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Die Verwandlung in Julia oder Kafkas Käfer Mehr als ein Liebesroman

5

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Enemies To Lovers + weitere

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.10.2025

Herausgeber

Barbara Rath

Verlag

BVK Buch Verlag Kempen GmbH

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/2,1 cm

Gewicht

309 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96520-444-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Enemies To Lovers
  • Forbidden Love/Romance
  • High School Romance

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.10.2025

Herausgeber

Barbara Rath

Verlag

BVK Buch Verlag Kempen GmbH

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/2,1 cm

Gewicht

309 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96520-444-7

Herstelleradresse

Buch Verlag Kempen
St. Huberter Straße 67
47906 Kempen
DE

Email: info@buchverlagkempen.de

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  • Bewertung

    5/5

    10.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend und meisterhaft geschrieben - besser geht's nicht

    Die Autorin Barbara Rath hat mit Verstand und Feingefühl auf nur 224 Seiten, also ohne ausschweifend zu werden, eine Geschichte gezaubert, die einen nicht mehr loslässt – selbst, wenn man das Buch nicht in der Hand hält. Der Auftakt nimmt einen von der ersten Zeile an mit, zieht einen hinein in die Welt der jungen Protagonistin, die sich scheinbar in einer auswegslosen Lage sieht. Ihre Gedankenwelt, ihre Gefühle, alles, was sie bewegt und beschäftigt, ist mit so viel Tiefe und Einfühlungsvermögen dargestellt, dass beim Lesen sämtliche Emotionen in mir aufgewirbelt wurden. Mehr als einmal kamen mir die Tränen, nicht selten stockte mir der Atem, und trotz der ernstzunehmenden Thematik gelingt Barbara Rath in diesem Roman das Kunststück, einen feinsinnigen Humor durch die Zeilen schimmern zu lassen, der die Lektüre unerwartet leicht macht. Denn das Thema an sich hat es in sich. Trotzdem bleiben am Ende Hoffnung, Mut, die Kraft junger Menschen und die Macht der Liebe vorherrschend im Gedächtnis zurück. Ein paar Worte zu den exzellent dargestellten Charakteren: Hier wurde sich überaus feinfühlig mit der Innenwelt junger wie älterer Menschen auseinandergesetzt, sodass jede auftretende Person authentisch und in ihrer Handlungsweise nachvollziehbar auftritt – selbst in die Köpfe der Peiniger, selbst in die derjenigen, die die Protagonistin mit ihrem Handeln (oder Nichthandeln) dorthin getrieben haben, wo sie zu Beginn des Romans steht, erhalten wir einen Einblick, womit ein komplexes Beziehungsgeflecht entsteht, das mit jedem Kapitel spannender wird. Gut und Böse sind nicht so leicht voneinander zu trennen, wie man das gerne hätte und das ist es gleichzeitig, das das Buch so spannend und fesselnd macht. Jeder kommt zu Wort, jeder fügt ein Puzzleteil mit seinem Wesen zum Gesamtbild des Romans hinzu und macht ihn aus meiner Sicht vollkommen. Die Erzählweise ist ebenfalls in ihrer Besonderheit erwähnenswert, denn wir bekommen in den relativ kurz gehaltenen Kapiteln immer wieder kleine Häppchen zugeworfen, in denen eine Figur auf die ein oder andere Weise handelt oder reagiert, um im darauffolgenden Kapitel mittels Rückblenden darüber aufgeklärt zu werden, was dahintersteckt. Das ist ein raffinierter Zug und macht die Geschichte abwechslungsreich und fesselnd. Das, was den Roman für mich neben der Figurentiefe zu einer Besonderheit gemacht hat, ist der Erzählstil und die sprachliche Eleganz. Bildreich und dennoch auf den Punkt, ebenso humorvoll wie einfühlsam und mit Satzkonstruktionen, die mir auf der Zunge zergehen, hat die Autorin hier etwas geschaffen, das ich so selten gelesen habe und trotz der schweren Kost, denn ja, man hat an der Thematik zu knabbern, würde ich das Buch gerne wieder und wieder lesen. Zum Schluss bleibt mir noch die Raffinesse zu erwähnen, mit der sich die Autorin an Kafkas Verwandlung und Shakespeares Romeo und Julia angenähert hat – meisterhaft wurde hier sprachliche wie inhaltliche Parallelen gezogen und mit einer unglaublich schönen, tragischen, faszinierenden und lange im Gedächtnis bleibenden Geschichte verwoben. Chapeau.

