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Das einzige Kind Roman nach einer wahren Geschichte | Ein Tatsachenroman der Nr.-1-Spiegel-Bestseller-Autorin | Das herzergreifende Schicksal eines kleinen Kriegswaisen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

3196

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,5 cm

Gewicht

390 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001108664

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

3196

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,5 cm

Gewicht

390 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001108664

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: service@holtzbrinckverlage.de

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  • Hopeandlive

    5/5

    05.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lass mich nicht allein!

    Wir befinden uns im ehemaligen Jugoslawien im Jahr 1939 und begleiten den damals 5-jährigen Djoko auf seiner schweren Lebensreise durch seine Kindheit inmitten von Krieg und Zerstörung. Djoko erzählt seine Geschichte aus der Sicht des Kindes und bei vielen Schilderungen bleibt mir einfach der Atem stehen, so schlimm und grausam ist das was ihm und stellvertretend vielen kleinen Kinder in diesem sinnlosen Krieg angetan wurde. Gemeinsam lebt er mit seinen sehr jungen Eltern, die einen kleinen Bauernhof betreiben, auf dem Land in bitterster Armut. Es ist ein Kampf ums tägliche Überleben gegen die Natur, Wölfe und auch immer mehr Partisanen. Die verschiedenen Gruppen mit unterschiedlichen Namen wechseln sich ab, doch das Morden bleibt gleich. Nach einem Partisanenangriff, bei dem sein Elternhaus komplett zerstört wird, schafft er es mit letzter Kraft und schwerverletzt aus dem Trümmern und befindet sich nun ohne Eltern auf der Flucht. Djoko überlebt als kleiner Junge Dinge, die sich kein Mensch vorstellen kann. Nun ist er völlig auf sich allein gestellt und muss mutterseelenallein durch einen Teil des kriegsgeschüttelten Europas fliehen. Vor ihm liegen tausend Kilometer bis ins hoffentlich rettende Österreich. Dabei leidet der Leser die unsäglichen Qualen Djokos mit, körperlich sowie auch seelisch, denn wie soll eine kleine Kinderseele mit viel Schrecklichem fertig werden. Wie durch ein Wunder bekommt er immer im letzten Augenblick einen Menschen an die Seite gestellt, der ihm hilft, seien es Partisanen, Krankenschwestern oder auch feindliche deutsche Soldaten. Menschen, von denen der Leser dachte, sie haben jegliches Herz verloren, retten ihm ein um das andere Mal das Leben und setzen für ihn auch ihr eigenes Leben aufs Spiel. Djoko erfährt Verlust über Verlust und sobald er einen Menschen gefunden hat, der für ihn Familie sein könnte, verliert er ihn auch schon wieder und so manches Mal will er nicht mehr weiterleben, doch erstaunlicherweise siegt dann doch sein Überlebenswille und er wagt wieder einen neuen Schritt, um endlich in einer Familie, einem neuen Zuhause anzukommen. Hera Lind hat mich mit diesem Buch wirklich überrascht. Ihr gelingt es dem Leser diese schlimme Geschichte aus den Augen eines Jungen zu schildern und die unschuldige Kindlichkeit, mit der Djoko Dinge erzählt, ich denke nur an die Geburtstagsfeier mit dem Lamm, lässt den Leser den Kopf schütteln und auch der Absurdität des Geschehens lächeln und ein anderes Mal könnte man nur noch weinen und möchte den Jungen am liebste aus dem Buch retten. Doch Djoko überlebt wohl aus dem Grund, dass seine Geschichte erzählt wird und allen Lesern klar wird, was Krieg anrichtet. Unbedingt lesen!

  • Bewertung

    5/5

    24.11.2024

    eBook (ePUB 3)

    Anders Verständnis für Flüchtlinge

    Das Buch hat mir einen anderen Blickwinkel auf die Jugoslawischen Flüchtlinge aufgezeigt und mir ihre Kultur näher gebracht. Ich habe mitgelitten während des Lesens und mich mitgefreut an dem guten Ausgang. Die Brutalität des Krieges wird aufgezeigt jedoch auch die Güte einzelner Menschen egal aus welchem Land sie stammen.

