• Produktbild: Der Himmel über unseren Träumen
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Der Himmel über unseren Träumen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.04.2018

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12,3/3,2 cm

Gewicht

354 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001027149

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Heidi Rehn ist wieder das Kunststück gelungen, mit einer glaubwürdigen heldin über eine Zeit zu erzählen, die die meisten von uns nur aus Erzählungen kennen. Spannend, voller Gefühl und gut recherchiert. Ein gelungener Mix, absolut lesenswert." ("Ruhr Nachrichten")
"athmosphärischer Roman mit einer spannenden und vielschichtigen Thematik, die noch eine Weile nachklingen wird." ("Zwiebelchens Plauderecke (Blog)")
"Ein berührender Roman von der Besteller-Autorin Heidi Rehn über eine junge Frau mit jüdischen Wurzeln, die im München der Nachkriegszeit als Architektin Karriere machen will." ("Buch-Magazin")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.04.2018

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12,3/3,2 cm

Gewicht

354 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001027149

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: service@holtzbrinckverlage.de

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  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    25.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Nachkriegszeit

    Heidi Rehn hat mit Der Himmel über den Träumen wieder einen spannenden informativen Roman geschrieben. Gerade die Zeit ab 1954 zeigt Deutschland im Aufschwung. Der Schauplatz ist München. 1938 feiert Vera ihren 8. Geburtstag. Gleich darauf verlassen ihre Eltern mit ihr Deutschland, denn ihr Vater ist Jude. Nach dem Krieg kommen sie wieder und Vera kommt nach ihrem Architekturstudium zurück nach München. Eine Frau wird zu der Zeit nicht immer Ernst genommen, aber Vera boxt sich durch. Ihr Kollege Arthur und sie verlieben sich und es beginnt eine schwierige Liebesgeschichte mit Zweifeln und Hoffnungen. Heidi Rehn hat die Atmosphäre dieser Jahre genau erfasst. Die Arbeit als Architekt war interessant, wie es in den Büros zuging ist authentisch. Die Welt der meisten Frauen war Mann, Kinder und Küche, so ging es tatsächlich einige Jahre zu. Der Roman konnte mich fesseln, die Geschichte könnte sich wirklich so zugetragen haben. Er ist teilweise ernst und dann auch fröhlich geschrieben. Ab und zu musste ich schmunzeln. Eine unterhaltsame Lektüre die ich gerne empfehlen kann.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    25.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Vergangenheitsbewältigung in den 50ern

    Vera Cohn hat sich sehr danach gesehnt - nun kehrt die junge Architektin aus dem Exil in ihre Heimatstadt München zurück. Wenige Jahre nach der Befreiung möchte sie sich am Wiederaufbau aktiv beteiligen, auch wenn ihrer Familie während des Nationalsozialismus' sehr viel Leid erfahren musste. Doch Vera glaubt nicht nur, dass trotz allem ein friedvolles Zusammenleben wieder möglich ist, sondern möchte sich zudem als Frau in einer absoluten Männerdomäne beweisen. Als ihr Kollege Arthur und sie sich ineinander verlieben, scheint das Leben endlich wieder Glück bereitzuhalten. Doch dann steht die Vergangenheit im Wege, denn während Vera verständlicherweise ihre eigene nicht einfach hinter sich lassen kann, möchte sie unbedingt von der Vergangenheit Arthurs und seiner Familie vor 1945 erfahren. Sie wird das Gefühl nicht los, dass Arthur ein Geheimnis hat, dass eine gemeinsame Zukunft zerschlagen könnte... Heidi Rehn erzählt mit ihrem neuesten Roman von einer eher ungewöhnlichen Zeit, da die Nachkriegsjahre in der Regel nicht so viel Aufmerksamkeit erhalten. In meinen Augen ist "Der Himmel über unseren Träumen" ein Roman, der sich sehr gekonnt mit unserer Vergangenheit auseinandersetzt. Vera hat zwar stets davon geträumt, wieder nach München zu ziehen, aber das bedeutet eben zwangsläufig auch eine intensive Auseinandersetzung mit den Erlebnissen ihrer Familie. Vera hat jüdische Wurzeln und im Exil in den Vereinigten Staaten überlebt. Zurück in ihrer Heimatstadt entspricht Vera allerdings nicht dem typischen Frauenbild ihrer Zeit - sie möchte auf eigenen Beinen stehen und ihren Traumberuf ausüben, nicht einfach nur eine Ehefrau, die für den Haushalt verantwortlich ist, sein. Die Tatsache, dass Vera durchaus selbstbewusst ihre Ziele verfolgen und sich durchsetzen kann, hilft ihr, sich bei der Arbeit zu beweisen. Wobei es ein immerwährender Kampf zu sein scheint! Und dann kommt auch noch ein Geheimnis hinzu, das Arthur offensichtlich schwer belastet... Die Autorin erfüllt hier sämtliche Erwartungen, deren Messlatte sie meiner Meinung nach mit ihren vorherigen Romanen schon ziemlich hoch gelegt hat. Gewohnt süffig liest sich der Roman, die Charaktere sind sehr gut und glaubhaft gezeichnet und die Atmosphäre hat mich von Anfang an überzeugt. Ganz nebenbei erfährt man übrigens auch ein wenig aus dem Metier Veras zur damaligen Zeit - etwas, das Heidi Rehn gerne einbaut, denn sie reißt ganz offensichtlich kein Thema nur halbherzig an. Wirklich spannend ist allerdings die Geschichte rund um Arthurs Vergangenheit und die Zusammenhänge, die sich daraus ergeben könnten. Im Mittelpunkt stand für mich jedoch Vera und ihr Schicksal, das mich sehr berührt hat. Für mich ist sie nicht nur im Bezug auf ihr Selbstbewusstsein im damaligen Alltag bewundernswert, sondern auch aufgrund ihres Mutes, sich ihrer Geschichte zu stellen und nach all dem Erlebten nach Deutschland zurückzukehren. Fazit: Wirklich gute Unterhaltung, da die Autorin eine interessante, atmosphärisch gelungene Geschichte mit glaubhaften Figuren verbindet.

