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Ein Mann zum Vergraben Roman | Die unerhörteste Krimi-Komödie des Jahres rund um die Frage »Wie werde ich seine Leiche los – in 14 Tagen?«

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.07.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,9/12,2/3,4 cm

Gewicht

364 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Best Way To Bury Your Husband

Übersetzt von

Christine Blum

Sprache

Deutsch

EAN

2710001050901

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Für mich ist "Ein Mann zum Vergraben" einfach ein tolles Buch, das ernsthafte Themen unterhaltsam vermittelt. Ich freue mich schon darauf, mehr von der Autorin zu lesen. ("Instagram")
Ein Buch, das ganz klar häusliche Gewalt, vor allem gegenüber Frauen im Fokus hat, dabei aber auch Humor und Unterhaltung mit reinbringt. Liest sich erstmal...unschön? Ist in der Umsetzung aber wirklich gut! Eine Geschichte voller Spannung, Trauer, Bedrücktheit, aber auch voller Freundschaft und Empowerment. ("Instagram")
Alexia Casale hat mit ›Ein Mann zum vergraben‹ eine rasante Komödie ausgerechnet über Gewalt an Frauen geschrieben. Das geht. Sehr gut sogar, denn Sally findet mit Ruth, Samira und Janey eine Schicksalsgeschichte. ("DONNA")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.07.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,9/12,2/3,4 cm

Gewicht

364 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Best Way To Bury Your Husband

Übersetzt von

Christine Blum

Sprache

Deutsch

EAN

2710001050901

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    18.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    ein wichtiges, schwieriges Thema mitfühlend, hoffnungsvoll und witzig an die Frau gebracht

    Am Anfang habe ich thematisch gesehen nicht viel von dem Buch erwartet. Einfach ein typischer Roman mit hoffentlich etwas Witz, Freundschaft, Liebe. Am Ende muss ich gestehen, dass mir das Buch das Thema Gewalt gegen Frauen / in Beziehungen doch näher gebracht hat. Jedoch auf eine gute Art und mit etwas schwarzem Humor. Es hat mich ein bisschen dahingehend sensibilisiert, dass es wirklich jeden in deinem Umfeld treffen könnte. Man denkt sich ja immer - ach mir / meinem Umfeld könnte das nie passieren, aber ist das wirklich so? Die Charaktere und ihre Geschichten sind gut erzählt. Na klar, der Weg, wie sich die Frauen finden ist eher wenig realistisch, aber es macht Spaß die Entwicklung der Freundschaft, die Entwicklung des Plans zum Verschwinden der Männer und auch die Entwicklung der Frauen zurück zu sich selbst mitzuerleben. Alles in allem ein Roman, der viele Gefühle und Emotionen in einem weckt!

  • MoMe

    5/5

    25.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schwarzer Humor in Kombination mit einem ernsten Thema

