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Memories of Summer Wer bist du ohne Vergangenheit?

17

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Morally Grey + weitere

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

08.10.2021

Herausgeber

Moon Notes

Verlag

Moon Notes

Maße (L/B/H)

20,8/13,5/2,7 cm

Gewicht

367 g

Auflage

2. PBO

Sprache

Deutsch

EAN

2710000976899

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Morally Grey
  • Forbidden Love/Romance
  • Secret Identity

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

08.10.2021

Herausgeber

Moon Notes

Verlag

Moon Notes

Maße (L/B/H)

20,8/13,5/2,7 cm

Gewicht

367 g

Auflage

2. PBO

Sprache

Deutsch

EAN

2710000976899

Herstelleradresse

Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Produktsicherheit, Max-Brauer-Allee 34, 22765 Hamburg, DE
produkt@verlagsgruppe-oetinger.de

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  • Vanessa Eichner

    5/5

    27.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Unfassbar spannend, faszinierend und erschreckend zugleich

    Eine Welt, in der man glückliche Kindheitserinnerungen spenden kann, um Menschen mit Depressionen zu heilen.. die Idee klang faszinierend und als ich "Memories of Summer: Wer bist du ohne Vergangenheit?" dann in einer Facebook-Gruppe gewonnen habe, habe ich mich sehr darüber gefreut. Ich war unfassbar neugierig, wie das Ganze funktioniert! Da blieb das Buch dann auch nicht lange ungelesen im Regal. Mika hat seine Erinnerungen gespendet und ist mit dieser Entscheidung glücklich. Er hilft Menschen, die dieses Glück brauchen, und kriegt dafür Geld. Was will man mehr? Doch dann trifft er auf Lynn, sie erkennt ihn sofort als ihren besten Freund aus Kindertagen, er kann sich jedoch rein gar nicht an sie erinnern. Lynn soll eine Erinnerungsspende bekommen, ihr Therapeut sieht keinen anderen Ausweg, doch sie sieht das Thema skeptisch, hinterfragt alles. Als die beiden dann auf Ungereimtheiten stoßen, decken sie nicht nur dunkle Machenschaften auf, sondern bringen sich und ihre Erinnerungen auch noch in große Gefahr... Janna Ruths Schreibstil las sich wunderbar und ließ mich kaum los. Innerhalb von kurzer Zeit habe ich die rund 300 Seiten verschlungen. Sie erzählt die Geschichte komplett aus Mikas Perspektive im Ich-Erzähler, was wunderbar passte. Zwischendurch hätte ich mich Einblicke in Lynns Gedanken gewünscht, das wäre aber meckern auf wirklich sehr hohem Niveau. Mika und Lynn sind wirklich tolle und realistische Hauptfiguren, die mich vollkommen überzeugen und richtig mitreißen konnten. Auch die anderen Figuren fand ich toll dargestellt. Schon alleine die Idee hinter "Memories of Summer: Wer bist du ohne Vergangenheit?" fand ich sehr faszinierend, die Umsetzung hat mich dann aber echt umgehauen. Wer sind wir ohne unsere Kindheitserinnerungen? Wie viel darf man nehmen, damit wir noch wir selbst sind? Ist der Nutzen für den Empfänger größer und wichtiger als das Risiko für den Spender? Das sind nur ein paar der Fragen, die mir immer wieder durch den Kopf geschossen sind und die im Buch aufgegriffen wurden. "Memories of Summer: Wer bist du ohne Vergangenheit?" bringt wirklich viel Stoff zum Nachdenken mit sich und wird mich auch noch beschäftigen. Die Story ist unfassbar packend, faszinierend und gleichzeitig auch erschreckend. Das Buch ließ mich einfach nicht los, war spannend und verdammt interessant. Alles wirkte so realistisch auf mich, als könnte es irgendwann tatsächlich möglich sein, was das Ganze nur noch erschreckender machte. Die Entwicklung der Handlung ist unvorhersehbar, sehr überraschend und legte an Spannung immer noch mal eins drauf. Was ein Buch! "Memories of Summer: Wer bist du ohne Vergangenheit?" ist einfach unfassbar spannend, faszinierend und erschreckend gleichzeitig. Ich bin sehr begeistert und kann es nur empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    25.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wie viel sind unsere Erinnerungen wert?

