Produktbild: Long Bright River

Long Bright River Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.10.2025

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

414

Maße (L/B/H)

21,9/14,3/4,1 cm

Gewicht

611 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

4

Übersetzt von

Ulrike Wasel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84269-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.10.2025

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

414

Maße (L/B/H)

21,9/14,3/4,1 cm

Gewicht

611 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

4

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84269-6

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • Jadi

    aus Montabaur

    5/5

    25.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach grandios!

    . Ein Kriminalroman, der unter die Haut geht. Komplex, vielschichtig und alles andere als leichte Lektüre. Mit „Long Bright River“ entfaltet Liz Moore eine enorme Sogkraft, der ich mich nicht entziehen konnte. 5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Mickey, Streifenpolizistin in Philadelphia hat in jeglicher Hinsicht kein einfaches Leben. Als dann auch noch ihre Drogenabhängigkeit auf der Straße lebende Schwester verschwindet wird es nicht leichter und Mickey macht sich auf die Suche nach ihr! Gleichzeitig erschüttert eine Reihe von Morden an jungen Prostituierten, die von Perspektivlosigkeit geplagte Stadt. . Moore erzählt „Long Bright River“ aus Mickeys Perspektive, der wir als Erzählerin durch die Geschichte folgen. Immer wieder führen Rückblenden in die Vergangenheit, sodass sich das Geschehen erst nach und nach zu einem vollständigen Gesamtbild zusammensetzt. Die begrenzte, subjektive Sicht wirft dabei viele Fragen auf, die sich im Verlauf des Romans Schritt für Schritt auflösen. . Eine melancholisch düstere Atmosphäre durchzieht den gesamten Kriminalroman. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Mickeys Arbeit als Polizistin, sondern ebenso ihr Privatleben. Beides ist geprägt von Drogenmissbrauch, Macht- und Amtsmissbrauch, Korruption sowie den ständigen Herausforderungen, mit denen sie als alleinerziehende Mutter konfrontiert ist. Ihr Privatleben nimmt in der Erzählung ebenso viel Raum ein, wie ihr Berufsalltag, genau diese Balance verleiht dem Kriminalroman seine Tiefe und Intensität. Moore erzählt eine bemerkenswert realistische Geschichte mit authentischen Figuren und greift dabei gesellschaftliche Probleme auf, vor denen viele bewusst die Augen verschließen. Zwar thematisieren auch andere Kriminalromane Fragen von Familie, Herkunft und fehlender Chancengleichheit, doch die konsequent weibliche Perspektive verleiht diesen Themen hier eine besondere Stärke und Eindringlichkeit. . Hinzu kommt, dass der Roman für die Leser ein raffiniertes Verwirrspiel bereithält. Immer wieder werden falsche Fährten gelegt, Erwartungen unterlaufen und überraschende Wendungen präsentiert. . Moore hat einen klug konstruierten Kriminalroman geschaffen, der nicht nur spannend unterhält, sondern auch nachhaltige Denkanstöße liefert. Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    15.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    bewegende Geschichte

    wunderschöne und tiefgründige Worte für eine so besondere Beziehung zwischen zwei Schwestern die nicht unterschiedlicher sein können! Zeigt die Schattenseiten der Polizei und wie sich Freundschaften entwickeln können. Wie das Leben eben so kommt.

  • Silke - Buchgespür -

    4/5

    12.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In the streets of Philadelphia…

    Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil ich „Der Gott des Waldes“ von Liz Moore sehr mochte und unheimlich spannend fand. „Long Bright River“ hat jedoch einen ganz anderen Vibe. Von der ersten Seite an liegt eine bedrückte, schwere Stimmung über dem Roman, geprägt von Themen wie Drogenmissbrauch, Prostitution, Polizeikorruption und dem Leben auf der Straße. Im Zentrum steht die Polizistin Mickey, alleinerziehend, ständig im Spagat zwischen ihrem Beruf und der Verantwortung für ihren kleinen Sohn. Diese private Ebene nimmt im Roman genauso viel Raum ein wie die Suche nach einem Mörder, der gezielt Frauen aus dem Drogenmilieu tötet. Beides ist hart, beides fordert Mickey auf unterschiedliche Weise heraus. In Rückblenden erfahren wir viel über ihre Kindheit und über das schwierige Verhältnis zu ihrer vermissten Schwester, über Nähe und Distanz, Gemeinsamkeiten und grundlegende Unterschiede. Für mich waren die Passagen rund um Mickeys Privatleben deutlich spannender als die eigentliche Auflösung des Falls, denn die Darstellung der Gesellschaftsstrukturen und Schichten in einer Stadt wie Philadelphia sind unglaublich gut gelungen. Liz Moore zeigt eindringlich, wie stark Herkunft, Wohnort und Elternhaus darüber entscheiden, welcher Lebensweg einem offensteht. Mir wurde vor Augen geführt, wie ausschlaggebend es in einer Stadt wie Philadelphia ist, wo man aufwächst, ob man einen behüteten Kindergarten besucht oder auf den Straßen von Kensington landet. Der Roman thematisiert auch, wie schwer es ist, als Mutter keine Zeit für das eigene Kind zu haben, während andere immer präsent sein können, und wie komplex und oft trügerisch der Blick auf suchtkranke Menschen ist. Long Bright River ist keine leichte Kost. Ich möchte das Buch nicht missen, bin aber ehrlich. „Der Gott des Waldes“, der später erschienen, hat mir deutlich besser gefallen.

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