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Ghost Mountain Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

40903

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Verlag

Blessing

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/3,5 cm

Gewicht

556 g

Übersetzt von

Andrea O'Brien

Sprache

Deutsch

EAN

2710001099399

Beschreibung

Rezension

»Auf mal entzückende, mal lustige, mal erschütternde Weise zeigt Hession, dass unser eigenes Leben genauso unerklärlich und geheimnisvoll ist wie dieser magische Berg.« ("The Guardian")
»Hession erinnert an Murakami, bevor er berühmt, und an Beckett, nachdem er ein Adjektiv wurde. (...) Was für ein Glück, dass solche Bücher noch geschrieben werden.« ("The Irish Times")
»Eine bezaubernde, warmherzige Würdigung all jener Dinge, die das alltägliche Leben so wertvoll machen.« ("The Guardian")
»Rónán Hession zieht die Leser in seinen Bann, so wie es auch der titelgebende Berg tut.« ("Irish Examiner")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

40903

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Verlag

Blessing

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/3,5 cm

Gewicht

556 g

Übersetzt von

Andrea O'Brien

Sprache

Deutsch

EAN

2710001099399

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselndes Buch mit detailreicher Beschreibung

    Bereits im Laden sprach mich das Cover an und beim kurzen reinlesen, packte es mich auf unerklärliche Weise auf den ersten Seiten. Bis zum Ende hin fesselte mich das Buch, welches durch die sehr detailreichen Beschreibungen alltäglicher Ereignisse eine gewisse Spannung schuf. Das Buch erzeugte wiederholt Wow-Effekte durch die Verknüpfung der verschiedenen Charaktere.

  • Bewertung

    5/5

    27.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöner Schreibstil

    Gekauft hab ich mir das Buch, weil es so ein schönes Cover hatte. Im Laden kurz reingelesen und es hat mir gleich gefallen. Der Autor hat einen ganz tollen Schreibstil. Die Geschichte rund um die erzählten Personen und um den Berg ist witzig, an vielen Stellen absurd, aber auch traurig und man möchte einfach weiterlesen. Ich war von seiner Kreativität sehr begeistert.

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    5/5

    14.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Skurril, witzig & tiefgründig schwer

    **** Worum geht es? **** Aus dem Nichts erscheint ein Berg. Wo zuvor die Wiese noch eben und flach war, ist plötzlich ein steiler Anstieg zu finden. Die einen behaupten, er sei schon immer da gewesen, obwohl der Berg nirgendwo verzeichnet ist, die anderen sprechen von einem Wunder. Und so pilgern die Menschen los und sprechen von "Ghost Mountain". **** Mein Eindruck **** Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, die jeweils einen anderen Fokus auf die Charaktere und damit auf die inhaltlich zu ergründenden Themen legen. Dadurch bleibt die Geschichte relativ kurzweilig und differenziert, vor allem in Bezug auf die Darstellung der Psyche der Charaktere. Der Schreibstil des Autors ist wirklich humorvoll, manchmal anspruchsvoll, komplex oder ausschweifend bildlich, aber immer unterhaltsam. Selbst wenn die Situationen so gar nicht witzig waren, brachte mich der Schreibstil zum Schmunzeln. Ich habe Tränen gelacht. Für mich ist das die besondere Stärke des Buches. Denn die Geschichte selbst ist durchaus etwas wirr – es geht am Ende gar nicht um so viel. Der Berg ist ein Berg, der Mensch ist ein Mensch. Ich habe mehr den Stil als den Inhalt in mich aufgesogen; darin lag für mich die wahre Kunst. Geschichten wie diese findet man, wenn man möchte, durchaus in der Literatur – Geschichten über das Sein des Menschen, über die Einflüsse und Grenzen. Aber diesen Stil findet man kein zweites Mal. **** Empfehlung? **** Ich empfehle das Buch vor allem aufgrund des wundervollen Schreibstils zu lesen. Wenn du Literatur magst, wirst du das bestimmt feiern und große Freude an diesem Buch finden.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    03.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein herrlich ruhiges Buch,…