  • Nicole

    aus Nürnberg

    5/5

    15.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    intensive Geschichte

    Meine Meinung zum Jugendbuch: Die Verwandlung in Julia oder Kafkas Käfer Mehr als ein Liebesroman ACHTUNG TRIGGERWARNUNG! Im Buch selbst befindet sich eine Triggerwarnung und auch Telefonnummern wo man sich hinwenden kann, wenn man selbst eine Krise durchmacht. Die Themen sind Suizidversuch, Abhängigkeiten. Themen die manchmal schwer sein können, deswegen bin ich dankbar dass die Triggerwarnung schon ganz am Anfang des Buches kommt. Inhalt in meinen Worten: Julia wird auf dem Dach ihrer Schule gefunden, wird dort von einem Polizisten gepackt und in die Jugend und Kinderpsychiatrie gesteckt. Dort spricht sie nicht, hat ihre Sprache, mit der sie sich eigentlich richtig gut ausdrücken kann, verloren. Bis Roman kommt. Ein Jugendlicher, vor dem alle erst einmal Respekt haben, doch er ist dort, weil er nicht mehr abhängig sein möchte, zusammen finden sich Julia und Roman und entdecken, gemeinsam können sie etwas schaffen. Etwas was vielen Jugendlichen auf diese Art und Weise verwehrt wird, aber es gibt Wege! Diese darf man finden und gehen. In diesem Buch erfahrt ihr, was Julia alles erlebte bevor sie in die Kinder und Jugendpsychatrie musste, was ihre Eltern damit zutun haben und warum es manchmal echt schwer ist, sich selbst zu finden. Wie ich das Gelesene empfand: Der Einstieg war sehr einfach und ich fand schnell zur Julia, doch dann war ich zwischendrin kurz verpeilt, weil ich nicht immer checkte das gerade Rückblick ist in das jüngere Ich von Julia. Doch als ich den Dreh raushatte bin ich gut durch diese Geschichte gekommen. Diese Rückblicke hören auf, wo Julia in der Jugend und Kinderpsychatrie ist. Nachdem Julia 17 Jahre alt ist und in wenigen Wochen 18 wird, muss sie eigentlich die Jugendpsychatrie verlassen doch sie hat in ihrer Therapeutin eine tolle Wegbegleiterin, die feststellt das Roman und Julia ein gutes Paar sind, die zusammen sich aus ihrem Schicksal kämpfen können und deswegen auch einen gemeinsamen Weg gehen können, doch auch dieser hat einige Steinchen und Steine, doch die Liebe ist oftmals stärker als man es vermuten mag. Die Diagnose: Hier kommt nicht direkt eine Diagnose zur Sprache, nur das Julia auf dem Dach der Schule ist und nicht mehr will, doch wenn man sich tiefer mit Julia beschäftigt dann kann man so wie ich schnell auf die Idee kommen, dass sie evtl. eine PTBS hat (Posttraumatische Belastungsstörung). Ausgelöst durch ihre Mutter, die Julia lieber als Vorhängeschild nutzt, anstatt ihr zuzuhören, und als Kind lieber schüttelte, um ihre Ohnmacht zu verbergen. Hier finde ich es wertvoll wie vorsichtig die Autorin vorgeht und Julias Schicksal langsam und sicher an den Leser trägt. Doch ich bin keine Psychologin und kann dementsprechend nicht wirklich eine Diagnose verpassen nur sagen, schaut hin, und das Thema Mobbing was Julia erlebte, schaut dort vor allem hin. Und ihr Leser? Holt euch Hilfe! Die Charakter: Es gibt einige Charakter in dieser Geschichte, doch die wichtigsten sind Roman und Julia. Julias Geschichte ist hier im Vordergrund und wie sie wieder reden lernte, und wie gut sie sich ausdrücken kann. Sie ist ein bisschen widerwillig auf dem ersten Blick auf dem zweiten ein Mädchen das aufgab, weil sie sich nicht mehr gesehen fühlte und doch macht sie auf sich aufmerksam, vielleicht auf eine zu harte Tour, hilft dann aber einem anderen der dadurch auch zurück finden darf in sein Leben. Intensiv, hautnah und voller Herz. Die Sprache: Ich empfinde die Sprache im Buch sehr bewegend, es werden Bilder mit den Worten geformt und Sätze die Julia zum Beispiel im Deutschaufsatz nutzt, hat mich mehr berührt, machte mich nachdenklich, und ich hätte mir hier tatsächlich einige mehr Seiten im Buch gewünscht. Empfehlung: Ein Jugendroman, der unter die Haut gehen kann, der zeigt Hoffnung und Liebe sind größer als Wut und Kummer, größer als Angst und das Gefühl des Alleinsseins. Und doch ist es ein Dorn im Auge, für die die Mobber sind, für die die ihre Kindern Schaden zufügen, ob nun bedacht oder unbedacht. Es ist ein Buch das zwischen den Zeilen mehr zu sagen hat, als es auf den ersten Blick wirken mag. Bewertung: Ich gebe dieser Geschichte fünf Sterne, da ich es stark finde, wie die Autorin ein solch hartes Thema doch intensiv, sanft und mit Herz verfasst hat.