  • Bewertung

    5/5

    25.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Frau die sich in den 50ziger Jahren nicht unterkriegen lässt!

    Vera Cohn hat ihre ersten Lebensjahre in München verbracht. Doch 1938 als Vera 8 Jahre alt ist beschliessen ihre Eltern, die teilweise jüdische Wurzeln haben nach Amerika zu flüchten. Denn Deutschland ist ein gefährliches Pflaster für Juden geworden. Einige Jahre später, nach Kriegsende kommen Vera und ihre Eltern wieder zurück. Ihr Vater sitzt bei der SPD in Bonn im Bundestag. Vera studiert Architektur und ihr grösster Traum ist es als Architektin in ihrer Heimatstadt München beim wieder Wiederaufbau dabei sein zu können. Eines Tages bekommt Vera die Möglichkeit eine Stelle in München anzunehmen. Ihr Traum ist wahr geworden. Ziemlich schnell verliebt sie sich in ihren Arbeitskollegen Arthur, der auf seinem Gebiet seine Koryphäe ist. Als die beiden ein Paar werden und Zukunftspläne schmieden schwebt Vera im 7. Himmel. Doch die Vergangenheit holt die beiden ein. Mit Spannung habe ich das neue Werk von Heidi Rehn erwartet. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Sie erzählt die Geschichte um Vera, Ihre Familie und Freunde sehr flüssig und ich fand es beeindruckend wie sich Vera, übrigens meine Lieblingsfigur in dieser Zeit geschlagen hat. Vor allem da nach dem Krieg die Frauen wieder hinter den Herd verbannt wurden und Vera sich das nicht gefallen lassen hat. Freue mich schon auf die weiteren Bücher dieser Schriftstellerin.

  • Monika Schulte

    aus Hagen

    5/5

    25.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine großartige Geschichte, die noch lange nachwirkt!