    Ein herrlich ruhiges Buch, tiefsinnig und unterhaltsam über das Abenteuer „Leben“ Auf einmal war er da. Erhob sich aus dem Nirgendwo, inmitten von Feldern an einem nahen Weg. Ein Berg. Oder was man in den flacheren Gegenden so landläufig als Berg bezeichnet, könnte auch nur eine einfache, nicht allzu spektakuläre Erhebung sein. Aber egal, der Hügel, Berg, was auch immer war auf einmal da. Wahrscheinlich eine geologische Laune der Natur, die das Sonnenlicht etwas zu verstecken vermag oder den Wind umleitet. Die Gegend, in der er erschien, war in Privatbesitz, belegt mit einem Betretungsverbot, vor allem wegen den Gassi-Gänger. Nur scherte sich niemand darum. Was der Berg, der Einfachheit halber so genannt, aber macht, ist, er zieht Menschen an um ihn zu bestaunen. Scharenweise pilgern sie um ihn, alle im Uhrzeigersinn, erfahren eine Art tiefere Läuterung ihrer Seele. Oder glauben es zumindest. Und er verändert die Menschen, die um ihn herum leben. Es sind die Beschreibungen der Menschen, die diesen Roman so wunderbar machen. Manchmal könnte man meinen, der Autor erzähle einfach nur so dahin, lässt die Worte plätschern, damit die Seiten mit angenehmen Geschichten befüllt sind, ohne zu wissen, was man oder warum das hier liest. Die Umkreisungen des Berges, manche klettern auch hinauf, können metaphorisch gesehen werden. Es ist der Kreislauf des Lebens, denn es geht hauptsächlich um die Existenzen der ProtagonistInnen über einen größeren Zeitraum. Um deren Alltag, Sorgen, Nöte. Arrangieren (Leben) oder Scheitern (Tod). Ein prägendes Merkmal des Romans ist der Umgang mit dem Tod. Oder dessen selten praktiziert Vorbereitung darauf, denn meistens springt er einen an, genauso plötzlich, wie der Berg erschienen war. Das geschieht nicht auf eine meuchlerische, brutale Art, sondern als unausweichlicher Teil des Lebens an sich. Zugegeben, manchmal schreibt Hession schon etwas makaber, mit latentem schwarzen Humor, möglicherweise der irischen Volksseele entsprungen. Manche Kapitel plätschern lapidar dahin, man schwebt gerne über die Zeilen. Doch vor allem das Kapitel „Elaine und Dominic“ (S. 260-263) hat es in sich. Es ist von einer derartigen Liebe der beiden Personen beseelt, diese wenigen Seiten beschreiben eine Harmonie von zwei unterschiedlichen Menschen, die zusammengefunden haben, zusammenleben und wissen, dass einer von beiden vor dem anderen sterben wird. S.261: „Nie kritisierten sie einander. Wenn Elaine Brot auf dem Brett vergaß, wickelte Dominic es in ein Geschirrtuch, um es frisch zu halten. […] Sie redeten kaum miteinander, denn zwischen ihnen herrschte keinerlei Unstimmigkeit, die ausgeräumt werden müsste. So fein austariert und vereinfacht und vertraut waren ihre Gewohnheiten, dass sie die Phase der unbeabsichtigten Zwischentöne und Missverständnisse längst hinter sich gelassen hatten.“ Für mich ist der Roman eine Art Wohlfühlbuch das ich sehr gerne gelesen habe. Es entschleunigt, beruhigt auf seine ganz spezielle Art und Weise. Die fein gesetzten Sätze, die genauen Beobachtungen der Menschen, wie sie mit Neuem umgehen und versuchen, ihr Leben zu meistern, machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Sehr gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    03.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein herrlich ruhiges Buch, tiefsinnig und unterhaltsam über das Abenteuer „Leben“

    Auf einmal war er da. Erhob sich aus dem Nirgendwo, inmitten von Feldern an einem nahen Weg. Ein Berg. Oder was man in den flacheren Gegenden so landläufig als Berg bezeichnet, könnte auch nur eine einfache, nicht allzu spektakuläre Erhebung sein. Aber egal, der Hügel, Berg, was auch immer war auf einmal da. Wahrscheinlich eine geologische Laune der Natur, die das Sonnenlicht etwas zu verstecken vermag oder den Wind umleitet. Die Gegend, in der er erschien, war in Privatbesitz, belegt mit einem Betretungsverbot, vor allem wegen den Gassi-Gänger. Nur scherte sich niemand darum. Was der Berg, der Einfachheit halber so genannt, aber macht, ist, er zieht Menschen an um ihn zu bestaunen. Scharenweise pilgern sie um ihn, alle im Uhrzeigersinn, erfahren eine Art tiefere Läuterung ihrer Seele. Oder glauben es zumindest. Und er verändert die Menschen, die um ihn herum leben. Es sind die Beschreibungen der Menschen, die diesen Roman so wunderbar machen. Manchmal könnte man meinen, der Autor erzähle einfach nur so dahin, lässt die Worte plätschern, damit die Seiten mit angenehmen Geschichten befüllt sind, ohne zu wissen, was man oder warum das hier liest. Die Umkreisungen des Berges, manche klettern auch hinauf, können metaphorisch gesehen werden. Es ist der Kreislauf des Lebens, denn es geht hauptsächlich um die Existenzen der ProtagonistInnen über einen größeren Zeitraum. Um deren Alltag, Sorgen, Nöte. Arrangieren (Leben) oder Scheitern (Tod). Ein prägendes Merkmal des Romans ist der Umgang mit dem Tod. Oder dessen selten praktiziert Vorbereitung darauf, denn meistens springt er einen an, genauso plötzlich, wie der Berg erschienen war. Das geschieht nicht auf eine meuchlerische, brutale Art, sondern als unausweichlicher Teil des Lebens an sich. Zugegeben, manchmal schreibt Hession schon etwas makaber, mit latentem schwarzen Humor, möglicherweise der irischen Volksseele entsprungen. Manche Kapitel plätschern lapidar dahin, man schwebt gerne über die Zeilen. Doch vor allem das Kapitel „Elaine und Dominic“ (S. 260-263) hat es in sich. Es ist von einer derartigen Liebe der beiden Personen beseelt, diese wenigen Seiten beschreiben eine Harmonie von zwei unterschiedlichen Menschen, die zusammengefunden haben, zusammenleben und wissen, dass einer von beiden vor dem anderen sterben wird. S.261: „Nie kritisierten sie einander. Wenn Elaine Brot auf dem Brett vergaß, wickelte Dominic es in ein Geschirrtuch, um es frisch zu halten. […] Sie redeten kaum miteinander, denn zwischen ihnen herrschte keinerlei Unstimmigkeit, die ausgeräumt werden müsste. So fein austariert und vereinfacht und vertraut waren ihre Gewohnheiten, dass sie die Phase der unbeabsichtigten Zwischentöne und Missverständnisse längst hinter sich gelassen hatten.“ Für mich ist der Roman eine Art Wohlfühlbuch das ich sehr gerne gelesen habe. Es entschleunigt, beruhigt auf seine ganz spezielle Art und Weise. Die fein gesetzten Sätze, die genauen Beobachtungen der Menschen, wie sie mit Neuem umgehen und versuchen, ihr Leben zu meistern, machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Sehr gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

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