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Das Glashotel Roman | Dein Leben kann mehr, als Dein Plan von ihm - der Bestseller aus den USA

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/3 cm

Gewicht

284 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Glas Hotel

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

2710000958239

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,7/12,3/3 cm

Gewicht

284 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Glas Hotel

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

2710000958239

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: Info@Ullstein-Buchverlage.de

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  • Vicky

    5/5

    21.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Glashotel

    Als Vincent noch klein war ist ihre Mutter verschwunden. Einige Jahre später verliert sie auch ihren Vater. Zu ihrem Halbbruder hat sie nur unregelmäßig Kontakt und als sie in einem mysteriösen Luxushotel als Barkeeperin anfängt, kann sie sich nicht vorstellen, dass das in ihrem Leben alles gewesen sein soll. Wie es der Zufall will trifft sie dort auf Hotelbesitzer und Investor Jonathan Alkaitis, den sie kurzerhand, auf seine Einladung hin, nach New York begleitet. Vincent wird die Tür zu einer Welt eröffnet, von der sie nichts gewusst hat. Die Bilder der unterschiedlichen Lebenswelten als voneinander abgeschnittenen Bereiche, die man erst wahrnimmt, wenn man ein Teil von ihnen ist, hat die Autorin faszinierend dargestellt. "Das Königreich des Geldes" im Kontrst zum "Schattenland", in welches ein anderer Charakter fällt nachdem dieser all seine Ersparnisse verloren hat. Die Blindheit der Lebenswelten einander gegenüber, wird gekonnt durchs ganze Buch gestreut (z.B. als eine Freundin Vincents anmerkt, dass sie ihren Bodyguard schon gar nicht mehr wahrnimmt). Auch die Konstruktion anderer Lebensbereiche, wie das "Gegenleben" welches, ähnlich wie Träume, nur im Kopf stattfindet und eine Flucht aus der Realität darstellt. Obwohl ich wenig über die Handlung gesagt habe, heißt das nicht, dass nicht viel passiert. Ganz im Gegenteil. Das Buch ist vollgepackt mit Ereignissen, Charakteren und wechselnden Narrativen. Teilweise werden Fragen aufgeworfen und später einfach in einem Nebensatz beantwortet. Das alles lässt mich verstehen, wieso manche Leute dieses Buch nicht mögen oder einfach überladen finden. Mir ging es nicht so. Mandel hat meiner Meinung nach so gekonnt alle Geschichten miteinander verflochten, dass ich nie verwirrt war, dafür das Buch aber kaum aus der Hand legen konnte.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    14.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eintauchen in die "Welt des Geldes"

    Ich bin hellauf begeistert von dem Roman "Das Glashotel" Sobald man richtig in die Geschichte und dem eigenen Erzählstil der Autorin eingetaucht ist, ist die Geschichte wirklich fabelhaft. Dabei verknüpft die Autorin die Lebenswege zahlreicher Figuren, die ihren Beginn in schicksalshaften Begegnungen im Glashotel, durchaus geschickt und verspielt. Vincent, eine junge Frau die ihre Mutter verloren hat, spielt dabei dir Hauptrolle, die allerdings doch recht "heimatlos" und entwurzelt wirkt. Ihr Halbbruder Paul ist dabei am Rande mit seiner Selbstbezogen und Selbstverliebtbeit nicht als Sympathieträger umschrieben. Die Aufgliederung des Buches in mehrere Welten bzw Leben (Welt des Geldes, Gegenleben etc) ist dabei mehr als aussagekräftig und interessant. Mir gefiel auch das Cover und die Aufmachung des Buches sehr gut. Ich würde das Buch sofort wieder lesen!

  • Bewertung

    5/5

    31.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein selten gewordener großer Roman

    Vincent führt ein komfortables Leben. Als Gefährtin des New Yorker Finanzmagnaten Jonathan Alkaitis - der sie in der Öffentlichkeit als seine Frau ausgibt - erfährt sie die Vorzüge, die mit kompletter finanzieller Freiheit einhergehen. Dann allerdings schlägt die Finanzkrise zu, Alkaitis verliert sein Vermögen (und in Folge eines Finanzskandals seine Freiheit) und Vincent wird zurückgeworfen in eine allgemeine Unsicherheit, die sie als junge Erwachsene in ihrer Vergangenheit zurückgelassen hatte. “Das Glashotel” lässt - zumindest am Anfang - offen, wer eigentlich der Protagonist der Handlung ist. Ähnlich wie die Handlung durch die Jahre und Spielorte der Handlung mäandert, wechselt auch die Perspektive, verschiedene Akteure rücken in den Vordergrund. Alle Charaktere werden als intelligent, redegewandt, reflektiert, unnahbar eingeführt - wirken dabei aber grundsätzlich latent unsympathisch. Und analog zur durch die Charaktere ausgestrahlte Grundkühle, geht mit der Prosa Emily St. John Mandels eine gleichfalls kühle nüchterne Eleganz einher, die geschickt die verschiedenen Handlungsstränge, verteilt auch auf mehrere Zeitperioden, miteinander verknüpft. “Das Glashotel” ist ein fantastischer Roman, der sicherlich auch bei einem zweiten oder dritten Lesen fesselt; für den Augenblick gehört er aber definitiv auf jede aktuelle Leseliste!