  • Bewertung

    5/5

    12.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Barbara Rath hat einen grandiosen Roman geschrieben, wie ich ihn bisher in der Art nie gelesen habe. 

    Stark ausgearbeitete Protagonisten mit einer Tiefe und stetiger Entwicklung, die neben einer hauchzarten Liebesgeschichte unter die Haut gehen.  Wer Kafkas Verwandlung nie gelesen oder in der Schule behandelt hat, könnte erstmal ins Straucheln geraten. Kafka zieht sich wie ein roter Faden durch Julias Geschichte, ihr Leben und das gesamte Buch. Die Parallelen werden auf eine neue, erfrischende Weise, tiefgründig und zum Nachdenken anregend, an die Leserschaft herangebracht.  Besonders sympathisch ist mir die Rolle der Psychologin Thermes: Mit Bedacht, Verständnis und viel Gefühl geht sie auf ihre Schützlinge ein und auf die Problematik von Julia und Roman heran.  Zeit und Geduld sind eine Tugend, die in der heutigen Zeit meist fehlt. Gerade wenn es ums Funktionieren geht, wird es selten in Betracht gezogen. Ist es doch das, was am Ende zum Ziel führt. Das und – Liebe.  Liebe kennt keine Grenzen, kein Alter und auch keine Herkunft. Das wusste bereits Shakespeare, wobei das Ende in dieser modernen Version von Romeo und Julia, zum Glück, ohne Tragik auskommt.  Wer ein Buch sucht, das tiefgründig und dennoch erfrischend daherkommt, sollte sich Barbara Raths neuestes Werk unbedingt aneignen.  Wer Leichtigkeit und schnelles Abschalten braucht, ist hier nicht an der richtigen Adresse, denn zum Nachdenken und Innehalten wird man allemal angeregt. 

  • Bücherliebe

    5/5

    30.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte, die in ihren Bann zieht und tief berührt, einzigartig geschrieben.

