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Die Magd des Medicus

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/4,3 cm

Gewicht

478 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001050833

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Astrid Fritz’ Roman „Die Magd des Medicus“ ist fesselnd geschrieben. ("Preußische Allgemeine Zeitung")
Emotionale Lesereise. ("Laura")

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/4,3 cm

Gewicht

478 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001050833

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Nina Albert

    5/5

    09.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    „Die Dosis macht das Gift“

    Im Roman wird die Geschichte des bedeutenden Mediziners Paracelsus und seiner fiktiven Magd Barbara erzählt. Paracelsus ist Arzt, Naturforscher und Philosoph. Nach Lehr -und Wanderjahren wird er Stadtarzt in Basel, wo er mit der medizinischen Fakultät in Konflikt gerät. Barbara, die Tochter eines Schinders kommt als Magd zu dem Stadtarzt von Basel. Sie sieht es als Chance ein anderes Leben zu führen. Der Arzt mit seinem aufbrausenden Wesen und die ruhige, kluge und wissbegierige Barbara ergänzen sich gut. Paracelsus strebt eine grundlegende Reform der Medizin an, er bekämpft die Schulmedizin heftig. Er hält seine Vorlesungen auf deutsch und schreibt auch seine Bücher in deutscher Sprache. Deshalb gestaltet sich die Veröffentlichung seiner zahlreichen Werke als schwierig. Seine beachtlichen Behandlungserfolge machen ihn schnell bekannt. Barbara bleibt viele Jahre an seiner Seite und lernt viel von ihm über Heilpflanzen und Heilmethoden. Gemeinsam reisen sie durch mehrere Städte und versuchen seßhaft zu werden. Das Buch bietet Einblicke in das Leben der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der Erzählstil ist leicht, flüssig und interessant. Das Leben Barbaras und des Arztes wird glaubwürdig geschildert. Ein gelungener historischer Roman vom Einzug der Alchemie in die Medizin.

  • Nina Albert

    5/5

    09.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    „Die Dosis macht das Gift“ Im…

    „Die Dosis macht das Gift“ Im Roman wird die Geschichte des bedeutenden Mediziners Paracelsus und seiner fiktiven Magd Barbara erzählt. Paracelsus ist Arzt, Naturforscher und Philosoph. Nach Lehr -und Wanderjahren wird er Stadtarzt in Basel, wo er mit der medizinischen Fakultät in Konflikt gerät. Barbara, die Tochter eines Schinders kommt als Magd zu dem Stadtarzt von Basel. Sie sieht es als Chance ein anderes Leben zu führen. Der Arzt mit seinem aufbrausenden Wesen und die ruhige, kluge und wissbegierige Barbara ergänzen sich gut. Paracelsus strebt eine grundlegende Reform der Medizin an, er bekämpft die Schulmedizin heftig. Er hält seine Vorlesungen auf deutsch und schreibt auch seine Bücher in deutscher Sprache. Deshalb gestaltet sich die Veröffentlichung seiner zahlreichen Werke als schwierig. Seine beachtlichen Behandlungserfolge machen ihn schnell bekannt. Barbara bleibt viele Jahre an seiner Seite und lernt viel von ihm über Heilpflanzen und Heilmethoden. Gemeinsam reisen sie durch mehrere Städte und versuchen seßhaft zu werden. Das Buch bietet Einblicke in das Leben der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der Erzählstil ist leicht, flüssig und interessant. Das Leben Barbaras und des Arztes wird glaubwürdig geschildert. Ein gelungener historischer Roman vom Einzug der Alchemie in die Medizin.

  • NiniSte

    aus Kiel

    5/5

    19.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Lebendig geschilderte Geschichte über einen bedeutenden Mediziner und seiner Magd

