Wenn Liebe zur Obsession wird und Rache zum blutigen Wahn ...
Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
5/5
14.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Sehr spannend und clever konstruiert
Da mich Thriller aus der Feder von Andreas Gruber immer überzeugen konnten, griff ich zu „Herzgrab“, erschienen bei Goldmann. Dieses Buch ist eine Neuauflage eines 2013 veröffentlichten Buches des Autors, doch ich bin sehr froh, dass Goldmann diese Neuauflage in neuem Gewand nochmals auf den Markt brachte, denn diese Reihe ist bis dato komplett an mir vorbeigegangen.
Andreas Gruber hat in diesem Thriller wieder alle Zutaten perfekt gemixt: eine runde, durch und durch spannende Storyline, Charaktere mit Ecken und Kanten und ein fantastisches Setting. Der Fall war clever konstruiert und wies zu keinem Zeitpunkt Längen im Storytelling auf, und so folgte ich Elena, Peter und Dino atemlos durch die Toskana, auf der Spur einer Vermissten und eines exzentrischen Malers. Der Weg dorthin war spannend, und es gab einige blutige Morde, die, wie vom Autor gewohnt, detailliert geschildert werden. Die Mafia-Vibes geben dem Ganzen dann noch zusätzliche Spannung. So schaffte es der Autor, den Spannungsbogen kontinuierlich ansteigen zu lassen.
Mit der Konstellation zwischen Elena, Peter und dessen Partner Dino garnierte der Autor seinen spannenden Plot noch mit einer interessanten Sidestory, die viel Wortwitz und Neckereien enthält. Dabei schuf er Charaktere mit Ecken und Kanten, die auch einmal Fehler machen. Keiner ist perfekt, doch das macht sie nur interessanter.
Somit ist „Herzgrab“ ein flüssig erzählter, spannender und vor allem authentischer Thriller, den ich jedem mit 4,5 von 5 Sternen nur weiterempfehlen kann.
Petti
Thalia Book Circle Community
5/5
14.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannend von Anfang bis Ende!
Peter Gerink ist Ermittler beim BKA in Wien, seine Frau Elena Gerink ist Privatdetektivin. Privat läuft es gerade nicht so gut. Aber trotzdem vermittelt Peter seiner Frau eine Klientin. So kommt es das Beide zwar getrennt von einander ermitteln, aber Peter sucht die verschwundene Tante und Elena den vermeintlich freiwillig verschwundenen Vater von Monika Del Veccio.
Schon am Anfang war die Spannung sehr hoch. Gruber wechselt in den Kapiteln immer abwechselnd zwischen Peter und Elena, bis dann beide aufeinander treffen.
Ich konnte mich sofort in die Geschichte hineinfinden. Die Beschreibungen waren recht realistisch, wie auch die einzelnen Charaktere.
Peter Gerink, der mit seinem Partner Dino Scattoza eigentlich gar nicht mehr zusammenarbeiten will. Sich aber trotzdem zusammenrauft.
Dino Scatozza, ist Peters Partner und eigentlich auch sein Freund. Er lässt nicht anbrennen und hat oft wechselnde Freundinnen und macht auch vor Elena nicht halt.
Elena Gerink, hat einen Fehler begangen, Peter mit Dino betrogen und dieser hat die Beiden dann erwischt.
Das sind Handlungen, die auch im wahren leben passieren können. Aber auch die weiteren Personen in diesem Buch handeln überwiegend nachvollziehbar. Auch wenn die Geschichte zwischendurch etwas grausam/makaber wird.
Im letzten Drittel steigt dann die Spannung nochmal extrem an und ich musste dieses in einem Stück lesen. Ab da gab es einige Begebenheiten mit denen ich nicht gerechnet habe, bis es dann zur finalen Auflösung der ganzen Geschichte kommt.
Fazit: Auch mit der neuen Buchreihe hat Andreas Gruber mir ein Lesevergnügen bereitet. Dieser Thriller ist zu 100% lesenswert. Den zweiten Band habe ich mir sofort ebenfalls besorgt.
thrillertopia
5/5
05.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Perfekte Handlungsstränge mit Spannung pur
Was für eine Berg- und Talfahrt auf der Reise von Wien nach Italien. Spannung pur, dazu dieser geniale Schreibstil. Das Buch hat mich auf jeden Fall gepackt und ich bin sehr froh, endlich etwas von Andreas Gruber gelesen zu haben.
