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Anna oder: Was von einem Leben bleibt Die Geschichte meiner Urgroßmutter

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

50098

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.07.2025

Abbildungen

mit 17 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

205

Maße (L/B/H)

22/14,1/2,3 cm

Gewicht

361 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001036189

Beschreibung

Rezension

Ein berührendes Buch über Zeiten, die wir Heutigen uns nur noch anhand solch schöner Bücher vorstellen können.

NZZ Bücher am Sonntag, Peer Teuwsen

Faszinierende Rekonstruktion eines Lebens

Instagram @knutcordsen

Es packt einen ... ein wunderbares Buch.

WDR4, Elke Heidenreich

Ein ganz und gar außergewöhnliches Buch

BR Podcast: Das Büchermagazin, Knut Cordsen

Anna oder: Was von einem Leben bleibt steht auf der Bestsellerliste weit oben. Überraschend ist das in diesem Falle nicht. Henning Sußebach, im Hauptberuf preisgekrönter Reporter bei der ZEIT, porträtiert in dem nicht allzu dicken, aber gewichtigen Buch seine Urgroßmutter.

Hamburger Abendblatt, Thomas Andre

Der Autor hats drauf, einen zu fesseln ... toll, man taucht so schön ein in die Zeit, über die man eigentlich zu wenig weiß

NDR Fernsehen: DAS!, Detlef Lüdemann

Henning Sußebach ... erschafft aus Erinnerungsstücken ein lebendiges Bild ihres Lebens. Eine berührende Geschichte über Mut und Widerstand.

GALA

Henning Sußebach, vielfach preisgekrönter Reporter ... porträtiert seine Urgroßmutter ... Was für ein kleines, großes Jahrhundertleben.

ZEIT Magazin, Christoph Amend

Ein berührendes, lebendiges und reichhaltiges Buch

Der Kultur-Blog

Sußebach holt exemplarisch die Erinnerung an seine Urgroßmutter hervor, stellvertretend für die vielen Frauen, die Großes geleistet haben

hr2 Kultur Am Morgen

Historische familiäre Recherche [...] über eine sehr eigensinnige, ungewöhnliche, mutige junge Dame

Deutschlandfunk Kultur Lesart, Joachim Scholl

Erzählt von einem Frauenleben, wie es viele gegeben haben mag, und das doch einzigartig ist ... hat mich mit diesem zärtlichen, aber kraftvollen Ausflug in die deutsche Geschichte bewegt.

Emotion, Timothy Sonderhüsken

Sie stellte sich gegen die Erwartungen und Regeln ihrer Zeit.

SPIEGEL Bestsellerliste

Bewegendes Zeitgemälde und Familiengeschichte zugleich ... eine empathische Erzählung

Tagesspiegel online, Gunda Bartels

Setzt seiner Urgroßmutter, dieser lebensstarken Frau, ein Denkmal

Focus, Jobst-Ulrich Brand

Ein beeindruckendes Buch über eine beeindruckende Frau.

Tagesspiegel online, Denis Scheck

Am Ende glaubt man, Anna zu kennen.

Aachener Zeitung, Susanne Schramm

Zeigt uns, wie wenig wir über die Menschen von früher wissen ... großartig und anrührend erzählt.

Kölner Stadtanzeiger, Elke Heidenreich

Und mittendrin in dieser männlich dominierten Welt: Anna, eine Frau vor ihrer Zeit ... wird viele Leserinnen und Leser finden

BR Literally, Knut Cordsen

Brillant und für alle historisch Interessierten eine spannende Lektüre.

Bonner Rundschau, Christel Engeland

Deutlich wird an Anna ... dass Bildung und Charakterstärke Menschen dazu befähigen, nicht im Treibsand ihrer Zeit zu versinken ... Ein schönes, gut lesbares, kluges Denkmal!

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Jens Dirksen

Persönliche und zugleich historische Spurensuche

Podcast Book Shot, Valerie Springer

Must-read

Podcast stOHRies, Simone Finkenwirth

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Akzeptabel

Verkaufsrang

50098

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.07.2025

Abbildungen

mit 17 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

205

Maße (L/B/H)

22/14,1/2,3 cm

Gewicht

361 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001036189

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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Bewegendes An-Denken an die Urgroßmutter

Buch_im_Koffer aus Münster am 22.05.2026

Bewertungsnummer: 3146148

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Henning Sussebach erzählt anhand weniger Erbstücke, Fotos sowie intensiver Recherchen das Leben seiner Urgroßmutter Anna Kalthoff nach. Diese kam 1887 als junge Frau in das Dorf Cobbenrode im Sauerland, um dort zu unterrichten. Als Lehrerin muss sie ledig bleiben und so vergehen viele, viele Jahre, bis sie ihren ersten Mann Bernhard heiratet, ein Kind bekommt. Ein weiteres Mal heiratet. Ein weiteres Kind bekommt. Dazwischen zur erfolgreichen Geschäftsfrau und Gastwirtin wird, in einer Zeit, in der Frauen um das Wahlrecht kämpfen und Gaststuben nicht allein betreten durften. Anna war zeit ihres Lebens eine „gewöhnliche Frau“, die aber für ihre Zeit ein „außergewöhnliches Leben“ führte, ein relativ emanzipiertes, freies und selbstbewusstes Leben jenseits aller Konventionen. Sussebach reiht dabei nicht einfach nur Fakten aneinander sondern versucht, der Urgroßmutter ein Leben auf den Leib zu schreiben. Bewusst lässt er Möglichkeiten offen, Überlegungen verflechten sich mit dem wenig Bekannten, Wünsche und Hoffnungen legen sich wie ein Schutzschirm über die Geschichte. Seine Sprache ist warm, einfühlsam und geht ans Herz. Geschichtlich besonders und besonders schön: Die GleichZeitigkeiten, die Sussebach immer wieder einspielt. Große, Welt-bewegende Ereignisse, die parallel zu Annas Leben passieren und dem vermeintlich einfachen Leben eine Bedeutung innerhalb des Weltgeschehens beimessen. Zeit verläuft nicht linear und gerade mit diesen Einordnungen bekommt auch Annas Leben die Bedeutung, die es verdient und die Sussebach einfach unglaublich herzlich und wunderschön in Worte gefasst hat.

