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Gebraucht Band 3

Einer muss doch anfangen! Das Leben der Sophie Scholl

15

8,25 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.03.2021

Abbildungen

mit zahlreichen schwarzweissen Fotos

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,8/12,3/2 cm

Gewicht

260 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000888345

Beschreibung

Rezension

»... die Lektüre dieses klaren Werkes sollte man nicht auslassen.« ("Welt am Sonntag kompakt")
»Eine zutiefst einfühlsame Biografie der unvergessenen Sophie Scholl.« ("Leipziger Zeitung")
»Ein ausgezeichnetes Buch über ein mutiges Leben.« ("KirchenZeitung für das Bistum Hildesheim")
»Werner Milsteins sachbetonte, aufrüttelnde, spannend und eingängig erzählte Scholl-Biografie […] zeigt [...], dass auch heute niemand um die großen existenziellen und philosophischen Kernfragen herumkommt. « ("Deutschlandfunk")
»Der lebendige Schreibstil und die szenischen Beschreibungen machen das Buch zu einer einfühlsamen und leicht zugänglichen Biografie.« ("G - Geschichte (5/2021)")
»Mit seinem klaren Erzählstil und den zahlreichen Zitaten, Fotos und Querverweisen bietet Milsteins Biografie eine gute Einstiegslektüre für jugendliche Leser*innen.« ("Stadtkind Hannover")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.03.2021

Abbildungen

mit zahlreichen schwarzweissen Fotos

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,8/12,3/2 cm

Gewicht

260 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000888345

Herstelleradresse

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28, 81673 München, DE
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Ratingen

    5/5

    29.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Auf den Spuren von Sophie Scholl

    Mit diesem Buch erhält man einen umfassenden Einblick in das Leben von Lina Sofie Scholl, die als Sophie Scholl in die Geschichtsbücher einging. Ihr Leben wurde hier in kurze Kapitel eingeteilt, die sich leicht lesen lassen. In jedem Kapitel sind passende Bilder der Familie, von Freunden, den Örtlichkeiten und vieles mehr zu finden. Die geschichtlichen Hintergründe und das Leben von Sophie wurden hier gut miteinander verbunden. Sehr überrascht war ich zu erfahren, dass Sophie Jungmädelschaftführerin war und auch ihre Geschwister sich für den Nationalsozialismus begeisterten, da die Nationalsozialisten geschickt die Phase der Pubertät nutzten, um die Jugend auf ihre Seite zu ziehen. Die zahlreichen Informationen über die gesamte Familie Scholl, die Entstehung der Weißen Rose und deren Hintergründe lesen sich ein wenig wie ein Geschichtsbuch, aber ein äußerst interessantes Geschichtsbuch, das man gerne liest und das sich zu lesen lohnt.

