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Jacob beschließt zu lieben Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2012

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

404

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/3,9 cm

Gewicht

536 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001017690

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2012

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

404

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/3,9 cm

Gewicht

536 g

Auflage

9. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001017690

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    aus Andorf

    5/5

    15.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandioses Werk

    Eine sehr gute Geschichte über den Westen Rumäniens, den Banat mit Temeswar und Umgebung und den Deutschsprachigen dieser Region. Detailreich und gut erzählt. Sehr empfehlenswert.

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    5/5

    24.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Catalin Dorian Florescu…

    Catalin Dorian Florescu erzählt die Geschichte der lothringischen Auswandererfamilie Obertin, die das schwäbische Dorf Triebswetter im rumänischen Banat mitgründeten. Der jüngste der Familie berichtet die Geschehnisse aus seiner ganz eigener Sicht, unschuldig und unvoreingenommen, mit zahlreichen Zeitsprüngen, die man aber beim Lesen durchaus nachvollziehen kann. Der junge Jacob Obertin ähnelt weder seinem Vater noch den Vorfahren seiner Mutter, er ist als Bauer ungeeignet so kränklich und schwach, noch als Kaufmann taugt er was, die Enttäuschung des despotischen Vaters ist vorprogrammiert und dessen Verrat voraussehbar. Wunderbar poetisch, einfühlsam, spannend und glaubwürdig erzählt Florescu die Lebensgeschichte des Jacobs mit c, dabei bedient er sich vielen historischen Tatsachen ohne den Anspruch auf Genauigkeit. Er beleuchtet die menschlichen Abgründe ohne den Finger mahnend zu erheben, unparteiisch und völlig zwanglos. Für mich ein rundum gelungener Roman.

  • Yvonne Schüpbach

    aus Niederhünigen

    5/5

    19.08.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielschichtig,literarisch hochwertig- packend

    Catalin Dorian Florescu hat ein stilvolles, vielschichtiges und literarisch hochwertiges Buch verfasst, das nicht nur unterhält, sondern auch geschichtlich viel zu bieten hat. Spannende gesellschaftliche, politische und persönliche Handlungsstränge werden meisterlich ineinander verworren. Unbedingt lesenswert!

  • Nefret

    5/5

    19.04.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe, Verrat, Heimat und Vertreibung

    Welch Glück, dass ich diesem Buch eine Chance gegeben habe. Catalin Dorian Florescu hat ein wunderbares Buch über die Familie Obertin geschrieben, die aus der Sicht des Jungen Jacob erzählt wird. Ein Großteil der Handlung beschreibt Jacobs Kindheit und Jugend im rumänischen Banat, aber auch Rückblicke, wie sein Vater Jakob in das Dorf Triebwetter kam und beschloss, die reiche Elsa Obertin zu heiraten, wie sein Vorfahr Caspar sich im 30-jährigen Krieg Land aneignete oder wie Frederick Obertin von Lothringen nach Triebwetter kam. Die Familie Obertin ist geprägt von Menschen, vor allem Männern, die sich nahezu kompromisslos nehmen, was sie benötigen, um im Leben voranzukommen, sei es Land oder auch Frauen. Dabei wird auch nicht vor Gewalt zurückgeschreckt. Doch Jacob ist anders. Von seinem Vater Jakob als schwächlich und nutzlos angesehen, ist er fähig zu lieben und so immer wieder einen Neuanfang zu starten. Florescu erzählt von Hass, Verrat, Heimat, Vertreibung, aber auch Liebe. Oft sitzt der Leser fassungslos da und wundert sich, wozu Menschen fähig sind. Dies alles wird in einer schnörkellosen Sprache erzählt. Leider fehlen mir die passende Worte, um diesem Buch gerecht zu werden.

