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Anna oder: Was von einem Leben bleibt Die Geschichte meiner Urgroßmutter

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

8347

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.07.2025

Abbildungen

mit 17 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

205

Maße (L/B/H)

22/14,1/2,3 cm

Gewicht

361 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001036172

Beschreibung

Rezension

Ein berührendes Buch über Zeiten, die wir Heutigen uns nur noch anhand solch schöner Bücher vorstellen können.

NZZ Bücher am Sonntag, Peer Teuwsen

Faszinierende Rekonstruktion eines Lebens

Instagram @knutcordsen

Es packt einen ... ein wunderbares Buch.

WDR4, Elke Heidenreich

Ein ganz und gar außergewöhnliches Buch

BR Podcast: Das Büchermagazin, Knut Cordsen

Anna oder: Was von einem Leben bleibt steht auf der Bestsellerliste weit oben. Überraschend ist das in diesem Falle nicht. Henning Sußebach, im Hauptberuf preisgekrönter Reporter bei der ZEIT, porträtiert in dem nicht allzu dicken, aber gewichtigen Buch seine Urgroßmutter.

Hamburger Abendblatt, Thomas Andre

Der Autor hats drauf, einen zu fesseln ... toll, man taucht so schön ein in die Zeit, über die man eigentlich zu wenig weiß

NDR Fernsehen: DAS!, Detlef Lüdemann

Henning Sußebach ... erschafft aus Erinnerungsstücken ein lebendiges Bild ihres Lebens. Eine berührende Geschichte über Mut und Widerstand.

GALA

Henning Sußebach, vielfach preisgekrönter Reporter ... porträtiert seine Urgroßmutter ... Was für ein kleines, großes Jahrhundertleben.

ZEIT Magazin, Christoph Amend

Ein berührendes, lebendiges und reichhaltiges Buch

Der Kultur-Blog

Sußebach holt exemplarisch die Erinnerung an seine Urgroßmutter hervor, stellvertretend für die vielen Frauen, die Großes geleistet haben

hr2 Kultur Am Morgen

Historische familiäre Recherche [...] über eine sehr eigensinnige, ungewöhnliche, mutige junge Dame

Deutschlandfunk Kultur Lesart, Joachim Scholl

Erzählt von einem Frauenleben, wie es viele gegeben haben mag, und das doch einzigartig ist ... hat mich mit diesem zärtlichen, aber kraftvollen Ausflug in die deutsche Geschichte bewegt.

Emotion, Timothy Sonderhüsken

Sie stellte sich gegen die Erwartungen und Regeln ihrer Zeit.

SPIEGEL Bestsellerliste

Bewegendes Zeitgemälde und Familiengeschichte zugleich ... eine empathische Erzählung

Tagesspiegel online, Gunda Bartels

Setzt seiner Urgroßmutter, dieser lebensstarken Frau, ein Denkmal

Focus, Jobst-Ulrich Brand

Ein beeindruckendes Buch über eine beeindruckende Frau.

Tagesspiegel online, Denis Scheck

Am Ende glaubt man, Anna zu kennen.

Aachener Zeitung, Susanne Schramm

Zeigt uns, wie wenig wir über die Menschen von früher wissen ... großartig und anrührend erzählt.

Kölner Stadtanzeiger, Elke Heidenreich

Und mittendrin in dieser männlich dominierten Welt: Anna, eine Frau vor ihrer Zeit ... wird viele Leserinnen und Leser finden

BR Literally, Knut Cordsen

Brillant und für alle historisch Interessierten eine spannende Lektüre.

Bonner Rundschau, Christel Engeland

Deutlich wird an Anna ... dass Bildung und Charakterstärke Menschen dazu befähigen, nicht im Treibsand ihrer Zeit zu versinken ... Ein schönes, gut lesbares, kluges Denkmal!