  • Sandra R

    aus Neu-Ulm

    5/5

    24.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sophie Scholls Leben

    Wer Sophie Scholl ist, das weiß wohl jeder. Viele sehen sie als DIE Symbolfigur des Widerstands gegen Hitler und den Nationalsozialismus. Doch kaum einer kennt Sophies Werdegang und (bedeudente wenn auch kurze) Lebensgeschichte im Gesamten. Werner Milstein (*1955, studierter Theologe und Philsoph) gibt seinem Werk "Einer muss doch anfangen!" einen Einblick hinter den Mythos des mutigen Mädchens. Er zeigt auf, was Sophie zu ihrem Schaffen geführt hat, wie sie ihr Leben geführt hat und was sie auf dem Weg zur weißen Rose erlebt habt. Die Zielgruppe des Buchs sind in erster Linie Kinder und Jugendliche: Man merkt, dass der Autor von Sophies Persönlichkeit und Mut begeistert ist und den jungen Lesern aufzeigen möchte, dass Mut, ein "harter" (wacher) Geist und ein weiches Herz Werte sind die ihm wichtig sind und die heutzutage mindestens genauso wichtig sind wie damals. Dabei ist seine Erzählweise stets leicht, flüssig und gut zu lesen und ich könnte mir gut vorstellen, dass das Buch eine sehr gute Unterrichtslektüre darstellt, insbesondere weil es so geradlinig ist und sich nicht mit Nebengeschichten oder zu langen Akten beschäfigt. Im Gegenteil, Milsteins Schreibart ist klar, direkt, prägnant, sodass ich mir das Geschehene praktisch direkt und unverblümt vor meinem inneren Auge vorstellen konnte. In der Biographie wird Sophie als starkes, tapferes Mädchen mit einem großen Gerechtigkeitssinn dargestellt, was sie - trotz ihrer anfänglichen Mitgliedschaft beim BDM - später zur Weißen Rose führen wird. Sie lässt sich von nichts und niemandem klein kriegen und hat ihren eigenen Kopf: "Ich will mich nicht immer bilden - ich will mich ab und zu austoben". Bis zum Schluss bleibt sie sich und ihrer Meinung treu, auch wenn ihr ihr Tod immer wieder angedroht wird. Die vielschichtige Biographie ist mit zahlreichen Zitaten, Fotos und Querverweisen gespickt. Dadurch kann ich mir durchaus vorstellen, dass der Wunsch des Autors - dass das Buch eine Hilfe zur Orientierung darstellt - tatsächlich wahr wird. Dazu musste er Sophie aber eben auch etwas idealisieren, das mag dem einen oder anderen Leser vielleicht hier und da etwas stören. Nichtdestotroz ist das Werk empfehlenswert und kommt - wie ich finde - zur richtigen Zeit! Es ist eine FARCE, dass sich selbst ernannte Corona-Wiederstandskämpfer als Sophie Scholl bezeichnen oder ihren Namen für Querdenkerdemos verwenden. Mit diesem Buch sollte jedem geneigten Leser klar werden, dass jegliche Vergleiche absolut widerwärtig sind. Denn Milstein zeigt ausführlich auf, was Sophie Scholl durchmachen musste. Man bedenke: Sie hat (nur!) Flugblätter verteilt und beispielsweise keinen Mord begangen. Trotzdem wurde sie deswegen am 22.2.1943 hingerichtet. Ihr Leben war von Angst und Sorge gezeichnet, sie konnte sich nirgendwo sicher fühlen. Das ist kein Vergleich zu den Corona Querdenkern, die in ihrem Demo und Freiheitsrecht nie beschnitten wurden!

  • Yvonne S.

    aus Coburg

    5/5

    22.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ihr Erbe ruht in uns allen

