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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.07.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,2 cm

Gewicht

354 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001098682

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Wie handelt man, wenn man vor der Entscheidung steht, sein gesamtes Leben hinter sich zu lassen oder aber seine Freiheit aufzugeben? Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. ("WAZ")
Robert Krause ist ein hervorragender Beobachter und Erzähler. Fein geschliffen die Sprache, durch die ein leiser Humor schimmert, bei aller Ernsthaftigkeit des Themas. Jede der Lebensgeschichten, die er in diesem Roman erzählt, hat Potenzial zur Eigenständigkeit. Es sind Biografien, die berühren. ("kulturvision-aktuell.de")
Bleibst du im Westen oder fährst du nach Hause? Diese Frage müssen sich die Protagonisten des packenden Romans „Dreieinhalb Stunden“ von Robert Krause stellen. ("Lisa")

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Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.07.2021

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/12,5/3,2 cm

Gewicht

354 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001098682

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Was ist dir wichtig?

Alexandra (Mitglied der Book Circle Community) am 06.01.2025

Bewertungsnummer: 2379614

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Am 15.Juni 1961 verkündet Staats- und Parteichef der DDR Walter Ulbricht: “Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.” Doch genau das geschieht am 13.August 1961. Die Passagiere des Interzonenzuges, welcher von München nach Berlin Ostbahnhof fährt, haben genau 3,5Stunden Zeit für eine Entscheidung die ihr ganzes Leben verändern wird. Steigen sie im Westen oder im Osten aus? Freiheit? Entscheidungsfreiheit? Freunde? Familie? Beruf? Karriere? Meinungsfreiheit? Sozialstaat? … Wie setzten sie ihre Prioritäten? Dieses Buch betrachtet die Entscheidungsprozesse von ein paar Passagiere, welche in diesem Zug sitzen. Sie alle stehen an unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben. Der Autor selbst floh damals als 19jähriger aus der ehemaligen DDR in die Bundesrepublik. Ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe und kann es jedem nur weiterempfehlen!

Was ist dir wichtig?

Alexandra (Mitglied der Book Circle Community) am 06.01.2025
Bewertungsnummer: 2379614
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Am 15.Juni 1961 verkündet Staats- und Parteichef der DDR Walter Ulbricht: “Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.” Doch genau das geschieht am 13.August 1961. Die Passagiere des Interzonenzuges, welcher von München nach Berlin Ostbahnhof fährt, haben genau 3,5Stunden Zeit für eine Entscheidung die ihr ganzes Leben verändern wird. Steigen sie im Westen oder im Osten aus? Freiheit? Entscheidungsfreiheit? Freunde? Familie? Beruf? Karriere? Meinungsfreiheit? Sozialstaat? … Wie setzten sie ihre Prioritäten? Dieses Buch betrachtet die Entscheidungsprozesse von ein paar Passagiere, welche in diesem Zug sitzen. Sie alle stehen an unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben. Der Autor selbst floh damals als 19jähriger aus der ehemaligen DDR in die Bundesrepublik. Ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe und kann es jedem nur weiterempfehlen!