Bewegendes An-Denken an die Urgroßmutter

Buch_im_Koffer aus Münster am 22.05.2026
Bewertungsnummer: 3146148
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Henning Sussebach erzählt anhand weniger Erbstücke, Fotos sowie intensiver Recherchen das Leben seiner Urgroßmutter Anna Kalthoff nach. Diese kam 1887 als junge Frau in das Dorf Cobbenrode im Sauerland, um dort zu unterrichten. Als Lehrerin muss sie ledig bleiben und so vergehen viele, viele Jahre, bis sie ihren ersten Mann Bernhard heiratet, ein Kind bekommt. Ein weiteres Mal heiratet. Ein weiteres Kind bekommt. Dazwischen zur erfolgreichen Geschäftsfrau und Gastwirtin wird, in einer Zeit, in der Frauen um das Wahlrecht kämpfen und Gaststuben nicht allein betreten durften. Anna war zeit ihres Lebens eine „gewöhnliche Frau“, die aber für ihre Zeit ein „außergewöhnliches Leben“ führte, ein relativ emanzipiertes, freies und selbstbewusstes Leben jenseits aller Konventionen. Sussebach reiht dabei nicht einfach nur Fakten aneinander sondern versucht, der Urgroßmutter ein Leben auf den Leib zu schreiben. Bewusst lässt er Möglichkeiten offen, Überlegungen verflechten sich mit dem wenig Bekannten, Wünsche und Hoffnungen legen sich wie ein Schutzschirm über die Geschichte. Seine Sprache ist warm, einfühlsam und geht ans Herz. Geschichtlich besonders und besonders schön: Die GleichZeitigkeiten, die Sussebach immer wieder einspielt. Große, Welt-bewegende Ereignisse, die parallel zu Annas Leben passieren und dem vermeintlich einfachen Leben eine Bedeutung innerhalb des Weltgeschehens beimessen. Zeit verläuft nicht linear und gerade mit diesen Einordnungen bekommt auch Annas Leben die Bedeutung, die es verdient und die Sussebach einfach unglaublich herzlich und wunderschön in Worte gefasst hat.

Sehr bewegend

Bewertung am 23.11.2025

Bewertungsnummer: 2661399

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mich hat das Buch sehr berührt. Im Alter fragen sich vermutlich einige, was von einem bleibt. Herr Sussebach hat sich seiner Urgroßmutter sehr feinfühlig genähert. Ich war erstaunt, wie akribisch er recherchiert hat, um ein möglichst stimmiges und zeitgemäßes Bild herzustellen. Seine Hinweise zum jeweiligen Zeitgeschehen haben mir geholfen Annas Handlungen besser einzuordnen. Auch wenn ihre „große Handschrift“ und deren Hintergrund schwer erträglich sind. Er hat sie nicht beschönigt und versucht Gefühle in sie hineinzuinterpretieren. Mir haben seine Überlegungen gefallen, wie eine Situation gewesen sein könnte. Mir persönlich hat auch noch einmal vor Augen geführt, wie sich die Welt nicht nur im 20. sondern auch im 19. Jahrhundert maßgeblich verändert hat. Wem ist schon wirklich bewusst, wie sich die Erfindung des Fahrrads ausgewirkt hat. Auch seine Ausführungen zu den Richtern der nachfolgenden Generationen haben mir sehr gefallen. Die Babyboomer werden heute schließlich auch von solchen Richtern bewertet. Für mich ist das Buch großes Kino!

Sehr bewegend

Bewertung am 23.11.2025
Bewertungsnummer: 2661399
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mich hat das Buch sehr berührt. Im Alter fragen sich vermutlich einige, was von einem bleibt. Herr Sussebach hat sich seiner Urgroßmutter sehr feinfühlig genähert. Ich war erstaunt, wie akribisch er recherchiert hat, um ein möglichst stimmiges und zeitgemäßes Bild herzustellen. Seine Hinweise zum jeweiligen Zeitgeschehen haben mir geholfen Annas Handlungen besser einzuordnen. Auch wenn ihre „große Handschrift“ und deren Hintergrund schwer erträglich sind. Er hat sie nicht beschönigt und versucht Gefühle in sie hineinzuinterpretieren. Mir haben seine Überlegungen gefallen, wie eine Situation gewesen sein könnte. Mir persönlich hat auch noch einmal vor Augen geführt, wie sich die Welt nicht nur im 20. sondern auch im 19. Jahrhundert maßgeblich verändert hat. Wem ist schon wirklich bewusst, wie sich die Erfindung des Fahrrads ausgewirkt hat. Auch seine Ausführungen zu den Richtern der nachfolgenden Generationen haben mir sehr gefallen. Die Babyboomer werden heute schließlich auch von solchen Richtern bewertet. Für mich ist das Buch großes Kino!

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