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József Debreczeni

1. Kaltes Krematorium

Kaltes Krematorium Bericht aus dem Land namens Auschwitz | Mit einem Nachwort von Carolin Emcke

Gesprochen von
8

24,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

7 Stunden und 23 Minuten

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Verlag

Hierax Medien

Übersetzt von

Timea Tankó

Sprache

Deutsch

EAN

9783863527440

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

7 Stunden und 23 Minuten

Erscheinungsdatum

01.08.2025

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Verlag

Hierax Medien

Übersetzt von

Timea Tankó

Sprache

Deutsch

EAN

9783863527440

Herstelleradresse

Medienverlag Kohfeldt
Luise-Uhlhorn-Straße 7
26188 Edewecht
DE

Email: [email protected]

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Wichtige Lektüre

Susanne Meyer aus Brockhöfe am 05.05.2026

Bewertungsnummer: 3129140

Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Kaltes Krematorium“ von Jószef Debreczeni ist ein Buch, das mich tief erschüttert hat. Schonungslos und eindringlich schildert der Autor seine Zeit in verschiedenen Konzentrationslagern – Erfahrungen, deren Grauen sich kaum in Worte fassen lässt. Geprägt von Hunger, Kälte, Krankheiten und Läusen müssen die Häftlinge unmenschliche Arbeit leisten. Besonders die ständige Plage durch Läuse beschreibt Debreczeni immer wieder – ein Detail, das die unerträglichen Lebensbedingungen noch greifbarer macht. Sein Leidensweg führt ihn von Bačka Topola über Eule und Fürstenstein bis nach Dörnhau. Dort landet er schließlich im Krankenrevier – einem Ort, an dem die Menschen nur noch dahinvegetieren. Ein „kaltes Krematorium“, wie er es selbst nennt. Debreczeni gehört zu den wenigen Überlebenden, die schließlich von der Roten Armee befreit werden. Bereits 1950 erschien sein Bericht in ungarischer Sprache, geriet jedoch lange in Vergessenheit. Erst mehr als 70 Jahre später wurde das Werk wiederentdeckt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Ein Buch, das unter die Haut geht und lange nachhallt. Eine eindringliche Erinnerung daran, was niemals vergessen werden darf.

Wichtige Lektüre

Susanne Meyer aus Brockhöfe am 05.05.2026
Bewertungsnummer: 3129140
Bewertet: eBook (ePUB 3)

„Kaltes Krematorium“ von Jószef Debreczeni ist ein Buch, das mich tief erschüttert hat. Schonungslos und eindringlich schildert der Autor seine Zeit in verschiedenen Konzentrationslagern – Erfahrungen, deren Grauen sich kaum in Worte fassen lässt. Geprägt von Hunger, Kälte, Krankheiten und Läusen müssen die Häftlinge unmenschliche Arbeit leisten. Besonders die ständige Plage durch Läuse beschreibt Debreczeni immer wieder – ein Detail, das die unerträglichen Lebensbedingungen noch greifbarer macht. Sein Leidensweg führt ihn von Bačka Topola über Eule und Fürstenstein bis nach Dörnhau. Dort landet er schließlich im Krankenrevier – einem Ort, an dem die Menschen nur noch dahinvegetieren. Ein „kaltes Krematorium“, wie er es selbst nennt. Debreczeni gehört zu den wenigen Überlebenden, die schließlich von der Roten Armee befreit werden. Bereits 1950 erschien sein Bericht in ungarischer Sprache, geriet jedoch lange in Vergessenheit. Erst mehr als 70 Jahre später wurde das Werk wiederentdeckt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Ein Buch, das unter die Haut geht und lange nachhallt. Eine eindringliche Erinnerung daran, was niemals vergessen werden darf.