    Und wenn die Sonne untergeht, möchte ich wissen, dass ich mit mir im Reinen bin! by lesehungrig Dieses Buch ist keine leichte Lektüre. Der Schreibstil liest sich minimalistisch, unaufgeregt und überwiegend neutral, was es mir als Leser erleichtert, alles mit etwas Distanz zu erfassen. Emotionen kommen immer dann ins Spiel, sobald Texte von Sophie zitiert werden. Ihre „Stimme“ im Buch ist von einer Wärme und Sehnsucht geprägt, die mich tief berührt, ebenso wie ihre Zeichnungen. Gerade die Schlichtheit der Worte macht mich beim Lesen angreifbar. Diese grauenvolle Zeit hat es nicht nötig, ihre Sprache aufzublähen und im Text wird auf jedes nutzlose Wort verzichtet. In allem liegt ein Anfang: Ich erhalte Einblicke in das Leben von Sophies Eltern und deren Familiengründung. Schon 1926 musste die Familie Scholl einen unermesslichen Verlust hinnehmen, an dem heute noch manche Familien zerbrechen. Das Buch führt mir vor Augen, welche Menschen Sophie geprägt und inspiriert haben. Allen voran ihr Elternhaus und ihre Geschwister samt Freunden, Lehrern und Künstlern. Überhaupt hatte die Kunst einen hohen Stellenwert im Hause Scholl. So empfahlen sie sich gegenseitig Bücher und besprachen diese. Sie besuchten gemeinsam das Theater oder Kunstausstellungen. Kunstschaffende, denen die Scholls zugewandt waren, waren in Deutschland plötzlich verfemt. Das alles ging nicht spurlos an Sophie vorüber. Ein wacher Geist benötigt Inspiration, um zu sich selbst zu finden! by lesehungrig Sophie aus Forchtenberg, war von klein auf um Klarheit und Wahrhaftigkeit bemüht. Sie besaß ein großes Talent zum Zeichnen und ihr Gerechtigkeitsgefühl war stark ausgeprägt. Sie hinterfragte sich selbst heftig in der Pubertät. In der Natur fand sie die nötige innere Ruhe und Nähe, um sich zu erden. Das Unheil nahm seinen Lauf: Mich überströmt eine Gänsehaut, wenn ich in “Einer muss doch anfangen!” lese, welche Zeiten Sophie prägten, welche Grausamkeiten, welche Machtlosigkeit, welche Verzweiflung sie umhertrieben. Und tief in ihr blieb unerschütterlich der Glaube an Gott. Dafür bewundere ich sie in höchstem Maße. In dieser Zeit war der Kurswert eines Lebens tief gesunken. Zitat aus dem Buch S. 191 Der Aufbau der Hitlerjugend war wichtig für die Nationalsozialisten, um junge Menschen im Sinne ihrer Ideologie heranzuziehen und für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Sie sollten zu Denunzianten und herzlosen Menschen allen „unwerten Lebens“ gegenüber werden. Nun ist das zum Glück nicht bei allen Jugendlichen gelungen. Das Regime spielte mit der Angst der Menschen, schürte mit Falschmeldungen den Hass in der Bevölkerung gegen andere „Rassen“ und nutzte vorgeschobene Verfehlungen Einzelner für eine Kriegserklärung aus. Die Formierung des Widerstands gegen den Nationalsozialismus: Den Kern der Weißen Rose bildeten Sophie und Hans Scholl, Alexander Schmorell und Christoph Probst, Traute Lafrenz, Gisela Schertling, Katharina Schüddekopf und Manfred Eickemeyer; nur um einige zu nennen. Sophie stand in einem regen Briefkontakt mit Fritz Hartnagel, in den sie sich verliebt hatte, aber auch lange Zeit benötigte, um Klarheit darüber zu erlangen. Ausschnitte aus dieser Post bezeugen, wie sich die beiden gegenseitig beeinflussten und sich bewusst oder unbewusst in ihren Zielen bestärkten, die gerade am Anfang des Krieges heftig