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Spielverderberin Roman

150

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48147

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Childhood Bestfriend + weitere

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,6/13/2,8 cm

Gewicht

324 g

Farbe

Elfenbein / Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00873-9

Beschreibung

Rezension

»Zart und kraftvoll zugleich.« ("Emotion")
»Ein zeitloser Stoff.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")

Produktdetails

Verkaufsrang

48147

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Childhood Bestfriend
  • Missing Person
  • Love Triangle

Erscheinungsdatum

12.02.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,6/13/2,8 cm

Gewicht

324 g

Farbe

Elfenbein / Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00873-9

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Lilis Lesemomente

    aus Garbsen

    5/5

    13.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend und fesselnd.

    In "Spielverderberin" werden wir Zeugen einer komplexen Freundschaft, die von der Vergangenheit geprägt ist und in der Gegenwart mit alten Konflikten konfrontiert wird. Sophie, Lotte und die unberechenbare Romy – drei Frauen, deren Beziehung von Bewunderung, Eifersucht und dem Kampf um Unabhängigkeit geprägt ist. Das Buch fängt die Intensität dieser Dynamik auf brillante Weise ein. Zu Beginn nähert sich die Geschichte den Kindheitserinnerungen von Sophie und Lotte. Die Freundschaft scheint stark, doch die Einführung von Romy in der Oberstufe bringt eine Wendung mit sich. Die Faszination zwischen den Dreien entwickelt sich, doch als Romy plötzlich verschwindet, bricht das Gefüge auseinander. Die Handlung springt geschickt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was die Spannung aufrechterhält und das Verdrängte nach und nach enthüllt. Das ständige Spiel mit Erinnerungen und Vergangenem lässt den Leser neugierig auf die "harte Nacht" werden, die über dem Geschehen schwebt. Obwohl keine der Figuren wirklich sympathisch ist, bleibt die Lektüre fesselnd. Die Autorin schafft eine düstere Atmosphäre, in der die Hitze und Enge des Dorfes spürbar werden, gepaart mit ungesagten Spannungen, die einem unter die Haut gehen. "Spielverderberin" ist ein Buch, das unter die Oberfläche geht und die Komplexität von Freundschaften in der Jugend thematisiert. Wer bereit ist, sich auf diese emotionalen Schatten einzulassen, wird mit einer packenden Geschichte belohnt. Schnapp dir eine Tasse Tee, mach es dir bequem und lass dich von den Verwirrungen alter Freundschaften fesseln!

  • Bewertung

    5/5

    12.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Obsessionen und Selbstfindung

    Auf zwei Zeitebenen bekommen wir einen kleinen Einblick in die Leben dreier Freundinnen: Sophie, Romy und Lotte stehen zunächst kurz vor dem Abi, vier Jahre später haben sich ihre Wege getrennt - doch was hält die Zukunft für sie parat, was verbirgt sich in der Vergangenheit? Der Aufbau ist geschickt gestaltet, die beiden Zeitebenen wechseln sich in der Erzählung ab, während in beiden das Geschehen weiterläuft und in der Vergangenheitsebene auf die Auflösung des Geheimnisses hinsteuert. Dieses wird immer wieder angedeutet, macht neugierig und baut leichte Spannung auf, drängt sich jedoch auch nicht in den Vordergrund wie bei einem Thriller, weshalb man am Ende auch keine krasse Auflösung benötigt. Auch der Schreibstil hat mir gefallen, die Sätze sind überwiegend eher kurz, aber tragen Gewicht und können auch oft ohne große Worte viel Bedeutung vermitteln. Passend dazu ist der Text in kurze Abschnitte gegliedert, die man so wunderbar wie kleine Häppchen konsumieren kann. Von daher ist dieses Buch eher keins, das man schnell wegliest, sondern eher eins, das man langsam liest und wirken lässt. Hierbei wird dadurch auch eine besondere Atmosphäre vermittelt, es ist ein wenig bedrückend und angespannt, mit positiveren Unterbrechungen. Die Gefühle der Charaktere, insbesondere Sophies, kommen dadurch umso besser rüber. Ich persönlich habe weniger mitgefühlt, dafür konnte ich als Beobachterin alles gut nachvollziehen. Themen wie Obsessionen, Freundinnenschaften, Selbstfindung von jungen Erwachsenen, Verlorensein und dem Wunsch dazugehören zu wollen werden anschaulich dargestellt und authentisch beschrieben. In einigen Dingen konnte ich mich auch selbst wiedererkennen, sowohl gefühlsmäßig als auch bei Punkten der Lebensgeschichten. Die literarische Beschäftigung mit dem Thema Dorf-/Stadtkind fand ich daher sehr interessant, auch wenn ich vieles anders sehen würde als die Protagonistin. Insgesamt ein eher ruhiges Buch mit versteckter Tiefe, das leicht poetisch anmutet und dem man daher Zeit geben sollte, um richtig zu wirken.

  • Cornelia

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend und fesselnd.

