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Er beobachtet sie, er verfolgt sie, er macht ihnen Angst. Sechs Namen stehen auf seiner Liste. Sie alle haben es verdient zu sterben. Er allein entscheidet, wann ihre Zeit abgelaufen ist.
Eines Tages erhält Tess einen anonymen Brief: Du bist die Nächste, steht darin. Sonst nichts. Verzweifelt wendet sie sich an die Polizei, doch die glaubt nicht, dass ihr Leben in Gefahr ist. Und nun? Drei Mädchen hatten sich kurz zuvor grundlos das Leben genommen. Die Nachrichten darüber lassen Tess nicht mehr los. Kann das alles Zufall sein? Tess glaubt nicht daran, und begibt sich auf die gefährliche Suche nach den Hintergründen ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Aileen
aus Haiden 2
5/5
11.08.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
einfach wow!
Diese Autorin hat ein Buch geschrieben, das man nicht mehr weglegen kann! Ich hab mich in die Charaktere VERLIEBT!!! Wenn man mehr als 5 Sterne geben könnte, würde ich sie geben! Das Ende ist so unerwartet!
Bewertung
aus Wohratal
5/5
21.12.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr Spannend
Wirklich gutes Buch, konnte nicht aufhören zu lesen ! Sehr sehr spannend, hätte nicht mit dem Ende gerechnet!
Ich kann es wirklich sehr empfehlen für jung und alt.
Nancy F.
aus Königswinter
5/5
18.09.2018
eBook (ePUB)
Spannend und aktuell (Thema Internet, Mobbing, Depressionen)
Rezension „Mädchen, Mädchen, tot bist du“ von Mel Wallis de Vries
Er beobachtet sie, er verfolgt sie, er macht ihnen Angst. Sechs Namen stehen auf seiner Liste. Sie alle haben es verdient zu sterben. Er allein entscheidet, wann ihre Zeit abgelaufen ist.
Eines Tages erhält Tess einen anonymen Brief: Du bist die Nächste, steht darin. Sonst nichts. Verzweifelt wendet sie sich an die Polizei, doch die glaubt nicht, dass ihr Leben in Gefahr ist. Und nun? Drei Mädchen hatten sich kurz zuvor grundlos das Leben genommen. Die Nachrichten darüber lassen Tess nicht mehr los. Kann das alles Zufall sein? Tess glaubt nicht daran, und begibt sich auf die gefährliche Suche nach den Hintergründen ...
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Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt – zum einen aus Sicht der Opfer, zum anderen aus Sicht des Täters.
Diese Erzählweise finde in vielen Büchern sehr ansprechend, so auch hier. Die Kapitel aus Sicht der Opfer stellen Mädchen in diesem Alter gut dar. Jede ist auf ihre Weise einzigartig, hat Macken, ist aber auch ein vollkommen normaler Teenager, der Träume hatte und es nicht verdient so früh aus dem Leben zu scheiden. Der Täter sieht dies natürlich anders. Er verurteilt sie für Dinge, die sie tun oder getan haben und man spürt förmlich den Hass, der aus ihm spricht. Wir erfahren somit auch immer ein bisschen mehr zum Motiv des Mörders. Die Szenen, in denen der Mörder tötet, sind sehr emotional beschrieben und haben mich echt gepackt. Total wichtig, bei Büchern aus dem Jugendgenre, ist es mir, dass zwischen „gut“ und „böse“ getrennt wird und eine gewisse Moral am Ende steht. Dies tat es hier! Sehr interessant aufgearbeitet!
ACHTUNG SPOILER!!!
Was mir leider nicht gefiel, war die Tatsache, dass man beim Lesen nicht auf den Mörder kommen konnte. Die Figur trat nie direkt in Erscheinung. Man möchte doch bei so einem Buch miträtseln können. Dafür einen Punkt Abzug!
