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Skandal in Venedigs Opernhaus ›La Fenice‹: In der Pause vor dem letzten Akt der ›Traviata‹ wird der deutsche Stardirigent Helmut Wellauer tot aufgefunden. In seiner Garderobe riecht es nach Bittermandel – Zyankali. Ein großer Verlust für die Musikwelt und ein heikler Fall für Commissario Guido Brunetti. Und es scheint, als ob einige Leute allen Grund gehabt hätten, den Maestro unter die Erde zu bringen.
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
Bewertung
aus Gudensberg
5/5
24.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Ich war begeistert
Aus Zufall habe ich dieses Buch zum lesen geschenkt bekommen und war anhand des Buchcoffers erst skeptisch ob das mein Geschmack ist. Aber ich wurde angenehm überrascht das war toll und interessant geschrieben, habe mittlerweile viele Bücher von der Schriftstellerin besorgt. Bin begeistert und habe gelernt dass man Bücher nicht nur nach dem Einband beurteilen soll.
Bewertung
aus Wasserburg
5/5
05.06.2020
eBook (ePUB)
Donna Leon Venezianisches Finale Band 1
Donna Leons Debüt Roman „Venezianisches Finale“ ist der Auftakt der Reihe rund um den Polizisten Guido Brunetti, die mittlerweile 27 Teile schwer ist. (Ab dem 22.05.2019 sogar 28!).
Ich habe mich schwer getan ihn zu lesen, aber wenn man die Filme liebt, dann findet man sich auch in seinen Büchern wieder. Als ich es zu ende hatte, war ich traurig die Fortsetzung nicht weiter lesen zu können. Habe es richtig verschlungen.
Rosa | Buchgeschnipsel
5/5
29.08.2017
Buch (Taschenbuch)
Commissario Brunettis erster Fall Venezianisches Finale // Death at La Fenice, 1992
La Traviata ein Skandal vor dem letzten Akt setzt die venezianische Musikszene in Bestürzung. Der berühmte deutsche Dirigent Wellauer wird leblos in seiner Garderobe aufgefunden. Nun gilt es für Brunetti das Rätsel um den Maestro zu lösen.
Ein ruhiger, entspannter Thriller, ohne große Aufregung um den Tod an sich. Es lebt auf jeder Seite der Duft und die Magie Venedigs. Fast spürt man es auf der eigenen Haut.
MEIN KOMMENTAR: Ach, Brunetti. Was kann man schon sagen? Ein Sahnebonbon für die Seele. Die Leichtigkeit und Präzision in Donna Leons Werken ist einfach nur fantastisch. Man spürt Venedig, man fühlt venezianische Luft, Zeile um Zeile. Kein Charakter wird banal erzählt, man bekommt für jeden das richtige Gespür. Ein MUSS für jeden Krimi-Fan
Meine komplette Rezension mit Steckbrief hier: https://buchgeschnipsel.wordpress.com/2017/08/29/rezension-commissario-brunetti-ein-steckbrief/
Igelmanu
aus Mülheim
5/5
27.08.2015
Buch (Taschenbuch)
»Der Tod hatte die Züge des…
»Der Tod hatte die Züge des Mannes verzerrt, der in dem Sessel mitten im Zimmer lag. Seine Augen waren starr ins Leere gerichtet und die Lippen zu einer häßlichen Grimasse verzogen. Der Körper hing schwer zur einen Seite, der Kopf war gegen den Sesselrücken gepreßt. Auf der gestärkten, blendendweißen Hemdbrust waren Spritzer einer dunklen Flüssigkeit. Einen Augenblick dachte die Ärztin, es sei Blut. Sie trat näher und roch mehr, als daß sie es sah, den Kaffee. Der andere Geruch, der sich mit dem des Kaffees vermischte, war ebenso eindeutig. Es war der durchdringende, säuerliche Geruch nach bitteren Mandeln, über den sie bislang nur gelesen hatte.« An diesem Abend wird die Pause vor dem letzten Akt von „La Traviata“ in Venedigs Opernhaus „La Fenice“ ungewöhnlich lang, denn das Publikum wartet vergeblich auf die Rückkehr des deutschen Stardirigenten Helmut Wellauer, der tot in seiner Garderobe liegt. Der durchdringende Geruch von Zyankali lässt keinen Zweifel aufkommen, dass Wellauer ermordet wurde. Die Musikwelt trauert und Commissario Brunettis Vorgesetzter erklärt deutlich, dass sich die Stadt Venedig einen solchen Skandal – den Mord an einem der berühmtesten Künstler unserer Zeit – nicht erlauben kann! Brunetti, der sich nicht nur „mit den üblichen Verdächtigen“ befassen will, erkennt schnell, dass der Maestro so einigen Leuten Grund gegeben hatte, ihn zu hassen… Das war ein Krimi ganz nach meinem Geschmack! Brunetti ist mir als Charakter sehr sympathisch. Er gehört nicht zu der Sorte von Ermittlern, die sich – durch irgendein schreckliches Erlebnis traumatisiert oder völlig desillusioniert – durch den Tag quälen. Brunetti mag sein Leben, seine Stadt und seinen Beruf. Er liebt seine Familie, gute Bücher und guten Wein. Dabei geht er aber durchaus nicht unkritisch durch die Welt, bildet sich seine eigene Meinung und steht auch dazu. Ein intelligenter Mann, der mir mit seiner trockenen und oftmals ironischen Art ans Herz gewachsen ist. »Brunetti? … Warum machen Sie keine Notizen?« Brunetti erlaubte sich die Andeutung eines Lächelns. »Oh, ich vergesse nie etwas von dem, was Sie sagen, Signore.