Produktbild: Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry
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Gabrielle Zevin

1. Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry

Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry

Gesprochen von
23

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jona Mues

Spieldauer

6 Stunden und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

29.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

120

Verlag

Lübbe Audio

Übersetzt von

Renate Orth-Guttmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783754021088

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Jona Mues

Spieldauer

6 Stunden und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

29.08.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

120

Verlag

Lübbe Audio

Übersetzt von

Renate Orth-Guttmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783754021088

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  • Bewertung

    5/5

    26.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein gewöhnlich erstaunliches Leben

    Gabrielle Zevins Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry ist eine leise, zugleich tief bewegende Geschichte über Verlust, zweite Chancen und die unerwartete Macht von Begegnungen. Im Mittelpunkt steht der Buchhändler A.J. Fikry, ein Mann, der sich nach dem Tod seiner Frau in Zynismus und Einsamkeit zurückzieht. Doch das Leben überrascht ihn, als ein kleines Mädchen in seinem Laden auftaucht und sein wohlgeordnetes, trauriges Dasein durcheinanderbringt. Aus dieser unscheinbaren Wendung entfaltet Zevin ein feines Porträt über Menschlichkeit, Liebe und das Weiterleben, wenn man längst aufgehört hat, daran zu glauben. Was Zevins Stil so besonders macht, ist ihre Fähigkeit, das Alltägliche bedeutsam wirken zu lassen. Sie braucht keine großen Dramen oder überzogenen Emotionen – sie beobachtet genau, beschreibt einfach, ehrlich, manchmal mit leichtem Spott, aber immer mit Empathie. Ihre Dialoge sind witzig und klug, ihre Figuren fehlerhaft, aber liebenswert. Das Leben von A.J. Fikry ist nicht erstaunlich, weil es außergewöhnlich wäre, sondern weil es so normal ist: voller kleiner Enttäuschungen, zarter Hoffnungen und Momente, die man fast übersehen könnte. Zevin gelingt es, aus dieser Schlichtheit Tiefe zu gewinnen. Sie zeigt, dass Liebe nicht perfekt sein muss, um echt zu sein, und dass Glück oft dort entsteht, wo man es nicht sucht. Der Roman ist kurz, aber vollkommen rund – kein Wort scheint zu fehlen. Er lässt einen lächelnd, ein bisschen wehmütig und doch tröstlich zurück. Ein Buch, das nicht laut beeindruckt, sondern still nachhallt – wie ein Gespräch, das man im Kopf weiterspinnt.

  • A.Basan

    aus Garbsen

    5/5

    26.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wohlfühlbuch

    Als A.J. Fikry seine Frau verliert, beschließt er, die gemeinsame Buchhandlung so lange weiterzuführen, bis er sich totgetrunken hat. Zu allem Überfluss wird ihm auch noch eine wertvolle Erstausgabe von Edgar Allen Poe gestohlen. Doch wie das Leben manchmal so spielt: wenn einem etwas genommen wird, wird einem auch etwas gänzlich Unerwartetes dafür gegeben. Fikry fasst neuen Lebensmut und sich ein Herz, und bittet die neue Verlagsvertreterin um ein Date. "Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" ist ein absolutes Wohlfühlbuch, ohne oberflächlich zu sein. Zu Anfang jeden Kapitels hat Fikry einen Buchtipp für seine Tochter gestellt. Und er vergleicht sein Leben gern mit Erzählmustern aus Romanen. Die Dialoge sind witzig und geistreich. In der Handlung tummeln sich lauter liebenswerte Charaktere. Zevin erzählt von Verlust und Liebe, ohne zu dramatisieren. Toll ist natürlich auch das Setting: eine Inselbuchhandlung, in der die kleine Maya aufwächst, was nicht ohne Folgen für ihren Intellekt bleibt. Der schönste Satz in diesem Buch kommt fast zum Schluss: "Ein Ort ohne Buchhandlung ist kein Ort".