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Fazit:
Ein absolut lesenswertes Buch über die Folgen von Mediennutzung, Cybermobbing und ähnliches. Für mich ein höchst aktuelles und wichtiges Thema!
4 von 5 Sternen für dieses toll erzählte Buch, das emotional und bildhaft erzählt wird. Da Tötungsszenen hier doch konkret wiedergegeben werden, empfehle ich das Buch auf keinen Fall Kindern unter 14 Jahren!
Nadine
5/5
30.07.2018
eBook (ePUB)
Mädchenopfer
In Amsterdam verschwinden Teenager – Mädchen im Alter von sechzehn Jahren -, alle gehen auf dieselbe Schule. Das erste Opfer ist Leila Louise. Leila war beliebt und Mitglied in einer Hockeymannschaft der Schule. Einige Zeit später werden Kate und Yara die nächsten Opfer. Bei Kate sieht es nach Selbstmord aus, weil sie erhängt aufgefunden wird. Yara wird überfallen, und muss sterben. Der oder die Mörder/in fertigte eine Liste an, auf der mehrere Mädchennamen stehen. Das vierte Opfer soll Tess werden. Doch Tess weiß Bescheid über die vorherigen Opfer und versucht bei den ersten merkwürdigen Anzeichen, dagegen anzusteuern, dass sie nicht das nächste Opfer wird. Sie bekommt einen anonymen Zettel. Zunächst denkt sie, es ein blöder Scherz oder ein Junge schrieb den Zettel. Man könnte meinen, sie wird gestalkt. Der Mörder oder die Mörderin plant genau die Vorgehensweise, so dass man nicht davon ausgeht, dass die Mädchen ermordet wurden, sondern dass es nach Unfall oder Selbstmord aussieht.
Mel Wallis de Vries beschreibt in ihrem Jugendthriller Teenagermädchen an einer Schule, die miteinander befreundet, verfeindet oder neidisch auf einander sind. Zu Hause sind sie entweder lieb und familiär oder zickig und gehen ihre eigenen Wege. Manche Mädchen sind an der Schule beliebt oder eben nicht. Wenn man den Gedanken des Mörders folgt, könnte man meinen, er oder sie hat es auf aufmüpfige Mädchen abgesehen. Zwischendurch gerät auch der eine oder andere Junge in Verdacht, wenn man zwischen den Zeilen interpretiert. Der Schreibstil ist locker, spannend und unterhaltsam erzählt. Zwei Erzählperspektiven lassen sich anhand der Kapitel und des Schrifttyps erkennen, so dass man weiß, welche Figur gerade seine Perspektive erzählt. An sich ist der Thriller kurzweilig, aber sicherlich angemessen für Teenager ab 14 Jahren gestaltet. Selbstmord und Erhängung klingen zunächst brutal, aber die Autorin schmückt diese Tötungsmethoden nicht groß aus, so dass man nicht von der Geschichte abgeschreckt wird.
Mir gefiel dieser Jugendthriller, weil er modern und aktuell erzählt wird. Mobbing ist hier ein zentraler Begriff, der aber nicht offensichtlich erörtert wird. Man soll als Leserinnen selbst darauf kommen, dass hier Teenager des Mobbings zum Opfer fallen. Mel Wallis de Vries versteht es, nicht direkt Themen anzusprechen, sondern auf erzieherische Weise auf die Themen aufmerksam zu machen.
Lales Bücherwelt
5/5
10.07.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannend und wunderbar zum Miträtseln!
Inhalt:
Binnen kürzester Zeit begehen hintereinander drei Mädchen, zwei verschiedener Schulen, Selbstmord. Während die Angehörigen und Freunde trauern, scheint keiner Zweifel an den unvorhergesehenen Todesfällen zu haben.
Doch genau das sind sie nicht, er hat sie geplant, die Mädchen verfolgt und sie bedroht bis er beschlossen hat, ihr Leben zu beenden. Doch dabei geht er so geschickt vor, dass niemand einen Verdacht schöpft.