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Jens Dirksen

Persönliche und zugleich historische Spurensuche

Podcast Book Shot, Valerie Springer

Must-read

Podcast stOHRies, Simone Finkenwirth

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

8347

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.07.2025

Abbildungen

mit 17 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

205

Maße (L/B/H)

22/14,1/2,3 cm

Gewicht

361 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001036172

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    22.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegendes An-Denken an die Urgroßmutter

    Henning Sussebach erzählt anhand weniger Erbstücke, Fotos sowie intensiver Recherchen das Leben seiner Urgroßmutter Anna Kalthoff nach. Diese kam 1887 als junge Frau in das Dorf Cobbenrode im Sauerland, um dort zu unterrichten. Als Lehrerin muss sie ledig bleiben und so vergehen viele, viele Jahre, bis sie ihren ersten Mann Bernhard heiratet, ein Kind bekommt. Ein weiteres Mal heiratet. Ein weiteres Kind bekommt. Dazwischen zur erfolgreichen Geschäftsfrau und Gastwirtin wird, in einer Zeit, in der Frauen um das Wahlrecht kämpfen und Gaststuben nicht allein betreten durften. Anna war zeit ihres Lebens eine „gewöhnliche Frau“, die aber für ihre Zeit ein „außergewöhnliches Leben“ führte, ein relativ emanzipiertes, freies und selbstbewusstes Leben jenseits aller Konventionen. Sussebach reiht dabei nicht einfach nur Fakten aneinander sondern versucht, der Urgroßmutter ein Leben auf den Leib zu schreiben. Bewusst lässt er Möglichkeiten offen, Überlegungen verflechten sich mit dem wenig Bekannten, Wünsche und Hoffnungen legen sich wie ein Schutzschirm über die Geschichte. Seine Sprache ist warm, einfühlsam und geht ans Herz. Geschichtlich besonders und besonders schön: Die GleichZeitigkeiten, die Sussebach immer wieder einspielt. Große, Welt-bewegende Ereignisse, die parallel zu Annas Leben passieren und dem vermeintlich einfachen Leben eine Bedeutung innerhalb des Weltgeschehens beimessen. Zeit verläuft nicht linear und gerade mit diesen Einordnungen bekommt auch Annas Leben die Bedeutung, die es verdient und die Sussebach einfach unglaublich herzlich und wunderschön in Worte gefasst hat.

  • Bewertung

    5/5

    23.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr bewegend

    Mich hat das Buch sehr berührt. Im Alter fragen sich vermutlich einige, was von einem bleibt. Herr Sussebach hat sich seiner Urgroßmutter sehr feinfühlig genähert. Ich war erstaunt, wie akribisch er recherchiert hat, um ein möglichst stimmiges und zeitgemäßes Bild herzustellen. Seine Hinweise zum jeweiligen Zeitgeschehen haben mir geholfen Annas Handlungen besser einzuordnen. Auch wenn ihre „große Handschrift“ und deren Hintergrund schwer erträglich sind. Er hat sie nicht beschönigt und versucht Gefühle in sie hineinzuinterpretieren. Mir haben seine Überlegungen gefallen, wie eine Situation gewesen sein könnte. Mir persönlich hat auch noch einmal vor Augen geführt, wie sich die Welt nicht nur im 20. sondern auch im 19. Jahrhundert maßgeblich verändert hat. Wem ist schon wirklich bewusst, wie sich die Erfindung des Fahrrads ausgewirkt hat. Auch seine Ausführungen zu den Richtern der nachfolgenden Generationen haben mir sehr gefallen. Die Babyboomer werden heute schließlich auch von solchen Richtern bewertet. Für mich ist das Buch großes Kino!

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    20.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn kleine Dinge große Leben erzählen

