Produktbild: Leiser Tod in Lissabon
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Leiser Tod in Lissabon Kriminalroman

Aus der Reihe Sehnsuchtsorte
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2020

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/2,5 cm

Gewicht

356 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000989615

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2020

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/2,5 cm

Gewicht

356 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000989615

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Lucy B. Kamp

    5/5

    19.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender und interessanter Kriminalroman

    Eigentlich muss nicht erwähnt werden, dass es für dieses Buch den Stuttgarter Debütkrimipreis 2021 gegeben hat, denn das Buch spricht für sich. Und doch muss es gesagt werden, denn dieser Kriminalroman verdient Preise. Schauplatz des Geschehens ist Lissabon. Die Autorin lässt die Atmosphäre der Stadt deutlich spüren. Intensives Lokalkolorit, kulinarische Momente mit landestypischen Leckereien und die Geräusche einer lebendigen Stadt. Eine angenehme Lesereise nach Lissabon. Gleich zu Beginn des Romans hört man die Musik, spürt die Hitze, sieht die Gassen. Ein spürbar toller Einstieg, eingefangen im Lissabonner Takt. Doch wie überall auf der Welt gibt es nicht nur die traumhaften Seiten eines Landes, einer Stadt. In dieser malerischen Atmosphäre Lissabons lässt Catrin George Ponciano in der Kirche Sao Miguel einen Mord geschehen. War der Zwillingsbruder des ermordeten Bankiers der Täter? Senhora Inspetora-Chefe Dora Monteiro betritt die Bühne. Eine toughe, starke, eigenwillige und interessante Persönlichkeit mit dem Spitznamen „a indomável - die Unbeugsame“. Von ihrem Raben Afonso-Henrique „Dorrra“ gerufen. Bitte nicht nur Monteiro nennen, das mag sie nicht. Süßes ist auf ihrem Ernährungsplan so stark vertreten, dass man meinen könnte, sie müsse die Grausamkeiten des Lebens verzuckern, um sie zu verarbeiten. Eine Vollblutpolizistin, die schnell das Leserherz erobert. Dora geht ihren Weg, einzig zielgerichtet den Mörder zu finden. Nur ein Foto ist ihr Anhaltspunkt. Dora deckt Dinge auf, die ihren Ursprung in der Vergangenheit der Geschichte Lissabons haben. Sie muss sich auf eine Reise in die Vergangenheit einlassen. Nelkenrevolution, Militärputsch, das Jahr 1975. Was geschah wirklich, welche Auswirkungen haben die Ereignisse bis in die heutige Zeit? Welches Netzwerk agierte und streckt seine Fühler bis in die aktuelle Zeit aus? Dora Monteiro muss die Zusammenhänge herausfinden, was sie auf die Spur eines Mannes aus der Vergangenheit bringt. Wer ist er? Sollte er nicht tot sein? Wie hängt die Geschichte einer Revolution mit einem Mord in der Gegenwart zusammen? Ein Kriminalroman mit vielen Facetten. Sympathische Figurennähe. Im Strudel der Zeit werden psychologische Verhaltensweisen und politische Entscheidungen am Ende zu dem Mord des Bankiers führen. Ein Lesegenuss rundum. Eine Ablenkung im Alltag. Ich möchte auf jeden Fall mehr von Dora Monteiero, dieser unbeugsamen Kriegerin lesen.

  • Krimine

    4/5

    26.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein unterhaltsamer Krimi mit…

    Ein unterhaltsamer Krimi mit viel Lokalkolorit und interessanten Rückblicken in die Vergangenheit Ein erbarmungslos heißer Sommer fordert seinen Tribut, als in der heiligen Altstadtkirche Lissabons ein Toter gefunden wird. Zunächst einmal sieht es wie ein Selbstmord aus, wäre da nicht der Ort der Tat, der Inspetora-Chefe misstrauisch werden lässt. Deshalb macht sie sich mit dem Gespür eines Terriers daran, das Umfeld des Toten zu durchleuchten, und stößt schon bald auf alte Seilschaften, die in den höchsten Kreisen angesiedelt sind. Haben diese etwas mit dem Mord an dem Bankier zu tun und wollten ihn mundtot machen oder steckt vielleicht sein Bruder dahinter, der ihm aus niederen Gründen einen Bildhauermeißel in den Schädel gerammt hat? Dora Monteiro geht den Dingen auf den Grund und wird mit einem Mordkomplott konfrontiert, dessen Drahtzieher äußerst gefährlich sind. „Leiser Tod in Lissabon“ ist ein atmosphärischer und geschichtsträchtiger Kriminalroman, der seine Leser tief in die verwinkelten Kopfsteinpflasterstraßen Alfamas führt. Dort, wo in der Kirche São Miguel ein Mord geschieht, dessen Grund tief in der Vergangenheit zu finden ist. Dabei werden dem Leser im Verlaufe der Ermittlungen nicht nur die Lebensumstände des Opfers und die Hintergründe der Tat offenbart, sondern es wird ihm auch ein Stück portugiesischer Geschichte nahegebracht. Ein wunderbar interessanter und wissenswerter Einblick, der viel über das Leben der Bewohner von Lissabon verrät und gleichermaßen die Lust auf einen baldigen Besuch in der portugiesischen Hauptstadt weckt. Aus diesem Grund verzeiht man es gerne, dass es einige Zeit braucht, bis die Ermittlungen so richtig in Fahrt geraten. Denn der Hauptaugenmerk der Autorin ist eher auf die Figuren und ihre Lebensumstände gerichtet, als auf die eigentliche Tat. Doch trotz alledem entwickelt sich aus dem hinterrücks verübten Mord ein kniffliger Fall, der immer vielschichtiger wird und eine ganze Reihe an Ungeheuerlichkeiten ans Tageslicht treten lässt. Deshalb ist es gut, dass mit der eigensinnigen und hartnäckigen Inspetora Dora Monteiro eine Ermittlerin ins Rennen geschickt worden ist, die sich als unbestechlich und gnadenlos erweist und sich in jeder noch so brenzligen Situation behaupten kann. Fazit und Bewertung: Ein unterhaltsamer Krimi mit viel Lokalkolorit, interessanten Rückblicken in die Vergangenheit und einem Fall, der lange Zeit unlösbar scheint.

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