Als Tess eines Tages einen anonymen Brief erhält, bekommt sie Angst. Kurz darauf beginnt sie Nachforschungen anzustellen und gerät dabei in tödliche Gefahr...
Meine Meinung:
Spannung pur - man kommt nicht ohnehin, als mit den Protagonisten mitzufiebern!
Nach den plötzlichen Selbstmorden recht angesehener Mädchen, kursieren die wildesten Gerüchte unter den Schülern. Doch keiner kommt auf die Idee, dass es Mord gewesen sein könnte.
Keiner - außer Tess. Aber das auch erst, nachdem sie selbst seltsame und anonyme Briefe erhält. Dann beginnt die Beklemmung und die ständige Angst. Tess hat das Gefühl verfolgt und bedroht zu werden. Schnell ist klar, dass keiner ihr glaubt und sie auf sich alleine gestellt ist. Für sie steht fest: sie muss wissen, was hinter den angeblichen Selbstmorden steckt.
Während ihren Nachforschungen, ist wird sie jedoch ständig überwacht. Der Mörder ist immer hinter ihr und weiß was sie macht. Dabei plant er den Mord an seinem nächsten Opfer: Tess.
Diesmal erhielt ich die tolle Möglichkeit im Rahmen einer Leserunde der Lesejury, das Buch -gemeinsam mit den anderen Gewinnern - bereits vorab zu lesen und mit den anderen darüber zu diskutieren. Das war eine schöne Erfahrung, von der ich euch nun etwas berichten möchte.
Das Cover wirkt schaurig und geheimnisvoll und nachdem ich bereits andere Bücher der Autorin im Buchladen gesehen habe und mir diese sofort ins Auge gesprungen sind - war klar, dass ich mich unbedingt für ein Exemplar bewerben musste! Und ich hatte Glück, danke dafür!
Die Inhaltsangabe hat mich positiv beeindruckt und ich war sehr gespannt auf den Jugendthriller.
Die Handlung beginnt nachdem Selbstmord des ersten Mädchens Leila, aus der Sicht von Kate. Man lernt sie in einem recht kurzen Abschnitt etwas kennen, bevor sie mysteriöser weise stirbt. Anschließend wird aus Yara's Perspektive erzählt, in der klar wird, dass merkwürdige Vorfälle sich ereignen.
Erst als man als Leser aus Tess' Perspektive die Handlung verfolgen kann, ist es mir gelungen, richtig mit der Protagonistin zu "mitzuleben". Davor die Abschnitte waren recht knapp, sodass man die Mädchen nicht wirklich kennen lernen konnte.
Doch dafür wurde die Spannung von Beginn an in die Höhe getrieben, sodass ich einfach nicht anders konnte, als Seite für Seite umzublättern. Der Schreibstil ist super authentisch und - wie gesagt - sehr spannend und geheimnisvoll. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und überlegt, wer der Täter ist und war dann von der Auflösung positiv überrascht! Es wurde danach ausführlich erklärt, wie es zu den Vorfällen kam, dabei wurde auch mit Rückblicken gearbeitet.
Vorwiegend war die Geschichte sehr fokussiert auf vor allem ein großes Thema: Mobbing. Allerdings hat die Autorin es selten direkt angesprochen, viel mehr gab es Hinweise von der Seite, die den Leser zum Nachdenken angeregt haben. Erst zum Schluss - dank der überraschenden Wendung - wurde mir klar, wie präsent das Thema in dem Buch eigentlich war.
Fazit:
Ein super spannender Jugenthriller, mit einer überraschenden Auflösung - perfekt zum Mitfiebern!
Allerdings würde ich bei der Zielgruppe vorsichtig sein und es vorwiegend Lesern empfehlen, die mit dem Thema verantwortungsvoll umgehen können.
💓💓💓💓💞 /💓💓💓💓💓
(4,5 von 5 Sternen)
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