Die beiden Handlungsstränge und die Rückblenden waren gut konzipiert. Es ging blutig zu, was genau meinem Geschmack entspricht. Die Ermittler haben mir gut gefallen, sie wirkten sehr authentisch, und ich hatte das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein, als hätte ich ihnen über die Schulter geblickt. Bis ins kleinste Detail war ich an der Seite der Ermittler und hätte selbst nicht gewusst, wie ich den Fall hätte lösen können.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
Azyria Sun
5/5
04.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Pageturner damals wie…
Ein Pageturner damals wie heute Worum geht’s? Privatdetektivin Elena Gerink bekommt den Auftrag, den verschwundenen, weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio zu finden. Gleichzeitig landet bei Peter Gerink, Elenas getrennt lebendem Mann und BKA-Spezialist, der Vermisstenfall der jungen Teresa Del Vecchio auf dem Tisch. Zwei Fälle, ein Name, zwei Ermittler, die sich privat am liebsten aus dem Weg gehen würden. Doch die Spuren führen sie beide nach Italien, wo sich ihre Ermittlungen unweigerlich kreuzen. Meine Meinung: Ich sags mal direkt: Ich habe wirklich keine Ahnung, wie es passieren konnte, dass ich jahrelang an Gruber vorbeigelesen habe. „Herzgrab“ war mein Einstieg, und dieses wiederaufgelegte Biest von einem Thriller hat mich sofort überrollt. Der Stil: eindrucksvoll, atmosphärisch, messerscharf. Diese Art von Schreibe, die dich ohne Rücksicht auf Schlaf, Essen oder soziale Verpflichtungen in den Seiten festhält. Und obwohl die Erstauflage fast 15 Jahre alt ist, wirkt hier nichts aufgewärmt – eher wie ein frisch geschärftes Skalpell. Die Figurenkonstellation ist pures Dynamit. Elena, Privatdetektivin, offiziell zwar mit Peter verheiratet, praktisch aber getrennt. Peter, BKA-Ermittler, unterwegs mit seinem Partner Scatozza, dem Typen, mit dem Elena ihren One-Night-Stand hatte. Und als würde das nicht schon genug Sprengstoff liefern, kommt auch noch Lisa ins Spiel: Staatsanwältin, Peters und Scatozzas Vorgesetzte und gleichzeitig Elenas große Schwester. Ein Geflecht, so herrlich gespannt wie ein Drahtseil kurz vorm Reißen. Zwischen all den Ermittlungen vibriert es ständig unter der Oberfläche. Und nun zu den Fällen. Wir haben alles, wirklich alles: Entführung, Kunstwahnsinn, Familiengeheimnisse, Obsessionen, verzerrte Loyalitäten. Die Schauplätze in Siena und Florenz wirken wie düstere, prachtvolle Kulissen eines Films, in dem man ständig das Gefühl hat, hinter der nächsten Ecke könnte wieder ein Del Vecchio lauern. Dieser Familienclan ist abgeschottet, elitär, ohne Mafialabel, aber mit vibrierender Intensität, die an die großen Familiendramen erinnert. Außerdem haben wir gefährliche Personen aus der Stasi-Zeit. Die Ermittlungen führen tief hinein in versteckte Orte, Ateliers, eine Familiengruft, alte Mauern, aber auch in die herrliche Landschaft Italiens. Ich will nicht spoilern, also reiße ich mich zusammen. Nur so viel: es hat mich einfach gepackt. Von der ersten Seite an. Ich mochte die Protagonisten, die amüsanten Zwischensezenen, aber genauso die blutigen Teile. Es war spannend, es war fesselnd, es war mitreißend und es hat mir so viel Lust auf mehr von dem Autor gemacht. Das Buch hatte mich beim Lesen total hineingezogen in seine Welt. Der Showdown hat die Spannungskurve dann endgültig explodieren lassen. Ein Buch, das mich von der ersten Seite an gepackt hat und mich erst wieder losgelassen hat, als es vorbei war. Und jetzt brauche ich den nächsten Teil um Elena und Peter – sofort. Ein Pageturner? Komplett. Zeitlos? Ebenfalls. Also ja: Lest es. Fazit: „Herzgrab“ von Andreas Gruber liefert Spannung, Tempo und eine Ermittlerdynamik, die sowohl knallt als auch emotional trägt. Ein Thriller, der auch Jahre nach seiner Erstveröffentlichung packt wie am ersten Tag. Für mich eindeutig: 5 Sterne.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
04.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Pageturner damals wie heute
Worum geht’s?