voneinander abwichen. Der Text wird von Schwarzweiß-Fotos begleitet, die schweigend Zeugnis über die Vergangenheit ablegen. Kein Menschenleben ist kostbarer als ein anderes: Milstein fragt, ob das Leben der Geschwister Scholl heute jungen Leuten eine Hilfe und Orientierung sein kann. Das beantworte ich unbedingt mit Ja. Das Erbe der „Weißen Rose“ lebt durch uns weiter. Es waren blutjunge Menschen, die in einer Zeit die von Angst und Diktatur geprägt war, einen klaren Blick auf die Realität behalten haben. So können sie auch heute noch als Vorbilder dienen, obwohl sie leider immer mehr in Vergessenheit geraten. Hinsehen, wo andere wegsehen, Anklagen, wo andere schweigen, und beschützen, wo andere angreifen. Diese Charaktermerkmale sind seit dem Ende des 2. Weltkrieges gefragter denn je. Aufrecht kerzengerade und ehrlich durchs Leben zu gehen, war noch nie leichter als heute in einem freien Deutschland und doch laufen wir Gefahr, von toxischem Gedankengut unterwandert zu werden. Falschmeldungen und bis zum äußersten, ausgeschlachtete Rachepläne einzelner Personen, lauern an jeder Ecke, die von dubiosen Gruppen mit Leidenschaft für ihre Propaganda Zwecke ausgenutzt werden. Sie treffen damit auf Menschen, die diese dankbar wie trockene Schwämme aufsaugen, um sich daran zu nähren, weil sie sich unverstanden und benachteiligt fühlen. Abgehängt vom Zug des Lebens benötigen sie einen Schuldigen, für ihr klägliches Scheitern und nichts eignet sich dafür besser als das unbekannte Fremde in unserem dadurch ach so bedrohten Land. *22. Februar 1943 – Freiheit: Sophie war ein freidenkender Mensch, der sich anfänglich vom Nationalsozialismus einfangen ließ, dabei aber nie aufhörte, alles zu hinterfragen, was sie am Ende dazu brachte, sich von diesem Regime abzuwenden und sich ihm mutig entgegenzustellen. Friedlich und versteckt begehrte sie zusammen mit ihrem Bruder und Freunden in einer Zeit auf, in der das sofort mit dem Tode bestraft wurde. Doch das konnte sie nicht davon abhalten auf die Gräueltaten, die das deutsche Volk seinen eigenen Leuten und anderen Völkern antat, anzuprangern. Sie war belesen, Kunst interessiert und öffnete in der Natur stets ihr Herz. Dies waren Augenblicke des ungetrübten Glücks für sie. Momente, in denen sie absolut bei sich war. Der Zusammenhalt in der Familie Scholl hat mich bis zur letzten Seite beeindruckt und ist in dieser Form wohl heute in den wenigsten Familien zu finden. Die Losung der Familie Scholl lautete: „Allen Gewalten zum Trotz sich erhalten.“ Zitat aus dem Buch S. 195 „Einer muss doch anfangen!“, hinterlässt Spuren: Nach Beendigung des Buches will ich wissen, was aus Fritz Hartnagel wurde, und so durchforste ich das Internet und versinke in weiterer Lektüre über ihn und die Münchner Widerstandsbewegung der „Weißen Rose“. Ich danke Werner Milstein für die Bewahrung des Gedenkens an Sophie und Hans Scholl sowie ihren Mitstreitern, deren Traum es war, in einem von Freiheit dominierten Deutschland leben zu dürfen. Wir Jüngeren haben dieses Geschenk erhalten, ohne etwas dafür getan zu haben. Wir sind es den Menschen schuldig, die für diese Freiheit gestorben sind, sie mit allem, was wir haben zu verteidigen, friedlich und gewaltlos und keinen freiheitsraubenden Gedanken schweigend hinzunehmen. Mit Schweigen laden wir Schuld auf uns, wie so viele im 2. Weltkrieg.