  • verhei

    5/5

    09.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    eine herzerwärmende Geschichte über zweite Chancen- garniert mit Büchern

    A.J.Fikry ist Buchhändler auf einer kleinen Insel, Alice Island. Nach dem Unfalltod seiner Frau, schlittert er so durchs Leben geprägt vom Verlust und schlecht laufenden Geschäften. Er ist sehr rüpelig auch zur Vertreterin eines Verlages, Amelia. Nach einer durchzechten Nacht, ist sein wertvollster Besitz- eine Ausgabe eines seltenen Buches verschwunden. Im Gegenzug findet er etwas anderes, überraschendes in seinem Laden, das sein Leben über den Kopf wirft. Selten fiel mir eine Rezension zu einem Buch so schwer wie zu diesem, vor allem den Inhalt betreffend. Denn mit jeder Information nimmt man schon zu viel vorneweg. Also um es oberflächlich zu halten, wir folgen A.J. Fikrys Leben auch nach der Veränderung. Vielen wird, so wie mir auch, gleich die gestalterische Ähnlichkeit des Covers zu „Morgen, morgen und wieder morgen“ auffallen, das von der gleichen Autorin Gabrielle Zevin stammt. Dieses ist ein früheres Werk der Autorin und dem bekannteren ähnlich, aber irgendwie auch wieder nicht, schon allein auf Grund des Umfanges. Es fühlt sich leichter und humorvoller an. Der Länge oder kürze der Geschichte geschuldet, ergibt sich auch der Kritikpunkt, dass die Geschichte viele zum Teil große Zeitsprünge enthält. Es wäre sicher schöner gewesen, manche Situationen detaillierter geschildert zu bekommen, irgendwie macht dies aber auch den Charakter des Buches aus. Denn ist es nicht auch eine Kunst mit wenigen Worten, auf den Punkt gebracht zu arbeiten. Ich fand die Charaktere grundsätzlich sehr gut gezeichnet. Es gibt skurrile Kunden und einen Polizisten der einen Polizisten-Leseclub gründet. Und so viele mehr. Besonders schön, und passend zum Thema Bücher, waren auch die Kapiteleinleitungen – geschrieben von A.J.Fikry zu bekannten Werken und seiner Meinung bzw. Quintessenz daraus. Als spezieller Kunstgriff, da Zevin damit auch Hinweise auf die künftige Handlung streut. Allgemein also ein Buch, das die Liebe zu Büchern zeigt und zweite Chancen, Verlust und die Wichtigkeit von Gemeinschaft thematisiert.

  • verhei

    5/5

    09.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    eine herzerwärmende Geschichte…

    eine herzerwärmende Geschichte über zweite Chancen- garniert mit Büchern A.J.Fikry ist Buchhändler auf einer kleinen Insel, Alice Island. Nach dem Unfalltod seiner Frau, schlittert er so durchs Leben geprägt vom Verlust und schlecht laufenden Geschäften. Er ist sehr rüpelig auch zur Vertreterin eines Verlages, Amelia. Nach einer durchzechten Nacht, ist sein wertvollster Besitz- eine Ausgabe eines seltenen Buches verschwunden. Im Gegenzug findet er etwas anderes, überraschendes in seinem Laden, das sein Leben über den Kopf wirft. Selten fiel mir eine Rezension zu einem Buch so schwer wie zu diesem, vor allem den Inhalt betreffend. Denn mit jeder Information nimmt man schon zu viel vorneweg. Also um es oberflächlich zu halten, wir folgen A.J. Fikrys Leben auch nach der Veränderung. Vielen wird, so wie mir auch, gleich die gestalterische Ähnlichkeit des Covers zu „Morgen, morgen und wieder morgen“ auffallen, das von der gleichen Autorin Gabrielle Zevin stammt. Dieses ist ein früheres Werk der Autorin und dem bekannteren ähnlich, aber irgendwie auch wieder nicht, schon allein auf Grund des Umfanges. Es fühlt sich leichter und humorvoller an. Der Länge oder kürze der Geschichte geschuldet, ergibt sich auch der Kritikpunkt, dass die Geschichte viele zum Teil große Zeitsprünge enthält. Es wäre sicher schöner gewesen, manche Situationen detaillierter geschildert zu bekommen, irgendwie macht dies aber auch den Charakter des Buches aus. Denn ist es nicht auch eine Kunst mit wenigen Worten, auf den Punkt gebracht zu arbeiten. Ich fand die Charaktere grundsätzlich sehr gut gezeichnet. Es gibt skurrile Kunden und einen Polizisten der einen Polizisten-Leseclub gründet. Und so viele mehr. Besonders schön, und passend zum Thema Bücher, waren auch die Kapiteleinleitungen – geschrieben von A.J.Fikry zu bekannten Werken und seiner Meinung bzw. Quintessenz daraus. Als spezieller Kunstgriff, da Zevin damit auch Hinweise auf die künftige Handlung streut. Allgemein also ein Buch, das die Liebe zu Büchern zeigt und zweite Chancen, Verlust und die Wichtigkeit von Gemeinschaft thematisiert.