Eure Schuld wird nie vergehen, niemals

Bewertung aus Bad Münstereifel am 20.01.2025

Bewertungsnummer: 2391416

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Nach 70 Jahren wiederentdeckt und jetzt erstmals in deutscher Sprache erschienen. Ich frage mich, warum erst jetzt? Nach so vielen Jahrzehnten? Wer hatte Angst vor der Veröffentlichung? Aber egal, jetzt kann jeder lesen, was der Autor damals niederschrieb. Welche unmenschlichen und grausamen Taten unsere Vorfahren zu verantworten hatten. Jozsef Debreczeni  wurde im Jahr 1944 deportiert. Es hieß, er würde in ein Lager gebracht, wo er Gartenarbeit verrichten könnte und gut versorgt würde. Alles Lüge, und sein Leidensweg dauerte ein Jahr. Nach Fürstenstein gelangte er ins „Kalte Krematorium“ nach Dörnhau. Was er zu berichten weiß, lässt jeden Menschen mit Empathie erstarren. Es macht eine Unterschied, ob ich einen Roman, einen blutigen Thriller oder einen Tatsachenbericht über das Leben in den KZ´s der Hitlerära lese. „Kaltes Krematorium“ ist so grausam und erschütternd, weil es tatsächlich geschah. Das hier beschriebene Gemetzel wurde von Menschen an Menschen verübt. Das Ausbrechen von Goldzähnen, das Waten in Exkrementen, die Schikanen der Aufseher durch stundenlanges Stehen zum Appell. Im Regen, bei Eiseskälte. Nur mit sehr dünnen Hemdchen bekleidet, wenn überhaupt. Schuften im Dreck und Abfall, ohne die Gelegenheit, sich Hände oder Gesicht zu waschen. Dabei war der Hunger täglicher „Gast“. Nein, ich schreibe nicht von Appetit. Es war H U N G E R durch Entzug von Essen, das den Namen Nahrung auch verdient hätte. Und ja, es waren Aufseher, die nach dem Krieg laut tönten: „Wir haben von nichts gewusst“. Dabei schickten etliche von ihnen die Menschen ins Gas. Rochen das verbrannte Fleisch und den Qualm, der aus den Kaminen kam. Und diese „Herrenmenschen“ litten keinen Hunger. Sie waren wohlgenährt und wussten sehr gut, wie sie den Krieg ohne Nachteile überleben konnten. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen. Es verfolgte mich bis in meine Träume. Aber es ist wichtig, dass wir niemals vergessen, was damals geschah. Leider gibt es immer mehr Menschen, die es leugnen. Haben sie kein Rückgrat? Oder warum nehmen sie die Täter in Schutz? Ich weiß es nicht und es ist mir egal. So lange ich lebe, werde ich Bücher dazu lesen und darauf aufmerksam machen.

Eure Schuld wird nie vergehen, niemals

Bewertung aus Bad Münstereifel am 20.01.2025
Bewertungsnummer: 2391416
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Nach 70 Jahren wiederentdeckt und jetzt erstmals in deutscher Sprache erschienen. Ich frage mich, warum erst jetzt? Nach so vielen Jahrzehnten? Wer hatte Angst vor der Veröffentlichung? Aber egal, jetzt kann jeder lesen, was der Autor damals niederschrieb. Welche unmenschlichen und grausamen Taten unsere Vorfahren zu verantworten hatten. Jozsef Debreczeni  wurde im Jahr 1944 deportiert. Es hieß, er würde in ein Lager gebracht, wo er Gartenarbeit verrichten könnte und gut versorgt würde. Alles Lüge, und sein Leidensweg dauerte ein Jahr. Nach Fürstenstein gelangte er ins „Kalte Krematorium“ nach Dörnhau. Was er zu berichten weiß, lässt jeden Menschen mit Empathie erstarren. Es macht eine Unterschied, ob ich einen Roman, einen blutigen Thriller oder einen Tatsachenbericht über das Leben in den KZ´s der Hitlerära lese. „Kaltes Krematorium“ ist so grausam und erschütternd, weil es tatsächlich geschah. Das hier beschriebene Gemetzel wurde von Menschen an Menschen verübt. Das Ausbrechen von Goldzähnen, das Waten in Exkrementen, die Schikanen der Aufseher durch stundenlanges Stehen zum Appell. Im Regen, bei Eiseskälte. Nur mit sehr dünnen Hemdchen bekleidet, wenn überhaupt. Schuften im Dreck und Abfall, ohne die Gelegenheit, sich Hände oder Gesicht zu waschen. Dabei war der Hunger täglicher „Gast“. Nein, ich schreibe nicht von Appetit. Es war H U N G E R durch Entzug von Essen, das den Namen Nahrung auch verdient hätte. Und ja, es waren Aufseher, die nach dem Krieg laut tönten: „Wir haben von nichts gewusst“. Dabei schickten etliche von ihnen die Menschen ins Gas. Rochen das verbrannte Fleisch und den Qualm, der aus den Kaminen kam. Und diese „Herrenmenschen“ litten keinen Hunger. Sie waren wohlgenährt und wussten sehr gut, wie sie den Krieg ohne Nachteile überleben konnten. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen. Es verfolgte mich bis in meine Träume. Aber es ist wichtig, dass wir niemals vergessen, was damals geschah. Leider gibt es immer mehr Menschen, die es leugnen. Haben sie kein Rückgrat? Oder warum nehmen sie die Täter in Schutz? Ich weiß es nicht und es ist mir egal. So lange ich lebe, werde ich Bücher dazu lesen und darauf aufmerksam machen.

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