    In “Spielverderberin” werden wir Zeugen einer komplexen Freundschaft, die von der Vergangenheit geprägt ist und in der Gegenwart mit alten Konflikten konfrontiert wird. Sophie, Lotte und die unberechenbare Romy – drei Frauen, deren Beziehung von Bewunderung, Eifersucht und dem Kampf um Unabhängigkeit geprägt ist. Das Buch fängt die Intensität dieser Dynamik auf brillante Weise ein. Zu Beginn nähert sich die Geschichte den Kindheitserinnerungen von Sophie und Lotte. Die Freundschaft scheint stark, doch die Einführung von Romy in der Oberstufe bringt eine Wendung mit sich. Die Faszination zwischen den Dreien entwickelt sich, doch als Romy plötzlich verschwindet, bricht das Gefüge auseinander. Die Handlung springt geschickt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was die Spannung aufrechterhält und das Verdrängte nach und nach enthüllt. Das ständige Spiel mit Erinnerungen und Vergangenem lässt den Leser neugierig auf die “harte Nacht” werden, die über dem Geschehen schwebt. Obwohl keine der Figuren wirklich sympathisch ist, bleibt die Lektüre fesselnd. Die Autorin schafft eine düstere Atmosphäre, in der die Hitze und Enge des Dorfes spürbar werden, gepaart mit ungesagten Spannungen, die einem unter die Haut gehen. “Spielverderberin” ist ein Buch, das unter die Oberfläche geht und die Komplexität von Freundschaften in der Jugend thematisiert. Wer bereit ist, sich auf diese emotionalen Schatten einzulassen, wird mit einer packenden Geschichte belohnt. Schnapp dir eine Tasse Tee, mach es dir bequem und lass dich von den Verwirrungen alter Freundschaften fesseln!

  • Anni<3

    aus Erfurt

    5/5

    09.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolutes Highlight

    Ein unerwartetes Highlight, das sehr fein und präzise die Dynamiken von "Freundschaften" beschreibt und damit die Erfahrungen vieler Jugendlichen ausdrückt. Ich war sowohl vom Schreibstil als auch den Spannungselementen beeindruckt und werde es auf jeden Fall weiterempfehlen und sicherlich nochmal lesen. Wirklich ein besonderes und sehr gutes Buch.

  • kerstin_aus_obernbeck

    aus Ostwestfalen

    5/5

    06.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein kluges Buch - Drei sind Eine zu viel!

    Spielverderberin / Marie Menke „Eigentlich ganz schön hier“, sagte ich. „Bauerndorf“, sagte Romy. „Aber von der Landschaft her ganz schön.“ „Ich kann die Landschaft nicht mehr sehen, ich sehe sie ja schon seit Jahren.“ „Ich mein ganzes Leben“, dachte ich im Stillen. (S.113) Bei dem Bauerndorf handelt es sich um Aulbach, einer maximal ländlichen Gegend mit 17000 Einwohnenden. Sofie und Lotte sind dort geboren und aufgewachsen und von jeher besten Freundinnen. Im Sommer vor der 10. Klasse zieht Romy aus München mit ihren Eltern nach Aulbach. Selbstbewusst und mit einem Hauch Großstadtflair bringt sie die überschaubare Welt von Sophie und Lotte durcheinander. „Stattdessen saßen Romy und Lotte in allen Kursen, die wir gemeinsam hatten, in der ersten Reihe. Ich weiter hinten.“ (S .33) Sophies und Lottes Freundschaft gerät massiv in Schieflage, denn beide sind gleichermaßen um Romys Anerkennung und Zuneigung bemüht. Der Druck in der Schule, herausfordernde Abi-Klausuren und die Erwartungshaltung der Familien, einen guten Beruf zu ergreifen oder einen renommierten Studiengang zu belegen nehmen ebenso Einfluss auf die jungen Frauen wie Lügen, Eifersucht und der Wunsch, eine besondere Rolle in Romys Leben zu spielen. Selten funktioniert eine derartige Konstellation wirklich gut – drei sind eine zu viel – und so bahnt sich langsam und unweigerlich eine Katastrophe an. „Es fühlte sich mit einem Mal an, als wohnten wir jetzt zu dritt in der WG, Lotte, ich und meine Lüge. (S.61) Wie viele Geheimnisse, wie viele Lügen kann eine Freundschaft aushalten? Tja, es ist wohl nie einfach, zu dritt befreundet zu sein, irgendjemand zieht dabei oftmals den Kürzeren und Marie Menke greift mit ihrer Geschichte ein altes Thema auf und erzählt es modern, in einer gut lesbaren Sprache und absolut mitreißend. Die Geschichte von Sophie, Lotte und Marie findet auf zwei Zeitebenen statt, zum einen rund um das Abitur sowie ein paar Jahre später zu Studienzeiten. Das Buch ist ein Pageturner, den ich regelrecht verschlungen habe. Ich musste wissen, wie es weitergeht, wollte erfahren, welches Geheimnis verborgen ist und ob die drei Frauen ihren Weg finden und gehen – gemeinsam oder jede für sich – und war bei der „Auflösung“ des Geheimnisses sehr überrascht, denn es war völlig anders als erwartet. Was mir an dem Buch besonders gut gefällt ist, dass die Figuren nachvollziehbar beschrieben werden, ohne dabei jedoch ausdrücklich besondere Sympathien oder auch Antipathien für die Protagonistinnen zu vermitteln und ich finde, das ist ein besonderer Punkt dieser Geschichte. Die Gedanken der jungen Frauen hinsichtlich ihrer Herkunft, die Gefühlsschwankungen zwischen „schön hier“ und „Bauernkaff“, der Wunsch uralte Begriffe wie Bömmsken, Schnuck und Klümpkes gegen modernes Wording wie Drops und Sweeties einzutauschen, der Wille auszubrechen und einen eigenen Weg zu gehen, werden überzeugend und auf besondere Weise beschrieben. Ein kluges und wunderbares Buch, ein besonderer Roman, der mir gut gefallen hat. Große Leseempfehlung!

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