    Was für ein Fund: Henning Sußebach gräbt in einer Schachtel mit Fotos, Poesiealbum-Einträgen und einem alten Verlobungsring und zaubert daraus das Porträt einer Frau, die mehr war als ihre Zeit erlaubte. Anna Kalthoff ist keine historische Ikone, sondern eine lebendige Widergängerin — jemand, der man gern einen Kaffee hinstellt, um anschließend stundenlang zuzuhören. Der Autor bleibt nah an den kleinen Dingen: ein Kaffeeservice, eine Postkarte, ein Satz in einem Heft — und plötzlich erzählt das Alltägliche von Mut, Trotz und einem feinen, fast frechen Selbstbestimmungswillen. Das Buch lebt von dieser Zärtlichkeit für Details und von Sußebachs klarer Stimme. Statt in verstaubten Archivbegriffen zu versinken, erzählt er mit einem Augenzwinkern und mit dem Ehrgeiz, eine Frau wieder sichtbar zu machen, die sonst im Familiengedächtnis verschwunden wäre. Die Sprache ist warm, manchmal direkt, immer persönlich — so als würde einem ein Bruder oder ein guter Freund die Familiengeschichte beichten. Emotional wird es dort, wo eigene Lebenslinien auftauchen: die Erkenntnis, dass Entscheidungen von Vorfahren sich wie verschlungene Straßen in das eigene Leben legen. Manche Stellen könnten noch tiefer graben, ein paar Zusammenhänge bleiben absichtlich offen — das ist aber eher künstlerische Zurückhaltung als Mangel. Insgesamt ein berührendes, kluges Buch über Selbstbestimmung, Liebe und die Kunst, die eigene Vergangenheit zu retten. Empfehlenswert für alle, die Familiengeschichten nicht als trockene Archivalien sehen, sondern als lebendige Erzählungen, die Mut machen.

  • bookloving

    5/5

    25.09.2025

    eBook (ePUB)