  • brenda_wolf

    5/5

    04.04.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jacob beschließt zu lieben - ein großer Roman

    Catalin Dorian Florescu ist mit ‘Jacob beschließt zu lieben’ ein großer literarischer Wurf gelungen. Mich hat die Geschichte um die Familie Obertin, die sich über 300 Jahr erstreckt, total begeistert. Der Roman setzt ein im Juli 1924. Während ein heftiger Sturm übers Land fegte kam der Vater des Ich-Erzählers nach Triebswetter. Jakob-ohne-Nachnamen, ein Habenichts. Er kam mit der festen Absicht Elsa, die Amerikanerin zu heiraten. Er hatte von ihr in der Zeitung gelesen und war aufgebrochen seinem Leben eine glückliche Wendung zu geben. Er verlor keine Zeit. Gleich beim ersten Treffen machte er ihr einen Antrag, nach drei Wochen fiel er über sie her und sie fügte sich seinem Willen. Nur eines forderte sie: “..wir werden uns siezen. Wir werden uns immer siezen.” Diesen Vorsatz hielt sie ein Leben lang durch, dennoch wurde ihr Leben fortan von einem Mann bestimmt, der so widersprüchlich, so maßlos war, dass sie ihm nicht gewachsen sein konnte. Eineinhalb Jahre später wurde sie seine Frau. Sieben Monate später kam Jacob, aber mit c, auf einem Mistkarren zur Welt. Sein Vater lehnte ihn von Anfang an ab. Als er ihn zum ersten Mal sah, sagte er: “Ein Schwächling. Er sieht mir überhaupt nicht ähnlich.”Jacobs Kindheit war von vielen Krankheiten geprägt. Jacob bemühte sich stets um die Anerkennung des Vaters, er fürchtete und bewunderte ihn. Doch sein Vater sah in ihm nur einen Nichtsnutz, dem es an Kraft und Stärke fehlte. Menschliche Wärme bekam Jacob nur vom Großvater und der Zigeunerin Ramina. Von der Mutter war nichts zu erwarten. Sie ging ins Haus beten. In Rückblenden erfährt man von der Geschichte der Vorfahren. Die Geschichte Jacobs ist in den Jahren zwischen 1920 bis 1950 angesiedelt. Aberglaube und Mystik beherrscht den Alltag der Menschen in Triebswetter. Aber auch der Schnaps war überall zu finden. Kopulation und Schnaps entschädigte die Männer vom harten Leben.Man lebte sein Leben in Pflicht und Arbeit.Man half sich gegenseitig. Ramina, die Zigeunerin nannte es ein Dorf für Selbstmörder und Pechvögel. Catalin Dorian Florescu erschuf kraftvolle Figuren. Die Männer der Obertins waren alle von einem einem unbändigen Kampfes- und Überlebenswillen beseelt. Die Frauen spielten hingegen nur eine untergeordnete Rolle, was ich schade fand. Ich hätte gerne mehr über die Frauen erfahren, deren Kraft für mich stellenweise dennoch zwischen den Zeilen spürbar wurde. Für Jacob hätte ich mir ein besseres/zufriedenstellenderes Ende gewünscht. Der Titel des Buches ist für mein Empfinden total irreführend. Von Liebe ist wenig die Rede. Jacob hatte zwar eine Jugendliebe, aber er verlor sie noch bevor etwas wirklich Großes entstehen konnte. Oder ist die für mich unbegreifliche Liebe zum Vater gemeint? Sein Vater hat ihn zweimal böse verraten. Kann man diesen Menschen lieben? Mein Fazit: Ein anspruchsvoller Roman, den man nicht so einfach herunterlesen kann. Er hallt noch lange nach und regt zum Nachdenken an. Von der wunderschönen bildhaften Sprache, die kraftvoll und doch poetisch ist, bin ich noch ganz hingerissen! Manche Sätze waren einfach zum Dahin schmelzen schön, die habe ich mir buchstäblich auf der Zunge zergehen lassen, wie ein leckeres Eis.

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