    Der Einstieg in die Geschichte ist trotz der schwierigen Umstände, in denen sich die Icherzählerin Sally befindet, humorvoll und leicht gehalten. Sofort ist mir Sally sympathisch, und ich empfinde tiefes Verständnis für die Situation, in die sie sich unabsichtlich manövriert hat. Ihr prügelnder und psychisch gewalttätiger Ehemann Jim hat Bekanntschaft mit Sallys Bratpfanne gemacht – einem Erbstück ihrer geliebten Großmutter. Diese Begegnung hat Jim das Leben gekostet. Obwohl Sally von einem erdrückenden schlechten Gewissen geplagt wird und der emotionale Zwiespalt mitfühlend ausgearbeitet ist, drängt sich ein Gedanke immer wieder bei ihr auf. Soll sie nach Jahrzehnten der Unterdrückung für ihre Tat ins Gefängnis? Sally empfindet das als ungerecht und beschließt, dass Jim verschwinden muss. Doch wie kann sie das anstellen, ohne dass jemand erfährt, was wirklich geschehen ist? Ein Mann zum Vergraben spielt während des großen Lockdowns und thematisiert nicht nur den alarmierenden Anstieg häuslicher Gewalt in dieser Zeit, sondern bietet auch die Gelegenheit, etwas Totes möglichst unauffällig verschwinden zu lassen. Mit viel Humor und einem feinen Gespür für die kleinen Dinge des Lebens wird nicht nur die Frage behandelt, wie der misshandelnde Ehemann effektiv aus dem Leben scheiden kann, sondern auch, wie er für immer aus der Welt verschwindet. Natürlich sollte dieser Roman nicht wörtlich genommen werden – Mord ist und bleibt keine Lösung. Dennoch finde ich das Gedankenspiel faszinierend, das an manchen Stellen bewusst übertrieben und überspitzt dargestellt wird. Besonders spannend wird es, als sich zur mordenden Sally noch andere Frauen gesellen, die alle ihre eigene Odyssee hinter sich haben und gute Gründe für ihre Taten mitbringen. Ob absichtlich oder nicht, so mancher Mann verliert hier sein Leben. Sally selbst erzählt von ihrer Ehehölle, dem tödlichen Missgeschick und der plötzlichen Freiheit, so zu leben, wie sie es möchte. Auf humorvolle Weise wird erläutert, welche Schwierigkeiten auf eine Frau nach einer solchen Tat warten – es geht nicht nur um praktische Fragen, sondern auch um eine Vielzahl an Emotionen. Um aufzuzeigen, dass das Problem der häuslichen Gewalt in allen Gesellschaftsschichten und Kulturen präsent ist, führt Alexia Casale noch weitere Figuren ein. Deren Sicht wird vom personalen Erzähler begleitet, sodass eine klare Abgrenzung zwischen Sally und den Frauen stattfindet, gleichzeitig aber auch das Thema facettenreich und die verschiedensten Gründe für diese Gewalt durch Männer beleuchtet werden kann. Die vielschichtigen Charaktere wachsen mir alle an Herz und es fällt mir schwer, die teilweise sehr kreativen Mörderinnen zu verurteilen. Die Kapitel in Ein Mann zum Vergraben spielt haben eine angenehme Leselänge, und die Titel geben bereits einen kleinen Vorgeschmack darauf, was mich erwartet. Die unterschiedlichen Perspektiven und Handlungsstränge sind äußerst interessant. Ich mag, wie Alexia Casale alles nach und nach schlüssig miteinander verknüpft. Lange Zeit habe ich keine Ahnung, wie die Frauen den Tod ihrer Männer verschleiern wollen und welche Lösung sie letztendlich für die Entsorgung finden. Ihre Idee finde ich sehr kreativ und amüsant, auch wenn ich die kleine finale Überraschung schon früh vorhergesehen habe. Das stört mich jedoch nicht, denn sie rundet Ein Mann zum Vergraben spielt perfekt ab und lässt mich mit einem feinen Lächeln auf den Lippen zurück. Fazit: Der Roman besticht durch seinen schwarzen Humor und die tiefgründige Auseinandersetzung mit dem ernsten Thema der häuslichen Gewalt. Die sympathischen Charaktere und die geschickte Erzählweise machen Ein Mann zum Vergraben spielt zu einer fesselnden Lektüre, die zum Nachdenken anregt.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    12.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Bitterböser schwarzer Humor

    Seit Jahren leidet Sally unter der Gewalt ihres Mannes. Der Lockdown während der Corona-Zeit hat die Situation noch verschlimmert. In Notwehr schlägt sie mit ihrer gusseisernen Pfanne nach ihm. Eigentlich hatte sie ihn nicht erschlagen wollen. Und eigentlich müsste sie jetzt die Polizei rufen. Doch sie genießt erstmal ihre Freiheit. Ein ähnliches Schicksal trifft auch Ruth, Samira und Janey. Alle vier Frauen müssen nun ihre toten Ehemänner entsorgen. Sie gründen den Club der heimlichen Witwen und unterstützen sich gegenseitig. Denn es ist gar nicht so einfach, eine Leiche verschwinden zu lassen… Es ist eine Tatsache, dass sich die Gewalt gegen Frauen während des Lockdowns noch verschlimmert hat. Die Autorin Alexia Casale greift dieses Thema auf und entwickelt daraus eine Geschichte voller bitterbösem schwarzem Humor. Und doch bleibt bei allem Humor der ernste Hintergrund der Geschichte erhalten, die Frauen können endlich ihre Würde zurückerhalten und in jeder Szene des Buches bewahren. Nach all dem, was den Frauen zugestoßen ist, empfindet man sofort Sympathie für jede von ihnen, auch wenn sie sich nicht an das Gesetz halten und die Polizei hinzuziehen. Ich habe mich dabei köstlich unterhalten, war von Anfang an parteiisch für die Frauen, und habe mich gefreut über die vielen unerwarteten Wendungen, die das Geschehen genommen hat. Diese Geschichte mit ernstem Hintergrund und jeder Menge bitterbösem schwarzem Humor hat mich sowohl zum Nachdenken angeregt wie auch bestens unterhalten können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 Sterne.

