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Produktbild: This Is For Everyone
Artikelbild von This Is For Everyone
Tim Berners-Lee

1. This Is For Everyone

This Is For Everyone Die unvollendete Geschichte des World Wide Web

Gesprochen von
1

20,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4558

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Wolfgang Wagner

Spieldauer

11 Stunden und 49 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

07.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

219

Verlag

Argon Sachhörbuch

Übersetzt von

Karsten Petersen

Sprache

Deutsch

EAN

9783732483877

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

4558

Gesprochen von

Wolfgang Wagner

Spieldauer

11 Stunden und 49 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

07.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

219

Verlag

Argon Sachhörbuch

Übersetzt von

Karsten Petersen

Sprache

Deutsch

EAN

9783732483877

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Tim Berners-Lee erzählt in…

VolkerM am 25.10.2025

Bewertungsnummer: 3017303

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tim Berners-Lee erzählt in „This Is for Everyone“ die Entstehungsgeschichte des World Wide Web aus persönlicher Perspektive und zieht eine kritische Bilanz seiner Erfindung. Er beginnt mit Einblicken in sein familiäres Umfeld, das von Technik und Forschungsdrang geprägt war und seine frühe Neugier auf Informationssysteme förderte. Bei seiner Zeit am CERN führte die praktische Notwendigkeit, weltweit verteilte Forschungsdaten zu verknüpfen, 1989 zur Idee eines offenen Hypertext-Systems, aus dem das Web entstand. Nach der Veröffentlichung des Webs setzte Berners-Lee auf Offenheit statt auf proprietäre Kontrolle und half bei der Gründung des World Wide Web Consortium (W3C). Dort arbeitete er an der Entwicklung offener Standards, die Interoperabilität und Zugänglichkeit sichern sollen. Sein Leitgedanke war, ein Netz zu schaffen, das für alle funktioniert und auf gemeinsamen Regeln basiert („This is for Eyeryone“). Ab etwa 2012 beschreibt Berners-Lee eine Kehrseite: Große Technologieunternehmen gewinnen an Macht, zentrale Plattformen verdrängen dezentrale Strukturen, und das Individuum rückt aus dem Mittelpunkt. Diese Entwicklung bedroht die ursprüngliche „Seele“ des Internets. Ergänzend diskutiert er, wie KI die Suche und Informationsverteilung verändert, personalisierte Algorithmen Filterblasen verstärken und damit den demokratischen Diskurs belasten. Er geht detailliert auf die Chancen und Risiken der KI ein und bewertet sie neutral und nachvollziehbar. Parallel dazu sieht er einen massiven Vertrauensverlust in Medien, Regierung, Wirtschaft und Wissenschaft, wodurch traditionelle Quellen an Autorität verlieren und eine aggressive Streitkultur aufkommt, die er als „feindseligen Aktivismus“ beschreibt. Als praktische Reaktion auf die Machtkonzentration stellt Berners-Lee sein Solid-Projekt vor, dass ihm sehr am Herzen liegt und vielversprechend klingt. Solid setzt auf persönliche Datenspeicher, sogenannte „Data Wallets“, in denen Nutzer ihre Daten kontrollieren und selektiv freigeben. Ziel ist, die Hoheit über persönliche Informationen vom Plattformbetreiber zurück zum Individuum zu verlagern. In einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz umfangreiche Nutzerdaten auswertet, erscheint dieses Konzept wichtig, um Privatsphäre, Transparenz und Selbstbestimmung im Netz zu stärken. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Idee von Berners-Lee durchsetzen wird und die Nutzer zukünftig wieder selbst über ihre Daten bestimmen können. Das Buch hat mich durch seinen persönlichen Ton, lebendige Sprache und größtenteils unterhaltsame Leichtigkeit überzeugt. Pointierte Anekdoten bereichern den Text und sorgen für angenehme Abwechslung. Die deutsche Übersetzung ist hervorragend gelungen und verwendet eine durchgehend genderneutrale Sprache. Technische Erklärungen sind bemüht einfach gehalten, können für weniger technikaffine Leser aber gelegentlich herausfordernd sein. Insgesamt gelingt es dem Autor jedoch, auch komplexe Themen verständlich zu vermitteln. Das Buch bietet eine persönliche, gut lesbare und kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte und Zukunft des Webs; leichte Verständnisschwierigkeiten bei technischen Passagen mindern den Wert nur geringfügig.