    Eine berührende Spurensuche

    Mit seinem biografischen Essay „Anna oder: was von einem Leben bleibt“ begibt sich der Journalist Henning Sußebach auf eine faszinierende Spurensuche nach dem Leben seiner Urgroßmutter Anna, das für ihn lange nur aus spärlichen anekdotischen Überlieferungen fast vollständig im Dunkeln lag, deren Lebensgeschichte für die damalige Zeit aber alles andere als gewöhnlich war. Anhand nur weniger persönlicher Erinnerungsstücke, wie Fotos, Briefen, einem Poesiealbum, Verlobungsring und einigen Alltagsgegenständen, bemüht sich Sußebach ihre Biografie zu rekonstruieren und bedeutsame Episoden ihres Lebens nachzuzeichnen. Mit großem Feingefühl und viel Empathie entwirft er das berührende und lebendige Portrait einer außergewöhnlich resilienten, eigenwilligen und selbstbestimmten Frau, die in ihrem Leben neben einigen Höhen auch tragische Verluste gemeistert hat. Geschickt verwebt Sußebach die persönlichen Spuren von Annas Lebensweg mit dem zeitgeschichtlichen Kontext, den er sorgsam recherchiert und umfangreich zusammengetragen hat. So entsteht allmählich ein facettenreiches Bild, das nicht nur Annas individuelle Biografie zeigt, sondern auch den gesellschaftlichen Wandel im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert eindrucksvoll greifbar macht. Anna Kalthoff (1866 – 1932) lebte in einer bewegten Epoche voller einschneidender Krisen und Entwicklungen, die ihren Lebensalltag stark prägten und in der Frauen strengen gesellschaftlichen Regeln und Einschränkungen unterworfen waren. So erlebte sie politische Umwälzungen, Kriege, Inflation, Industrialisierung, den beginnenden technischen Fortschritt, aber auch vielfältige soziale Umbrüche und sich wandelnde Rollenbilder. Im Jahr 1887 trat Anna eine Stelle als 20jährige Lehrerin im kleinen Dorf Cobbenrode im Sauerland an. Als junge Frau musste sie sich in einer von Männern dominierten Welt zurechtfinden, die ihr viele enge Grenzen setzte, kaum Rechte und wenig Selbstbestimmung zubilligte. Sußebach zeigt eindrücklich, wie Anna diese widersprüchlichen Welten erlebte und sich darin behauptete. Nach dem tragischen Unfalltod ihres Ehemanns baute sie sich eine neue Existenz auf, wurde Gastwirtin, Unternehmerin und leitete das Postamt ihres Dorfs. Mutig und selbstbestimmt gelang es ihr als junge Mutter und Witwe, die Herausforderungen ihrer Zeit zu meistern und ihren eigenen Lebensweg zu verfolgen. Sie scheint sich vielen gängigen Konventionen widersetzt zu haben, nicht zuletzt indem sie Eigenständigkeit, Liebe und beruflichen Ehrgeiz selbstbewusst vertrat. Sußebach präsentiert uns jedoch keine klassische, chronologisch erzählte Biografie, sondern vielmehr eine facettenreiche Mischung aus akribischer historischer Recherche, biografischer Spurensuche, Spekulationen und imaginierten Lebensmomenten, die uns eindrucksvoll ein authentisches Bild jener Zeit vermittelt. Äußerst nuanciert und glaubhaft zeichnet er ihren Charakter mit all ihren Widersprüchen und Schwächen und verzichtet bewusst auf eine Idealisierung ihrer Stärken. Immer wieder pausiert er seine Erzählung zum Reflektieren und legt uns offen die Unwägbarkeiten und Leerstellen seiner Recherche dar, die stets nur eine vage Annäherung an die Persönlichkeit von seiner Urgroßmutter sein kann. Mit viel Feingefühl fügt er Annas Lebensgeschichte auch plausible fiktive Elemente hinzu, um ein möglichst lebendiges Bild entstehen zu lassen, wobei er stets eine respektvolle Haltung zu wahren versteht. Gekonnt entführt er uns so auch in die längst vergangene Welt unserer Vorfahren, deren Lebenswirklichkeit aus heutiger Sicht bisweilen fremd und ungewohnt erscheint. So regt er uns dazu an, über das fragile Gleichgewicht von Erinnerung und Vergessen nachzudenken sowie über die Bedeutung persönlicher Geschichten vor dem Hintergrund großer historischer Geschehnisse. So verdeutlicht er uns, dass in jeder Familie vielleicht eine unsichtbare Heldin wie Anna zu finden ist, eine widerstandsfähige und selbstbestimmte Frau, die sich von den Herausforderungen ihrer Zeit nicht hat brechen lassen und deren beeindruckende Lebensgeschichte inzwischen in Vergessenheit geraten ist. Über die individuelle Erinnerung hinaus regt Sußebach zur Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte an. Dieses Buch ist somit nicht nur eine liebevolle Hommage an eine außergewöhnliche Vorfahrin, sondern auch eine Einladung, den vergessenen Lebenswegen unserer Vorfahren nachzuspüren. Abgerundet wird das Buch durch zahlreiche eingefügte Schwarz-Weiß-Fotografien, die vor allem aus dem Familienbesitz stammen, sowie einer kurzen Danksagung und einem Nachwort des Autor. FAZIT Eine einfühlsame Hommage an eine zu Unrecht vergessene Urgroßmutter und zugleich ein bewegendes Plädoyer für die Bedeutung von Erinnerungskultur! Es erinnert daran, wie wichtig es ist, persönliche Geschichten zu bewahren und dadurch das kollektive Gedächtnis lebendig zu halten.

  • Bewertung

    5/5

    25.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehrere Blickwinkel

    Ein junges Mädchen, dem die Welt noch offen steht. So würde man aus heutiger Sicht vielleicht die Anfang zwanzig jährige Anna bezeichnen. Ende des neunzehnten Jahrhunderts bedeutet dies allerdings noch minderjährig und für unverheiratete Frauen eine Herausforderung zu sein. Dieser stellt sich Anna aber und geht als Lehrerin ins sauerländische Dörfchen Cobbenrode. Dort wächst sie zu einer geachteten und nicht ganz unumstrittenen Frau heran, die einen außergewöhnlichen Weg geht. "Anna oder: was von einem Leben bleibt" ist die wahre Geschichte der Anna Raesfeld, erzählt von Henning Sussebach, einem ihrer Nachfahren. Auf geschickte Art werden Zeitzeugnisse und Vermutungen miteinander versponnen und verschiedene Versionen der möglichen Wahrheit aufgestellt. Mir hat der Bezug zur Realität sehr gut gefallen. Die Recherche zu Anna erscheint nachhaltig und gewissenhaft. Mehrere Blickwinkel werden zugelassen und nichts einfach nur beschönigt. Ein Buch wie ein Besuch im Heimatmuseum!

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