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Anti-Girlboss Den Kapitalismus vom Sofa aus bekämpfen | Plädoyer für das gute Leben in der Komfortzone

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

148907

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2023

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,4/12,4/2,8 cm

Gewicht

281 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001082285

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Rezension

"[Ein] unterhaltsames, anregendes Manifest für eine zufriedenstellende Work-Life-Balance" Eva Behrendt Die Zeit Literatur 20230316

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Sehr gut

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148907

Einband

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Erscheinungsdatum

23.02.2023

Verlag

Ullstein Hardcover

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,4/12,4/2,8 cm

Gewicht

281 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001082285

Herstelleradresse

Ullstein Verlag GmbH
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    02.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lob der Faulheit

    Ein kontroverses Buch: Statt der üblichen Ratgeber zum Verlassen der Komfortzone zu folgen, plädiert die Autorin für mehr Gemütlichkeit und weniger Ambitionen. Ein bequemer Lebensstil nur mit der notwendigen Arbeit ist attraktiv, aber wahrscheinlich nicht für jeden. Aber ein wichtiges Buch mit einer notwendigen Aussage in unserer selbstoptimierenden Welt. Sehr empfehlenswert.

  • MK262

    aus Garmisch-P.

    5/5

    11.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Schon das tolle knallige…

    Schon das tolle knallige Cover hat mit sofort angesprochen. OK bin ehrlich die Katze hatte auch eine Portion Schuld dran. Diese Vierbeiner haben einfach eine Magische Anziehungskraft besonders wenn es um Chillen und relaxen geht. Es ist mit einer guten Portion Witz und Humor geschrieben genau das was man sich hinter diesem Klappentext vermutet und sich auch erhofft. Dieses Buch trifft voll ins Schwarze, jeder erwartet immer noch mehr und nach oben stehen einem angeblich alle Türen offen. Aber bitte zu welchem Preis? Nach außen schauen viele Familien und Partnerschaften nach Punkt und Sonnenschein aus. Aber wehe man kratzt auch nur ein bisschen an der Oberfläche schon kommen auch hier die dunklen Seiten raus. Es ist nicht jeder als Unternehmer oder Chef geboren und das muss ja auch gar nicht sein. Es braucht auch die Arbeiter und die Rädchen die funktionieren. Sei wie du bist und mache nichts künstliches Übertriebenes aus dir und deinen Lieben. Natur PUR!

  • Diana

    aus Berlin

    5/5

    29.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein gleichzeitig wichtiges und unterhaltsames Buch

    Das Buch “Anti-Girlboss” von Nadia Shehadeh ist eine leidenschaftliche Abrechnung mit der kapitalistische Hustle Culture, die von einem ständigem Streben nach beruflichem Erfolg und persönlichem Wachstum geprägt ist. Die Autorin kritisiert diese Kultur und plädiert für eine entspanntere und selbstbestimmtere Arbeitsweise, für mehr Chillen und Nein sagen und ein Leben in der “Komfortzone”. Shehadeh kritisiert die Idee, dass individueller Ehrgeiz Frauen und Mädchen aus strukturell bedingter gesellschaftlicher Ungerechtigkeit befreien könnte, als kollektiven Selbstbetrug, der ihnen vordergründig (mehr) Chancengleichheit vortäuscht und sie damit jedoch zu immer mehr bezahlter und unbezahlter Arbeit antreibt. Sie plädiert dafür, sich eine Komfortzone zu bewahren, die davor schützt, allen von außen an Frauen und Mädchen gestellten Anforderungen zu gehorchen und so unweigerlich das Risiko des Burn Out einzugehen. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und sympathisch. Shehadeh schreibt mit einer klaren und humorvollen Stimme, die die Leser*innen durch das Buch führt. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren und ihre Argumente nachvollziehen. Allerdings neige ich tatsächlich eher zum „Vieltun“ als zum Nichtstun, was Shehadehs Ansatz manchmal schwierig für mich machte. Vielleicht kam das Buch auch gerade zur rechten Zeit. Nadia Shehadeh ist Soziologin und Autorin, wohnt in Bielefeld und lebt nach eigenen Aussagen für Livemusik, Pop-Absurditäten und Deko-Ramsch. Sie führt ihren eigenen Blog shehadistan.com und ist Mitbetreiberin des Blogprojekts maedchenmannschaft.net. Shehadeh ist Kolumnistin des Missy Magazine sowie bei Neues Deutschland und freie Autorin bei der taz.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    31.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Patriarchat ist nicht alles

    Gerade als neurodiverse Frau struggle ich extrem mit dem Gedanken von einer konstanten Leistungsgesellschaft, von den erfolgreichen Linkedinfrauen, die immer mehr arbeiten, sich in Arbeit total selbst verwirklichen, dort ihre Identität finden, Karriere über alles stellen. Die Autorin zeigt hier ganz gut auf, dass wir nicht alleine sind, mit Tagen wo man einfach absolut nix packt (oder auch nicht schaffen will!), dass nicht jede Frau um sich ihren Platz im Patriarchat zu "verdienen" (sowieso ein ganz falscher Gedankengang), genau so arbeiten und Arbeit und Alltag definieren muss wie es von Männern seit Jahrzehnten erwartet und gefordert wird. Ein tolles Buch mit feministischen Ansichten, die ich gut nachempfinden konnte - es gibt letztendlich viel mehr Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung, Produktivität und Selfcare, ganz abseits von Kapitalismus und Patriarchat.

  • Desirée

    aus Jena

    5/5

    17.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Hommage an das entschleunigte Leben

    Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt, musste ich minutenlang auf das Cover starren und war entzückt! Die Gestaltung ist passend zum Inhalt gewählt und verrät, worum es im Buch geht: die Kampfansage gegen den Girlboss-Hype. Die Autorin analysiert mit Humor und autobiographischen Bezügen, inwiefern der Girlboss-Hype klassistische Züge aufweist und zutiefst kapitalistisch ist. Dabei greift sie vor allem auf ihr eigenes Leben zurück. Das Buch lässt sich zudem als Hommage an das entschleunigte Leben verstehen, denn die Autorin macht deutlich, dass Tage auf dem Sofa bei Fastfood und einem Serienmarathon ebenso erfüllend sind wie große Karrierepläne und das permanente verfolgen dieser. Es ist eine Kritik an der feministischen Pflicht, als Frau* unbedingt erfolgreich zu sein, und dies der Welt zu zeigen. Feminismus kann und muss auch vom Sofa aus stattfinden - schon allein feministischer Selbstfürsorge wegen.

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