  • Yvonne von lesehungrig

    aus Oberfranken

    5/5

    22.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch ist keine leichte…

    Dieses Buch ist keine leichte Lektüre. Der Schreibstil liest sich minimalistisch, unaufgeregt und überwiegend neutral, was es mir als Leser erleichtert, alles mit etwas Distanz zu erfassen. Emotionen kommen immer dann ins Spiel, sobald Texte von Sophie zitiert werden. Ihre „Stimme“ im Buch ist von einer Wärme und Sehnsucht geprägt, die mich tief berührt, ebenso wie ihre Zeichnungen. Gerade die Schlichtheit der Worte macht mich beim Lesen angreifbar. Diese grauenvolle Zeit hat es nicht nötig, ihre Sprache aufzublähen und im Text wird auf jedes nutzlose Wort verzichtet. In allem liegt ein Anfang: Ich erhalte Einblicke in das Leben von Sophies Eltern und deren Familiengründung. Schon 1926 musste die Familie Scholl einen unermesslichen Verlust hinnehmen, an dem heute noch so manche Familien zerbrechen. Das Buch führt mir vor Augen, welche Menschen Sophie geprägt und inspiriert haben. Allen voran ihr Elternhaus und ihre Geschwister samt Freunden, Lehrern und Künstlern. Das Unheil nahm seinen Lauf: Mich überströmt eine Gänsehaut, wenn ich in “Einer muss doch anfangen!” lese, welche Zeiten Sophie prägten, welche Grausamkeiten, welche Machtlosigkeit, welche Verzweiflung sie umhertrieben. Und tief in ihr blieb unerschütterlich der Glaube an Gott. Dafür bewundere ich sie in höchstem Maße. In dieser Zeit war der Kurswert eines Lebens tief gesunken. Zitat aus dem Buch S. 191 Kein Menschenleben ist kostbarer als ein anderes: Milstein fragt, ob das Leben der Geschwister Scholl heute jungen Leuten eine Hilfe und Orientierung sein kann. Das beantworte ich unbedingt mit Ja. Das Erbe der „Weißen Rose“ lebt durch uns weiter. Es waren blutjunge Menschen, die in einer Zeit die von Angst und Diktatur geprägt war, einen klaren Blick auf die Realität behalten haben. Hinsehen, wo andere wegsehen, Anklagen, wo andere schweigen, und beschützen, wo andere angreifen. Diese Charaktermerkmale sind seit dem Ende des 2. Weltkrieges gefragter denn je. Aufrecht kerzengerade und ehrlich durchs Leben zu gehen, war noch nie leichter als heute in einem freien Deutschland und doch laufen wir Gefahr, von toxischem Gedankengut unterwandert zu werden. Falschmeldungen und bis zum äußersten, ausgeschlachtete Rachepläne einzelner Personen, lauern an jeder Ecke, die von dubiosen Gruppen mit Leidenschaft für ihre Propaganda Zwecke ausgenutzt werden. Sie treffen damit auf Menschen, die diese dankbar wie trockene Schwämme aufsaugen, um sich daran zu nähren, weil sie sich unverstanden und benachteiligt fühlen. Abgehängt vom Zug des Lebens benötigen sie einen Schuldigen, für ihr klägliches Scheitern und nichts eignet sich dafür besser als das unbekannte Fremde in unserem dadurch ach so bedrohten Land. *22. Februar 1943 – Freiheit: Sophie war ein freidenkender Mensch, der sich anfänglich vom Nationalsozialismus einfangen ließ, dabei aber nie aufhörte, alles zu hinterfragen, was sie am Ende dazu brachte, sich von diesem Regime abzuwenden und sich ihm mutig entgegenzustellen. Friedlich und versteckt begehrte sie zusammen mit ihrem Bruder und Freunden in einer Zeit auf, in der das sofort mit dem Tode bestraft wurde. „Einer muss doch anfangen!“, hinterlässt Spuren: Nach Beendigung des Buches will ich wissen, was aus Fritz Hartnagel wurde, und so durchforste ich das Internet und versinke in weiterer Lektüre über ihn und die Münchner Widerstandsbewegung der „Weißen Rose“. Ich danke Werner Milstein für die Bewahrung des Gedenkens an Sophie und Hans Scholl sowie ihren Mitstreitern, deren Traum es war, in einem von Freiheit dominierten Deutschland leben zu dürfen. Wir Jüngeren haben dieses Geschenk erhalten, ohne etwas dafür getan zu haben. Wir sind es den Menschen schuldig, die für diese Freiheit gestorben sind, sie mit allem, was wir haben zu verteidigen, friedlich und gewaltlos und keinen freiheitsraubenden Gedanken schweigend hinzunehmen. Mit Schweigen laden wir Schuld auf uns, wie so viele im 2. Weltkrieg.

  • Bewertung

    5/5

    22.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben der Sophie Scholl und meine Meinung zum Buch.

    Dieses Buch ist eines der Besten, die ich gelesen habe. Es war sehr informativ und schön gestaltet. Besonders gut haben mir die Zitate, die immer wieder eine Rolle gespielt haben, gefallen. Außerdem ist der Schreibstill des Autors beeindruckend. Das Beste an diesem Buch ist das man selber in die Geschichte eintaucht und erfährt wie das Leben der kompletten Familie war. Im Mittelpunkt steht trotz allem das Leben der Sophie Scholl. Ich wurde sehr gut unterhalten und hatte es darum auch schnell fertig gelesen. Dieses Buch könnte jedem gefallen, der Interesse an dem Leben von damals hat. Ich könnte mir gut vorstellen das dieses Buch im Geschichtsunterricht durchgelesen wird. Anders als bei herkömmlichen Büchern spielen Bilder, Übersichten und andere Medien in dem Buch eine Rolle. Im Großen und Ganzen ist das Buch sehr zu empfehlen und hundertprozentig lesenswert.

Kundinnen und Kunden meinen

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