Naga Ryun, Lekon Tinahan, Dokebi Bihyung und der Mensch Kaygon haben den Hainsha-Tempel erreicht. Dort erfahren sie endlich mehr über die Prophezeiung, die sie hergebracht hat: Die Naga-Priester wollen einen der Götter töten, um ihre eigene Göttin so viel Macht zu verleihen, dass sie die Welt erobern kann. Die Mönche bitten Ryun, Kontakt mit seiner Göttin aufzunehmen, um herauszufinden, wie die Priester vorgehen wollen. Ryun kommt der Bitte nach – und tappt damit geradewegs in eine Falle. Für ihn und seine Gefährten beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit …
Ungekürzte Lesung mit Philipp Schepmann
18h 44min
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
5/5
10.01.2025
eBook (ePUB)
Erfrischende Fantasy!
Keiner braucht den nächsten Riesenschinken mit Teenie-Drama, einseitigen Charakteren und generischem Worldbuilding!
Hier bekommt man den nächsten Schritt der Heldenreise des ungleichen Quartetts aus Dokebi (Feuertroll), Lekon (Hühnermensch), Naga (Schlangenwesen) und mysteriösem Mensch. Zusätzliche Nebenschauplätze mit politischen Machtkämpfen in eigenartigen Gesellschaftssystemen und einen unfassbar trockenen und teilweise verrücktem (Für Westeuropäer) Humor.
Freue mich schon auf die nächsten zwei Teile, die ich bereits gekauft habe.
Hortensia13
5/5
17.11.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Am Ende der Reise?
Die ungewöhnlichen Gefährten haben den Hainsha-Tempel erreicht und erfahren nun mehr über die Prophezeiung, die sie hier hingeführt hatte. Die Naga-Priester willen einen der Götter töten, um die restliche Welt zu erobern. Die Mönche bitten Ryun, mit seiner Göttin in Kontakt zu treten. Doch was sich als guter Rettungsplan angefühlt hatte, entwickelt sich zu einer Falle, die niemand erahnen konnte. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Dieser Band ist die Fortsetzung der Tetralogie «Die Legende vom Tränenvogel». Die Erzählung setzt nahtlos an das erste Buch an. Ich fand diesen zweiten Band besonders am Anfang leicht zäh, da zum Beispiel immer wieder neue Sagen u. ä. erzählt wurden, die nicht gross zur Handlung beitrugen. Gegen Ende nahm die Spannung aber wieder so zu, dass man nun definitiv den nächsten Band lesen möchte, um zu erfahren, wie alles weitergeht.
Mein Fazit: Dank den unvorhersehbaren Wendungen wird es nie langweilig und man fiebert mit den Gefährten mit. Ich freue mich auf den dritten Teil. 5 Sterne.
the2bookaholics
5/5
01.11.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Episch, außergewöhnlich & phantastisch
"Es gab einst vier Vögel, sie waren Brüder... der Vogel, der Wasser trinkt, der Vogel, der Blut trinkt, der Vogel, der Gift trinkt und der Vogel, der Tränen trinkt."
Das Abenteuer geht weiter und nach dem ersten Teil "Das Blut der Herzlosen" geht es nun weiter mit dem zweiten Teil: "Der Träumende Krieger".
Ein Abenteuer in der Welt der verschiedenen Völker und Spezies. Es gibt insgesamt fünf verschiedene Völker, jedes davon gehört zu einer anderen Spezies. Die Menschen, die Lekons, die Dokebis, die Nagas und die Duoxenis. Die Duoxenis sind das einzige Volk hier, das seinen Gott verloren hat. Dazu gibt es noch Wesen wie Drachen und Riesentiger.
"Der träumende Krieger" ist der zweite Teil der Reihe "Die Legende vom Tränenvogel".
Dieses Mal habe ich am Anfang - im Vergleich zum ersten Teil - ein bisschen gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Allerdings hat mich der zweite Band danach so richtig gepackt und auch überzeugt. Ich würde behaupten, dass er dem ersten Teil in nichts nachsteht und ebenfalls ein Highlight für mich geworden ist.
Man erfährt sehr viel über Kaygons Vergangenheit und Innenleben. Man sieht ihn dann mit ganz anderen Augen. Diese Passagen haben Tiefe, Traurigkeit, Dramatik und Tragik. Sie haben mich wirklich berührt.
Neben Kaygon erfährt man hier sehr viel über Samo. Sie hat mich total überrascht als Person.
Den Plottwist mit dem König habe ich überhaupt so nicht kommen sehen. Das hat mich total von den Socken gehauen, könnte man sagen.
Die Geschichte ist gut durchdacht und komplex. Auch sticht beim Lesen der feinsinnige Humor des Autors raus. Ich musste an so vielen Stellen schmunzeln und habe mich köstlich amüsiert. Meiner Meinung nach ist diese Reihe nicht für Zwischendurch. Denn die Geschichte erfordert die volle Aufmerksamkeit und auch Konzentration, damit man insgesamt den Durchblick behält.
Was ich sehr hilfreich finde, ist das Glossar Verzeichnis hinten im Buch.
Nachdem mich der zweite Teil auf voller Linie überzeugt hat, bin ich schon sehr gespannt, wie die ganze Geschichte weitergeht und freue mich auf Band drei und vier dieser Reihe.
Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar an Bloggerportal & den Verlag
Eure EGo
faanielibri
5/5
19.09.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannend, kurzweilig und mit einer feinen Prise Humor geht es weiter
Halbzeit bei der koreanischen Fantasyreihe ‚Die Legende vom Tränenvogel‘. Mit ‚Der träumende Krieger‘ von Lee Young-do, übersetzt von Sun Young Yun, Philipp Haas und Alexandra Schiefert, geht die Geschichte aus dem ersten Band nahtlos weiter. Ich hatte ein bisschen Bedenken, dass das Niveau des Auftaktbands nicht gehalten werden könnte – ich hätte mir keine Sorgen machen müssen.
Wahrscheinlich war mein Start in Band zwei so außerordentlich gut, weil der erste noch nicht so lange her war und relativ frisch in meinem Gedächtnis. Normalerweise brauche ich immer ein paar Seiten, um mich zu orientieren. Und ausgerechnet hier, in dieser fremden Welt, mit den Wesen, die so anders sind als in der westlichen High Fantasy, war ich vom Fleck weg wieder drin. Wusste sofort, wer wer ist, was passiert war und wo wir uns momentan befinden. Das war herrlich!
Young-do hat weiterhin eine etwas distanzierte Art zu erzählen, aber ich komme super zurecht damit. Ich finde den Stil so eingängig, hundert Seiten vergehen wie im Flug. Das liegt natürlich auch an der Story selbst, die zwar nicht so viele Schauplatzwechsel wie im ersten Band vorzuweisen hat, aber dafür umso interessantere Orte: Eine Zollstation, die angegriffen wird, aber deren Wächter darauf beharren, dass jeder seine Straßenbenutzungsgebühren bezahlt. Der Tempel, der das Ziel der Mission ist. Und Hatengrazu, wo das Schicksal aller entschieden wird. Doch selbst bei nur wenigen Schauplätzen gibt es viele Infos zur Welt, ihrer Geschichte und ihrer Bewohner. Das gefiel mir total – obwohl bezüglich Details zu den Völkern der Lekon und Dokebi definitiv noch Luft nach oben ist. Der Weltenbau ist trotzdem die Deluxeversion eines Worldbuildings. Dazu kommt ein sehr feiner Humor, der nie zu viel ist, sondern immer wohl platziert und auflockernd. Das Erzähltempo ist grundsätzlich sehr langsam, aber die Ausgewogenheit von ruhigen Passagen und Actionszenen ist für mich genau richtig.
Die Figuren, so fremd sie mir in Teil 1 zu Beginn waren, sind mittlerweile altbekannt. Seien es die Menschen (so gewöhnlich!), der Lekon, der Dokebi, die Nagas oder die Duokxinis. Alle Charaktere sind so toll ausgearbeitet und unverwechselbar. Ich bin immer noch fasziniert von der Vielfalt der Völker, wenn auch manchmal etwas abgeschreckt von den teilweise ungewöhnlichen Lebensweisen. Das Cover von Band 1 zieren übrigens die Nagas Ryun und Samo, Band 2 den Lekon Tinahan, Band 3 den Dokebi Bihyung und Band 4 den Menschen Kaygon. Dieses Wissen hat mir vor allem beim Lesen des Reihenauftakts sehr geholfen, die Figuren ihren jeweiligen Völkern zuordnen zu können.
Die Mission aus dem ersten Band ist eigentlich abgeschlossen, aber die Figuren erwarten einige Überraschungen. Young-do hat hier sehr geschickt Plottwists eingebaut, die sich gewaschen haben. Ich konnte davon nichts erahnen, fand die Wendungen deswegen noch einschneidender. Und ungemein spannend!
Nach einer so fesselnden und kurzweiligen Fortsetzung kann ich den dritten und vorletzten Band kaum erwarten. Der Cliffhanger ist nicht allzu böse, aber da sich einige Wendungen ergeben haben, bin ich voller Vorfreude darauf, wie alles weitergeführt wird.
Silvi
aus Wismar
4/5
19.08.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Autor versteht es erneut meisterhaft, Humor und Action geschickt zu kombinieren
Nun setzt die Fantasy-Sensation aus Korea ihre beeindruckende Reise fort und bietet mir tieferen Einblick in die faszinierende Welt. Die Prophezeiung, die diese Figuren zum Hainsha-Tempel geführt hat, nimmt in diesem zweiten Band an Bedeutung zu und entfaltet neue Schichten der Geschichte, die ich nur durch das Vorwissen aus dem ersten Band vollständig erfassen kann. Daher ist es unerlässlich, den ersten Teil gelesen zu haben, um die komplexen Zusammenhänge und die subtile Symbolik in dieser Fortsetzung richtig zu würdigen.
Der Autor versteht es erneut meisterhaft, Humor und Action geschickt zu kombinieren, was mir die Neugier auf die kommenden Ereignisse stetig wachsen lässt. Diese Balance trägt viel zum Unterhaltungswert des Buches bei, besonders für diejenigen, die eine lebendige und doch tiefgründige Erzählweise schätzen. Doch trotz dieser Stärken ist das langsame Erzähltempo manchmal etwas frustrierend für mich. Die Handlung entwickelt sich gemächlich, was die Spannung stellenweise bremst und mein Durchhaltevermögen fordert.
Optisch überzeugt das Buch erneut mit einem wunderschön gestalteten Cover. Es ist eine solide Fortsetzung, die zwar in puncto Tempo einige Schwächen aufweist, dennoch gespannt macht, wie die Geschichte weitergehen wird. Wer den ersten Band mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen, allerdings mit dem Wissen, dass die Geduld in diesem Teil etwas stärker auf die Probe gestellt wird.
Insgesamt bleibt "Der träumende Krieger" eine lohnenswerte Lektüre für Fans der Serie, die mit Spannung auf den nächsten Band warten dürfen.
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