  • summersoul

    5/5

    02.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die etwas andere Selbsthilfegruppe

    In diesem Buch begegnen wir den vier Frauen Sally, Ruth, Samira und Janey, die alle unter ihren tyrannischen Ehemännern leiden und nun nach Ideen suchen, wie sie ihre Leichname entsorgen können. Dies stellt sich gerade mitten im Lockdown als schwierig heraus. Die Handlung wird größtenteils aus der Sicht von Sally erzählt, aber auch die anderen drei Frauen bekommen in den meist kurzen Kapiteln zu Wort. So erfahren wir nach und nach wie das Leben der vier Frauen unter ihren tyrannischen Ehemännern, die sie physisch und psychisch über viele Jahre hinweg fertiggemacht haben, für sie war. Ich fand es erschreckend, was die Männer ihren Frauen angetan haben. Ebenso hat es mich sehr berührt, dass Sally, Ruth, Samira und Janey trotz allem nicht aufgegeben haben. Sie sind alle vier starke Frauen, auch wenn sie dies nicht sehen wollen. Zudem merkt man ihnen an, wie gut ihnen allen die gemeinsame Freundschaft und der Zusammenhalt tun. Mit Sally, Ruth, Samira und Janey sind der Autorin vier wunderbare Frauen mit individuellen Charaktereigenschaften gelungen, die ich alle gleich in mein Herz geschlossen habe. Natürlich ist das, was sie tun, nicht richtig. Dennoch fand ich die Beweggründe der vier Frauen aus ihrer Sicht nachvollziehbar, ebenso wie ihre Ängste und Sorgen. Deswegen habe ich die ganze Zeit mit ihnen mitgefiebert, war gespannt, was ihnen so alles einfällt und wie sich die Geschichte für sie entwickelt. Die Autorin hat es zwar immer wieder geschafft, Themen wie häusliche Gewalt, die Probleme, die durch den Lockdown entstanden und das Bild der Frau in anderen Kulturen durch lustige Stellen aufzulockern. Denn natürlich läuft vieles nicht so glatt, wie es sich die vier Frauen vorstellen und so müssen die vier Frauen einige Male improvisieren. Dadurch entstehen lustige Situationen. Ebenso habe ich einige Male über die Gedankengänge der vier Frauen während ihrer Planung geschmunzelt. Dennoch empfand ich die Atmosphäre der Geschichte größtenteils schon als ernst und stellenweise sogar als bedrückend, was natürlich auch an den ernsten Themen und was den Frauen widerfahren ist, lag. Fazit: Eine gelungene Geschichte mit ernsten Themen, die aber durch die Probleme der vier Frauen ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen und ihre Gedankengänge während der Planung immer wieder aufgelockert wurde. Dennoch empfand ich die Atmosphäre der Geschichte größtenteils schon als ernst und stellenweise sogar bedrückend. Ich habe die vier sympathischen und starken Frauen aber dennoch gern auf ihrem Weg begleitet und war gespannt, wie dieser aussehen wird.

  • _ich lese_

    5/5

    30.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ich fand es witzig

    Sally hat ihren Mann mit einer Pfanne erschlagen. Eigentlich sollte sie die Polizei rufen, aber sie beschließt erstmal ihre Ruhe zu genießen. Ihr Mann war ein fürchterlicher Tyrann und das hat er mit den Männern von Samira, Janey und Ruth gemeinsam. Alle vier Frauen haben ein gemeinsames Problem, sie müssen ihre Männer loswerden. Titel und Cover lassen auf ein humorvolles Buch schließen. Die Story hatte auch durchaus ihren Humor, sehr schwarz und sehr lustig, aber auch nachdenklich. Ein Großteil der Kapitel sind aus Sicht von Sally geschrieben, deren Story wir auch zuerst lesen. Die Pandemie hat einiges mit Familien gemacht, Sally ist eines Tages die Hutschnur gerissen und sie hat ihren Mann mit einer gußeisernen Pfanne erschlagen. Wie sie damit umgeht und was sie alles macht um ungestraft davon zu kommen erfährt man in der Story. Ich mochte den schwarzen Humor und habe mich trotz des ernstwn Themas sehr unterhalten gefühlt. Mir hat es jedenfalls gefallen und ich habe es gerne gelesen.

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