    Von den ersten Zeilen bis zum Schluss hat mich diese Geschichte in ihren Bann gezogen und berührt. Als nur noch etwa 60 Seiten zum Ende fehlten, spürte ich, dass ich Julia und ihre Geschichte bald vermissen würde. Ich habe mich gleich in Julia hineinversetzt - in ihr Wippen auf den Fussballen auf 24m Höhe, als sie vom Dach springen wollte; als sie in der Schule gnadenlos gemobbt wurde; als sie sich vom Leben zurückzog und das Sprechen verweigerte; als sie endlich - anfangs noch misstrauisch und zaghaft, dann zunehmend offen dafür - Hoffnung, Vertrauen, Selbstwert und Liebe erfuhr. Mich hat diese Geschichte sehr berührt. Ich habe mit Julia den verheerenden Ausmaß von elterlichen Fehlern, Mobbing, verlorenem Selbstwert und Selbstvertrauens erlebt. Und ich habe Julias Mut trotz allen Widrigkeiten bewundert. Die Geschichte wird mit großem Einfühlungsvermögen erzählt, mit spannenden Hintergründen, die nach und nach enthüllt werden, und mit sprachlicher und stilistischer Eleganz. Ich fand manche Gedankengänge von Julia, ihre Wortgewandtheit und bspw. ihre Beschreibung der Farbe eines einfaches, blauen Balls überraschend, tiefgehend, anregend, einfach klasse. Irgendwann fiel mir auf, dass fast jedes Kapitels mit einem Wort oder einem Bild endet, das im nächsten Kapitels gleich wieder aufgenommen wird, doch in einem anderen Kontext. Das hat mich so fasziniert, dass ich alle Kapitelenden und -anfänge noch einmal gelesen habe, um den Effekt zu kosten! Das Ende hat mich überrascht (Spoileralarm!) und ich hätte mir gewünscht, Julia noch ein Stück weiter zu begleiten. Doch selbst wenn ich leider das Buch zuschlagen musste, weiß ich, dass sie alles schaffen wird, was sie sich vorgenommen hat. Eine sehr schöne, tief berührende Geschichte, die einzigartig geschrieben ist.

  • Newspaper

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    03.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Keine Liebesgeschichte, sondern ein Erwachsenwerden voller Mut

    Das Buch legt eine rohe, ehrliche und ungeschönte Geschichte vor: Julia, siebzehn, klug, aus gutem Haus und am Ende. Nach brutalem Mobbing landet sie in der Jugendpsychiatrie, ein Ort der Verzweiflung und gleichzeitig eine vorsichtige Zuflucht. Der Einstieg ins Buch greift sofort: Die Perspektive von Julia, ihre Gedanken, ihre Verlorenheit sind so nachvollziehbar, dass man sofort mitfiebert. Die Begegnung mit Roman, rebellisch, direkt, sensibel, bringt nicht sofort Happy-End-Romantik, sondern vorsichtige Hoffnung und zaghaftes Vertrauen. Es geht hier nicht um oberflächliche Teenie-Liebe, sondern um Wunden, Selbstwert, Anderssein und darum, wie heilsam Verbindung sein kann. Was mir besonders gefällt: Die Autorin schafft es, schwere Themen wie Mobbing, psychische Krise und Isolation ohne Kitsch und ohne übertriebene Dramatik darzustellen. Sie nimmt sich Raum für Julias innere Zerrissenheit, ihre Rückzugsmomente, ihre Schwäche und zugleich für Hoffnung. Das macht die Geschichte glaubwürdig und erwachsen zugleich. Dennoch bleibt der Ton nicht nur düster: Zwischen den Zeilen blitzt manchmal ein Funken Humor, ein Gedanke an Normalität, an kleine Zwischenmenschlichkeit, und das macht das Buch vielseitig und lebensnah. In 224 Seiten gelingt es Barbara Rath, eine intensive, berührende und zugleich reflektierte Erzählung zu weben, durchaus passend für Jugendliche, aber auch Erwachsene werden sich in Julias Kampf und vielleicht in ihrer eigenen Vergangenheit wiederfinden. Ein bewegender, ehrlicher Roman, oft schwer zu lesen, manchmal schmerzhaft, aber immer wichtig. Für alle, die Geschichten suchen, die mehr sind als Liebesschnulze, und sich trauen, echte Gefühle anzurühren.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (5)

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