    Mika macht durch die sogenannte Memospende seine Kindheitserinnerung zu Geld. Als die Regierung ausgerechnet dann eine maximale Grenze an Memospenden setzt, als Mika das Geld am meisten braucht, lockt ihn ein Flyer in die illegale Nische des Spendens. Mika sieht die Spende locker und macht sich keine Gedanken darum, dass er Erinnerungen verkauft, an die er sich sowieso nur noch wage erinnern kann. Außerdem tut er damit auch etwas gutes, denn seine Spende erhalten Menschen, die unter Depressionen und Traumata leiden und mit seiner Erinnerung die Chance auf Heilung bekommen. Als er auf Lynn trifft, die ihn aus ihrer Kindheit zu kennen scheint, wird ihm das erste Mal vor Augen geführt, was er da eigentlich verkauft. Wie viel sind Erinnerungen wert und was für Auswirkungen kann es für den Menschen haben, wenn man Erinnerungen vergisst? Janna Ruth ist es gelungen eine dystopische Welt zu erschaffen, die dem Leser zum Nachdenken bringt. Auf jeden Fall ist dies ein gewinnbringendes Buch für alle, die nicht nur mit interessanten Charakteren und einer spannenden Handlung unterhalten werden wollen, sondern sich auch mit Moral und Ethik auseinander setzten möchten. Ein kleiner Bonus ist übrigens auch ihr toller Schreibstil, der die Seiten einfach so davon fliegen lässt.

  • Bewertung

    aus Salzburg

    5/5

    13.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wer bist du ohne Vergangenheit? – Urbanromantasy mit kritischem Thema - klare Leseempfehlung

    Handlung: Mika spendet seine Kindheitserinnerungen und bekommt dafür Geld. Es ist mit Plasmaspenden zu vergleichen. Nur wird das Plasma vom Körper neu gebildet, aber die Kindheitserinnerungen sind für den Spender verloren. Diese werden depressiven Menschen im Zuge ihrer Therapie eingepflanzt, damit diese wieder ein normales Leben führen können. Mika ist überzeugter Spender, bis plötzlich seine Kindheitsfreundin vor ihm steht und er sie nicht erkennt. Dieser kritische Roman beschäftigt sich mit den Fragen: Für was werden Kindheitserinnerungen gebraucht? Wie verhält sich eine Person, die von einer Sache überzeugt ist, obwohl diese offensichtlich nicht gut für sie ist? Kann Mika aus seinen ärmlichen Verhältnissen entkommen? Meinung: Die Geschichte hat so gewaltig tiefgründige Fragen aufgeworfen, dass ich beim Lesen ganz aufgeregt war. Ich habe mit meinem Freund viel darüber diskutiert. Die Themen Armut, Krankheit, Technik und Liebe wurden wunderbar miteinander verwoben. Janna Ruth hat eine sehr spannende Welt erschaffen, die für mich stets nachvollziehbar war. Der Schreibstil ist flüssig und düster. In der Mitte hatte ich kurz Bedenken, ob ich die Geschichte zu Ende lesen kann, so finster war es. Für manche könnte es ratsam sein die Triggerwarnungen zu lesen. Ich bin froh, dass ich weitergelesen habe. Die Geschichte ist wahnsinnig gut. Sie hat mich so stark beschäftigt, dass auch nach dem Lesen immer noch Fragen vorhanden sind, die ich für mich aufarbeiten will. Ich konnte der Geschichte, die aus der Sicht von Mika erzählt wird, sehr gut folgen und konnte seine Beweggründe nachvollziehen, auch wenn ich anderer Meinung war. Genau dieser Zwiespalt hat es für mich so spannend gemacht. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und könnten unterschiedlicher nicht sein. Mika ist technikaffin, hat große Träume und ist in ärmlichen Verhältnissen gefangen. Ob ihm die Flucht aus seinen persönlichen Gefängnissen gelingt? Lynn ist eine wunderbare aber gebrochene Seele mit alten Arbeitsweisen. Sie hinterfragt alles kritisch und kämpft für die Sache. Wie der Klappentext so schön fragt: „Ist sie stark genug, um an seiner Seite zu bleiben?“ Mika‘s Familiengeschichte hat mich tief berührt und hat mein Herz mehr als einmal zum Weinen gebracht. Ich nehme mir das Fragespiel mit „Was ist dein größter Traum?“. Obwohl die Welt weit in der Zukunft spielt, fühlte sie sich für mich nicht so weit weg an. Es gab ein paar technische Fortschritte, die so erklärt wurden, dass ich als Leserin nicht überfordert war. Die zwischenmenschliche Beziehungen waren klar im Vordergrund. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Lasst euch auf die unglaublich traurige Welt von Mika ein und beschäftigt euch mit der Frage: „Für was brauche ich meine Erinnerungen? Und vor allem – wie und mit wem erschaffe ich sie?“

