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Hotel Celentano Sommerreise durch ein anderes Italien

3

17,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2044

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.05.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,3/2,7 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01313-9

Beschreibung

Rezension

»Eric Pfeils Italien-Neugier steckt einfach an.« ("ARD Morgenmagazin")
»Ein wunderbares Ferien- und Reisebuch.« ("rbb radioeins")
»Bei seinen Lesungen kommen alle ins Staunen und Schwärmen.« ("Hamburger Morgenpost")
»Zwischen Massentourismus und fabulierenden Einheimischen findet Eric Pfeil bislang wenig beachtete Schätze Italiens.« ("NDR Kultur")
»Viel Information trifft auf große Italienliebe und auf größtmöglichen Sachverstand, was italienische Pop- und Filmkultur angeht. Ein Riesenvergnügen, nicht nur für Italienliebhaber.« ("BR Fernsehen "Wir in Bayern"")
»Hotel Celentano liest sich kurzweilig, man kann sich jede Charakterisierung, Darstellung, persönliche Befindlichkeiten, bildlich vorstellen. (...) Dieser Reiseführer des Vertrauens sollte in jeden Koffer gepackt werden und kann stellenweise natürlich auch mit der Vespa abgefahren werden.« ("laut.de")
»Was bleibt, ist eine fiebrige Sehnsucht nach dieser totalen Italianità, die man gerne haben möchte.« ("WDR Westart")

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Verkaufsrang

2044

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.05.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,3/2,7 cm

Gewicht

322 g

Farbe

Seidengrau / Kaffee

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01313-9

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Jürg K.

    4/5

    12.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Italienreise aus anderer Sicht

    Dieses Buch fühlt sich an wie eine Italienreise, die weniger mit dem Koffer beginnt als mit einer Sehnsucht. Eric Pfeil fährt nicht einfach durchs Land. Er folgt einer inneren Landkarte, die aus Liedern, Filmszenen, Fernsehfetzen und Erinnerungsfetzen besteht. Und genau das macht diese Geschichte so charmant. Es ist kein Reiseführer, sondern ein Liebesbrief an ein Italien, das gleichzeitig existiert und erfunden ist. Was mich besonders begeistert hat, ist Pfeils Blick. Neugierig, ironisch, liebevoll, manchmal herrlich selbst entlarvend. Er sucht die Orte, an denen Celentano tanzte, Mina sang, Mastroianni Urlaub machte und findet stattdessen Sonnenbrand, geschlossene Strandclubs, schiefe Erinnerungen und die Erkenntnis, dass Mythos und Realität selten deckungsgleich sind. Aber gerade in dieser Reibung entsteht etwas Magisches. Pfeils Humor ist warm, nie zynisch, und seine Beobachtungen treffen oft überraschend tief. Man spürt, dass er Italien nicht idealisiert, sondern versteht. Das Chaos, die Schönheit, die Melancholie, die Grandezza, die manchmal nur ein gut inszenierter Zufall ist. Besonders schön fand ich, wie er die «legendären Orte» entzaubert. Für mich ein Buch, das man mit einem Lächeln liest und mit einem Seufzen schliesst. Ein Roadtrip durch das Herz eines Schwärmers, der weiss, dass die Leichtigkeit selten dort liegt, wo man sie erwartet aber, dass es sich trotzdem lohnt, ihr hinterherzufahren.

  • Bewertung

    aus Oberursel

    3/5

    16.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    eher eine Ansammlung von Essays denn ein Roman

    Ich liebe Italien, ich liebe es, dort zu urlauben, und habe viel angeheiratete Verwandtschaft dort. Die meisten Celentano-Songs singen wir hier alle auswendig mit :-) Ich bin also per se das ideale Zielpublikum für ein Buch wie dieses. Ich hab die positiven Presseankündigungen gelesen, und gedacht: her mit dem Buch, muss du lesen. Der etwas andere Roadtrip durch Italien. Ja, aber ich muss sagen – ich bin jetzt nicht ganz so geflashed. Das hier ist tatsächlich der etwas andere Roadtrip durch das Bel Paese; und zwar hat sich der Autor in viel mühevoller Kleinarbeit eine Italien-Karte erarbeitet, in der er alle möglichen pop-kulturellen Orte eingetragen hat; und zwar – wie der Klappentext auch schon sagt – handelt es sich hier um Lokalitäten wie Drehorte mehr oder minder berühmter italienischer Filme, Auftrittsorte von mehr oder minder berühmten italienischen Sangeskünstlern (...und okay, viele der Sänger, denen Pfeil hier nachreist, sagen mir persönlich nix, mein Marito aka Göttergatte kennt die Namen aus seiner Kindheit aber durchaus fast alle. Das sollte man vielleicht beachten, den meisten Deutschen wird es wie mir gehen – die Italo-Promis der letzten 50 Jahre sind mir einfach schlicht nicht geläufig), und Wohnorte mehr oder minder bekannten Filmstars. Soweit, so gut. Diese Karte ist in der Cover-Umschlagklappe verzeichnet. Und dann fährt Pfeil mit Gattin Ina los und führt eine Art Reisetagebuch. Jede Station beschreibt er ziemlich detailliert, und dann auch mit dem Hintergrundwissen, was da jetzt an diesem speziellem Ort so spektakulär ist. Und wenn er sich auf einen Sänger oder Dichter bezieht, fügt er auch immer Auszüge aus deren Liedern bei, einmal auf italienisch, und dann eine deutsche Übersetzung. Was soll ich sagen. Pfeil kann sehr amüsant und flüssig schreiben, und man spürt auch seinen Enthusiasmus für sein Projekt. Und dieser Roadtrip war ganz sicher ein toller Urlaub für die beiden. Aber zum Lesen auf etwas über 300 Seiten…..war es etwas ermattend. Ich fand es teils unglaublich viel Name-dropping, vor allem von Leuten, die ich vorher gar nicht kannte, und die ich persönlich auch nicht so spektakulär finde, dass ich mich im Nachgang näher mit den oftmals schon verstorbenen Künstlern befassen muss. Und kaum hat Pfeil ein Museum oder einen Ort verlassen, steuert er schon den nächsten an, und berichtet wieder kurz anekdotenhaft vom nächsten Italo-Star, den ich nicht kenne. Ich bin nicht wirklich in einen Lesefluss gekommen. Ich habe es dann so gemacht, und das Buch nicht als Roman betrachtet, den es in einem Stück zu lesen gilt, sondern eher als Aneinanderreihung von Essays, die man nach Lust und Laune mal liest, und das hat dann für mich viel besser funktioniert. So etwa in der Art von Zeitschriften-Kolumnen. Ich glaube, dafür würden sich die einzelnen Kapitel auch besser eignen. Okay, heutzutage gibt es kaum noch Wochen- oder Monatszeitschriften, aber ich erinnere mich noch gut daran :-) , und ich glaube, dieses Buch hier wäre perfekt für sowas. Häppchenweise machen die Kapitel auch Spaß, zu lesen, aber am Stück bin ich dem Buch schnell – so sorry – überdrüssig geworden. Ich drücke mich gerade ein wenig um ein Fazit herum. Das Buch ist speziell, mag seine Fans finden – wie gesagt, sehr cool schreiben kann der Autor! – aber meins war es nur bedingt. Ich gebe 3 von 5 Sternen, und ich empfehle, vor dem Kauf eine Leseprobe herunterzuladen, oder sich in der Buchhandlung ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um mal rein zu lesen.