  • Gosulino

    aus Wiesbaden

    5/5

    05.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Djokos lange Reise

    Djoko lebt mit seinen Eltern Ende der 30er Jahre im früheren Jugoslawien. In armen Verhältnissen wächst der fünfjährige Djoko auf, das Leben ist hart, machmal ist es auch ein Kampf ums Überleben. Die Familie lebt in einer Hütte im Wald, der Ton ist rau, die Liebe zueinander hart aber herzlich. Sie leben von dem was der Wald hergibt, oftmals müssen sie sich gegen hungrige Wölfe verteidigen, gute Kleidung ist Luxus, Djoko läuft meist barfuß und ohne Hosen. Was auch einfacher ist, dann gehts besser mit dem pieseln..... Doch der zweite Weltkrieg macht auch vor Djokos Zuhause nicht halt, mordende Partisanenbanden ziehen durchs Land. Djoko kann mit seinen Eltern fliehen, doch die Sicherheit währt nur kurz. Bei einem Überfall wird das Haus von Djokos Großeltern zerbombt, er verliert in kurzer Zeit seine ganze Familie. Mit durch Granatsplitter zerfetzten Beinen rettet sich der fünfjährige zum Dorfbrunnen. Eine alte Frau rettet sein Leben und dann beginnt für Djoko eine Reise von über 1000 km bis nach Österreich durch die Wirren des Krieges, aber immer wieder findet er helfende Hände, sei es von Freund oder Feind. Dies war mein erster Roman von Hera Lind und ich konnte das Buch - einmal angefangen - nicht mehr aus der Hand legen. Das Schicksal dieses kleinen Kerls nahm mich von der ersten Seite an gefangen, umso mehr als es ein Roman nach einer wahren Begebenheit ist. Hera Lind hat dieser Geschichte soviel Leben, Emotionen und Spannung eingehaucht, aber die aufregendsten Geschichten schreibt oftmals einfach das Leben selbst. Ein Buch das lange nachwirkt und unter die Haut geht. Ich vergebe alle Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Vorarlberg

    5/5

    12.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    eine unendlich traurige Geschichte die zu Tränen rührt

    Eine wahre Kriegsgeschichte. Für mich unbegreiflich, dass es heute noch Kriegsfilme, Kriegsspielzeugwaffen und Kriegsspiele im Internet gibt. In Zeiten wie diesen... Absolut empfehlenswert!!! Schöne Grüße Inge M.

  • Bewertung

    5/5

    25.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Berührende Geschichte in den Wirren des Krieges

    Berührender Tatsachenroman, der aktueller denn je ist Der kleine Djoko (geschätzte 5 Jahre) wächst in einfachen Verhältnissen auf, inmitten der Natur mit seinen Eltern (Mame und Tate). Essen bekommen sie, da Tate den ganzen Tag in den Wäldern unterwegs ist zum Jagen und Djoko ist viel mit seiner Mame allein. Dann bricht der Krieg aus und der kleine Djoko wird zum Vollwaisen. Er überlebt durch einen Zufall und flüchtet quer durch Europa und lernt auf dieser Flucht viele, verschiedene Menschen kennen. Einige helfen ihm weiter, aber es gibt auch sehr grausame Menschen darunter. Hera Lind schafft es immer wieder so berührend so schreiben, dass man das Gefühl hat, man ist mitten im Geschehen und möchte dem kleinen Djoko helfen und ihn in den Arm nehmen. Das Buch ist leider im Moment wieder sehr aktuell und zeigt auf, was Krieg (grade für Kinder) mit Menschen macht. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen, aber es ist nicht immer leichte Kost und regt zum Nachdenken an.

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