  • Bewertung

    5/5

    30.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Große Leseempfehlung

    Meinung: In das wunderschöne Cover habe ich mich sofort verliebt, es ist einfach so schön gestaltet und definitiv ein echter Hingucker! Die Farben gefallen mir ausgesprochen gut und sind einer der Gründe, warum mir dieses Buch sofort ins Auge gestochen ist, die Farbkombination passt für mich perfekt zusammen. Aber auch der Titel trifft den Inhalt der Geschichte auf den Punkt. Warum? Das müsst ihr schon selbst erfahren … Ich mag den Schreibstil von Janna Ruth, der Einstieg in die Geschichte war für mich sehr leicht und ich konnte sofort eine Bindung zu Mika aufbauen. Für mich war es in diesem Fall mal etwas ungewöhnlich, dass die Geschichte aus der Sicht eines Jungen erzählt wird, aber so war es für mich mal was Neues und total interessant! Der Klappentext hat mich schon sehr neugierig auf die Geschichte gemacht und ich war sehr gespannt, was mich dann wohl erwarten würde. Und nach dem Lesen kann ich sagen, dass ich eindeutig positiv überrascht wurde, denn das, was ich bekommen habe, hatte ich eindeutig nicht erwartet! Zwar ist das Buch mit knapp 300 Seiten nicht besonders dick, aber trotzdem so tiefgründig und emotional, dass diese Geschichte wirklich unter die Haut geht. Die Thematik ist aber auch wirklich bedrückend und in meinen Augen von der Autorin richtig gut umgesetzt. Das Buch hat mich emotional sehr bewegt und wird wohl nicht mehr so schnell aus meinem Kopf verschwinden. Die Atmosphäre fand ich auch sehr gelungen. Ich hatte immer den Drang, weiterzulesen und mehr über diese Welt zu erfahren, denn tatsächlich spielt das Buch im Jahr 2034. Praktisch eine Dystopie und sehr gut vorstellbar. Mika mochte ich von Anfang an sehr, auch wenn er sich in manchen Situationen ziemlich naiv verhielt und ich gewünscht hätte, dass er vielleicht seine Entscheidungen hinterfragt. Aber das hat irgendwie gut zu seinem Charakter gepasst und ihn noch authentischer gemacht. Lynn war mir auch sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Natürlich entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden, die mich auch vollkommen überzeugt hat. Sie war einfach authentisch und richtig herzerwärmend! Fazit: Dieses Buch hat mich wirklich sehr positiv überrascht. Es hat mich von Anfang an mitgerissen und beinhaltet auch wichtige Thematiken, die beim Lesen unter die Haut gehen. Deshalb eine große Leseempfehlung von mir!

  • sandrasliteratur

    aus Nürnberg

    5/5

    21.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd und genial. Eine klare Leseempfehlung!

    Einfach wow. »Memories of Summer« ist eine bewegende und berührende Geschichte über das Spenden von Erinnerungen. Mika spendet seit er 16 ist so oft es geht seine Kindheitserinnerungen. Er braucht sie lange nicht so dringend wie andere Menschen und dafür ist die Memospende schließlich da. Unwichtige Erinnerungen werden den Spendern entnommen und den Menschen eingesetzt, die sie am meisten brauchen. Ein Wunderheilmittel gegen Depression. Damit ist Mika ein Lebensretter. Er sagt zwar immer, er spendet für den guten Zweck, aber eigentlich spendet er nur für sich selbst. Mit den alten Schinken in seinem Kopf kann er sowieso nichts anfangen. Mit dem Geld dagegen, das er für seine Spenden bekommt, kann er sich fast alles leisten, was er sich wünscht. Das neue Red Pad zum Beispiel, das mit seiner integrierten Learning Machine den Technikmarkt revolutioniert. Es weiß dadurch immer, was Mika gerade möchte und sorgt dafür, dass ihm nie wieder langweilig ist. Lynn, die er eben bei seiner Spende im Wartezimmer getroffen hat, versteht Mika nicht. Sie hält nicht viel von der Memospende, obwohl sie, dank ihrer Depression, eigentlich zu den Menschen gehört, die davon profitieren sollen. Sie behauptet Mika würde wichtige Erinnerungen gegen wertloses Zeug eintauschen. Mika könnte ihre Einwände einfach ignorieren, doch sie behauptet noch etwas, das Mika nicht so einfach verdrängen kann. Sie sagt sie kennt ihn schon lange und dass die zwei beste Freunde sind. Nun ja, als sie noch Kinder waren zumindest. Das Verrückte daran: Mika kennt Lynn nicht. Oder genauer gesagt: er hat keine Erinnerungen mehr an sie. Lynn sagt, das liegt an der Memospende, und auch wenn Mika sich nicht sicher sein kann, dass es nicht so ist, bleibt ihm jetzt sowieso keine Wahl mehr. Denn plötzlich braucht er das Geld, dass er durch die Spende bekommt, wirklich für wichtige Dinge. Und gerade dann soll er erfahren, dass die Memospende doch keine Möglichkeit ist auf Dauer gutes Geld zu verdienen. Unbestritten, dass allein dieser Plot schon genügend Stoff für eine mitreißende und spannende Geschichte gibt. Dennoch wird durch zahlreiche Twists und interessante Thematiken noch mal eins draufgelegt. Allein das Gedankenkino, dass sich durch die Geschichte in Gang setzt, ist so genial. Okay, vielleicht bin das auch nur ich, die die Thematik zerdenkt und weiterspinnt. Ich glaube es aber nicht. Auf alle Fälle ist »Memories of summer« eine ganz dringende Empfehlung.

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