinem Kopf klirren, den Geschmack von Vanilleeis im Gaumen anklingen, die Gerüche von Pasta in die Nase ziehen. In Rückblenden erfahren wir, wie es zu der Eisdiele kam. Ganz allmählich wird das Geheimnis um Susanne und Francesca, deren Herkunft gelüftet. Diesen Spannungsbogen zu verfolgen, zieht mindestens oder gar stärker in den Roman als die romantischen Abenteuer der Protagonistinnen. Denn gleich mehrere Liebesgeschichten sorgen für zusätzliche Spannung, die es bequem macht, den Roman in einem Rutsch durchzulesen. Und so manche Figur wächst dabei über sich hinaus und sorgt für überraschende Wendungen. Zwei Figuren wuchsen mir dabei besonders ans Herz. Lennart mit seiner geistigen Behinderung hat im richtigen Moment den richtigen Sprüche auf Lager und sorgt in den unmöglichsten Situationen für die nötige Portion Wahrheit. Gerstenberger hat es geschafft, mich für diesen Mann einzunehmen. Die zweite Figur ist Dario, der mit dem unverkennbaren italienischen Akzent spricht. Einfach spitze. Es macht Spaß, seine Dialoge zu lesen und seine Worte im Kopf nachklingen zu lassen. Fazit: Liebenswürdige Figuren, die unheimlich ans Herz wachsen, Spannende Fragen, deren Antworten man wissen will, Nebenfiguren die man hassen muss. Trotz Streit und Konflikt präsentiert der Roman eine nette Atmosphäre. Beste Empfehlung meinerseits. Detlef Knut, Düsseldorf 2019

  • Bewertung

    aus Roßbach

    5/5

    10.05.2019

    eBook (ePUB)

    Warmherzige Familiengeschichte

    Stefanie Gerstenberger hat mit "Gelateria Paradiso" eine warmherzige Familiengeschichte geschrieben. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mir der Roman Freude bereitet. Die Autorin schafft es, direkt eine Verbindung zwischen den beiden Hauptfiguren und dem Leser aufzubauen. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den beiden Frauen und dem gemeinsamen Vater, so dass man immer gespannt auf das nächste Kapitel ist. Alle die die 1970er Jahre erlebt haben, werden zudem Vieles wiedererkennen. Kurzum ein Roman der gute Laune macht.

  • Kunterbuntes Bücherregal

    5/5

    06.05.2019

    eBook (ePUB)

    Eine emotionale Familiengeschichte

    Meine Meinung zur Geschichte: Ein neuer Roman von Stefanie Gerstenberger, den ich natürlich lesen musste. Mit dem “Sternenboot” und “Piniensommer” hat sie mich komplett begeistert und ich war sehr gespannt, ob mich auch ihre neue Geschichte so mitreißen kann. Um es vorweg zu nehmen: Dieser Roman kommt nicht mit den anderen beiden Büchern mit, hat mich aber auch auf seine Art begeistert. “Zwei Schwestern, eine Eisdiele und ein Familienschicksal” las sich sehr spannend und ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut, die mit einem kurzen und fesselnden Prolog startet. Stefanie Gerstenberger hat einen tollen, flüssigen und leichten Schreibstil, der mich auch in ihren vielen anderen Büchern sehr begeistert. In den folgenden Kapiteln schreibt die Autorin abwechselnd aus der Sicht von Susanne und Francesca. Das gefällt mir besonders gut, denn so konnten die unterschiedlichen Charaktere bei mir besser wirken. Susanne hat mein Herz gleich im Sturm erobert, den sie ist trotz ihrer schwierigen Vergangenheit ein zauberhafter Mensch. Ich finde, dass es ist der Autorin großartig gelungen ist, ihre tollen Wesenszüge herauszuarbeiten. Aber auch Francesca war mir nicht unsympathisch, hier hat die Autorin allerdings einen deutlich kühleren Charakter erschaffen. Ich glaube, viele Leser werden sich an ihren Ecken und Kanten stören. Ich muss gestehen, dass mir die schwierigeren Charaktere häufig eher liegen, denn ich finde es spannend, hinter ihre Mauern zu schauen und zu erfahren, wieso sie sich so verhalten. Die Geschichte ist gleich von der ersten Seite an spannend, sie liest sich durchweg zügig und flüssig und durch den ständigen Perspektivenwechsel kommt auch beim Lesen keine Langeweile auf. Weiter und weiter wird die Familiengeschichte entknotet und ich habe neben Susanne auch Francesca immer mehr lieben gelernt. Immer mehr traurige und auch schockierende Details aus der Vergangenheit der Frauen kommen ans Licht und ich war komplett in der Geschichte gefangen. Es war schwer möglich, das Buch aus der Hand zu legen, und so habe ich es innerhalb weniger Tage auch schon wieder durchgelesen. Was mir besonders gut gefällt - natürlich neben der wunderschön beschriebenen italienischen Kulisse – ist die Wandlung, die die Protagonisten im Laufe des Buches durchleben. Ich finde, Stefanie Gerstenbergers Charaktere sind immer besonders ausdrucksstark und sind so wandlungsfähig. Es ist immer wieder sehr spannend, ihnen bei dieser Entwicklung zuzuschauen. Das Ende hält dann noch einige kleine Überraschungen bereit und findet nach 446 Seiten ein für mich perfektes Ende. Auch dieser Roman der Autorin hat mir wieder schöne Lesestunden beschert. Das Cover ist in dezenten Farben und mit wenig Schickschnack gestaltet. Mir gefällt zwar die Einfachheit, auch die Frau und den Eiswagen mag ich sehr, aber mir fehlt noch ein wenig das gewisse Etwas. Ich mochte die stimmungsvollen Covergestaltungen von “Magdalenas Garten”, “Orangenmond” und “Oleanderregen” deutlich lieber. Fazit: Ich bin ja bekennender Fan der Autorin, denn ihre Familiengeschichten sind immer besonders, berühren mich und bleiben nachhaltig in Erinnerung. Auch diese Geschichte und ihre Protagonisten sind wieder mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben worden und haben es in mein Herz geschafft. Ich spreche sehr gerne eine Leseempfehlung aus und gebe “Gelateria Paradiso” 4,5 von 5 Sternen.

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