  • darkola77

    5/5

    25.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufstieg, Fall und Untergang: Denn nobel geht die Welt zugrunde

    Emily St. John Mandel erzählt in „Das Licht der letzten Tage“ eine Geschichte des Weltuntergangs, und auch in „Das Glashotel“ bricht eine Welt zusammen – wenn auch ganz anders. Vincent und Paul haben denkbar schlechte Startbedingungen in das Erwachsenenwerden: das Verschwinden der Mutter, das zu einer Entwurzelung von der Familie führt, Drogensucht, Tristesse, finanzielle Nöte. Den Wendepunkt bringt für Vincent die Arbeit in dem „Glashotel“ in ihrem Heimatort Caiette, welches zum Ausgangspunkt ihres rasanten sozialen Aufstiegs an der Seite von Jonathan Alkaitis wird. Das, was dann folgt, könnte der Traum von Cinderella sein, das Leben in der Märchenwelt. Doch Geld täuscht nicht über fehlende Gefühle, die verlorene Freiheit eines Verharrens im goldenen Käfig hinweg. Und, wann war das Sprichwort jemals treffender: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ – hier im wahrsten Wortsinne. Bis zu diesem Zeitpunkt könnte der Leserin und dem Leser die Geschichte nur allzu bekannt vorkommen, doch wartet Emily St. John Mandel mit einem Bruch auf, der sich auch in der Erzählung durch einen Sprung in Figurenperspektive und Zeitebene widerspiegelt. Denn hier kommt er nun: der besagte Weltuntergang, eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes, die zahlreiche Existenzen vernichtet und auch Vincent aus dem „Königreich des Geldes“ vertreibt. Doch damit nicht genug, die wohl größte Überraschung erwartet uns im letzten Drittel der Erzählung: Eine metaphysische Ebene erhält Einzug in das Geschehen. Was für ein Kunstgriff, ich bin begeistert! Der Roman sperrt sich so gegen die Einordnung in gängige Kategorien und eröffnet zugleich eine Bedeutungsebene und eine verborgene „Gegenwelt“, die weit über das Offensichtliche und Sichtbare hinausgeht – und mich als Leserin sehr berührt hat. Damit ist „Das Glashotel“ für mich vor allem eines und zugleich so viel: ungewöhnlich in Aufbau und Inhalt, vielschichtig in Bedeutung und Aussage – und ein Leseerlebnis so kostbar, wertvoll und unerwartet wie ein Luxushotel in den Einsamkeiten der kanadischen Westküste.

  • Jessi

    5/5

    20.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die (un)schöne Welt des S(ch)eins

    Der Beginn und auch der erste Abschnitt über Paul hat mich ehrlich gesagt kaum gefesselt, sondern sogar mehr verwirrt. Ich hatte keinen richtigen Zugang und auch, wenn es sehr gut geschrieben war, hat es so wenig Spaß gemacht. Aber dann kam Vincent. Vincent ist nicht alleine nur deshalb interessant, weil sie eine Frau ist (im Laufe des Romans kam ich nicht umhin, Vincent für einen recht schönen Mädchennamen zu halten – wenngleich ich meine Tochter niemals so nennen würde). Sie wirkt stark und zäh, doch im Laufe der Erzählung sieht man, dass sie auch verletzlich und fast schon kindlich sein kann. Ihr permanentes Wandeln zwischen den Welten wirkt wie ein Drahtseilakt. Auch Jonathan Alkaitis birgt eine gewisse Faszination, wobei diese immer mehr verblasst, wie der Charakter an sich. Vermutlich ist das so gewollt und auch gekonnt umgesetzt. Der Verlauf, den diese Figur nimmt, ist tragisch, faszinierend und düster zugleich. Man erlebt dies, als wäre man eine Art Voyeur, der in die intimen, bitteren Bereiche einer gescheiterten Persönlichkeit. Man lernt auch eine Fülle an Nebencharakteren kennen. Die einen spielen eine wichtigere Rolle als andere. Die einen sind Sympathieträger, die anderen nicht und wieder andere wechseln diese beiden Schubladen. Sie halten die Geschichte zusätzlich lebendig und erheitern die ein oder andere düstere Atmosphäre oder tun genau das Gegenteil davon. Emily St. John Mandel weiß diese Figuren ganz genau einzusetzen. Tatsächlich hatte ich mir mehr Abschnitte über das imposante Glashotel gewünscht, aber wenn man dieses Gebäude als Sinnbild, als Konstrukt der Welt des Seins und Scheins sieht, passt es dennoch sehr gut. Auch Paul rückt am Ende wieder mehr in den Fokus und dieses Mal ist er nicht mehr so mysteriös, sondern ein vom Leben gezeichneter Mensch. Obwohl ich am Anfang nur wenig Sympathie für ihn übrig hatte, kam ich am Ende nicht umhin, ein wenig Mitleid für ihn zu empfinden. Nach der anfänglichen Schwierigkeit habe ich in den Lesefluss gefunden und wollte stellenweise das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist ein bisschen wie das Leben: Licht und Schatten wechseln sich ab. Doch zwei Botschaften habe ich am deutlichsten herausgelesen: Lebe im Hier und Jetzt, aber vertraue niemandem blind, ohne dir eine eigene Meinung gebildet zu haben. Das Cover hat mir auch sehr gut gefallen. Etwas verträumt, etwas düster. Genau die richtige Atmosphäre für dieses Buch. Ein bisschen gestunken hat der Einband, aber das ist schnell verflogen und wenn man das Buch aus dem Laden holt, wird man davon sicherlich nichts mehr merken.

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