« Sehr gefielen mir auch die vielen Details und Beschreibungen, die Venedig deutlich vor meinen Augen erscheinen ließen. Zusammen mit der schillernden Welt der Opernbühne ergab das ein wunderschönes und verlockendes Szenario. Doch werden nicht nur die schönen Bilder Venedigs gezeigt, auch die dunklen Flecken kommen nicht zu kurz, die Makel, die es in der Stadt und auch in der Gesellschaft gibt. Den Fall fand ich hochinteressant und vielschichtig, die Auflösung schlüssig. Das Ende sagte mir sehr zu und begeisterte mich noch mehr für Commissario Brunetti. Fazit: Intelligenter und anspruchsvoller Krimi mit einem sehr sympathischen Ermittler und vor toller Kulisse. »Ich dachte, Sie wollen vielleicht mit den Sängern sprechen, Commissario. Da habe ich sie gebeten, oben zu warten. Es schien ihnen nicht zu gefallen…« Opernsänger, dachte Brunetti, und wiederholte es noch einmal: Opernsänger. … »Wer war am ungeduldigsten, Follin?«, fragte Brunetti, als sie oben angelangt waren. »Die Sopranistin, Signora Petrelli«, antwortete Follin und deutete rechts den Korridor hinunter auf eine Tür ganz am Ende. »Gut«, sagte Brunetti und wandte sich nach links. »Dann heben wir uns Signora Petrelli bis zum Schluß auf.«
Igelmanu66
aus Mülheim
5/5
27.08.2015
Buch (Taschenbuch)
Commissario Brunettis erster Fall
»Der Tod hatte die Züge des Mannes verzerrt, der in dem Sessel mitten im Zimmer lag. Seine Augen waren starr ins Leere gerichtet und die Lippen zu einer häßlichen Grimasse verzogen. Der Körper hing schwer zur einen Seite, der Kopf war gegen den Sesselrücken gepreßt. Auf der gestärkten, blendendweißen Hemdbrust waren Spritzer einer dunklen Flüssigkeit. Einen Augenblick dachte die Ärztin, es sei Blut. Sie trat näher und roch mehr, als daß sie es sah, den Kaffee. Der andere Geruch, der sich mit dem des Kaffees vermischte, war ebenso eindeutig. Es war der durchdringende, säuerliche Geruch nach bitteren Mandeln, über den sie bislang nur gelesen hatte.«
An diesem Abend wird die Pause vor dem letzten Akt von La Traviata in Venedigs Opernhaus La Fenice ungewöhnlich lang, denn das Publikum wartet vergeblich auf die Rückkehr des deutschen Stardirigenten Helmut Wellauer, der tot in seiner Garderobe liegt. Der durchdringende Geruch von Zyankali lässt keinen Zweifel aufkommen, dass Wellauer ermordet wurde. Die Musikwelt trauert und Commissario Brunettis Vorgesetzter erklärt deutlich, dass sich die Stadt Venedig einen solchen Skandal den Mord an einem der berühmtesten Künstler unserer Zeit nicht erlauben kann!
Brunetti, der sich nicht nur mit den üblichen Verdächtigen befassen will, erkennt schnell, dass der Maestro so einigen Leuten Grund gegeben hatte, ihn zu hassen
Das war ein Krimi ganz nach meinem Geschmack! Brunetti ist mir als Charakter sehr sympathisch. Er gehört nicht zu der Sorte von Ermittlern, die sich durch irgendein schreckliches Erlebnis traumatisiert oder völlig desillusioniert durch den Tag quälen. Brunetti mag sein Leben, seine Stadt und seinen Beruf. Er liebt seine Familie, gute Bücher und guten Wein. Dabei geht er aber durchaus nicht unkritisch durch die Welt, bildet sich seine eigene Meinung und steht auch dazu. Ein intelligenter Mann, der mir mit seiner trockenen und oftmals ironischen Art ans Herz gewachsen ist.
»Brunetti? Warum machen Sie keine Notizen?« Brunetti erlaubte sich die Andeutung eines Lächelns. »Oh, ich vergesse nie etwas von dem, was Sie sagen, Signore.«
Sehr gefielen mir auch die vielen Details und Beschreibungen, die Venedig deutlich vor meinen Augen erscheinen ließen. Zusammen mit der schillernden Welt der Opernbühne ergab das ein wunderschönes und verlockendes Szenario. Doch werden nicht nur die schönen Bilder Venedigs gezeigt, auch die dunklen Flecken kommen nicht zu kurz, die Makel, die es in der Stadt und auch in der Gesellschaft gibt. Den Fall fand ich hochinteressant und vielschichtig, die Auflösung schlüssig. Das Ende sagte mir sehr zu und begeisterte mich noch mehr für Commissario Brunetti.
Fazit: Intelligenter und anspruchsvoller Krimi mit einem sehr sympathischen Ermittler und vor toller Kulisse.
»Ich dachte, Sie wollen vielleicht mit den Sängern sprechen, Commissario. Da habe ich sie gebeten, oben zu warten. Es schien ihnen nicht zu gefallen « Opernsänger, dachte Brunetti, und wiederholte es noch einmal: Opernsänger.
»Wer war am ungeduldigsten, Follin?«, fragte Brunetti, als sie oben angelangt waren.
»Die Sopranistin, Signora Petrelli«, antwortete Follin und deutete rechts den Korridor hinunter auf eine Tür ganz am Ende.
»Gut«, sagte Brunetti und wandte sich nach links. »Dann heben wir uns Signora Petrelli bis zum Schluß auf.«
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