    Mit ihrer Familie zurückgekehrt aus dem amerikanischen Exil gelingt es Vera, ihren Traum zu verwirklichen: Eine Stelle in einem angesehenen Architekturbüro. Während ihre Mutter sich geschworen hat, ihre Heimatstadt München nach dem Krieg nie wieder zu betreten, will Vera die dunkle Vergangenheit hinter sich lassen und am Wiederaufbau der einst so geliebten Stadt teilhaben. Die junge Frau mit den jüdischen Wurzeln verliebt sich in ihren Kollegen Arthur. Schnell schmieden die beiden gemeinsame Pläne, doch Vera beschleicht immer wieder ein ungutes Gefühl. Wo war Arthur während des Krieges? War er vielleicht doch an den grauenhaften Machenschaften der Nazis beteiligt? Eine Vergangenheit so vieler Menschen über die niemand spricht. Kann die Liebe die tiefen Gräben überwinden? "Der Himmel über unseren Träumen" - eine bewegende und sehr nachdenklich stimmende Geschichte. Wie alle Romane von Heidi Rehn ist auch dieser wieder sehr intensiv und beeindruckend. Die Autorin entführt uns in die jüngste Nachkriegszeit. Gerade einmal 9 Jahre sind vergangen. Die Aufbruchsstimmung ist ungebrochen. Überall wird entworfen und gebaut. Noch immer reicht der neue Wohnraum nicht aus. Schnell müssen Häuser aus dem Boden gestampft werden, damit die Menschen wieder ein ordentliches Dach über den Kopf bekommen. Heidi Rehns Protagonistin legt als Architektin großen Wert darauf, dass die Küche funktional eingerichtet wird, verbringt die Hausfrau doch einen großen Teil ihres Tages dort. Die Idee ist nicht neu, gab es sie schon viele Jahre vor dem Krieg. Die sogenannte "Frankfurter Küche" ist da ein gutes Beispiel. Und nach dem Krieg sind viele Menschen wieder der Meinung, dass die Frau sich nur um Haushalt und Kinder zu kümmern hat. Die Wirtschaftswunderzeit. Den meisten Menschen geht es wieder gut. Arbeit ist vorhanden, die Teller sind gefüllt. Die Bevölkerung will sich vergnügen. Man geht tanzen, man geht essen. Man will endlich wieder frei und fröhlich sein. Doch über die jüngste Vergangenheit spricht niemand. Die einen wollen nicht. Die anderen können nicht. Heidi Rehn schafft es auch mit ihrem neuesten Werk, dem Leser die damalige Atmosphäre erlebbar zu machen. Man spürt beim Lesen die allgegenwärtige Aufbruchstimmung, aber auch das Misstrauen der Menschen. Niemand will mehr am Krieg beteiligt gewesen sein. Alte Seilschaften funktionieren noch immer. Die schlimmsten Erlebnisse der jüngsten Vergangenheit müssen überwunden werden, doch ist das wirklich so einfach? "Der Himmel über unseren Träumen" - ich mochte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Eine mitreißende und atmosphärische Geschichte, die mich neugierig gemacht hat. Neugierig auch auf das Leben meiner Eltern. Meine Eltern, die im Krieg geboren wurden, beide inzwischen über 80 Jahre alt. Wie ist es ihnen ergangen, als sie in den Fünfziger Jahren in ihre jetzige Stadt gekommen sind? Wie sind sie aufgenommen wurden? Wie war ihr Leben? Zu wenig weiß ich über die Vergangenheit meiner eigenen Familie. Vielleicht werden sie mir davon erzählen? "Der Himmel über unseren Träumen" - eine großartige Geschichte, die noch lange nachwirkt. Unbedingt lesen! Kategorie Lieblingsbuch!

  • Bewertung

    aus Seevetal

    5/5

    25.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitreise in das München der 1950er Jahre

    Starke, emanzipierte Frauenfiguren zu erschaffen, darauf versteht sich Heidi Rehn. In ihrem neuen Buch „Der Himmel über unseren Träumen“ nimmt sie die Leser mit auf eine Zeitreise in das München der 1950er Jahre. Die junge jüdischstämmige Architektin Vera kehrt aus dem amerikanischen Exil in ihre Heimatstadt zurück. Viele Straßenzüge liegen noch in Trümmern, und Vera brennt darauf, den Wiederaufbau mitzugestalten. Doch neben der Aufbruchstimmung, die im ganzen Land herrscht, erlebt Vera auch Intrigen und den Einfluss alter Seilschaften. Niemand möchte über die Vergangenheit reden, niemand die Frage nach Schuld und Sühne, Vergeben und Vergessen stellen. Die Menschen wollen nur noch nach vorne blicken und am Wirtschaftswunder teilhaben. Dennoch leiden viele ganz offensichtlich unter den Kriegsfolgen. Vera ahnt, dass auch Arthur etwas belastet, der Kollege, in den sie sich verliebt. Wo und wie hat er diese unheilvollen Jahren verbracht? War er womöglich ein Anhänger des damaligen Regimes? Was verschweigt er ihr? Heidi Rehn hat eine mitreißende, versöhnliche, zum Nachdenken anregende Geschichte geschrieben. Die Charaktere wie auch die Zeitumstände sind subtil und überzeugend gezeichnet, und die Leser erfahren manches, was so nicht in den Geschichtsbüchern steht. Ein unterhaltsames, spannendes, lesenswertes Buch!

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