Überaus wichtiges Zeitzeugnis

Recensio aus Datteln am 24.09.2024

Bewertungsnummer: 2300242

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Thema hat mich direkt neugierig gemacht: ein Zug zurück in die DDR und nur dreieinhalb Stunden Zeit, um zu entscheiden, ob man sitzen bleibt oder aufsteht. Da ich in einer ähnlichen Lage war, kann ich sehr gut nachempfinden, wie schwer solch eine Entscheidung ist. Es hängt so viel von ihr ab. Es geht nicht nur darum, möglicherweise etwas zurückzulassen, sondern auch um die Angst vor dem, worauf man zusteuert. Die ungewisse Zukunft. Verbunden mit der Frage, ob diese denn so viel besser sein wird als das Jetzt. Es ist Sonntag, der 13. August 1961, als der Interzonenzug D-151 von München losfährt Richtung Ost-Berlin. Der Tag des Mauerbaus, der die deutsche Geschichte wesentlich geprägt hat. Doch davon ahnen die verschiedenen Menschen nichts, die mit dem Zug zurück in die DDR reisen. Nur eine Person weiß von jener verschlüsselten Botschaft, die ihr aller Schicksal besiegeln soll: Marlies. Wird sie das Unausweichliche ansprechen und die anderen warnen? Würde ihr Mann Gerd im Westen bleiben wollen und sich dadurch ihre Wege trennen? Wir begleiten nicht nur dieses Paar bei ihrer emotionalen Entscheidungsfindung, sondern weitere Figuren, die uns deutlich machen, dass dreieinhalb Stunden einfach zu wenig Zeit sind. Ich habe wirklich mitgelitten, gehofft, gebangt, mich ständig gefragt, was ich wohl getan hätte in ihrer Situation. Dasselbe wie damals, als ich nach zwei Stationen den Zug verließ und ein neues Leben begonnen habe? Ich weiß es nicht. Rückblickend kann ich nicht mal sagen, ob das damals die richtige Entscheidung war. Wie mussten sich also die Menschen in diesem Zug gefühlt haben? Allein bei der Vorstellung bekomme ich eine Gänsehaut. Ein Zeitzeugnis, eine unvergessliche Geschichte ... für mich gehört dieses Buch in jedes Regal und sollte ebenfalls als Pflichtlektüre im Schulunterricht eingesetzt werden. Tanja Fornaro und Robert Frank haben als Hörbuchsprecher übrigens einen großartigen Job gemacht und konnten mir sämtliche Emotionen und die gewisse Atmosphäre vermitteln, die es braucht, um den Ernst der Lage zu verstehen, zu fühlen und zu verinnerlichen. Ich habe parallel gelesen und gehört. Den Filme in der ARD Mediathek werde ich mir auf jeden Fall noch ansehen, denn ich bin sehr auf die Umsetzung gespannt.

Überaus wichtiges Zeitzeugnis

Recensio aus Datteln am 24.09.2024
Bewertungsnummer: 2300242
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Thema hat mich direkt neugierig gemacht: ein Zug zurück in die DDR und nur dreieinhalb Stunden Zeit, um zu entscheiden, ob man sitzen bleibt oder aufsteht. Da ich in einer ähnlichen Lage war, kann ich sehr gut nachempfinden, wie schwer solch eine Entscheidung ist. Es hängt so viel von ihr ab. Es geht nicht nur darum, möglicherweise etwas zurückzulassen, sondern auch um die Angst vor dem, worauf man zusteuert. Die ungewisse Zukunft. Verbunden mit der Frage, ob diese denn so viel besser sein wird als das Jetzt. Es ist Sonntag, der 13. August 1961, als der Interzonenzug D-151 von München losfährt Richtung Ost-Berlin. Der Tag des Mauerbaus, der die deutsche Geschichte wesentlich geprägt hat. Doch davon ahnen die verschiedenen Menschen nichts, die mit dem Zug zurück in die DDR reisen. Nur eine Person weiß von jener verschlüsselten Botschaft, die ihr aller Schicksal besiegeln soll: Marlies. Wird sie das Unausweichliche ansprechen und die anderen warnen? Würde ihr Mann Gerd im Westen bleiben wollen und sich dadurch ihre Wege trennen? Wir begleiten nicht nur dieses Paar bei ihrer emotionalen Entscheidungsfindung, sondern weitere Figuren, die uns deutlich machen, dass dreieinhalb Stunden einfach zu wenig Zeit sind. Ich habe wirklich mitgelitten, gehofft, gebangt, mich ständig gefragt, was ich wohl getan hätte in ihrer Situation. Dasselbe wie damals, als ich nach zwei Stationen den Zug verließ und ein neues Leben begonnen habe? Ich weiß es nicht. Rückblickend kann ich nicht mal sagen, ob das damals die richtige Entscheidung war. Wie mussten sich also die Menschen in diesem Zug gefühlt haben? Allein bei der Vorstellung bekomme ich eine Gänsehaut. Ein Zeitzeugnis, eine unvergessliche Geschichte ... für mich gehört dieses Buch in jedes Regal und sollte ebenfalls als Pflichtlektüre im Schulunterricht eingesetzt werden. Tanja Fornaro und Robert Frank haben als Hörbuchsprecher übrigens einen großartigen Job gemacht und konnten mir sämtliche Emotionen und die gewisse Atmosphäre vermitteln, die es braucht, um den Ernst der Lage zu verstehen, zu fühlen und zu verinnerlichen. Ich habe parallel gelesen und gehört. Den Filme in der ARD Mediathek werde ich mir auf jeden Fall noch ansehen, denn ich bin sehr auf die Umsetzung gespannt.

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Dreieinhalb Stunden

von Robert Krause

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