Tim Berners-Lee erzählt in…

VolkerM am 25.10.2025
Bewertungsnummer: 3017303
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tim Berners-Lee erzählt in „This Is for Everyone“ die Entstehungsgeschichte des World Wide Web aus persönlicher Perspektive und zieht eine kritische Bilanz seiner Erfindung. Er beginnt mit Einblicken in sein familiäres Umfeld, das von Technik und Forschungsdrang geprägt war und seine frühe Neugier auf Informationssysteme förderte. Bei seiner Zeit am CERN führte die praktische Notwendigkeit, weltweit verteilte Forschungsdaten zu verknüpfen, 1989 zur Idee eines offenen Hypertext-Systems, aus dem das Web entstand. Nach der Veröffentlichung des Webs setzte Berners-Lee auf Offenheit statt auf proprietäre Kontrolle und half bei der Gründung des World Wide Web Consortium (W3C). Dort arbeitete er an der Entwicklung offener Standards, die Interoperabilität und Zugänglichkeit sichern sollen. Sein Leitgedanke war, ein Netz zu schaffen, das für alle funktioniert und auf gemeinsamen Regeln basiert („This is for Eyeryone“). Ab etwa 2012 beschreibt Berners-Lee eine Kehrseite: Große Technologieunternehmen gewinnen an Macht, zentrale Plattformen verdrängen dezentrale Strukturen, und das Individuum rückt aus dem Mittelpunkt. Diese Entwicklung bedroht die ursprüngliche „Seele“ des Internets. Ergänzend diskutiert er, wie KI die Suche und Informationsverteilung verändert, personalisierte Algorithmen Filterblasen verstärken und damit den demokratischen Diskurs belasten. Er geht detailliert auf die Chancen und Risiken der KI ein und bewertet sie neutral und nachvollziehbar. Parallel dazu sieht er einen massiven Vertrauensverlust in Medien, Regierung, Wirtschaft und Wissenschaft, wodurch traditionelle Quellen an Autorität verlieren und eine aggressive Streitkultur aufkommt, die er als „feindseligen Aktivismus“ beschreibt. Als praktische Reaktion auf die Machtkonzentration stellt Berners-Lee sein Solid-Projekt vor, dass ihm sehr am Herzen liegt und vielversprechend klingt. Solid setzt auf persönliche Datenspeicher, sogenannte „Data Wallets“, in denen Nutzer ihre Daten kontrollieren und selektiv freigeben. Ziel ist, die Hoheit über persönliche Informationen vom Plattformbetreiber zurück zum Individuum zu verlagern. In einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz umfangreiche Nutzerdaten auswertet, erscheint dieses Konzept wichtig, um Privatsphäre, Transparenz und Selbstbestimmung im Netz zu stärken. Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Idee von Berners-Lee durchsetzen wird und die Nutzer zukünftig wieder selbst über ihre Daten bestimmen können. Das Buch hat mich durch seinen persönlichen Ton, lebendige Sprache und größtenteils unterhaltsame Leichtigkeit überzeugt. Pointierte Anekdoten bereichern den Text und sorgen für angenehme Abwechslung. Die deutsche Übersetzung ist hervorragend gelungen und verwendet eine durchgehend genderneutrale Sprache. Technische Erklärungen sind bemüht einfach gehalten, können für weniger technikaffine Leser aber gelegentlich herausfordernd sein. Insgesamt gelingt es dem Autor jedoch, auch komplexe Themen verständlich zu vermitteln. Das Buch bietet eine persönliche, gut lesbare und kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte und Zukunft des Webs; leichte Verständnisschwierigkeiten bei technischen Passagen mindern den Wert nur geringfügig.

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This Is for Everyone

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