    In ihrem Roman ,, Die Magd des Medicus " erzählt Astrid Fitz die spannende Geschichte des bedeutenden Mediziners Theophrastus Bombast von Hohenheim , später Paracelsus genannt.   Theophrastus wird 1527 Stadtarzt von Basel. Barbara ist die  Tochter eines als unehrenhaft geltenden Abdeckers ( Schinder) . Sie geht als Magd in die Dienste des buckligen , etwas zu klein geratenen Mediziners . Ein sorgenfreieres Leben beginnt für Barbara,  der Wissenschaftler lässt ihr beim Führen des Haushaltes relativ freie Hand,  es gibt nur wenige Regeln,  die zu beachten sind. Sie hofft, eines Tages mit ihrer Stellung aus ihrem Viertel der Stadt herauszukommen  und damit den Makel ihrer Herkunft zu verlieren.  Theophrastus ist allerdings kein einfacher Mann , zu oft aufbrausend,  dem Alkohol nicht abgeneigt. Mit seiner unkonventionellen Art und Starrköpfigkeit echt er bald mit den Stadtoberen und damit seinen Vorgesetzten an. Wie schon zuvor, bleibt nichts anderes übrig, als die Stadt Basel  zu verlassen. Barbara hält treu zu ihm , gibt ihm damit Halt und Fürsorge. Sie begleitet  ihn in den folgenden Jahren auf seiner Wanderschaft von einer Stadt zur nächsten. Immer darauf hoffend,  daß er die Anerkennung seiner Heilkunst erfährt  und seine wissenschaftlichen Abhandlungen gedruckt werden, damit sein Wissen  sich verbreitet. Was sie  auf ihren Wegen und miteinander alles erleben werden,  hat Astrid Fitz eindrucksvoll und bildgewaltig geschildert.  Sie zeichnet ein hervorragend recherchiertes Bildnis des bedeutenden Mediziners  und seine Wissenschaften. Die historischen Fakten,  den durchaus schwierigen Charakter eines genialen Arztes,  der für seine Zeit zum Teil extrem modern dachte, hat die Autorin auf grandiose Weise mit der fiktiven Person seiner Magd Barbara verknüpft. Außerdem wird Barbarad Weg hervorragend geschildert.  Die unehrlich geborene Schindertochter wünscht sich sehnlichst,  diesen einschränkenden Makel zu verlieren  und eines Tages eine  eigene Baderstube zu führen.  Im Laufe der Zeit lernt sie vieles von Paracelsus, schreibt seine Abhandlungen ins Reine und wird ihm seine wohl wichtigste Bezugsperson.  Der wunderbar flüssige und leicht zu lesende Schreibstil  hat mich schnell in die Geschichte finden lassen.  Die Sprache der damaligen Zeit fließt sehr geschickt in die Geschichte ein. Unbekannte Ausdrücke werden i  angehängten Glossar erklärt.   Sehr informativ ist das Nachwort der Autorin,  in dem die historisch belegten Fakten aus Paracelsus Leben,  erläutert werden.  Ich habe vieles über das Wissen dieses Mediziners dazu gelernt.   Dieser Roman,  mein erster, aber keinesfalls letzter von Astrid Fitz,  hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen.  Die Charaktere sind hervorragend realistisch ausgearbeitet.  Ich konnte mich jederzeit in ihre Gedanken,  Gefühle , Sorgen und Freude hineinversetzen.  Barbara geht äußert geschickt mit den Launen Theophrastus um, sagt aber auch unverblümt ihre Meinung.  Ich habe sie schnell liebgewonnen. Paracelsus ständige Suche nach Anerkennung hat mich berührt,  auch wenn er sich in so manche schwierige Situation unnötig  selbst zuzuschreiben hat.  Ein wichtiger Satz seiner Lehre: ,,Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift-allein die Dosis macht,  ob etwas kein Gift ist. " , sowie,, similia similibus curantur ( Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt). Astrid Fitz hat mich mit diesem historischen Roman absolut begeistert.  Von ganzem Herzen empfehle ich diese großartige und lebendig erzählte Geschichte weiter. 

  • Bewertung

    5/5

    19.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Barbara und Paracelsus

    Barbara, die Tochter eines als unehrenhaft geltenden Abdeckers, soll in die Dienste vom der bucklige Stadtarzt von Basel.Theophrastus Bombast von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus ist ein Mann mit viele Facetten. Durch seine unkonventionellen Methoden und seine scharfe Zunge eckt er immer wieder an. Barbara die von seiner Forschung fasziniert ist beschließt mit Paracelsus auf Reisen zugehen. Wegen seiner schroffen Art macht er sich viele Feinde und muss immer wieder den Schaffensort verlassen. Nur Barbara die ihm lange zur Seite steht, gelingt es dem Arzt auch mal die Meinung zu sagen. Doch irgendwann muß Sie sich entscheiden, ob ihr das Leben an der Seite des Arztes genügt, oder ob sie ihren eigenen Weg gehen muß. Eine spannende Geschichte, empfehlenswert!

  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    13.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der Luther der Medizin

    Ein echter Wälzer mit über 500 Seiten, aber eine so interessante Geschichte, ich habe in den letzten Tagen viel mehr gelesen als sonst. Durch die Autorin habe ich nicht nur die historische Person und sein Leben kennengelernt, sondern konnte auch in die Lebensumstände in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts regelrecht"eintauchen". Alles wurde beim Lesen vor meinen Augen sehr lebendig. Astrid Fritz hat zudem einen sehr fesselnden Erzählstil und hat sich weitgehend an historisch überlieferte Fakten gehalten, die natürlich mit fiktionalen Elementen ergänzt wurden, z.b der Magd Barbara, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Nicht nur in die Lebensweise/Art erhält man durch diesen historischen Roman Einblick in die damalige Zeit, sondern auch wie medizinisch behandelt wurde, wie man reiste, wie Nachrichten versandt wurden und vieles mehr. Dabei wurde von der Autorin alles mit Leben gefüllt, ob alltägliches, oder zwischenmenschliches, besonders aber über das Leben und Wirken von Theophrastus Bombast von Hohenheim, der sich später Paracelsus nannte. Zum Inhalt: Ausgerechnet in den Dienst des buckligen Stadtarztes von Basel soll Barbara gehen. Als Tochter eines als unehrenhaft geltenden Abdeckers hat sie allerdings auch keine großen Wahlmöglichkeiten und kann froh sein, überhaupt jemanden zu finden, der sie einstellt. Wegen seiner unkonventionellen Methoden und der aufbrausenden Art wird Paracelsus jedoch immer wieder angefeindet, nicht von den einfachen Menschen, denen er hilft und sie heilt, sondern von anderen Gelehrten und Stadträdten, denen er gerne auch ungeschönt seine Meinung sagt und seine Auffassung von "moderner" medizinischer Behandlung und vor allem Lehre, denn auch hier geht er neue Wege und sieht sich als "Luther der Medizin". So eckt er immer wieder an. Schnell lernt die Magd den Arzt zu schätzen, obwohl er es auch ihr nicht immer leicht macht.. Doch dann muss Barbara sich entscheiden, ob sie weiter zu ihm halten kann – und welches ihr eigenes Ziel im Leben ist.

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