  • nessabo

    5/5

    05.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gabrielle Zevin ist für mich ein literarisches Genie

    „Morgen, morgen und wieder morgen“ ist ein unantastbares Highlight für mich, sodass ich mich EXTREM auf diesen Roman von Gabrielle Zevin gefreut habe, um es mal vorsichtig auszudrücken. Wie ich dann gemerkt habe, handelt es sich um die Neuauflage eines bereits 2014 erschienenen Romans und damit um ein frühes Werk der Autorin. Umso begeisterter bleibe ich zurück. Ja, die Geschichte kann als sprunghaft bezeichnet werden und sie geht auf Figurenebene nicht annähernd so tief wie andere Bücher. Doch es muss meiner Meinung nach einfach anerkannt werden, wie Zevin mit präzisen und wenigen Worten eine maximal dichte, emotionale Geschichte schrieben kann. Zum Inhalt kann ich kaum etwas sagen, ohne zu spoilern. Deshalb beschränke ich mich auf meine Lobpreisung von Sprache und Stil. Zevin kann einfach Figuren schreiben! Ob nun super tiefgründig oder eher oberflächlich - trotz meiner üblichen Ansprüche an Figurenzeichnungen bin ich hier vollends zufrieden. Die Figuren vereinen Liebenswürdigkeit mit trockenem Humor und klaren Kanten. Sie sind auf ihre Art besonders und herzensgut, erinnern schemenhaft an die Figuren Mariana Lekys, treffen meinen persönlichen Geschmack aber deutlich besser. Die Geschichte verdient ein aufmerksames Lesen, wenngleich sie so gut geschrieben ist, dass mensch schlicht durchrauscht. Denn Zevin bindet die Details am laufenden Band ein und bedient sich über Kurzrezensionen des Protagonisten A.J. zu Beginn jedes Kapitels wiederholt eines Foreshadowings, das sie einfach auf beeindruckende Art zu meistern weiß. Alle Hints werden zuverlässig verwendet und ergänzen die Geschichte im Voraus oder Rückblick. Es kann sicherlich kritisiert werden, dass viele Handlungselemente nicht ausgedehnt untersucht werden und bestimmte Umstände einfach so zu entstehen scheinen. Gleichzeitig erkenne ich hier aber die Liebe A.J.s zu Kurzgeschichten wieder. Auch, wenn Zevins Roman natürlich keine ist, greift sie stilistisch auf bestimmte Elemente zurück und schreibt so eine detailbepackte Geschichte auf 250 Seiten, die mich lachend und weinend zurückgelassen haben. Zevin bleibt für mich eine literarische Queen. Sie hat mit dieser Geschichte gezeigt, dass sie sowohl bündige als auch umfangreiche Bücher mit äquivalenter Emotions- und Detailsdichte versehen kann. „Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry“ ist inspirierend auf eine völlig pathoslose Art und neben einer Liebeserklärung an Literatur sowie Buchläden für mich einfach eine ganz, ganz feste Umarmung.

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