Privatdetektivin Elena Gerink bekommt den Auftrag, den verschwundenen, weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio zu finden. Gleichzeitig landet bei Peter Gerink, Elenas getrennt lebendem Mann und BKA-Spezialist, der Vermisstenfall der jungen Teresa Del Vecchio auf dem Tisch. Zwei Fälle, ein Name, zwei Ermittler, die sich privat am liebsten aus dem Weg gehen würden. Doch die Spuren führen sie beide nach Italien, wo sich ihre Ermittlungen unweigerlich kreuzen.
Meine Meinung:
Ich sags mal direkt: Ich habe wirklich keine Ahnung, wie es passieren konnte, dass ich jahrelang an Gruber vorbeigelesen habe. „Herzgrab“ war mein Einstieg, und dieses wiederaufgelegte Biest von einem Thriller hat mich sofort überrollt. Der Stil: eindrucksvoll, atmosphärisch, messerscharf. Diese Art von Schreibe, die dich ohne Rücksicht auf Schlaf, Essen oder soziale Verpflichtungen in den Seiten festhält. Und obwohl die Erstauflage fast 15 Jahre alt ist, wirkt hier nichts aufgewärmt – eher wie ein frisch geschärftes Skalpell.
Die Figurenkonstellation ist pures Dynamit. Elena, Privatdetektivin, offiziell zwar mit Peter verheiratet, praktisch aber getrennt. Peter, BKA-Ermittler, unterwegs mit seinem Partner Scatozza, dem Typen, mit dem Elena ihren One-Night-Stand hatte. Und als würde das nicht schon genug Sprengstoff liefern, kommt auch noch Lisa ins Spiel: Staatsanwältin, Peters und Scatozzas Vorgesetzte und gleichzeitig Elenas große Schwester. Ein Geflecht, so herrlich gespannt wie ein Drahtseil kurz vorm Reißen. Zwischen all den Ermittlungen vibriert es ständig unter der Oberfläche.
Und nun zu den Fällen. Wir haben alles, wirklich alles: Entführung, Kunstwahnsinn, Familiengeheimnisse, Obsessionen, verzerrte Loyalitäten. Die Schauplätze in Siena und Florenz wirken wie düstere, prachtvolle Kulissen eines Films, in dem man ständig das Gefühl hat, hinter der nächsten Ecke könnte wieder ein Del Vecchio lauern. Dieser Familienclan ist abgeschottet, elitär, ohne Mafialabel, aber mit vibrierender Intensität, die an die großen Familiendramen erinnert. Außerdem haben wir gefährliche Personen aus der Stasi-Zeit. Die Ermittlungen führen tief hinein in versteckte Orte, Ateliers, eine Familiengruft, alte Mauern, aber auch in die herrliche Landschaft Italiens.
Ich will nicht spoilern, also reiße ich mich zusammen. Nur so viel: es hat mich einfach gepackt. Von der ersten Seite an. Ich mochte die Protagonisten, die amüsanten Zwischensezenen, aber genauso die blutigen Teile. Es war spannend, es war fesselnd, es war mitreißend und es hat mir so viel Lust auf mehr von dem Autor gemacht. Das Buch hatte mich beim Lesen total hineingezogen in seine Welt. Der Showdown hat die Spannungskurve dann endgültig explodieren lassen. Ein Buch, das mich von der ersten Seite an gepackt hat und mich erst wieder losgelassen hat, als es vorbei war. Und jetzt brauche ich den nächsten Teil um Elena und Peter – sofort.
Ein Pageturner? Komplett. Zeitlos? Ebenfalls. Also ja: Lest es.
Fazit:
„Herzgrab“ von Andreas Gruber liefert Spannung, Tempo und eine Ermittlerdynamik, die sowohl knallt als auch emotional trägt. Ein Thriller, der auch Jahre nach seiner Erstveröffentlichung packt wie am ersten Tag.
Für mich eindeutig: 5 Sterne.
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