  • Sue

    aus Uelzen

    3/5

    12.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine etwas andere Italienreise

    Mit seinem neuen Buch "Hotel Celentano" lädt uns Eric Pfeil herzlich ein, uns ihm und seiner Frau auf einer ganz besonderen Italienreise zu begleiten. Eine Reise, auf der ganz besonders Fans von Musik, Film und Kunst auf ihre Kosten kommen. "Frankfurt, der Schwarzwald, noch einmal mittelmäßig essen, Plakette für die Windschutzscheibe kaufen, die Schweiz, der Vierwaldstätter See, die Nebelsuppe auf dem Gotthardpass, und dann, plötzlich hinter einer Kurve, ist es da: Italien." Als ich diesen Satz lese, ist es auch bei mir sofort wieder da: Das Gefühl, das in meinem Herzen explodiert, sobald ich die Grenze nach Italien passiere. Sofort breitet sich Sonnenschein und Frohsinn in mir aus und der Alltag fällt komplett von mir ab. Es ist eine andere Welt. Ein anderes Lebensgefühl. Die Uhren laufen hier langsamer und ich genieße das Leben in vollen Zügen. Auch Eric Pfeil scheint es so zu gehen, denn ihn zieht es Jahr für Jahr nach Italien. Wir starten in Molteno, einem kleinen Örtchen nahe am Como, und treten ein in die Welt von Lucio Battista, den Pfeil als das Zentralmassiv der italienischen Popmusik bezeichnet. Neben weiteren kleinen Ortschaften, fernab des Touristenrummels - aber immer auf den Spuren der Berühmtheiten aus Musik, Film und Kunst - nimmt uns Pfeil aber auch mit in die bekannten Städte: Turin, Asti, Sanremo, Palermo, Bologna und Mailand. In Genua, Neapel und vor allem Rom verweilen wir sogar etwas länger. Doch in diesen Städten geht es nie darum die üblichen Touristenhotspots zu besuchen. Nein. Pfeil nimmt uns mit in die anderen Stadtteile, wie zum Beispiel in das Viertel Garbatella in Rom, welches durch seine dörfliche Ruhe besticht. Oder das Testaccio, wo man laut ihm die besten "trippa" bekommt (wenn man so etwas denn mag). Rom, die Traumfabrik. Rom, die Musikstadt. Die Stadt der Dichter und Künstler. Fernab vom Tourismus findet man die Seele Italiens und: natürlich das beste Essen. Autentico e gustoso! Für jemanden wie mich, die ihre Reiseziele über Googlemaps raussucht, immer fernab vom Massentourismus, ist diese Lektüre eine kleine Goldgrube gewesen. Ich habe nun ein paar Markierungen mehr auf meiner Italienmap, auch wenn es mir in erster Linie um die Ortschaften selbst geht, als um die Berühmtheiten, die mit ihnen verbunden sind und waren (die meisten von ihnen kenne ich nämlich noch nicht einmal). Allerdings waren es mir manchmal etwas zu viel Informationen zu besagten Berühmtheiten und zu wenig drumherum. Was mir in diesem Buch zudem gefehlt hat, waren ein paar Fotos besagter Orte. Irgendwie hatte ich die bei einem Reisebericht wie diesem hier erwartet. So habe ich tatsächlich mit dem Handy in der Hand gelesen, um mir ein paar optische Eindrücke der Ortschaften zu verschaffen. Für wen ist dieses Buch etwas: Auf jeden Fall für all jene, die auf den Spuren großer Stars wandeln möchten. Aber auch für all jene, die abseits der Touristenmagnete tiefer in das Land und seine Menschen eintauchen und die ein oder andere geografische Perle entdecken wollen.

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