Produktbild: Kinderjahre in Dunkeldeutschland

Kinderjahre in Dunkeldeutschland Erinnerungen aus Schwedt an der Oder

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16,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.08.2025

Verlag

Engelsdorfer Verlag

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

20,8/17,7/2,1 cm

Gewicht

168 g

Farbe

Ozeanblau / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-95033-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.08.2025

Verlag

Engelsdorfer Verlag

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

20,8/17,7/2,1 cm

Gewicht

168 g

Farbe

Ozeanblau / Cool Grey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-95033-6

Herstelleradresse

Engelsdorfer Verlag
Schongauerstraße 25
04328 Leipzig
DE

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  • Johanna Sumkin

    aus Neustadt/Holstein

    5/5

    08.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Autorin beschreibt…

    Die Autorin beschreibt detailreich ihr Kinderleben in einer Kleinstadt der DDR. Sie führt die Leser durch eine Stadt, die im Krieg fast völlig zerstört wurde und nun wieder aufgebaut wird. Dabei nimmt sie Bezug zu den verschiedensten Bereichen des Lebens und zeigt ein völlig anderes Bild als das, was sich so mancher Westdeutsche vom Leben in der DDR macht. Es geht ihr darum, das Individuelle im Leben der Menschen darzustellen, fernab von der Ideologie des Staates, und das ist ihr gelungen. Ein lesenswertes Buch!

  • Bewertung

    aus Neustadt

    5/5

    01.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine lesenswerte Biografie

    Darüber schreibt die Autorin: Das Leben in der DDR entsprach nicht den stereotypen Vorstellungen, die so mancher Westdeutscher heute davon hat. Nein, es war ganz verschieden individuell geprägt, je nach Herkunft, Religion und Weltanschauung. Der gemeinsame Nenner aller Leben in der DDR bestand lediglich darin, dass man sich den Herausforderungen des politischen Systems anpassen musste, um überleben zu können. Diese Hürde war individuell verschieden hoch. Die Autorin wurde 1950 im brandenburgischen Schwedt an der Oder geboren. Die Stadt lag in Trümmern, erst Anfang der sechziger Jahre begann ihr Neuaufbau. Mit rasanter Schnelligkeit entstanden zwei große Industriewerke. Neue Schulen wurden gebaut, neue, noch ganz junge Lehrer unterrichteten. Es waren frisch ausgebildete Lehrer, die nun alles besser machen wollten, ohne den Mief des alten Deutschen Reichs. Der Unterricht in der Polytechnischen Oberschule hatte einen humanistischen Ansatz und nebenbei lernte man viele praktische Dinge fürs Leben. Die ideologische Beeinflussung hielt sich, wenn man von einer gewissen Phrasendrescherei absah, in Grenzen. Als ein Mädchen dieser Zeit erlebte die Autorin, wie sich die Frauen weg vom häuslichen Herd bewegten. Schon in den fünfziger Jahren waren sie dem Mann per Gesetz völlig gleichgestellt. Die liebevolle Familie, die gute Nachbarschaft und letztendlich die Schule mit ihrem völlig neuen pädagogischen Ansatz, all das trägt zu einer optimalen Entwicklung bei. Die frühe Selbstständigkeit, die dem Kind abverlangt wird, ermöglicht in erster Linie das sichere Lebensumfeld. Was den Mangel an bestimmten Konsumgütern betrifft, so wird er kompensiert durch gegenseitige Hilfe und Kreativität. Wer so aufwächst, der wird später nie Mangel leiden. Der sparsame Umgang mit Ressourcen ist ihm in die Wiege gelegt worden und führt letztendlich zu einer sicheren materiellen Basis. Die Autorin führt ihre Leser durch ihre Heimatstadt. Detailreich beschreibt sie das Schwedt der Nachkriegszeit. Aber auch vom alten Schwedt ist die Rede, vom einstigen Glanz der Residenzstadt, die bis zum Ende des Krieges auch eine Garnisonsstadt war. So erhält der Leser ein farbiges Bild vom Kosmos einer Kleinstadt tief im Osten Deutschlands, einer Stadt an der Grenze zu Polen.

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